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Monographie Kein Zugriff

Das Alles-oder-Nichts-Prinzip im Privatversicherungsrecht und die Neuregelung durch die VVG-Reform

Autor:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Das Alles-oder-Nichts-Prinzip im VVG von 1908 stellte den Versicherungsschutz auf „des Messers Schneide“ und wurde durch die VVG-Reform 2008 weitgehend abgeschafft. Warum konnte sich diese Regelung ca. 100 Jahre fast unverändert halten und was waren die Gründe der zuletzt doch stark gesunkenen Akzeptanz? Der Autor geht diesen Fragen ebenso nach wie den neuen Problemen, die das VVG 2008 aufgeworfen hat. Dazu gehören: wie und nach welchen Kriterien ist zu quoteln, darf auf null gekürzt werden und wie sind Mehrfachkürzungen zu behandeln, aber auch bisher weniger erörterte Fragen. Die vorgestellten Lösungen werden sowohl unter dogmatischen Aspekten als auch unter pragmatischen Gesichtspunkten diskutiert.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2010
Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-5239-6
ISBN-Online
978-3-8452-2205-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Nomos Universitätsschriften - Recht
Band
664
Sprache
Deutsch
Seiten
232
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6 Horst Hiort
  2. Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 14 Horst Hiort
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 20 Horst Hiort
    1. Zuordnungen zum Alles-oder-Nichts-Prinzip Kein Zugriff Seiten 21 - 22 Horst Hiort
      1. Rechtscharakter der Obliegenheiten Kein Zugriff Seiten 22 - 25 Horst Hiort
      2. Zweck der Obliegenheiten Kein Zugriff Seiten 25 - 26 Horst Hiort
      3. Arten von Obliegenheiten Kein Zugriff Seiten 26 - 27 Horst Hiort
    2. Untersuchte Normen Kein Zugriff Seiten 27 - 28 Horst Hiort
    1. Versicherungsrechtliche Kodifizierungen vor dem VVG 1908 Kein Zugriff Seiten 29 - 30 Horst Hiort
      1. Entstehung des VVG 1908 Kein Zugriff Seiten 30 - 32 Horst Hiort
      2. Änderungen des VVG 1908 Kein Zugriff Seiten 32 - 32 Horst Hiort
      3. Bewertungen zum VVG 1908 Kein Zugriff Seiten 32 - 35 Horst Hiort
      1. Vor Inkrafttreten des VVG von 1908 Kein Zugriff Horst Hiort
      2. Das Alles-oder-Nichts-Prinzip im VVG 1908 Kein Zugriff Seiten 36 - 36 Horst Hiort
      1. Normzweck Kein Zugriff Seiten 36 - 37 Horst Hiort
      2. Entwicklung Kein Zugriff Seiten 37 - 40 Horst Hiort
      3. Horst Hiort
        1. Obliegenheitsverletzung Kein Zugriff Horst Hiort
        2. Kündigungsrecht und -obliegenheit Kein Zugriff Horst Hiort
        3. Leistungsfreiheit als Rechtsfolge Kein Zugriff Horst Hiort
      4. Horst Hiort
        1. Gefahrstandsobliegenheiten des Versicherungsnehmers Kein Zugriff Horst Hiort
        2. Kausalitätserfordernis Kein Zugriff Horst Hiort
      5. Horst Hiort
        1. Fahrlässige Obliegenheitsverletzung Kein Zugriff Horst Hiort
        2. Vorsätzliche Obliegenheitsverletzung Kein Zugriff Horst Hiort
      1. Normzweck Kein Zugriff Seiten 54 - 55 Horst Hiort
