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Monographie Kein Zugriff

Black Box Markets

Regulierung von algorithmischen Rankingverfahren durch Vertrags- und Lauterkeitsrecht
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Ursprünglich wurde der Vertrieb von Waren und Dienstleistungen über das Internet von der Erwartung begleitet, dass sich die Absatzkette verkürze und die Bedeutung der Intermediäre schwinden würde. Nahezu konträr zu dieser Vermutung hat sich in Gestalt der digitalen Plattformen ein Geschäftsmodell entwickelt, welches die intermediäre Funktion wie nie zuvor betont. Vor diesem Hintergrund wird im Werk untersucht, ob das Vertrags- und Lauterkeitsrecht geeignete Instrumente zur Regulierung von algorithmischen Rankingverfahren bereithält und werden Regulierungsperspektiven, die zu einem freien und fairen Wettbewerb in den "Black Box Markets" der Plattformökonomie beitragen sollen, entwickelt.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-7560-1695-2
ISBN-Online
978-3-7489-4425-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Recht und Digitalisierung | Digitization and the Law
Band
18
Sprache
Deutsch
Seiten
303
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
    1. I. Problemaufriss zum algorithmisch gesteuerten ‚Black Box Market‘ Kein Zugriff
    2. II. Konzeptionelles Defizit der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht Kein Zugriff
    3. III. Perspektivwechsel auf ein europäisches Vertrags- und Lauterkeitsrecht Kein Zugriff
      1. 1. Infrastruktur zur freien Interaktion der Nutzer Kein Zugriff
      2. 2. Digitalität der Infrastruktur Kein Zugriff
      1. 1. Bestehen eines originären Interaktionsinteresses der Plattformnutzer Kein Zugriff
      2. 2. Transaktion als anvisierte Nutzerinteraktion Kein Zugriff
      1. 1. Intransparenz der digitalen Marktintermediation einer Plattform Kein Zugriff
      2. 2. Gesellschaftliches Bedürfnis einer ‚governance of algorithms‘ Kein Zugriff
      3. 3. Fairness und Transparenz als regulativer Ansatz der P2B-Verordnung Kein Zugriff
      4. 4. Paralleler Regelungsansatz zu (Medien-)Intermediären im Medienstaatsvertrag Kein Zugriff
      1. 1. Markt der Plattformen & (Folge-)Markt der Plattformnutzer Kein Zugriff
        1. a) Größenexternalität und Erweiterungswirkung der indirekten Netzwerkeffekte Kein Zugriff
        2. b) Flexible Kapazitätsgrenzen einer digitalen Infrastruktur Kein Zugriff
        3. c) Wechselkosten und ein dateninduzierter ‚Lock-In-Effekt‘ der Nutzer Kein Zugriff
      2. 3. Schnittstellenfunktion der (Transaktions-)Plattform im Markt der Nutzer Kein Zugriff
        1. a) Dezentraler Informationsverkehr im natürlichen Marktmechanismus Kein Zugriff
        2. b) Effizienz-mindernde Informationskosten eines dezentralen Marktes Kein Zugriff
        3. c) Kosten-reduzierende (Informations-)Funktion des Rankings Kein Zugriff
          1. aa) Marktkomplementäre Rankingverfahren Kein Zugriff
          2. bb) Marktsubstituierende Rankingverfahren Kein Zugriff
          3. cc) (Fehlende) Kontrollmöglichkeit der relativen Vorteilhaftigkeit Kein Zugriff
        1. b) Zunehmende Passivität der nachfragenden Nutzer im Plattformmarkt Kein Zugriff
        2. c) Abhängigkeit der gewerblichen Nutzer von algorithmischen Rankings Kein Zugriff
        3. d) Algorithmische Rankings als ‚führende Hand‘ im Plattformmarkt Kein Zugriff
