Meinungsmacht sozialer Netzwerke
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Soziale Netzwerke wie Facebook haben eine erhebliche Relevanz für den gesellschaftlichen Kommunikationsprozess. Dort nehmen sie Schlüsselpositionen ein, die es ihnen ermöglichen, die Kommunikation gezielt zu steuern und zu manipulieren. Die hieraus resultierende Meinungsmacht der Netzwerkbetreiber geht mit großen Risiken für den freien und pluralen Meinungs- und Willensbildungsprozess einher. Unter Zurhilfenahme kommunikations- und sozialwissenschaftlicher Forschungsergebnisse liefert die Arbeit eine juristische Begründung für die Annahme dieser Meinungsmacht sozialer Netzwerke. Ausgehend von diesem Befund belegt sie eindrücklich, dass es notwendig und – technisch wie juristisch – möglich ist, den kommunikativen Einfluss sozialer Netzwerke durch staatliche Regulierung wirksam zu begrenzen. Der Autor setzt sich seit langem mit den kommunikativen Vermachtungen im Online-Bereich auseinander. Als Rechtsanwalt liegt sein Tätigkeitsschwerpunkt ebenfalls im Bereich des Medien- und Internetrechts.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8487-2903-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7255-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Hamburger Schriften zum Medien-, Urheber- und Telekommunikationsrecht
- Band
- 11
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 448
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- A. Einführung in die Probleme Kein Zugriff
- B. Zielsetzung der Arbeit Kein Zugriff
- C. Gang der Untersuchung Kein Zugriff
- A. Einführung Kein Zugriff
- B. Kommunikation und Öffentlichkeit Kein Zugriff
- C. Individuelle und öffentliche Meinung und Meinungsbildung Kein Zugriff
- D. Individual- und Massenkommunikation Kein Zugriff
- I. Medienöffentlichkeit Kein Zugriff
- II. Medien als Faktor des Meinungsbildungsprozesses Kein Zugriff
- III. Funktionelle Rolle der Medien Kein Zugriff
- F. Zusammenfassung Kein Zugriff
- I. Internet und Konvergenz Kein Zugriff
- 1. Der Einfluss des Internets auf die Individual- und Massenkommunikation Kein Zugriff
- a. Interaktivität Kein Zugriff
- b. User Generated Content Kein Zugriff
- c. Social Media Kein Zugriff
- III. Das Internet als (Massen-)Medium? Kein Zugriff
- IV. Internetöffentlichkeit Kein Zugriff
- V. Meinungsbildungsrelevanz des Internets Kein Zugriff
- VI. Zusammenfassung Kein Zugriff
- I. Einführung Kein Zugriff
- 1. Bereichsspezifische Netzwerke Kein Zugriff
- 2. Allgemeine soziale Netzwerke (Universalnetzwerke) Kein Zugriff
- 3. Facebook Kein Zugriff
- 1. Registrierung Kein Zugriff
- a. Die Anwendbarkeit deutschen Rechts Kein Zugriff
- b. Datenschutzrechtliche Einwilligung Kein Zugriff
- aa. Rechtsnatur Kein Zugriff
- bb. Konsequenzen für die Teilnahme Minderjähriger Kein Zugriff
- d. Nutzungsvertrag als synallagmatischer Vertrag sui generis Kein Zugriff
- IV. Virtualität der Beziehungen in allgemeinen sozialen Netzwerken Kein Zugriff
- 1. Nutzerprofil Kein Zugriff
- a. Individual- und private Gruppenkommunikation Kein Zugriff
- b. (Teil-)öffentliche Gruppenkommunikation Kein Zugriff
- c. Öffentliche Privatkommunikation Kein Zugriff
- d. Fanpages und Social Plug-ins Kein Zugriff
- VI. Zusammenfassung Kein Zugriff
- A. Europarechtliche Vorgaben Kein Zugriff
- I. Der subjektive Schutz ausländischer Unternehmen durch Art. 5 Abs. 1 GG Kein Zugriff
- a. Meinungsfreiheit Kein Zugriff
- b. Informationsfreiheit Kein Zugriff
- a. Pressefreiheit Kein Zugriff
- b. Rundfunkfreiheit Kein Zugriff
- 3. Das klassische Verhältnis von Art. 5 Abs. 1 S. 1 und S. 2 GG Kein Zugriff
- 4. Einschränkbarkeit der Kommunikationsgrundrechte Kein Zugriff
- a. Klassische Formen der Kommunikation im Internet Kein Zugriff
- b. Institutioneller Schutz neuer Angebotsformen im Internet Kein Zugriff
- 2. Erfassung der Online-Kommunikation durch die klassischen Mediengrundrechte Kein Zugriff
- 3. Eigenständiges Grundrecht der Internet(dienste)freiheit Kein Zugriff
- 4. Einheitliches Grundrecht der Medienfreiheit Kein Zugriff