      2. Entwicklung Kein Zugriff Seiten 55 - 56 Horst Hiort
      3. Regelungsinhalt Kein Zugriff Seiten 56 - 57 Horst Hiort
      4. Leistungsfreiheit als Rechtsfolge Kein Zugriff Seiten 57 - 58 Horst Hiort
      1. Normzweck Kein Zugriff Seiten 58 - 58 Horst Hiort
      2. Entwicklung Kein Zugriff Seiten 58 - 59 Horst Hiort
      3. Regelungsinhalt Kein Zugriff Seiten 59 - 62 Horst Hiort
      1. Die Rechtsprechung des RG Kein Zugriff Seiten 63 - 64 Horst Hiort
      2. Die Rechtsprechung des BGH Kein Zugriff Seiten 64 - 65 Horst Hiort
    1. Einordnung des Alles-oder-Nichts-Prinzips im Zivilrecht Kein Zugriff Seiten 65 - 67 Horst Hiort
      1. Argumente zugunsten des Alles-oder-Nichts-Prinzips Kein Zugriff Seiten 67 - 68 Horst Hiort
      2. Frühe Kritik am Alles-oder-Nichts-Prinzip Kein Zugriff Seiten 68 - 70 Horst Hiort
      3. Kritik am Alles-oder-Nichts-Prinzip nach der Novelle von 1939 Kein Zugriff Seiten 70 - 72 Horst Hiort
      4. Horst Hiort
        1. Stellungnahme zum Meinungsstand Kein Zugriff Horst Hiort
        2. Gründe für die gesunkene Akzeptanz des Alles-oder-Nichts-Prinzips Kein Zugriff Horst Hiort
        3. Abwägung zwischen den Individualinteressen und denen der Versichertengemeinschaft Kein Zugriff Horst Hiort
        4. Fazit Kein Zugriff Horst Hiort
      1. Schweiz Kein Zugriff Seiten 85 - 90 Horst Hiort
      2. Österreich Kein Zugriff Seiten 90 - 91 Horst Hiort
      3. Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Republik Irland Kein Zugriff Seiten 91 - 92 Horst Hiort
      4. Skandinavische (Nordische) Länder Kein Zugriff Seiten 92 - 94 Horst Hiort
      5. Frankreich Kein Zugriff Seiten 94 - 94 Horst Hiort
      6. Zusammenfassende Betrachtung Kein Zugriff Seiten 94 - 96 Horst Hiort
    1. Europäisches Vertragsrecht Kein Zugriff Seiten 96 - 98 Horst Hiort
      1. Überalterung der Regelungen Kein Zugriff Seiten 99 - 101 Horst Hiort
      2. Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Juli 2005 Kein Zugriff Seiten 101 - 102 Horst Hiort
      1. Reformvorschlag der SPD-Bundestagsfraktion Kein Zugriff Seiten 102 - 102 Horst Hiort
      2. VVG-Reformkommission Kein Zugriff Seiten 102 - 104 Horst Hiort
      3. Vorschlag der VVG-Reformkommission zu den untersuchten Vorschriften Kein Zugriff Seiten 104 - 106 Horst Hiort
    1. Vorschläge im Schrifttum Kein Zugriff Seiten 106 - 107 Horst Hiort
      1. Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens Kein Zugriff Seiten 107 - 108 Horst Hiort
      2. Die Folgeregelungen der untersuchten Vorschriften im Verlauf des Gesetzgebungsprozesses Kein Zugriff Seiten 108 - 111 Horst Hiort
      3. Änderungen und Neuerungen im VVG 2008 Kein Zugriff Seiten 111 - 112 Horst Hiort
      4. Inkrafttreten Kein Zugriff Seiten 112 - 113 Horst Hiort
      5. Einordnung der VVG-Reform Kein Zugriff Seiten 113 - 113 Horst Hiort
      6. Stellungnahmen von Interessenverbänden zur Neuregelung der untersuchten Vorschriften Kein Zugriff Seiten 113 - 117 Horst Hiort