        1. a) Grundgerüst der Algorithmen mit automatisierender Funktion Kein Zugriff
        2. b) Kontext der intelligenten Algorithmen mit konzeptioneller Funktion Kein Zugriff
      1. 1. Bewusste, interne Manipulation der Algorithmen Kein Zugriff
          1. aa) Zielvariable und Trainingsphase eines intelligenten Algorithmus Kein Zugriff
          2. bb) Optimierung der Merkmale & optimierte Auswahl der Merkmale Kein Zugriff
        1. b) Subjektivität der Zielvariablen oder der Trainingsdaten Kein Zugriff
        2. c) Verzerrte Grundwahrheiten in den Trainingsdaten Kein Zugriff
      2. 3. Gefahr der Entwicklung einer Filterblase im Plattformmarkt Kein Zugriff
      1. 1. Beeinträchtigte Freiheitsfunktion des Wettbewerbs Kein Zugriff
      2. 2. Einbuße der wettbewerblichen Kontrollfunktion Kein Zugriff
      3. 3. Verzerrte Steuerungsfunktion des Wettbewerbs Kein Zugriff
      4. 4. Reduzierte Gerechtigkeitsfunktion des Wettbewerbs Kein Zugriff
    1. I. Punktuelle Regelungen auf Grundlage der Richtlinie (EU) 2019/2161 Kein Zugriff
        1. a) Kooperationsverhältnis des Handelsvertreters mit der Marktseite der Anbieter Kein Zugriff
        2. b) Pflichtenstruktur des Mehrfirmenvertreters als regulatorisches Vorbild? Kein Zugriff
        1. a) Zur Einordung der digitalen Transaktionsplattform als (Doppel‑)Makler Kein Zugriff
        2. b) Mehrseitige Interessenwahrnehmungspflicht des Maklers Kein Zugriff
        1. a) Rankingverfahren als geschäftliche Handlung, § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG Kein Zugriff
        2. b) Kein Ausschluss aufgrund eines pauschal gültigen Medienprivilegs Kein Zugriff
          1. aa) Unerwartete Bedingungen zur Aufnahme in das Ranking Kein Zugriff
          2. bb) Transparenz der tatsächlichen Marktabdeckung des Rankings Kein Zugriff
          1. aa) Irreführende Platzierung von Angeboten auf der ‚Position 0‘ des Rankings Kein Zugriff
          2. bb) Verwendung sachfremder Kriterien im Rankingprozess Kein Zugriff
          3. cc) Offenlegung der Hauptparameter eines Rankings und deren relative Gewichtung Kein Zugriff
        1. c) Irreführungsvorschriften als unzureichende Lösung aus der Perspektive des gewerblichen Nutzers Kein Zugriff
          1. aa) (Grund-)Konstellation der vergleichenden Eigenwerbung Kein Zugriff
            1. (1) Eigenes Absatzförderungsinteresse im Zuge der vergleichenden Fremdwerbung Kein Zugriff
            2. (2) Vergleichende Fremdwerbung in der Rolle eines unabhängigen Dritten Kein Zugriff
          1. aa) Objektiver und nachprüfbarer Vergleich von Produkteigenschaften Kein Zugriff
          2. bb) Wesentliche, relevante und typische Eigenschaften des Produkts Kein Zugriff
      1. 4. Rückgriffmöglichkeit auf Unternehmergeneralklausel des § 3 Abs. 1 UWG Kein Zugriff
      1. 1. Überblick über die Entstehungsgeschichte der P2B-Verordnung Kein Zugriff
        1. a) Auseinandergehende Regulierungsansätze der beteiligten EU‑Legislativorgane Kein Zugriff
          1. aa) Akzent der formalen Vertragsfreiheit des Rates der Europäischen Union Kein Zugriff
          2. bb) Materiales Gerechtigkeitskonzept des Europäischen Parlaments Kein Zugriff
          3. cc) Prozedurale Gerechtigkeit als Ausgangspunkt der Europäischen Kommission und als politisches Ziel der P2B‑Verordnung Kein Zugriff
          1. aa) Bereitstellung von Informationen zum Verständnis der Rankingverfahren Kein Zugriff
