Die Rolle sozialer Emotionen in der Borderline-Persönlichkeitsstörung
Klinische, behaviorale und neurofunktionelle Untersuchungen von Scham und Schuld im Vergleich mit Angst und Ärger- Autor:innen:
- Reihe:
- Psychologie, Band 34
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Ein zentrales Merkmal der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist ein tiefgreifendes Muster intensiver negativer Emotionen. Die sozialen Emotionen Scham und Schuld sowie die Basisemotionen Angst und Ärger spielen für BPS-Patientinnen und Patienten eine bedeutende Rolle, jedoch war bislang unklar, welche Störungsrelevanz sie aufweisen und ob sich diese auch neuronal abbilden lässt.
In der vorliegenden Arbeit wurden daher BPS-Patientinnen und gesunde Kontrollprobandinnen mit Fragebögen sowie im Magnetresonanztomographen mittels eines verbalen Imaginationsparadigmas untersucht. Dabei wurde auch der Einfluss der depressiven Symptomatik bei BPS auf die Stärke des Emotionserlebens berücksichtigt. Weiterführend wurde der Frage nachgegangen, ob sich BPS-Patientinnen von gesunden Probandinnen in ihrer Mentalisierungsfähigkeit bezogen auf emotionale Stimuli unterscheiden und ob es einen emotionsspezifischen Unterschied in der empathischen Reaktion gibt. Die vorliegende Arbeit zeigt die neurofunktionellen Grundlagen von Scham und Schuld bei BPS auf und gibt wichtige Hinweise auf die klinische Relevanz der Imaginationsmethode für therapeutische Interventionen zur Verbesserung der Emotionsregulation.
Biographische Informationen
Hella Marie Parpart, Jahrgang 1989, studierte Psychologie an der Universität Würzburg sowie an der Central Michigan University (USA). Ihre Promotion absolvierte sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2015 befindet sich die Diplom-Psychologin in Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Hella Parpart arbeitet als Postdoc in der unabhängigen Forschungsgruppe für „Soziale Neurowissenschaft“ am Max-Planck-Institut für Psychiatrie.
Reihe
Psychologie - Band 34
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8316-4558-9
- ISBN-Online
- 978-3-8316-7256-1
- Verlag
- utzverlag, München
- Reihe
- Psychologie
- Band
- 34
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 234
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten ii - xxv
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2.1 Begriffsklärung und Definition Kein Zugriff
- 2.2 Erscheinungsbild Kein Zugriff
- 2.3 Diagnostische Kriterien und Differentialdiagnose Kein Zugriff
- 2.4 Epidemiologie, Verlauf und Komorbiditäten Kein Zugriff
- 2.5.1 Psychosoziale Faktoren Kein Zugriff
- 2.5.2 Biologische Faktoren Kein Zugriff
- 2.5.3 Integrative Ansätze Kein Zugriff
- 2.6 Behandlung Kein Zugriff
- 3.1.1 Emotion und Gefühl Kein Zugriff
- 3.1.2 Klassifikationsansätze Kein Zugriff
- 3.2.1.1 Gemeinsamkeiten Kein Zugriff
- 3.2.1.2 Unterschiede Kein Zugriff
- 3.2.2 Neuronale Korrelate der Emotionen Angst und Ärger sowie Scham und Schuld Kein Zugriff
- 3.3 Emotionsverarbeitung und die Rolle von Scham und Schuld unter Einbeziehung von Angst und Ärger innerhalb der BPS Kein Zugriff
- 3.4 Emotionsinduktionsmethoden in Bezug auf Scham, Schuld, Angst und Ärger Kein Zugriff
- 4.1 Einführung in das multidimensionale Konzept der Empathie Kein Zugriff
- 4.2 Neuronale Korrelate der Empathiefähigkeit Kein Zugriff
- 4.3 Prozessmodelle und modulierende Faktoren der empathischen Reaktion Kein Zugriff
- 4.4 Empathiefähigkeit bei BPS-Patienten Kein Zugriff
- 5.1 BPS und Emotionserleben im Allgemeinen Kein Zugriff
- 5.2.1 BPS und Angst Kein Zugriff
- 5.2.2 BPS und Ärger bzw. Impulsivität Kein Zugriff
- 5.2.3 BPS und Scham Kein Zugriff
- 5.2.4 BPS und Schuld Kein Zugriff
- 5.3 BPS und emotionale Perspektivenübernahme Kein Zugriff
- 1.1 Beschreibung der Stichproben hinsichtlich allgemeiner Aspekte Kein Zugriff
