Der Wille zu leben
Fragen zum guten Leben bei Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Die Dissoziative Identitätsstörung (DIS), ehemals Multiple Persönlichkeitsstörung (MPS), gilt als die schwerste bislang bekannte dissoziative Störung. Von ihr betroffene Menschen haben meist in jungen Jahren anhaltende und zerstörerische Gewalt erfahren, sodass ihre Persönlichkeit in viele unterschiedliche Persönlichkeiten zersplittert ist. Genau an diese Menschen richtet die Autorin die Frage nach dem guten Leben. Welche Faktoren fördern es – und was versperrt ihnen den Weg? Eine Annäherung an die komplexen Identitätsstrukturen der Befragten kann dabei nicht nur über eine der verschiedenen Persönlichkeiten gelingen. Durch direkte Ansprache der Alltags-, Kind-, Beschützer- sowie der tätergebundenen Persönlichkeit adressiert die Autorin die verschiedenen Sinnstrukturen innerhalb eines Menschen mit einer Dissoziativen Identitätsstörung gleichermaßen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-3921-2
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6730-7
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 334
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten I - XIV Download Kapitel (PDF)
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- 2.1 Trauma und Dissoziation Kein Zugriff
- 2.1.1 Definition Dissoziation Kein Zugriff
- 2.1.2 Definition Trauma Kein Zugriff
- 2.1.3 Flight, Fight oder Freeze – Antworten auf lebensbedrohlicheSituationen Kein Zugriff
- 2.1.4 Folgen des Freeze: Fragmente, Trigger und dissoziative Störungen Kein Zugriff
- 2.1.5 Die Erde bebt Kein Zugriff
- 2.1.6 Der Einfluss von Trauma auf die assoziative Gehirnentwicklung Kein Zugriff
- 2.1.7 Das dissoziative Kontinuum – Eine diagnostische Zuordnung Kein Zugriff
- 2.2 Dissoziative Identitätsstörung (DIS) Kein Zugriff
- 2.2.1 Diagnosekriterien der DIS Kein Zugriff
- 2.2.1.1 Exkurs: Kritik am DSM-5 Kein Zugriff
- 2.2.2 Ätiologie der DIS Kein Zugriff
- 2.2.3 Prävalenz der DIS Kein Zugriff
- 2.2.4 Diagnostische Instrumente, Komorbidität und Psychotherapiebei der DIS Kein Zugriff
- 2.3 Phänomenologie der DIS Kein Zugriff
- 2.3.1 Persönlichkeiten – Eine sprachliche Annäherung Kein Zugriff
- 2.3.2 Innenpersonen und Personensystem Kein Zugriff
- 2.3.3 Anzahl der Persönlichkeiten und deren Innenwelt Kein Zugriff
- 2.3.4 Wechsel zwischen den Persönlichkeiten Kein Zugriff
- 2.3.5 Charakteristika und Funktionen der Persönlichkeiten Kein Zugriff
- 2.3.5.1 Alltagspersönlichkeit Kein Zugriff
- 2.3.5.2 BeschützerInpersönlichkeit Kein Zugriff
- 2.3.5.3 Kindpersönlichkeit Kein Zugriff
- 2.3.5.4 Tätergebundene Persönlichkeit Kein Zugriff
- 2.3.6 Kritik am Modell der DIS Kein Zugriff
- 2.3.6.1 Kritik an der Traumaätiologie –Iatrogene oder soziokognitive Erklärungsmodelle Kein Zugriff
- 2.3.6.2 Kritik an der Validität der Diagnose DIS Kein Zugriff
