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Monographie Kein Zugriff

Flexible Menschen in flexiblen Organisationen

Bedingungen und Möglichkeiten kreativen und innovativen Handelns
Autor:innen:
Reihe:
FORBA Forschung, Band 1
Verlag:
 2006

Zusammenfassung

Holtgrewe untersucht in diesem Buch den Stellenwert des kreativen Handelns und der Subjektivität in Organisationen, die sich flexibilisieren, näher an den Markt rücken und Kontinuitäten in Projekte auflösen. Solche Organisationen fordern die Kreativität und das Strukturierungsvermögen der Arbeitenden selbst für routinisierte Arbeit in intensiverem Maß als die fordistischen Betriebe. In der arbeits- und industriesoziologischen Diskussion erscheint Subjektivität vielfach als bloße Resultante betrieblicher Anforderungen. Dieser Sichtweise setzt die Autorin ein theoretisches Konzept entgegen, in dessen Mittelpunkt Kreativität und zeitliche Situiertheit des Handelns sowie Intersubjektivität und Anerkennung stehen. Holtgrewe konkretisiert und überprüft das Konzept des kreativen Handelns in flexiblen Organisationen mit empirischen Fallstudien auf unterschiedlichen Ebenen: Mit der Telekom steht eine »alte« Organisation im Zentrum, die sich zum Unternehmen transformiert; Callcenter repräsentieren einen neuen, hochflexiblen Organisationstypus; und Projekte der Open-Source-Softwareentwicklung rücken innovative, netzwerkförmige Arbeit jenseits des Marktes ins Blickfeld.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2006
ISBN-Print
978-3-89404-544-9
ISBN-Online
978-3-8452-6758-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
FORBA Forschung
Band
1
Sprache
Deutsch
Seiten
320
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. 0. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 14
    1. 1.1 Strukturationstheorie und Spielräume des Handelns Kein Zugriff
    2. 1.2 Soziales Handeln bei Mead Kein Zugriff
    3. 1.3 Das Dreieck: Kreativität, Routine, Innovation Kein Zugriff
    4. 1.4 Wechselwirkungen in den Dimensionen des Sozialen Kein Zugriff
    5. 1.5 Die Zeitstruktur des Handelns Kein Zugriff
    6. 1.6 Subjektivität als Strukturierungsebene Kein Zugriff
    7. 1.7 Intersubjektivität und Anerkennung Kein Zugriff
    1. 2.1 Theoretische Vorentscheidungen: Warum nicht Systemtheorie oder rational choice? Kein Zugriff
    2. 2.2 Organisation als reflexive Strukturation Kein Zugriff
    3. 2.3 Handeln in/von Organisationen Kein Zugriff
    4. 2.4 Die Artikulation von zeitlichen Handlungsmodalitäten in Organisationen: Planen und Erzählen Kein Zugriff
    5. 2.5 Organisationelle Reflexivität Kein Zugriff
    6. 2.6 Indifferenz und Subjektivitätsbedarf von Organisationen Kein Zugriff
    7. 2.7 Fazit Kein Zugriff
    1. 3.1 Vergangenheit und Zukunft Kein Zugriff
    2. 3.2 Muster der Reorganisation Kein Zugriff
    3. 3.3 Von der Innovation zur Innovativität – Kreativität als Norm? Kein Zugriff
    4. 3.4 Gestaltung organisationeller Grenzen Kein Zugriff
    1. 4.1 Flexible Menschen und Arbeitskraftunternehmer Kein Zugriff
    2. 4.2 Die industriesoziologische Diskussion der 90er Jahre Kein Zugriff
      1. 4.3.1 Entfaltung und Ermöglichung Kein Zugriff
      2. 4.3.2 Formierung der Subjektivität Kein Zugriff
      3. 4.3.3 Formierung und dramaturgisches Handeln Kein Zugriff
      4. 4.3.4 Gegenseitige Strukturierung Kein Zugriff