- 1.2.1 Beschreibung der Stichproben hinsichtlich komorbider Störungen sowie weiterer diagnostischer Aspekte Kein Zugriff
- 1.2.2 Beschreibung der Stichproben hinsichtlich interpersonaler Eigenschaften Kein Zugriff
- 2. Untersuchungsablauf Kein Zugriff
- 3.1.1 Untersuchungsverfahren zur allgemeinen Diagnostik und Prüfung der Ein- und Ausschlusskriterien Kein Zugriff
- 3.1.2 Weiterführende klinische Differenzialdiagnostik Kein Zugriff
- 3.1.4.1 Fragebögen zu Selbstaufmerksamkeit, Empathiefähigkeit und Impulsivität Kein Zugriff
- 3.1.4.2 Fragebögen zu Emotionserleben und Emotionsregulation Kein Zugriff
- 3.1.4.3 Fragebögen zu Angst, Ärger, Scham und Schuld Kein Zugriff
- 3.2.1 Messtechnische Grundlagen der fMRT Kein Zugriff
- 3.2.2 Akquisitionsparameter der MRT-Messung Kein Zugriff
- 3.3 Das experimentelle Paradigma Kein Zugriff
- 4.1 Auswertung der Fragebögen Kein Zugriff
- 4.2.1 Bildvorverarbeitung Kein Zugriff
- 4.2.2 Modellspezifikation – First-Level-Analyse Kein Zugriff
- 4.2.3 Modellspezifikation – Second-Level-Analyse Kein Zugriff
- 1.1.1 Ergebnisse zum subjektiven Erleben von Emotionen im Allgemeinen und von Emotionsregulation Kein Zugriff
- 1.1.2 Ergebnisse zum subjektiven Erleben von Angst Kein Zugriff
- 1.1.3 Ergebnisse zum subjektiven Erleben von Ärger bzw. Impulsivität Kein Zugriff
- 1.1.4 Ergebnisse zum subjektiven Erleben von Scham und Selbstaufmerksamkeit Kein Zugriff
- 1.1.5 Ergebnisse zum subjektiven Erleben von Schuld Kein Zugriff
- 1.1.6 Ergebnisse zur subjektiven Bewertung der Stimuli des experimentellen Paradigmas Kein Zugriff
- 1.2.1 Angst Kein Zugriff
- 1.2.2 Ärger Kein Zugriff
- 1.2.3 Scham Kein Zugriff
- 1.2.4 Schuld Kein Zugriff
- 2.1 Ergebnisse der Maße im Selbstbericht Kein Zugriff
- 2.2.1.1 Angst Kein Zugriff
- 2.2.1.2 Ärger Kein Zugriff
- 2.2.1.3 Scham Kein Zugriff
- 2.2.1.4 Schuld Kein Zugriff
- 2.2.2.1 Angst Kein Zugriff
- 2.2.2.2 Ärger Kein Zugriff
- 2.2.2.3 Scham Kein Zugriff
- 2.2.2.4 Schuld Kein Zugriff
- 2.2.3.1 Angst Kein Zugriff
- 2.2.3.2 Ärger Kein Zugriff
- 2.2.3.3 Scham Kein Zugriff
- 2.2.3.4 Schuld Kein Zugriff
- 3.1 Ergebnisse der Maße im Selbstbericht Kein Zugriff
- 3.2.1 Angst Kein Zugriff
- 3.2.2 Ärger Kein Zugriff
- 3.2.3 Scham Kein Zugriff
- 3.2.4 Schuld Kein Zugriff
- 1.1.1 Subjektives Erleben von Emotionen im Allgemeinen und Emotionsregulation Kein Zugriff
- 1.1.2 Subjektives Erleben von Angst Kein Zugriff
- 1.1.3 Subjektives Erleben von Ärger bzw. Impulsivität Kein Zugriff
- 1.1.4 Subjektives Erleben von Scham Kein Zugriff
- 1.1.5 Subjektives Erleben von Schuld Kein Zugriff
- 1.1.6 Bewertung der Stimuli des experimentellen Paradigmas Kein Zugriff
- 1.2.1 Angst Kein Zugriff
- 1.2.2 Ärger Kein Zugriff
- 1.2.3 Scham Kein Zugriff
- 1.2.4 Schuld Kein Zugriff
- 1.3 Zusammenfassende Diskussion Kein Zugriff
- 2.1 Diskussion der Ergebnisse der Maße im Selbstbericht Kein Zugriff
- 2.2.1.1 Angst Kein Zugriff
- 2.2.1.2 Ärger Kein Zugriff
- 2.2.1.3 Scham Kein Zugriff
- 2.2.1.4 Schuld Kein Zugriff
- 2.2.2.1 Angst Kein Zugriff
- 2.2.2.2 Ärger Kein Zugriff
- 2.2.2.3 Scham Kein Zugriff
- 2.2.2.4 Schuld Kein Zugriff
- 2.2.3.1 Angst Kein Zugriff
- 2.2.3.2 Ärger Kein Zugriff
- 2.2.3.3 Scham Kein Zugriff
- 2.2.3.4 Schuld Kein Zugriff
- 2.3 Zusammenfassende Diskussion Kein Zugriff
- 3.1 Diskussion der Ergebnisse der Maße im Selbstbericht Kein Zugriff
- 3.2.1 Angst Kein Zugriff
- 3.2.2 Ärger Kein Zugriff
- 3.2.3 Scham Kein Zugriff
- 3.2.4 Schuld Kein Zugriff
- 3.3 Zusammenfassende Diskussion Kein Zugriff
- 4. Zusammenfassende Bewertung und abschließende Diskussion Kein Zugriff
- 5.1 Limitationen Kein Zugriff
- 5.2 Implikationen für die Behandlungspraxis von BPS-Patientinnen Kein Zugriff
- 5.3 Implikationen für die weitere Forschung Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 166 - 202
- Anhang Kein Zugriff Seiten 203 - 234