- 5. Einheitliches Grundrecht der Kommunikationsfreiheit Kein Zugriff
- a. Positive Vielfaltsbestimmung Kein Zugriff
- b. Negative Vielfaltsbestimmung Kein Zugriff
- a. Einfachgesetzliche Regulierung als Ordnungsinstrument Kein Zugriff
- b. Verfassungsrechtliche Schutzpflichten Kein Zugriff
- c. Regulierung zum Schutz freier und pluraler Kommunikation Kein Zugriff
- aa. Besondere Meinungsrelevanz Kein Zugriff
- bb. Medienökonomische „Sondersituation“ Kein Zugriff
- cc. Konkretisierung des verfassungsrechtlichen Ordnungsauftrages Kein Zugriff
- 3. Die Abgrenzung zwischen Beschränkung und regulierender Ausgestaltung im Rahmen der Rundfunkfreiheit Kein Zugriff
- a. Dogmatische Diskrepanz zwischen Rundfunk- und Pressefreiheit Kein Zugriff
- b. Wegfall der medienökonomischen „Sondersituation“ Kein Zugriff
- aa. Validität der herangezogenen Kriterien Kein Zugriff
- (1) Breitenwirkung und Aktualität Kein Zugriff
- (2) Die ‚besondere’ Suggestivkraft des Rundfunks Kein Zugriff
- d. Re-Subjektivierung der Rundfunkfreiheit Kein Zugriff
- C. Zusammenfassung Kein Zugriff
- I. Das Verhältnis von publizistischem und ökonomischem Wettbewerb Kein Zugriff
- II. Konzentration in den klassischen Mediensektoren Kein Zugriff
- I. Das außenpluralistische Marktmodell im Pressesektor Kein Zugriff
- II. Mischregulierung im Rundfunksektor Kein Zugriff
- 1. § 25 RStV Kein Zugriff
- a. § 26 Abs. 1 RStV Kein Zugriff
- b. § 26 Abs. 2 S. 1 RStV Kein Zugriff
- c. § 26 Abs. 2 S. 2 RStV Kein Zugriff
- d. Das Verhältnis von § 26 Abs. 1 und Abs. 2 RStV Kein Zugriff
- C. Kritische Betrachtung des gegenwärtigen Regulierungsmodells Kein Zugriff
- D. Konzept der abgestuften Regulierung Kein Zugriff
- E. Zusammenfassung Kein Zugriff
- A. Staatliche Regulierung im Internet Kein Zugriff
- I. Entgrenzung des Internets Kein Zugriff
- II. Vollzugsdefizit nationaler Regelungen Kein Zugriff
- III. Re-Territorialisierung Kein Zugriff
- IV. Zulässigkeit von Internetsperren Kein Zugriff
- 1. ... gegenüber inländischen Betreibern Kein Zugriff
- 2. ... gegenüber ausländischen Betreibern Kein Zugriff
- VI. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 1. Informations- und Kommunikationsinhalte in sozialen Netzwerken Kein Zugriff
- 2. Wirkweise der Kommunikation in sozialen Netzwerken Kein Zugriff
- 3. Die subjektive Bedeutung der Kommunikation in sozialen Netzwerken Kein Zugriff
- a. Teilnahmeverbote und -ausschlüsse Kein Zugriff
- b. ‚Zensur’ der Kommunikationsinhalte Kein Zugriff
- c. Auswirkungen auf die Kommunikationsfreiheit Kein Zugriff
- a. Komplexitätsreduktion im Internet Kein Zugriff
- b. Filterprozesse in sozialen Netzwerken Kein Zugriff
- c. Veränderung der Informationsrezeption in sozialen Netzwerken Kein Zugriff
- a. Geschäftsbedingungen als Rechtsgrundlage Kein Zugriff
- b. ‚Code as Law‘ Kein Zugriff
- 4. Konzentration und Lock-in-Effekte im Netzwerksegment Kein Zugriff
- D. Zusammenfassung Kein Zugriff
- I. Verfassungsrechtliche Implikationen Kein Zugriff
- II. Meinungsmacht der Netzwerkbetreiber Kein Zugriff
- III. Übertragung des Medienkonzentrationsrechts auf soziale Netzwerke Kein Zugriff
- 1. Anspruch auf Teilhabe und ‚Zensurverbot’ Kein Zugriff
- 2. Transparenzgebot Kein Zugriff
- 3. Interoperabilität und Datenmigration Kein Zugriff
- 4. Gütesiegel und Nutzermitbestimmung Kein Zugriff
- V. Umsetzung, Aufsicht Kein Zugriff
- VI. Zusammenfassung Kein Zugriff
- a. Mittelbare Drittwirkung der Grundrechte Kein Zugriff
- aa. Grundzüge der Störerhaftung Kein Zugriff
- bb. Eigenverantwortlichkeit als übergeordnetes Haftungsprinzip Kein Zugriff
- c. Einrichtung einer Beschwerdestelle Kein Zugriff
- a. Kartellrechtliche Interoperabilitätsverpflichtung Kein Zugriff
- b. Mittelbare Drittwirkung der Grundrechte Kein Zugriff
- II. Verhältnismäßigkeit der Regulierung Kein Zugriff
- III. Zusammenfassung Kein Zugriff
- Teil 5: Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 401 - 406
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 407 - 448