    2. Die Entstehungsgeschichten der Jahrhundert-VVGs im Vergleich Kein Zugriff Seiten 117 - 118 Horst Hiort
      1. Regelungsinhalt von §§ 23–27 VVG 2008 Kein Zugriff Seiten 119 - 120 Horst Hiort
      2. § 26 VVG 2008 – Tatbestand und Beweislast Kein Zugriff Seiten 120 - 121 Horst Hiort
      3. Vergleich zur Regelung im VVG a.F. Kein Zugriff Seiten 121 - 122 Horst Hiort
      1. Regelungsinhalt Kein Zugriff Seiten 122 - 123 Horst Hiort
      2. § 28 VVG 2008 – Tatbestand und Beweislast Kein Zugriff Seiten 123 - 124 Horst Hiort
      3. Vergleich zur Regelung im VVG a.F. Kein Zugriff Seiten 124 - 125 Horst Hiort
      1. Regelungsinhalt Kein Zugriff Seiten 125 - 126 Horst Hiort
      2. Vorüberlegungen Kein Zugriff Seiten 126 - 126 Horst Hiort
      3. § 81 VVG 2008 – Tatbestand und Beweislast Kein Zugriff Seiten 126 - 127 Horst Hiort
      4. Vergleich zur Regelung im VVG a.F. Kein Zugriff Seiten 127 - 127 Horst Hiort
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 127 - 130 Horst Hiort
    1. Methoden der Kürzung Kein Zugriff Seiten 131 - 133 Horst Hiort
      1. Anhaltspunkte aus der Gesetzesbegründung Kein Zugriff Seiten 133 - 134 Horst Hiort
      2. Vergleichbarkeit mit § 254 Abs. 1 BGB Kein Zugriff Seiten 134 - 136 Horst Hiort
      3. Orientierung an der Quotenbildung bei Straßenverkehrsunfällen Kein Zugriff Seiten 136 - 138 Horst Hiort
      4. Übertragung der Systematik von Quotentabellen am Beispiel von § 81 VVG 2008 Kein Zugriff Seiten 138 - 140 Horst Hiort
      5. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 140 - 140 Horst Hiort
      1. Horst Hiort
        1. Vorüberlegungen Kein Zugriff Horst Hiort
        2. Gefahr für den Eintritt des Versicherungsfalls Kein Zugriff Horst Hiort
        3. Weitere Kriterien und Aspekte Kein Zugriff Horst Hiort
      2. Bildung der Erstquote Kein Zugriff Seiten 147 - 148 Horst Hiort
      3. Horst Hiort
        1. Die objektiv grob fahrlässig herbeigeführte Gefahrenlage im Einzelfall Kein Zugriff Horst Hiort
        2. Zu berücksichtigende individuelle Besonderheiten Kein Zugriff Horst Hiort
      1. Horst Hiort
        1. Herbeiführung des Versicherungsfalls, § 81 VVG 2008 Kein Zugriff Horst Hiort
        2. Gefahrerhöhung, §§ 23, 26 VVG 2008 Kein Zugriff Horst Hiort
        3. Obliegenheiten Kein Zugriff Horst Hiort
      2. Einordnung der Fallgruppen Kein Zugriff Seiten 158 - 160 Horst Hiort
      3. Getrennt ermittelte Endquoten Kein Zugriff Seiten 160 - 161 Horst Hiort
      4. Endquote nach Mehrfachkürzung Kein Zugriff Seiten 161 - 161 Horst Hiort
      5. Anmerkung Kein Zugriff Seiten 161 - 161 Horst Hiort
      1. Gefahrerhöhung Kein Zugriff Seiten 161 - 163 Horst Hiort
      2. Obliegenheitsverletzung Kein Zugriff Seiten 163 - 163 Horst Hiort
      3. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 163 - 164 Horst Hiort
      1. Herbeiführung des Versicherungsfalls Kein Zugriff Seiten 164 - 166 Horst Hiort
      2. Besonderheiten bei Gefahrerhöhungen und Obliegenheitsverletzungen Kein Zugriff Seiten 166 - 167 Horst Hiort
