
Physiognomisches Schreiben
Stilistik, Rhetorik und Poetik einer gestaltdeutenden Kulturtechnik- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Das Unsichere Wissen in der Literatur, Band 3
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Physiognomik als Wissensform und Kulturtechnik setzt meist stillschweigend eine Vormacht des Bildes über die Sprache voraus. Daher geht die Bedeutung des Textes als Analyseinstrument und eigengesetzliches Wahrnehmungsdispositiv für die physiognomische Gestaltdeutung oft vergessen. Die hier versammelten Aufsätze fragen nach der Rolle des Schreibens, der Schrift und ihrer medialen Vermittlung in verschiedenen theoretischen, historischen und künstlerischen Konstellationen aus der Geschichte der neueren Physiognomik. An exemplarischen Texten, an Fotografien und Filmen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart werden rhetorische, stilistische und poetische Techniken zutage gefördert, mit welchen Schreibende auf die Herausforderung deutungsbedürftiger Körperbilder reagieren.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2016
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-96821-553-2
- ISBN-Online
- 978-3-96821-661-4
- Verlag
- Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
- Reihe
- Das Unsichere Wissen in der Literatur
- Band
- 3
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 292
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Physiognomisches Schreiben. Stilistik, Rhetorik und Poetik einer gestaltdeutenden Kulturtechnik Seiten 7 - 18Autor:innen: | |Download Kapitel (PDF)
- His master’s characters. Zum physiognomischen Problem der Handschrift bei Lavater Seiten 19 - 46Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Das »Gesicht der Zeit« und seine feuilletonistischen Facetten. Zur Physiognomik der ›kleinen Form‹ nach 1900 Seiten 47 - 66Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Sprachliche Physiognomie als linguistische Kategorie. Möglichkeiten einer linguistischen Operationalisierung des Physiognomiebegriffs Seiten 67 - 84Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Wenn sich das Innere (nicht) im Äußeren spiegelt. Physiognomik- und Pathognomik-Reflexion in Sophie von La Roches Geschichte des Fräuleins von Sternheim Seiten 85 - 104Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Namen, Nasen, Narben. Zur Physiognomik in Jean Pauls Komet Seiten 105 - 124Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- the Scientific Status of Literary Physiognomics in Victorian Realism: The Novels of Charlotte Brontë Seiten 125 - 140Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Badezimmer, mythische Traumwelt, poetische Assimilation: Die U-Bahn im kulturphysiognomischen Schreiben Siegfried Kracauers und Walter Benjamins Seiten 141 - 160Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Was nicht im Baedeker steht. Fotografie und Großstadtphysiognomik in der Zwischenkriegszeit Seiten 161 - 184Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Boull(é)e schreiben: Thomas Bernhard, Peter Greenaway und die Architekturphysiognomik der Postmoderne Seiten 185 - 204Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Das griechische Gesicht des Tanzes. Eine Faszinationsgeschichte von Lady Hamilton zu Isadora Duncan Seiten 205 - 224Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Close-Ups and Fast Cuts: Physiognomy, Choreography, and the Silhouette Films of Lotte Reiniger Seiten 243 - 264Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Physiognomische Prämissen des Castings in der Filmproduktion Seiten 265 - 290Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Autorinnen und Autoren Seiten 291 - 292 Download Kapitel (PDF)