- 2.3.6.3 Verdrängung vs. Dissoziation Kein Zugriff
- 2.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 3.1 Den störungsorientierten Blickwinkel wechseln Kein Zugriff
- 3.2 Salutogenese Kein Zugriff
- 3.2.1 Das Konzept der Salutogenese – Ein Gesundheitskontinuum Kein Zugriff
- 3.2.2 Das Kohärenzgefühl – SOC Kein Zugriff
- 3.2.3 Kritik am Modell der Salutogenese Kein Zugriff
- 3.2.4 Das Konzept der Resilienz Kein Zugriff
- 3.2.5 Salutogenese und DIS Kein Zugriff
- 3.2.6 Forschungspraktische Konsequenzen –Erhebung des SOC und die Frage nach dem guten Leben Kein Zugriff
- 3.3 Empowerment Kein Zugriff
- 3.3.1 Definition Empowerment Kein Zugriff
- 3.3.2 Expert by experiences Kein Zugriff
- 3.3.3 Empowerment, expert by experiences und DIS Kein Zugriff
- 3.3.4 Forschungspraktische Konsequenzen Kein Zugriff
- 3.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4.1 Konkretisierung des Forschungsgegenstandes Kein Zugriff
- 4.2 Forschungsethik Kein Zugriff
- 4.2.1 Informierte Einwilligung Kein Zugriff
- 4.2.2 Vermeidung von Schädigung Kein Zugriff
- 4.2.3 Ethische Achtsamkeit – Das Herstellen einer Vertrauensatmosphäre Kein Zugriff
- 4.2.4 Forschen mit Kindern Kein Zugriff
- 4.3 Datenerhebung – Aufbau und Durchführung Kein Zugriff
- 4.3.1 Erhebungsmethode – Leitfadengestütztes Interview Kein Zugriff
- 4.3.2 Das episodische Interview – Die Leitfragen Kein Zugriff
- 4.3.3 Zugang zu den InterviewpartnerInnen Kein Zugriff
- 4.3.4 Der Informationsbogen Kein Zugriff
- 4.3.5 Nachbereitende Gespräche Kein Zugriff
- 4.3.6 Prä- und Postskript Kein Zugriff
- 4.3.7 Transkription und Aufbewahrung Kein Zugriff
- 4.4 Das Interviewsample Kein Zugriff
- 4.4.1 Übersicht InterviewpartnerInnen Kein Zugriff
- 4.4.2 Rollenbeschreibung der interviewten Persönlichkeiten Kein Zugriff
- 4.4.2.1 Alltagspersönlichkeit – Die Spagat-Organisatorin Kein Zugriff
- 4.4.2.2 BeschützerInpersönlichkeit – Kritische AußenbeobachterIn mitausgeprägter Handlungsmacht Kein Zugriff
- 4.4.2.3 Kindpersönlichkeiten – Kindlich-ernste Lebensfreude Kein Zugriff
- 4.4.2.4 Tätergebundene Persönlichkeiten – Voraussetzung zum Überleben Kein Zugriff
- 4.4.3 Das Geschlecht der InterviewpartnerInnen Kein Zugriff
- 4.5 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4.6 Grounded Theory – Methodologie und Methode Kein Zugriff
- 4.6.1 Sicherung der wissenschaftlichen Gütekriterien Kein Zugriff
- 4.6.1.1 Grundprinzip Validierung Kein Zugriff
- 4.6.1.2 Grundprinzip theoretische Sensibilität Kein Zugriff
- 4.6.1.3 Präkonzepte der Forscherin Kein Zugriff
- 4.6.1.4 Grundprinzip Theoretisches Sampling Kein Zugriff
- 4.6.1.5 Grundprinzip des ständigen Vergleichens und Erhebungsformen Kein Zugriff
- 4.6.2 Methodische Schritte der Datenanalyse in dieser Studie Kein Zugriff
- 4.6.2.1 Das offene Kodieren, Kodes und Kategorien Kein Zugriff
