Fakt, Fiktion und Transparenz
Modi autobiographischer Selbstreferenz im 20. und 21. Jahrhundert- Autor:innen:
- Reihe:
- Das Unsichere Wissen in der Literatur, Band 10
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Autobiographische Texte beziehen sich auf Wirklichkeit, argumentiert diese Studie, indem sie eine rhetorische Grenze zwischen Wissen und Nicht-Wissen einziehen und bespielen. Die so produzierten selbstreferenziellen Transparenzdiskurse werden hier erstmals narratologisch systematisiert und hinsichtlich ihrer ästhetischen, epistemologischen und moralischen Dimensionen befragt – inklusive einer neuen Theoretisierung der notorisch schwer zu greifenden Autofiktion. Lektüren eines Spektrums literarischer, popkultureller und politischer Lebenserzählungen nähern sich hochaktuellen Problemkomplexen: (Un-)Mittelbarkeit, (Außer-)Gewöhnlich- und Wahrscheinlichkeit, Autorität und Authentizität sowie Pluralität zwischen Ideologiekritik und „post-truth“.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-98858-145-7
- ISBN-Online
- 978-3-98858-146-4
- Verlag
- Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
- Reihe
- Das Unsichere Wissen in der Literatur
- Band
- 10
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 416
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Anfang/Ende: Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 30
- Autobiographietheoretische Wegmarken: Form und/als Gehalt Kein Zugriff
- Autobiographische Topik, Subjekt- und Selbstreferenz Kein Zugriff
- Selbstreferenzielle Brüche Kein Zugriff
- Zwei Begriffspaare: Faktizität/Fiktivität vs. Faktualität/Fiktionalität Kein Zugriff
- Transparenz: Autobiographie und Geschichtswissenschaft Kein Zugriff
- Literarizität: Autobiographie und Roman Kein Zugriff
- Dichtung, Inszenierung, Fiktion? Kein Zugriff
- Vom Pakt zur Kippfigur Kein Zugriff
- Autofiktion als Schreibweise Kein Zugriff
- Selbstreferenz vs. Fiktion Kein Zugriff
- Selbstreferenz in der Fiktion Kein Zugriff
- »Fiction-Fatigue«: Nach der Autofiktion (I) Kein Zugriff
- (Un-)verstellt: Nach der Autofiktion (II) Kein Zugriff
- Frequenz, Skopus, Intensität: Selbstreferenz als Strukturprinzip Kein Zugriff
- Lexikon, Morphologie und Syntax der Selbstreferenz Kein Zugriff
- Metanarrative Selbstreferenz Kein Zugriff
- Peri- und epitextuelle Selbstreferenz Kein Zugriff
- Literarizität und Selbstreferenz Kein Zugriff
- Korrelationen, Kombinationen: Transparenz hat System Kein Zugriff
- Autofiktionales Kippbild und Pseudonym Kein Zugriff
- Nachdenken über Alice B. Kein Zugriff
- Nachdenken über Christa W. Kein Zugriff
- Entweder/oder? Pseudonymität zwischen Fakt, Fiktion und Fall Kein Zugriff
- Weder/noch? Pseudonymität zwischen Pseudonymen Kein Zugriff
- Wahrscheinlich- und Wahrhaftigkeit: Die Skalierung der Selbstreferenz Kein Zugriff
- »Umwege auf dem Wege zu mir selbst«: Möglichkeit und Ereignis Kein Zugriff
- Super-Realismus und Selbstreferenz: Der Teufel im Detail Kein Zugriff
- Autofiktion und die Subversion der Wahrscheinlichkeit Kein Zugriff
- Aufrichtigkeit als Transparenz-Effekt Kein Zugriff
- Schoah-Autobiographik und Selbstreferenz Kein Zugriff
- »Seht, wie meine Augen tränen«: Selbstreferenz als Verstellung Kein Zugriff
- (Post-)Postfaktualität und die politische Autohagiographie Kein Zugriff
- Autofiktion und die Subversion der Aufrichtigkeit Kein Zugriff
- Postskriptum: candor und Macht Kein Zugriff
- Ende/Anfang: Fakt, Fiktion und Fazit Kein Zugriff Seiten 363 - 382
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 383 - 414
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 415 - 406
- Namensregister Kein Zugriff Seiten 407 - 416





