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Monographie Kein Zugriff

Die Verbandslast

Ein Beitrag zur Dogmatik der nichtsteuerlichen Abgaben unter besonderer Berücksichtigung der Sonderabgaben im engeren Sinne
Autor:innen:
Verlag:
 19.04.2010

Zusammenfassung

Verbandslasten, also Beiträge zu berufsständischen Kammern, können zum einen die Betroffenen erheblich belasten, sind zum anderen aber gerade das tragende Finanzierungsinstrument der Kammern. Sie sind schon seit jeher Gegenstand von verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen, welchen die Literatur ebenfalls seit jeher mit erheblichem Widerstand begegnet. Allerdings ist die Frage der Abgabenbemessung bisher nie eingehend untersucht worden.

Dies mag die vorliegende Arbeit klären, welche die Frage der Rechtmäßigkeit der Verbandslast zum Gegenstand hat. Von einer kurzen Darstellung der einfachen Rechtslage ausgehend bedarf zunächst die verfassungsrechtliche Würdigung der Verbandslast der ausführlichen Betrachtung. Die Suche nach einem verfassungskonformen Abgabenbemessungssystem ist dabei wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit. Die hier angesprochenen Parallelen zum Recht der Sonderabgaben vermögen insofern ein bisher völlig unerforschtes Feld zu beleuchten. Im Hinblick auf die Vielzahl europarechtlich geprägter verwaltungsgerichtlicher Verfahren wird im Anschluss sowohl die Pflichtmitgliedschaft als auch die Verbandslast selbst einer abschließenden europarechtlichen Würdigung zugeführt.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
Erscheinungsdatum
19.04.2010
ISBN-Print
978-3-8329-5344-7
ISBN-Online
978-3-8452-2307-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften zum Kammer- und Berufsrecht
Band
10
Sprache
Deutsch
Seiten
174
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
  2. Einleitung: Die Rechtmäßigkeit der Verbandslast – als schon immer und immer noch relevante Fragestellung Kein Zugriff Seiten 15 - 17
      1. Die mitgliedschaftliche Organisation Kein Zugriff Seiten 18 - 20
      2. Die Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben als Charakteristikum – und erste Abgrenzung zu den reinen Lastenverbänden Kein Zugriff Seiten 20 - 21
      3. Die Finanzierung mit in der Regel hoheitlichen Mitteln Kein Zugriff Seiten 21 - 21
      1. Abgabenschuldner Kein Zugriff Seiten 21 - 22
      2. Beitragsmodelle Kein Zugriff Seiten 22 - 24
      3. Maßstäbe der Beitragsstaffelung Kein Zugriff Seiten 24 - 26
      4. Höchstbeträge in Fällen der Beitragsstaffelung Kein Zugriff Seiten 26 - 26
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 26 - 26
        1. Verfassungsrechtlicher Abgrenzungsbedarf Kein Zugriff
        2. Begriffsbestimmung und Rechtfertigung dem Grunde nach: Möglichkeiten einer tatsächlichen Differenzierung? Kein Zugriff
        3. Problematik einer materiellen Begriffsbestimmung Kein Zugriff
        4. Die Maßgeblichkeit des materiellen Gehalts einer Abgabe sowie des verfassungsrechtlichen Abgabenbegriffs Kein Zugriff
          1. Der traditionelle Beitragsbegriff Kein Zugriff
          2. Der erweiterte Beitragsbegriff Kein Zugriff
          1. Die Personalkörperschaft als öffentlich-rechtliches Gemeinwesen Kein Zugriff
            1. Nichtsteuerliche Abgaben mit reiner Lenkungsfunktion Kein Zugriff
              1. Maßgeblichkeit der haushaltsmäßigen Behandlung Kein Zugriff
              2. Besonderheit der Staatsaufgaben als Differenzierungskriterium Kein Zugriff
            1. Der „Entgeltcharakter“ von Finanzierungssonderabgaben und Verbandslast Kein Zugriff
            2. Die Voraussetzungslosigkeit oder Voraussetzungsgebundenheit äquivalenztheoretisch gerechtfertigter Steuern? Kein Zugriff
          1. Begriff der Sonderabgaben im weiteren Sinne Kein Zugriff
            1. Gemeinsamkeiten Kein Zugriff
              1. Unterschiede in der körperschaftlichen Struktur? Kein Zugriff
              2. Tradition als Differenzierungsmerkmal Kein Zugriff
              1. Erneut: Die körperschaftliche Struktur Kein Zugriff
                1. Gruppenhomogenität und Finanzierungsverantwortung Kein Zugriff
                2. Sozialstaatliche Begründbarkeit Kein Zugriff
                3. Weitere verfassungsrechtliche Fundierung Kein Zugriff
                4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
              2. Die Aufgabenvielfalt der berufsständischen Kammern Kein Zugriff
