Bewusste Lücken im Gesetz und der Verweis auf "Wissenschaft und Praxis"
- Autor:innen:
- Reihe:
- Fundamenta Juridica, Band 62
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Die Unvollständigkeit von Gesetzen liegt zumeist in der Tatsache begründet, dass der Gesetzgeber im Zeitpunkt der Gesetzgebung nicht sämtliche für die Zukunft relevante Fallkonstellationen antizipieren kann. Andererseits sind auch vereinzelt Regelungen zu bestimmten Rechtsfragen vom Gesetzgeber gezielt offen gelassen worden, obwohl die Regelungsbedürftigkeit bereits im Zeitpunkt der Gesetzgebung bekannt war.
Dieses als „bewusste Lücke“ bekannte Phänomen ist Gegenstand der Untersuchung. Dabei wird in methodologischer Hinsicht die bewusste Lücke begrifflich konkretisiert und in die verbreitete Lückentypologie eingeordnet sowie gegenüber ähnlich gelagerten Konstellationen, in denen das Gesetz bedeutungsvoll schweigt, abgegrenzt. Da der Verzicht auf die Anordnung einzelner Rechtsfragen eine Vorgehensweise darstellt, mit der insbesondere der historische BGB-Gesetzgeber in Verbindung gebracht wird, werden unter gesetzgebungstechnischen Aspekten anhand der Kodifikationsarbeiten zum deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch die Gründe für den Regelungsverzicht und die Bedeutung des damit einhergehenden Verweises auf „Wissenschaft und Praxis“ erforscht.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2010
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6183-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2686-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Fundamenta Juridica
- Band
- 62
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 130
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4Autor:innen:
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 6Autor:innen:
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 7 - 10Autor:innen:
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 14Autor:innen:
- Einführung Kein Zugriff Seiten 15 - 16Autor:innen:
- Gegenstand und Aufbau der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 16 - 18Autor:innen:
- Zur Relativität des Lückenphänomens Kein Zugriff Seiten 19 - 20Autor:innen:
- Die Beschränkung der normativen Beurteilungsmaterie auf das positive Recht Kein Zugriff Seiten 20 - 21Autor:innen:
- Autor:innen:
- Lücken und Begriffssystem Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Postulat von der Vollständigkeit der Kodifikation Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 23 - 24Autor:innen:
- „Bewusste“ und „unbewusste“ Lücken Kein Zugriff Seiten 24 - 26Autor:innen:
- „Anfängliche“ und „nachträgliche“ Lücken Kein Zugriff Seiten 26 - 27Autor:innen:
- „Offene“ und „verdeckte“ Lücken Kein Zugriff Seiten 27 - 28Autor:innen:
- Unterscheidung nach der Lückenweite Kein Zugriff Seiten 28 - 30Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Der Inhalt des Gesetzes Kein ZugriffAutor:innen:
- Der mögliche Wortsinn als Abgrenzungskriterium Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Außergesetzlicher Planwidrigkeitsmaßstab Kein ZugriffAutor:innen:
- Gesetzlicher Planwidrigkeitsmaßstab Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Erforschung des „Bewusstseins“ des Gesetzgebers Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Generalklauseln und unbestimmte Rechtsbegriffe Kein ZugriffAutor:innen:
- „Rechtsfreier Raum“ Kein ZugriffAutor:innen:
- „Qualifiziertes Schweigen“ des Gesetzes Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtspolitische Kritik Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Kodifizierung des bürgerlichen Rechts als Projekt der Rechtsvereinheitlichung Kein Zugriff Seiten 49 - 52Autor:innen:
- Autor:innen:
- Abstrakter und systematischer Regelungsgehalt Kein ZugriffAutor:innen:
- Ausformung leitender Rechtsprinzipien Kein ZugriffAutor:innen:
- Entwicklungsoffene Gestaltung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Kommission Kein ZugriffAutor:innen:
- Vorkommission des Reichsjustizamtes Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Kommission Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Der sogenannte Korkholzfall Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Begründung des Schadensersatzanspruches Kein ZugriffAutor:innen:
- Die weitere Behandlung in Schrifttum und Rechtsprechung Kein ZugriffAutor:innen:
- Gesetzliche Regelung Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Verzicht auf prinzipielle Regelung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Anrechnung von Vermögensvorteilen eines Unterhaltsberechtigten bei Schadensersatz wegen Tötung des Unterhaltsverpflichteten Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Anrechnung von Vermögensvorteilen durch Wiederverheiratung bei Schadensersatz wegen Tötung des unterhaltsverpflichteten Ehegatten Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Gesetzgebungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Schrifttum Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtsprechung Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Stellungnahme des historischen BGB-Gesetzgebers Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Römisches Recht Kein ZugriffAutor:innen:
- Gemeinrechtliche und naturrechtliche Auffassungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Gesetzgebungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die c.i.c. als allgemeines Haftungsprinzip Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Stellungnahme des historischen BGB-Gesetzgebers Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Rechtsdoktrin Kein ZugriffAutor:innen:
- Gesetzgebungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit Kein Zugriff Seiten 94 - 94Autor:innen:
- „Wissenschaft und Praxis“ als Rechtsquelle Kein Zugriff Seiten 94 - 99Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Institutionen Rechtswissenschaft und Rechtsprechung Kein ZugriffAutor:innen:
- Ablehnung des référé législatif Kein ZugriffAutor:innen:
- Ablehnung eines non-liquet in Rechtsfragen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Ableitung des lückenausfüllenden Satzes aus dem Naturrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- „Wissenschaft“ als objektives Erkenntnisverfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 108 - 110Autor:innen:
- Die bewusste Lücke als legislativer Kunstgriff Kein Zugriff Seiten 110 - 111Autor:innen:
- Sinnbild einer rationalistischen Gesetzesredaktion Kein Zugriff Seiten 111 - 111Autor:innen:
- Ausdruck eines restriktiven Gesetzgebungsverständnisses Kein Zugriff Seiten 111 - 112Autor:innen:
- Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 113 - 114Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 115 - 128Autor:innen:
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 129 - 130Autor:innen:





