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Monographie Kein Zugriff

Von der Emotion zur Sprache

Wie wir lernen, über unsere Gefühle zu sprechen
Autor:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Emotionen erscheinen uns wie Objekte, die wir in unserem Inneren erkennen. Tatsächlich aber können wir sie weder direkt beobachten noch benennen, wie wir es bei äußeren Gegenständen gewohnt sind. Wittgenstein hat dies mit seinem berühmten »Privatsprachenargument« gezeigt. Wie ist es dennoch möglich, dass wir über Emotionen sprechen können? Die Wendung, die die vorliegende Untersuchung diesem Problem gibt, besteht darin, die Entwicklung und soziale Formung des Sprechens über Emotionen zu analysieren: Auf welcher biologischen Grundlage entwickeln Menschen diese Fähigkeit? Wie erkennt ein kleines Kind im Sprechenlernen seine Emotionen, sodass es weiß, welche Wörter ihnen entsprechen? Welche sozialen Voraussetzungen müssen für den Erwerb dieser Fähigkeit erfüllt sein und wie werden sie in gesellschaftlichen Prozessen verändert und weiterentwickelt? Diese Fragen werden aus der Perspektive der Philosophie, Psychologie und Entwicklungspsychologie, der Neurobiologie und Soziologie beantwortet. Der Weg führt von der Innensicht (Ich-Perspektive) des Kindes über die empathische Teilhabe seiner Bezugspersonen (Du-Perspektive) zu alltäglichen sozialen Interaktionen, in denen das emotionale Geschehen fortlaufend geformt wird (Er-Perspektive). Die Autoren zeigen dergestalt, wie die zunächst biologisch gegebene Emotion (das Emotionsperzept) in der Sphäre der symbolisch und sprachlich vermittelten Kommunikation re-konfiguriert wird.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8452-9247-2
ISBN-Online
978-3-8452-9247-2
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
276
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung: Von der Emotion zur Sprache Kein Zugriff Seiten 7 - 16
  3. Was sind Emotionen? Kein Zugriff Seiten 17 - 33
  4. Wie können wir über Emotionen sprechen? Kein Zugriff Seiten 34 - 84
  5. Wie Kinder lernen, über ihre Emotionen zu sprechen Kein Zugriff Seiten 85 - 189
  6. Vom Affekt zur Emotion und von der Emotion zum Wort – Neurobiologische Korrelate Kein Zugriff Seiten 190 - 223
  7. Die kulturelle Re-Konfiguration des emotionalen Ausdrucksverhaltens Kein Zugriff Seiten 224 - 257
  8. Schluss: Der Weg von der Emotion zur Sprache Kein Zugriff Seiten 258 - 271
  9. Die Autoren Kein Zugriff Seiten 272 - 276

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