    3. 4.4 Soziale Differenzierung Kein Zugriff
    4. 4.5 Die biographische Perspektive Kein Zugriff
    5. 4.6 Die Anerkennungs-Perspektive in Organisationen Kein Zugriff
    1. 5.1 Die Fälle und Projekte Kein Zugriff
    2. 5.2 Der Kontext allgemein: Informations- und Kommunikations- Industrie Kein Zugriff
    3. 5.3 Die alten, die neuen und die anderen: Organisationelle Felder, Handlungsarenen und Positionierungen in der Informationsund Kommunikationsindustrie Kein Zugriff
    1. 6.1 Die Telekom im organisationellen Feld Kein Zugriff
    2. 6.2 Umstülpen und Dezentralisieren Kein Zugriff
    3. 6.3 Vertriebshandeln Kein Zugriff
    4. 6.4 Personalabbau Kein Zugriff
    5. 6.5 Leistung und Anerkennung bei der Telekom Kein Zugriff
    6. 6.6 Reflexives Reorganisieren und kreatives Handeln bei der Telekom Kein Zugriff
    7. 6.7 Subjektive Positionierungen: Karriere machen Kein Zugriff
    8. 6.8 Subjektive Positionierungen: Personalabbau verpacken Kein Zugriff
    9. 6.9 Sensemaking in Bewegung: Differenzerfahrungen Kein Zugriff
    10. 6.10 Fazit: Ungleiche Chancen, umverteilte Zukunft Kein Zugriff
    1. 7.1 Callcenter als organisationelles Feld? Kein Zugriff
    2. 7.2 Vom Neotaylorismus zur reflexiven Reorganisation Kein Zugriff
    3. 7.3 Das Delegieren von Flexibilität an das Arbeitshandeln Kein Zugriff
    4. 7.4 Die richtigen Beschäftigten finden Kein Zugriff
    5. 7.5 Organisieren im Dilemma Kein Zugriff
    6. 7.6 Kreativität des Arbeitshandelns und Deroutinisierung der Routine Kein Zugriff
    7. 7.7 Von exit bis Neugründung: Anerkennungsverhältnisse Kein Zugriff
    8. 7.8 Reflexives Reorganisieren im Callcenter Kein Zugriff
    9. 7.9 Facit: Rekrutierung, Sozialisation und Eigensinn Kein Zugriff
    1. 8.1 Open Source: Hochqualifizierte Nicht-Arbeit, gegenkultureller Aufbruch oder Normalisierung? Kein Zugriff
    2. 8.2 Die frühen Projekte: Aufbrüche und Ausbrüche Kein Zugriff
    3. 8.3 Heterogene Akteure: Linux Kein Zugriff
    4. 8.4 (Ideal-)typische Projekte: Basare und Module Kein Zugriff
    5. 8.5 Motive und Beiträge: Leidenschaften und Interessen Kein Zugriff
    6. 8.6 Hobbyisten oder Professionelle: Wer tut so etwas? Kein Zugriff
    7. 8.7 Organisation erfinden: debian Kein Zugriff
    8. 8.8 Fazit: Kreatives Handeln, nachhaltige Innovativität Kein Zugriff
    1. 9.1 Das Organisieren kreativen Handelns Kein Zugriff
    2. 9.2 Weisen kreativen Handelns und reflexiven Strukturierens Kein Zugriff
    3. 9.3 Zeitliche Artikulation des Handelns Kein Zugriff
    4. 9.4 Chancen und Restriktionen kreativen Handelns: Ungleichheiten, Ohnmacht und Größenwahn Kein Zugriff
  3. 10. Institutionen, Organisationen, Subjekte Kein Zugriff Seiten 265 - 268
    1. 11.1 Organisationelle Indifferenz? Kein Zugriff
    2. 11.2 Subjekte: Risikomanagement Kein Zugriff
      1. 11.3.1 Selbstflexibilisierung zwischen Anpassung und Distanzierung Kein Zugriff
      2. 11.3.2 Selbstflexibilisierung und „schöne Arbeit“? Kein Zugriff
      3. 11.3.3 Die defensiv-retrospektive Vergemeinschaftung Kein Zugriff
      4. 11.3.4 Aktivistischer Aufbruch Kein Zugriff
    3. 11.4 Anerkennung und Artikulation sozialer Zeit Kein Zugriff
  4. 12. Zum Schluss: Flexible Menschen in flexiblen Organisationen? Kein Zugriff Seiten 285 - 288
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 289 - 320

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