- 4.6.2.2 Axiales Kodieren um das Phänomen – Das Paradigmatische Modell Kein Zugriff
- 4.6.2.3 Selektives Kodieren – Die Kernkategorie Kein Zugriff
- 5.1 Ein Recht auf (gutes) Leben – Kernkategorie Daseinsberechtigung Kein Zugriff
- 5.1.1 Kontext: Du bist nicht – Ich bin nicht Kein Zugriff
- 5.1.2 Kernkategorie: Daseinsberechtigung Kein Zugriff
- 5.1.2.1 Innere und äußere Daseinsberechtigung Kein Zugriff
- 5.1.3 Ursächliche Bedingungen der Daseinsberechtigung Kein Zugriff
- 5.1.3.1 Externer Wirkfaktor – Menschen im Außenals Erfahrungserweiterung Kein Zugriff
- 5.1.3.2 Externer Wirkfaktor – Die anderen Innenpersönlichkeiten Kein Zugriff
- 5.1.3.3 Interner Wirkfaktor und Kontext – Der ursprüngliche Lebenswille Kein Zugriff
- 5.1.3.4 Interner Wirkfaktor Nullpunkterfahrung –„Ich habe sehr, sehr gelitten“ Kein Zugriff
- 5.1.3.5 Interner Wirkfaktor – Der Wille zur Veränderung Kein Zugriff
- 5.1.4 Konsequenz: Da-Sein. Kein Zugriff
- 5.1.4.1 Konsequenz: Wir sind – Ich bin. Keine Integration ohne Da-Sein Kein Zugriff
- 5.1.4.2 Konsequenz: Da-Sein. Selbstbemächtigung Kein Zugriff
- 5.1.4.3 Konsequenz: Da-Sein. Erkennen und Nutzen dereigenen Handlungsmacht Kein Zugriff
- 5.1.4.4 Konsequenz: Da-Sein. Besseres – Gutes Leben Kein Zugriff
- 5.1.5 Bedingungsmatrix – Intervenierende Bedingungen undHandlungsstrategien Kein Zugriff
- 5.1.5.1 Definition Ebene Innen und Außen Kein Zugriff
- 5.1.5.2 Innere Ebene. Viele sein – Zwischen Verleugnung und Akzeptanz Kein Zugriff
- 5.1.5.3 Innere Ebene. Innere Kommunikation und Kooperation –Intervenierende Bedingungen und Handlungsstrategien Kein Zugriff
- 5.1.5.4 Innere und äußere Ebene. Orte und Räume der Daseinsberechtigung Kein Zugriff
- 5.1.5.5 Innere und äußere Ebene. Sicherheit schaffen Kein Zugriff
- 5.1.5.6 Äußere Ebene. Menschen im Außen – Nahes und weites sozialesUmfeld Kein Zugriff
- 5.1.5.7 Äußere Ebene. Gesellschaftliche Ebene – Strukturelle Bedingungen Kein Zugriff
- 5.1.5.8 Äußere Ebene – Gesellschaftliche Diskurse über Gesundheit undKrankheit Kein Zugriff
- 5.1.5.9 Äußere Ebene – Stigmatisierungserfahrungen undNormierungsdiskurse Kein Zugriff
- 5.1.6 Zusammenfassung Daseinsberechtigung Kein Zugriff
- 5.1.7 Paradigmatisches Modell „Daseinsberechtigung“ Kein Zugriff
- 5.1.8 Die Daseinsberechtigung der einzelnen Persönlichkeiten Kein Zugriff
- 5.1.8.1 Alltagspersönlichkeiten – Das Netz knüpfen Kein Zugriff
- 5.1.8.2 Visuelle Darstellung Paradigmatisches Modell „Das Netz knüpfen“ Kein Zugriff
- 5.1.8.3 Innenkinder – Draußen Kind sein Kein Zugriff
- 5.8.1.4 Visuelle Darstellung Paradigmatisches Modell „Draußen Kind sein“ Kein Zugriff
- 5.1.8.5 BeschützerInnen – Mehr als BeschützerIn sein. SelbstbestimmteigenenInteressen und Bedürfnissen nachgehen. Kein Zugriff
- 5.1.8.6 Visuelle Darstellung Paradigmatisches Modell „Mehr als BeschützerInsein. Selbstbestimmt eigenen Interessen und Bedürfnissennachgehen“ Kein Zugriff
