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Monographie Kein Zugriff

Obduktion und Leichenschau

Tote Körper in Literatur und Forensik
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Obduktionen sind heute omnipräsent. In der Obduktion, so heißt es immer wieder, erzählt eine Leiche ihre Geschichte. Der tote Körper erscheint als Text, den Rechtsmediziner*innen lesen und der alle Details um den Tod und das Leben des Opfers bereithält. In ihrer Studie zeigt Stephanie Langer, dass dieses Konzept von einer genuin gegenwärtigen Rhetorik geprägt ist, indem sie die Kultur- und Mediengeschichte der Rechtsmedizin in Goethezeit, Moderne und Gegenwart nachvollzieht. Anhand ausgewählter literarischer Texte, die mit zeitgenössischen Fällen kontextualisiert werden, fragt sie nach den Medien und den Metaphern der Rechtsmedizin sowie nach dem Einsatzpunkt von Literatur in der Geschichte des toten Körpers.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-96821-014-8
ISBN-Online
978-3-96821-015-5
Verlag
Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
Reihe
Das Unsichere Wissen in der Literatur
Band
7
Sprache
Deutsch
Seiten
319
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 20
      1. Medien des Gutachtens: Protokoll und visum repertum Kein Zugriff
      2. Der prekäre Status des toten Körpers als Wahrheitsträger Kein Zugriff
      1. Kriminalgeschichten und Anatomiemetaphorik Kein Zugriff
      2. Popularisierung aufklärerischer Methoden Kein Zugriff
      3. Polyvalenz der Körperzeichen Kein Zugriff
      1. Zweifelhafte Todesfälle I: Ertrinken Kein Zugriff
      2. Zweifelhafte Todesfälle II: Vergiftung Kein Zugriff
      3. Blindheit und Augenschein Kein Zugriff
      1. Scheintod und Leichenschau Kein Zugriff
      2. Expertenblicke Kein Zugriff
      3. Ausbleibende Verwesung als Multiplizierung von Lesarten Kein Zugriff
      1. Verwesung als Bedrohung Kein Zugriff
      2. Überführung des Körpers in Schrift Kein Zugriff
      1. Das Zweitgutachten Kein Zugriff
      2. Der Aufsatz Kein Zugriff
      1. Die Morgue als Ort unbekannter Leichen Kein Zugriff
      2. Die Ungewissheit der Identität affiziert die Todesarten Kein Zugriff
      3. Verfälschte Körperzeichen Kein Zugriff
      1. Visuelle Wahrnehmung Kein Zugriff
      2. Unidentifizierbare Körper Kein Zugriff
      3. Traum und Projektion Kein Zugriff
      1. Medien(-verbund) der Argumentation Kein Zugriff
      2. Identifikation als blinder Fleck des Medienverbundes Kein Zugriff
      1. Unfallopfer Kein Zugriff
      2. Mordopfer Kein Zugriff
      1. Die Rechtsmedizinerin als Leserin der Körperschrift Kein Zugriff
      2. DNS und der genetische Fingerabdruck Kein Zugriff
      3. Computerspeicherung und Fehleranfälligkeit Kein Zugriff
      1. Tote Körper zwischen Forensik und Erotik Kein Zugriff
      2. Medienreflexion Kein Zugriff
      3. Über den Tod kann man nichts wissen Kein Zugriff
      1. Anthropologie versus Genanalyse Kein Zugriff
      2. Der moderne forensische Blick und die Änderungen im Wissen vom toten Körper Kein Zugriff
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 285 - 316
  4. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 317 - 318
  5. Danksagung Kein Zugriff Seiten 319 - 319

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