
Der Sinn im Nein und die Gabe des Gesprächs
Psychoanalytisches Verstehen zwischen Philosophie und Klinik- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Die Psychoanalyse ist eine negative Theorie des Subjektes; sie beschreibt, was das Subjekt hindert, sich selbst zu erkennen und mit sich einig zu sein. Die Psychoanalyse schlägt nicht vor, wie die Person, die in die Analyse kommt, letztendlich zu sein habe. Sie befasst sich mit den Behinderungen von Subjektivität, nicht mit deren positiven Ausformungen. Sie hört schließlich auch dort ein Nein, einen Widerstand oder einen Widerspruch, wo alle subjektiven Lebensäußerungen stillgestellt zu sein scheinen. Aber sie ist auch interessiert an allen drei klassischen Aspekten der Negativität, die Leibniz als den Mangel, das Leiden und das Böse bezeichnet hat. Sie untersucht das Negative auf seine zerstörerische Kraft hin, aber auch auf sein Entwicklungspotential. Daher sind philosophische Konzeptionen der Negativität für die psychoanalytische Theoriebildung und die theoretische Fundierung ihrer Praxis besonders wichtig geworden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-95832-325-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3696-1
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 388
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 16
- Der Wandel psychoanalytischer Therapiekonzepte. Klinische Herausforderungen und methodischer Fortschritt Kein Zugriff
- Transdisziplinäre Erkundungen zwischen Psychoanalyse und Kulturwissenschaften und Philosophie Kein Zugriff
- Mitspieler und Kritiker. Die kritische Hermeneutik des psychotherapeutischen Gesprächs Kein Zugriff
- Das psychoanalytische Gespräch als Austausch von Worten oder als Gabe Kein Zugriff
- Die Negativität des Symptoms und die Schwierigkeiten, Nein zu hören Kein Zugriff
- Perspektiven produktiver und destruktiver Negativität Kein Zugriff
- Tertium datur. Zur dialektischen Vermittlung von Eros und Thanatos in der Anerkennung von Differenz Kein Zugriff
- Erotik und die Anerkennung des Anderen. Die Liebesbeziehung aus der Sicht der Psychoanalyse. Aktuelle und geschichtliche Perspektiven Kein Zugriff
- Über das Verstehen-wollen. Hermeneutische Grundpositionen der Psychoanalyse und die documenta 13 Kein Zugriff
- Sprachbilder und Bildersprache. Über die Berechtigung, von inneren Bildern zu sprechen – Psychoanalytische Reflexionen Kein Zugriff
- Erinnerungsbilder. Wie werden sie in der therapeutischen Situation erzeugt? Kein Zugriff
- Liebeszauber – Bildzauber Kein Zugriff
- Verlieren, trauern, verzeihen. Psychodynamik der Depression Kein Zugriff
- Die Klinik der Melancholie, die Kunstkritik und die Gesellschaftsanalyse. Drei Formen der Suche nach der Seele oder eine? Kein Zugriff
- Zu den Bedingungen gelingender Trauer Kein Zugriff
- Zum Verhältnis von Psychopharmakologie und Psychoanalyse am Beispiel der Depressionsbehandlung Kein Zugriff
- Die Grenzen des Verstehens und die Negativität der Symptome. Zur Psychodynamik der psychotischen Störung Kein Zugriff
- Die Grenzen des Durcharbeitens in der Psychosentherapie Kein Zugriff
- Erschöpfte Schöpfung. Psychotisches Erleben zwischen Kreativität und Stillstand Kein Zugriff
- Wegwerfen, Verwerfen, Ausstoßen? Wie Abfall entsteht und wiederkehrt. Semiotische und soziopsychoanalytische Betrachtungen Kein Zugriff
- Zwischen Eröffnung, Vermittlung und Einspruch. Psychotherapie und soziale Verhältnisse Kein Zugriff
- Die Konstruktion von Differenz Kein Zugriff
- Was leistet die Psychoanalyse für die Selbstkonstitution? Kein Zugriff
- Zum zukünftigen Stellenwert der Psychotherapie in der Psychiatrie Kein Zugriff
- Nachweise Kein Zugriff Seiten 377 - 379
- Register Kein Zugriff Seiten 380 - 388




