
Nationale Arena für digitale Medizin
Wandel. Werte. Wege.- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Deutschland hat in Zeiten von Corona und angesichts neuer gesetzlicher Initiativen in den vergangenen drei Jahren durch eigene neue Angebote eine deutliche Belebung der digitalen Gesundheitsanwendungen erfahren. Große Teile der Bevölkerung nehmen Angebote wie den digitalen Impfnachweis als sinnvoll wahr und signalisieren in Umfragen eine hohe Bereitschaft für digitale Begleiter.
Dieses Buch gibt einen Überblick über die sich konkret realisierenden digitalen Gesundheitsangebote in der zentralen Infrastruktur für digitalen Austausch im Gesundheitswesen – die Telematikinfrastruktur (TI). Diese erlebt derzeit einen grundlegenden Wandel. Mit der „TI 2.0“ stellt die gematik künftig eine moderne Plattform für digitale Medizin zur Verfügung: zeitgemäß und nutzenorientiert, interoperabel und stabil für einen sicheren Betrieb. Dafür braucht es jetzt einen Technologiesprung und eine Neudefinition des Angebots und Auftrags der gematik.
So schafft die gematik nun als Nationale Agentur für Digitale Medizin eine gemeinsame Arena für alle Akteure. Die gematik unterstützt mit Infrastruktur und Diensten, damit Teamwork und Spitzenleistungen in der Gesundheitsversorgung und dem Gesundheitsmanagement möglich werden.
Es geht dabei um nichts Geringeres als um die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens, eines der größten IT-Projekte Europas mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung aller Bundesbürgerinnen und Bundesbürger zu verbessern.
Das vorliegende Buch beschreibt ganz konkret, wohin sich das digitale Gesundheitswesen in den kommenden Jahren entwickeln wird, und richtet den Blick auf den aktuellen Veränderungsprozess in einem ganz zentralen Versorgungsbereich der Gesellschaft.
Expertinnen und Experten der gematik geben Einblicke in den Wandel von gematik und Telematikinfrastrukur und zeigen, wie die neuen Wege und Werte insgesamt die E-Health-Entwicklungen in Deutschland stärken. Beiträge aus Politik und Gesundheitswirtschaft beleuchten den ausgedehnten Kontext der Arbeit an einer TI 2.0 und welche gemeinsamen Wege dabei möglich und nötig sind. Trotz verbindlicher Spielregeln in der gemeinsamen Arena entsteht Spielraum für Neues und Zukunftsweisendes, von dem alle profitieren können und werden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-95466-667-6
- ISBN-Online
- 978-3-95466-683-6
- Verlag
- MWV Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 268
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten i - xvi
- 1.1 Digitale Medizin alltäglich machen Kein Zugriff
- 1.2 Fokus auf den Nutzer Kein Zugriff
- 1.3 Neutraler Mittler und Gestalter Kein Zugriff
- 1.4 Übergreifende Kommunikation als Kernelement Kein Zugriff
- 1.5 Gemeinsam Verbesserungen schaffen Kein Zugriff
- 2.1 Austauschplattform für verschiedene Anforderungen Kein Zugriff
- 2.2 Verbindliche technische Standards Kein Zugriff
- 2.3 Infrastrukturleistungen für eine Gesundheitstelematikplattform Kein Zugriff
- 2.4 Verfügbarkeit und Nützlichkeit von Kernanwendungen Kein Zugriff
- 2.5 Der Weg dorthin: die gematik als offene und agile Organisation Kein Zugriff
- 3.1 Gestalten und führen: Was sind die Grundüberzeugungen der gematik in der digitalen Transformation? Kein Zugriff
- 3.2 Überzeugen und verbinden: Wie begegnet die gematik den zentralen Herausforderungen? Kein Zugriff
- 3.3 Fazit: Neujustierung der kulturellen Werte der gematik sowie ihrer Rollen und Ziele Kein Zugriff