- 5.1.8.7 Tätergebundene Persönlichkeiten – Vom TäterIn-Du zum Ich Kein Zugriff
- 5.1.8.8 Visuelle Darstellung Paradigmatisches Modell „Vom TäterIn-Du zumIch“ Kein Zugriff
- 5.1.8.9 Zusammenfassung Daseinsberechtigung der einzelnenPersönlichkeiten Kein Zugriff
- 5.2 Exemplarische Anwendung der Theorie Daseinsberechtigung Kein Zugriff
- 5.2.1 Das Netz knüpfen – A1: „Ein gutes Leben leben“ Kein Zugriff
- 5.2.2 Draußen Kind sein – K1: „Spielen, auch wenn der Körper groß ist“ Kein Zugriff
- 5.2.3 Mehr als BeschützerIn sein. Selbstbestimmt eigenen Interessen undBedürfnissen nachgehen – B1: „Eigene Ziele verfolgen“ Kein Zugriff
- 5.2.4 Vom TäterIn Du zum Ich – T1: „Daseinsberechtigung und Akzeptanz“ Kein Zugriff
- 5.2.5 Zusammenfassung der exemplarischen Darstellung Kein Zugriff
- 5.3 Der SOC-Fragebogen Kein Zugriff
- 5.3.1 Der SOC-L9 – Ergebnisse und Diskussion Kein Zugriff
- 5.3.2 Zusammenfassung SOC-Fragebogen Kein Zugriff
- 5.4 Reflexion des Forschungsprozesses Kein Zugriff
- 5.4.1 Handwerkszeug zur (Selbst-)Reflexion Kein Zugriff
- 5.4.2 Die eigenen Grenzen spüren – Interviews mit tätergebundenenPersönlichkeiten Kein Zugriff
- 5.4.3 Und die Frage nach dem guten Leben? Kein Zugriff
- 6.1 Die Daseinsberechtigung im Außen Kein Zugriff
- 6.1.1 Das multidimensionale Selbst: Ego-State-Therapie und Teile-Arbeit Kein Zugriff
- 6.1.1.1 Die Daseinsberechtigung in der Tradition der Teile-Arbeit.Anschlussfähigkeit und Erweiterungen Kein Zugriff
- 6.1.2 Daseinsberechtigung und tätergebundene Persönlichkeiten –Eine brisante Allianz? Kein Zugriff
- 6.1.3 Viele Persönlichkeiten und deren Daseinsberechtigung –Die DIS im Rechtfertigungsdiskurs Kein Zugriff
- 6.1.4 Das Vergessen der Gesellschaft und das falsche Erinnern der Opfer Kein Zugriff
- 6.1.5 Eine Annäherung an die Leerstellen Kein Zugriff
- 6.1.6 Die Daseinsberechtigung im sozialen Umfeld Kein Zugriff
- 6.1.7 Die Daseinsberechtigung im Empowerment- undViktimisierungsdiskurs Kein Zugriff
- 6.1.8 Zusammenfassung Einbettung der Daseinsberechtigung im Außen inaktuelle Fachdiskurse Kein Zugriff
- 6.2 Die Daseinsberechtigung im Innen Kein Zugriff
- 6.2.1 Der Wille zu leben Kein Zugriff
- 6.2.1.1 Den Rubikon überwinden – Motivations- und Volitionsforschung Kein Zugriff
- 6.2.1.2 Der Wille als (Über-)Lebensantrieb Kein Zugriff
- 6.2.1.3 Der Wille – Eine wissenschaftliche und therapeutische Leerstelle Kein Zugriff
- 6.2.2 Die salutogenen Faktoren der Daseinsberechtigung Kein Zugriff
- 6.2.2.1 Verstehbarkeit Kein Zugriff
- 6.2.2.2 Handhabbarkeit Kein Zugriff
- 6.2.2.3 Sinnhaftigkeit Kein Zugriff
- 6.3 Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff
- 7. Abschließende Bemerkungen Kein Zugriff Seiten 307 - 308
- 8. Glossar und Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 309 - 312
- 9. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 313 - 334