        1. Ergebnis Kein Zugriff
            1. Schutzbereichsdefinition vor dem Hintergrund einer erschwerten verfassungsrechtlichen Rechtfertigung Kein Zugriff
            2. Die einzelnen Schutzbereiche Kein Zugriff
          1. Immerwährende verfassungsrechtliche Rechtfertigung berufsständischer Kammern mit Zwangsmitgliedschaft? Kein Zugriff
          2. Zusammenhang zwischen Verfassungskonformität der Zwangsmitgliedschaft und Rechtfertigung der Beitragspflicht dem Grunde nach? Kein Zugriff
            1. Herleitung des Steuerstaatsprinzips und Verhältnis zum allgemeinen Gleichheitssatz Kein Zugriff
            2. Der besondere Rechtfertigungsgrund Kein Zugriff
            3. Identität von Begriff und besonderem Rechtfertigungsgrund – Hintergründe und Folgen unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Kein Zugriff
              1. Die gesetzgeberische Prüf- und Anpassungspflicht Kein Zugriff
              2. Die Pflicht zur haushaltsrechtlichen Dokumentation Kein Zugriff
              3. Der Grundsatz der Normenklarheit und Normenwahrheit Kein Zugriff
            4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          1. Weitere Bedeutung des Gleichheitssatzes sowie der Freiheitsgrundrechte für eine Rechtfertigung der Abgabenbelastung dem Grunde – und der Höhe – nach Kein Zugriff
        1. Ergebnis Kein Zugriff
          1. Zur quantitativen Funktion des Steuerstaats: Schutz einer überwiegenden Steuerfinanzierung des Staates Kein Zugriff
            1. Steuerstaatsprinzip und Gleichheitssatz oder Verhältnismäßigkeitsprinzip als verfassungsrechtliche Maßstäbe der Abgabenbemessung – der neue kompetenzrechtliche Ansatz des Bundesverfassungsgerichts Kein Zugriff
                1. Individualäquivalenz- und Kostendeckungsprinzip sowie der Maßstab der Leistungsmengenproportionalität Kein Zugriff
                2. Zulässigkeit der Typisierung Kein Zugriff
                  1. Das Kostenüberschreitungs- oder Gewinnverbot Kein Zugriff
                  2. Das Kostenunterschreitungs- oder Schenkverbot/Möglichkeiten einer Mischfinanzierung Kein Zugriff
                1. Problematik einer gruppenbezogenen Vorteilsäquivalenz Kein Zugriff
                2. Inhalte einer gruppenbezogenen Kostenäquivalenz bzw. Kostendeckung Kein Zugriff
                  1. Zulässigkeit der Mischfinanzierung I: Parallelität von Gruppen- und Allgemeininteresse auch im Fall der Verbandslast? Kein Zugriff
                  2. Zulässigkeit der Mischfinanzierung II: Einfluss des Rechts der funktionalen Selbstverwaltung? Kein Zugriff
          2. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            1. Verteilung der Verbandslasten Kein Zugriff
            2. Exkurs: Verteilung der Finanzierungssonderabgaben Kein Zugriff
            1. Gleichmäßige Verteilung nach Köpfen – der Kopfbeitrag Kein Zugriff
              1. Sachgerechtigkeit der Vergleichsmaßstäbe zur Herstellung interner Belastungsgleichheit Kein Zugriff
                1. Sozialer Ausgleich im Recht der nichtsteuerlichen Abgaben Kein Zugriff
                2. Rechtfertigung des sozialen Ausgleichs Kein Zugriff
          1. Gesetzgeberische Gestaltungsfreiheit von Mischformen bis zur Mischfinanzierung – Stellungnahme und Ergebnis Kein Zugriff
    1. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 138 - 139
        1. Die Niederlassungsfreiheit des Art. 43 EGV Kein Zugriff
        2. Die Dienstleistungsfreiheit des Art. 49 EGV Kein Zugriff
        3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
        1. Die Vereinigungsfreiheit des Art. 11 EMRK Kein Zugriff
        2. Die Vereinigungsfreiheit des Art. 20 II AEMR sowie des Art. 22 I IPbpR Kein Zugriff
      1. Vereinbarkeit mit dem Kartellverbot des Art. 81 EGV Kein Zugriff Seiten 151 - 155
      2. Vereinbarkeit mit Art. 10 lit. c der Richtlinie 69/335/EWG zur Gesellschaftsteuer Kein Zugriff Seiten 155 - 156
      3. Vereinbarkeit mit Art. 401 MwStSystRL (ex-Art. 33 I, 6. MwSt-RL) – als europarechtliche Vorgabe der Beitragsbemessung? Kein Zugriff Seiten 156 - 159
    1. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 159 - 159
  3. Schluss: Würdigung des Ergebnisses und Ausblick Kein Zugriff Seiten 160 - 162
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 163 - 174

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