Die Zeitschrift für Gemeinwirtschaft und Gemeinwohl (Z'GuG) ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Fachzeitschrift mit Relevanz für die fachliche Praxis (Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft). Die Zeitschrift erscheint als Neue Folge der Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen (ZögU) – Journal for Public and Nonprofit Services.Thematische Schwerpunkte sind die Gemeinwirtschaftslehre in ihrer Trägervielfalt, die Verwaltungslehre, die Sozialwirtschaft, der Dritte Sektor, das Genossenschaftswesen sowie zivilgesellschaftlich bedeutsame Themenkreise wie Kommunalisierung, Nachbarschafts- und Quartierskonzepte, Netzwerkentwicklungen und Sozialraumbildung. Die Z'GuG steht grundlegendenden theoretischen und methodologischen Diskussionen offen und nimmt Themenkreise auf, die einer kulturwissenschaftlichen, aber auch philosophischen Öffnung benötigen, darunter die Social (Medical, Nursing, Educational etc.) Care-Debatten, Gender- und weitere Diversitätskontroversen, die Commons-Theorie sowie die Gabe- und Reziprozitätsforschung. Aus diesen Öffnungen heraus widmet sich die Z'GuG dem Meta-Thema Gemeinwohl.
Dieser Beitrag basiert auf 20 Tiefeninterviews mit verantwortlichen Akteur*innen von Sozialgenossenschaften, Konsortien und Netzwerken der Sozialen Landwirtschaft in vier süditalienischen Regionen, welche stark durchdrungen sind von organisierter...
Marcel Mauss schrieb 1924, er habe in den Motiven des „archaischen“ Gabentauschs vormoderner Gesellschaften „einen der Felsen gefunden, auf denen unsere Gesellschaften ruhen“ (Mauss, 1990, S. 19). Gabenpraktiken bestehen auch in modernen...
Die sozial-ökologische Zivilisationskrise erfordert einen substanziellen Abbau der kapitalistischen Wirtschaftsweise durch die Ausweitung von Solidarischen Ökonomien. Dazu gehören genossenschaftliche Unternehmen und vielfältige Formen von...
Dieser Beitrag befasst sich mit den Begriffen der Gemeingüter, der Commons und des Commoning. Dabei wird nicht nur ein Überblick über die Begriffe gegeben, sondern diese ins Verhältnis gesetzt und neue Bezüge zum anthropologischen Verständnis...
Die Corona-Krise hat sichtbar gemacht, wie Globalisierung und die digitale Transformation die Gesellschaft verändert haben. In der „Gesellschaft der Singularitäten“ wächst die Einsamkeit.. Zugleich ist in den letzten Jahren eine Vielfalt an...
Der Beitrag widmet sich Dimensionen des Wir-Begriffs und daraus abgeleiteten Formen der Solidarität. Die gegenseitige Assoziation in einer Gemeinschaft, ob real oder imaginiert, wird als Grundvoraussetzung für den solidarischen Impetus verstanden....
Dieser Beitrag befasst sich mit einer Morphologie der Genossenschaft als hybride Organisation, die in eine Typenbildung von Genossenschaften mündet. Dabei wird die Hybridität morphologisch-typologisch als spezifische Verbindung von Eigennutz und...
Da Sparkassen einen öffentlichen Auftrag erfüllen müssen, der ihr Bestehen gesetzlich legitimiert, zeichnet sich ihr Corporate-Governance-System durch Besonderheiten aus. Diese Besonderheiten wirken sich nicht nur auf die Vorstandstätigkeit,...
Die Theaterfinanzierung als freiwillige öffentliche Aufgabe ist bei knappen Finanzhaushalten regelmäßig Gegenstand von Kürzungsdiskussionen. Mit der Data Envelopment Analysis (DEA) kommt eine Methode der Effizienzbewertung in Betracht, welche...