Lehrjahre des Europäischen Betriebsrats
Zehn Jahre transnationale Arbeitnehmervertretung- Autor:innen:
- Reihe:
- Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS), Band 71
- Verlag:
- 2006
Zusammenfassung
Der Europäische Betriebsrat (EBR) gilt als die bedeutendste sozialpolitische Innovation der EU, obwohl er wegen seiner auf Information und Konsultation beschränkten Rechte einem Vergleich mit dem deutschen Betriebsrat nicht standhalten kann. Wie hat sich diese erste obligatorische transnationale Vertretungsinstitution im ersten Jahrzehnt ihres Bestehens entwickelt? Hat sich der EBR als Gremium von Gewicht im Unternehmen etablieren können? Bewährt sich die Zusammenarbeit seiner Mitglieder, haben sie gar eine gemeinsame europäische Identität ausgebildet? Hat der EBR die internationale Solidarität der Arbeiter befördert? Und welche Rückwirkungen hat er auf die nationalen Betriebsräte? Kotthoff zieht in diesem Buch eine erste Zwischenbilanz über die »Lehrjahre« des EBR, die auf Befragungen in zwölf großen Unternehmen basiert. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, daß es nicht »den« Europäischen Betriebsrat gibt, sondern fünf verschiedene Typen, die jeweils von den Organisationsstrukturen der Konzerne und von den Prägungen der handelnden Personen charakterisiert werden. Der Bedarf an einem aktiven EBR steigt – in der Wahrnehmung der Akteure – mit der Interdependenz von Standorten in verschiedenen Ländern.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2006
- ISBN-Print
- 978-3-8360-8671-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6861-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
- Band
- 71
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 185
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 9
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 10 - 11
- 1.1 Der EBR – ein unbekanntes Wesen? Kein Zugriff
- 1.2 Zur Geschichte der EBR-Richtlinie Kein Zugriff
- 1.3 Inhalt der EBR Richtlinie Kein Zugriff
- 1.4 Die Richtlinie im Spiegel der Bewertungen Kein Zugriff
- 2.1 Analyse der Vereinbarungen Kein Zugriff
- 2.2 Der formale Standard-EBR Kein Zugriff
- 2.3 Der EBR als Akteur Kein Zugriff
- 3. Forschungsdesign und Methode Kein Zugriff Seiten 38 - 43
- 4.1 Typ I: Der EBR als mitgestaltendes Arbeitsgremium Kein Zugriff
- 4.2 Typ II: Der deutsche Betriebsratsvorsitzende als Fürsprecher der Diaspora Kein Zugriff
- 4.3 Typ III: Der EBR als Informationsanalytiker: das Florettfechten Kein Zugriff
- 4.4 Typ IV: Der EBR im Leerlauf: der zahnlose Tiger Kein Zugriff
- 4.5 Typ V: Der marginalisierte EBR: Fehlstart Kein Zugriff
- 4.6 Typenbetrachtung Kein Zugriff
- 5.1 „Mit der Zeit sind wir wärmer geworden“ Kein Zugriff
- 5.2 Die Fremdartigkeit der anderen kennen lernen Kein Zugriff
- 5.3 Sich über soziale Standards austauschen Kein Zugriff
- 5.4 Der Lenkungsausschuss Kein Zugriff
- 5.5 Europäische Arbeitnehmer-Solidarität Kein Zugriff
- 5.6 German Problem: „Die Deutschen schon wieder so weit vorne weg“ Kein Zugriff
- 6.1 Gründe für eine negative Haltung Kein Zugriff
- 6.2 Die Entwicklung der Haltung des Konzernmanagements Kein Zugriff
- 6.3 Der Mehrwert des EBR aus Sicht des Konzernmanagements Kein Zugriff
- 7.1 Der Mehrwert des EBR aus Sicht der deutschen EBR-Mitglieder Kein Zugriff
- 7.2 Wo wird der EBR in zehn Jahren stehen? Kein Zugriff
- 8.1 Die gewerkschaftliche Betreuung der EBRs Kein Zugriff
- 8.2 Die Weiterbildung der EBRs Kein Zugriff
- 9.1 Arbeitsplatz Europa Kein Zugriff
- 9.2 Biographie und EBR – „Europa im Blut“ Kein Zugriff
- 9.3 Frauen im EBR Kein Zugriff
- 10.1.1 Die Berichtspraxis der EBR-Mitglieder Kein Zugriff
- 10.1.2 Interesse der heimischen Betriebsräte am EBR Kein Zugriff
- 10.1.3 Internationale Solidarität der heimischen Betriebsräte Kein Zugriff
- 10.2.1 Interesse am EBR Kein Zugriff
- 10.2.2 Wissen über den EBR Kein Zugriff
- 10.2.3 Erwartungen an den EBR Kein Zugriff
- 10.2.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 11. Schluss Kein Zugriff Seiten 174 - 181
- Literatur Kein Zugriff Seiten 182 - 185





