Die Zeitschrift für Gemeinwirtschaft und Gemeinwohl (Z'GuG) ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Fachzeitschrift mit Relevanz für die fachliche Praxis (Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft). Die Zeitschrift erscheint als Neue Folge der Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen (ZögU) – Journal for Public and Nonprofit Services. Thematische Schwerpunkte sind die Gemeinwirtschaftslehre in ihrer Trägervielfalt, die Verwaltungslehre, die Sozialwirtschaft, der Dritte Sektor, das Genossenschaftswesen sowie zivilgesellschaftlich bedeutsame Themenkreise wie Kommunalisierung, Nachbarschafts- und Quartierskonzepte, Netzwerkentwicklungen und Sozialraumbildung. Die Z'GuG steht grundlegendenden theoretischen und methodologischen Diskussionen offen und nimmt Themenkreise auf, die einer kulturwissenschaftlichen, aber auch philosophischen Öffnung benötigen, darunter die Social (Medical, Nursing, Educational etc.) Care-Debatten, Gender- und weitere Diversitätskontroversen, die Commons-Theorie sowie die Gabe- und Reziprozitätsforschung. Aus diesen Öffnungen heraus widmet sich die Z'GuG dem Meta-Thema Gemeinwohl.
Die parametrischen Gesundheitsreformen vor allem leistungsrechtlicher Art bewirken nicht die notwendige Systemtransformation im Gesundheitswesen. Im Lichte normativ-rechtlicher (»juridischer«) Sinnhorizonte anthropologischer, rechtsphilosophischer...
Der Begriff des Doing Commoning gewinnt in der Debatte um Gemeingüter (Commons) zunehmend an Bedeutung. Es zeigt sich, dass Commons nicht als gegeben vorausgesetzt werden können, sondern durch gemeinschaftliches Handeln aktiv hervorgebracht und...
Der Beitrag ist eine Literaturanalyse und Literaturdiskussion zur Messung von Sozialkapital im Kontext der Netzwerkforschung. Dabei wird einerseits der fehlende Forschungskonsens deutlich, andererseits kann das unübersichtliche Feld jedoch auch...
Mit der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) hat die deutsche Bundesregierung eine weitreichende Gesetzesreform für die Eingliederungshilfe (EGH) auf den Weg gebracht. Leistungserbringer werden durch die veränderten Geschäftsmodelle...
Im vorliegenden Beitrag werden die empirischen Ergebnisse einer qualitativen Fallstudie zum Gründungsprozess der Kölner Technogenossenschaft krakelee eG vorgestellt. Ein wichtiger Treiber für die erfolgreiche Gründung der Genossenschaft war die...
Die Corporate Sustainability Reporting Directive verankert eine obligatorische doppelte Wesentlichkeitsanalyse für viele große Stadtwerke. Die begleitenden European Sustainability Reporting Standards haben den Umfang der berichtsrelevanten...
In den letzten 25 Jahren hat sich die Zahl der Leistungsempfangenden in der Pflegeversicherung von gut 1,8 Millionen auf etwa 5,7 Millionen im Jahr 2023 mehr als verdreifacht. Die Gesamtausgaben der sozialen Pflegeversicherung (SPV) sind in diesem...
Transparenz und Accountability (Rechenschaftspflicht) werden von sozialwirtschaftlich tätigen Organisationen gefordert, um deren vertrauenswürdigen, wirtschaftlichen Umgang mit anvertrauten Mitteln zu belegen. In einem verzerrungsfreien,...