    2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 167 - 168 Horst Hiort
      1. Abstrakte oder konkrete Kausalität? Kein Zugriff Seiten 169 - 170 Horst Hiort
      2. Ausgangsgröße der Kürzung Kein Zugriff Seiten 170 - 171 Horst Hiort
    1. Ist eine Kürzung auf null möglich? Kein Zugriff Seiten 171 - 175 Horst Hiort
    2. Stufung der Kürzungsquoten Kein Zugriff Seiten 175 - 178 Horst Hiort
      1. Vorschläge zur Mehrfachquotelung Kein Zugriff Seiten 178 - 181 Horst Hiort
      2. Bewertung der Vorschläge Kein Zugriff Seiten 181 - 182 Horst Hiort
      3. Horst Hiort
        1. Ausgangslage Kein Zugriff Horst Hiort
        2. Berücksichtigung des zeitlichen Ablaufs Kein Zugriff Horst Hiort
        3. Zwischenergebnis Kein Zugriff Horst Hiort
        4. Konkurrenzverhältnisse Kein Zugriff Horst Hiort
      4. Eigener Vorschlag zur Mehrfachkürzung Kein Zugriff Seiten 187 - 188 Horst Hiort
      1. Verändert die Neuregelung die Bewertung der Tatbestände im Verschuldensmaß? Kein Zugriff Seiten 188 - 189 Horst Hiort
      2. Wird künftig noch die Rechtsprechung zum Augenblicksversagen angewandt? Kein Zugriff Seiten 189 - 190 Horst Hiort
      3. Welche Bedeutung wird vertraglichen Pauschalierungen zukommen? Kein Zugriff Seiten 190 - 192 Horst Hiort
      4. Wird die Neuregelung zu Prämiensteigerungen führen? Kein Zugriff Seiten 192 - 194 Horst Hiort
    1. Bedeutung des Regelungsbereichs Kein Zugriff Seiten 195 - 197 Horst Hiort
      1. Systematische Betrachtung Kein Zugriff Seiten 197 - 200 Horst Hiort
      2. Rechtspolitische Betrachtung Kein Zugriff Seiten 200 - 202 Horst Hiort
      3. Folgen der Neuregelung für die Rechtspraxis Kein Zugriff Seiten 202 - 203 Horst Hiort
      4. Chancen, die sich aus der Neuregelung ergeben Kein Zugriff Seiten 203 - 204 Horst Hiort
    2. Gesamtbewertung Kein Zugriff Seiten 204 - 206 Horst Hiort
    1. LG Münster – 15 O 141/09 Kein Zugriff Seiten 207 - 208 Horst Hiort
    2. LG Bonn – 10 O 115/09 Kein Zugriff Seiten 208 - 209 Horst Hiort
    3. AG Hamburg-St. Georg – 916 C 359/09 Kein Zugriff Seiten 209 - 210 Horst Hiort
  4. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 211 - 214 Horst Hiort
    1. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 215 - 217 Horst Hiort
      1. Darstellung der das VVG ändernden Gesetze in zeitlicher Abfolge Kein Zugriff Seiten 217 - 219 Horst Hiort
      2. Horst Hiort
        1. Fassungen von § 6 VVG Kein Zugriff Horst Hiort
        2. §§ 23–25 VVG 1908 (= a.F.) Kein Zugriff Horst Hiort
        3. § 61 VVG 1908 (= a.F.) Kein Zugriff Horst Hiort
    2. Auszug aus dem Gesetz über den Versicherungsvertrag vom 1. Januar 2008 – Wortlaut ausgewählter Paragrafen Kein Zugriff Seiten 222 - 224 Horst Hiort
    1. Monographien, Aufsätze, Kommentare und statistische Werke Kein Zugriff Seiten 225 - 230 Horst Hiort
    2. Weitere Quellen Kein Zugriff Seiten 230 - 232 Horst Hiort

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