          2. bb) Bereitstellung von Informationen zur Orientierung im Plattformmarkt Kein Zugriff
          1. aa) Zur Regulierungsdiskussion Kein Zugriff
          2. bb) Zur Transparenz der Hauptparameter und deren Erläuterung Kein Zugriff
          1. aa) Zur Regulierungsdiskussion Kein Zugriff
          2. bb) Zum Begründungserfordernis der relativen Gewichtung Kein Zugriff
          1. aa) Zur Regulierungsdiskussion Kein Zugriff
          2. bb) Zur Grenze der Manipulationsgefahr Kein Zugriff
          3. cc) Zum kommerziellen Geheimhaltungsinteresse der Transaktionsplattform Kein Zugriff
        1. e) Rechtsdurchsetzung der Transparenzvorgaben des Art. 5 P2B-VO Kein Zugriff
          1. aa) Kein Effekt auf die Wettbewerbsdisziplin im Markt der Plattformen Kein Zugriff
          2. bb) Systemtransparenz zum verbesserten Verständnis der Rankingverfahren Kein Zugriff
          3. cc) Kaum Mehrwert für den gewerblichen Nutzer im Plattformmarkt Kein Zugriff
          4. dd) Fehlende Kontrollmöglichkeit der Privaten in Bezug auf Art. 5 P2B‑VO Kein Zugriff
    2. V. Parallele Transparenzvorschriften des Digital Services Act für Empfehlungssysteme Kein Zugriff
    3. VI. Verbleibendes Regulierungsbedürfnis in der Plattformökonomie Kein Zugriff
      1. 1. Rankings als eine Art Wettbewerbssubstitut in einem privat geführten Marktplatz Kein Zugriff
      2. 2. Zurückhaltung hinsichtlich der inhaltlichen Kontrolle eines algorithmischen (Ranking-)Verfahrens Kein Zugriff
      3. 3. Ansatz der Befähigung des gewerblichen Nutzers zu einer aktiven Teilhabe Kein Zugriff
    1. II. Tendenz zur rechtssystematischen Verortung im europäischen Vertragsrecht Kein Zugriff
        1. a) Parallelen zur Auskunft über die Datengrundlage im Datenschutzrecht Kein Zugriff
        2. b) Ausgestaltung und Vorteile einer Auskunft zur Datengrundlage Kein Zugriff
        1. a) Konzept der kontrafaktischen Erklärung einer algorithmischen Entscheidung Kein Zugriff
        2. b) Ausgestaltung der kontrafaktischen Erklärung im Plattformmarkt Kein Zugriff
        3. c) Vorteile einer kontrafaktischen Erklärung für den gewerblichen Nutzer Kein Zugriff
        1. a) Erfordernis eines behördlichen Elements zur Rechtsdurchsetzung Kein Zugriff
        2. b) Ausgestaltung und Vorteile einer qualifizierten Systemtransparenz Kein Zugriff
    1. I. Zum Begriff einer digitalen (Transaktions-)Plattform Kein Zugriff
    2. II. Zum ‚Black Box Market‘ einer digitalen Transaktionsplattform Kein Zugriff
      1. 1. Zu den punktuellen Regelungen auf Grundlage der Richtlinie (EU) 2019/2161 Kein Zugriff
      2. 2. Zu den allgemeinen Regelungen des Vertragsrechts Kein Zugriff
      3. 3. Zu den Vorgaben des deutschen Lauterkeitsrechts Kein Zugriff
      4. 4. Zu den konkreten Regelungen der europäischen P2B-Verordnung Kein Zugriff
      5. 5. Zu den parallelen Transparenzvorschriften des Digital Services Act Kein Zugriff
      6. 6. Zum verbleibenden Regulierungsbedürfnis in der Plattformökonomie Kein Zugriff
      1. 1. Zu der regulativen Würdigung der Marktfunktion einer digitalen Transaktionsplattform Kein Zugriff
      2. 2. Zu der Tendenz zur rechtssystematischen Verortung im europäischen Vertragsrecht Kein Zugriff
      3. 3. Zu den Optionen zur Regulierung der algorithmischen Rankings de lege ferenda Kein Zugriff
  2. G. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 293 - 303

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