- 4.1 Transformation zu einem ganzheitlich digitalen Unternehmen Kein Zugriff
- 4.2 Unser gematik Programm für den Strukturwandel Kein Zugriff
- 4.3 Ownership als Devise für die eigene Arbeit Kein Zugriff
- 4.4 Offene Kommunikation als Kern der neuen Firmenkultur Kein Zugriff
- 4.5 Zukunftsfähiges Gesundheitssystem als Antrieb Kein Zugriff
- 1.1 Ziele der Telematikinfrastruktur Kein Zugriff
- 1.2 Elektronische Ausweise Kein Zugriff
- 1.3 Nutzung durch Heilberufler Kein Zugriff
- 1.4 Nutzung durch Versicherte Kein Zugriff
- 1.5 Kerninfrastruktur Kein Zugriff
- 1.6 Vertrauensdienste Kein Zugriff
- 1.7 Zugangsdienste Kein Zugriff
- 1.8 Anwendungsdienste Kein Zugriff
- 1.9 Dienste und Netze Dritter Kein Zugriff
- 2.1 Die Rahmenbedingungen Kein Zugriff
- 2.2 Die Qualifikation Kein Zugriff
- 2.3 Der Veranstaltungsort Kein Zugriff
- 2.4 Das Event Kein Zugriff
- 2.5 Der Schiedsrichter Kein Zugriff
- 2.6 Die Aufsicht Kein Zugriff
- 2.7 Wie die gematik diesen Aufgaben gerecht wird Kein Zugriff
- 3.1 Die elektronische Patientenakte (ePA) Kein Zugriff
- 3.2 Das elektronische Rezept (E-Rezept) Kein Zugriff
- 3.3 Der elektronische Medikationsplan (eMP) Kein Zugriff
- 3.4 Das Notfalldaten-Management (NFDM) Kein Zugriff
- 3.5 Kommunikation im Medizinwesen (KIM) Kein Zugriff
- 1.1 Interoperabilität ist mehr, als vorhandene IT-Standards in „gelben Seiten“ zusammenzufassen Kein Zugriff
- 1.2 Wie lassen sich diese Potenziale nutzen in einem föderalen Gesundheitssystem mit starker sektoraler Betrachtung? Kein Zugriff
- 1.3 Entwickler, Anwender und Nutzer an den Runden Tisch Kein Zugriff
- 2.1 Weitere Anwendungen zur Nutzung der TI Kein Zugriff
- 2.2 WANDA – das gematik-Bestätigungsverfahren für „Weitere Anwendungen“ Kein Zugriff
- 2.3 Nutzen der TI für Anbieter Kein Zugriff
- 2.4 Chancen für die digitale Gesundheitsversorgung Kein Zugriff
- 3.1 Deutschland vor der COVID-19-Pandemie Kein Zugriff
- 3.2 Die Pandemie als Digitalisierungstreiber Kein Zugriff
- 3.3 DEMIS: Was kann es, was ist der Nutzen? Kein Zugriff
- 3.4 Die weiteren Entwicklungsschritte von DEMIS Kein Zugriff
- 1.1 Chancen eines digitalisierten Gesundheitswesens Kein Zugriff
- 1.2 Die Bedarfe in der medizinischen Gesundheitsversorgung in Deutschland von heute Kein Zugriff
- 1.3 Die konkreten Anforderungen an die Telematikinfrastruktur von morgen Kein Zugriff
- 1.4 Erwartungen an ein digitales Gesundheitswesen Kein Zugriff
- 2.1 Nutzen an erster Stelle Kein Zugriff
- 2.2 Aufbereitete Informationen Kein Zugriff
- 2.3 Einfachheit Kein Zugriff
- 2.4 Anytime, Anywhere Kein Zugriff
- 2.5 Konvergenz und Offenheit Kein Zugriff
- 2.6 TI 2.0 als maßgeblicher Treiber für die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung Kein Zugriff
- 3.1 Anforderungen an die TI 2.0 Kein Zugriff
- 3.2 Die sechs Säulen der TI 2.0-Architektur Kein Zugriff
- 4.1 Aufgabe einer zukünftigen Telematikinfrastruktur Kein Zugriff
- 4.2 Status quo: Identifizierung und Authentisierung in der aktuellen Telematikinfrastruktur Kein Zugriff
- 4.3 Die nächste Stufe: Eine föderierte digitale Identität auf Basis des OpenID Connect-Standards (OIDC) Kein Zugriff
- 4.4 Standards und Interoperabilität Kein Zugriff
- 4.5 Weiterentwicklung der digitalen Identitäten mit Self Sovereign Identity (SSI) Kein Zugriff
- 4.6 Fazit: OpenID Connect versus SSI Kein Zugriff
- 5.1 Die Bedeutung von Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitssektor Kein Zugriff
- 5.2 Das Zusammenspiel zwischen gematik, BSI und BfDI Kein Zugriff
- 5.3 Prinzipien des sicheren Designs Kein Zugriff
- 5.4 Der Paradigmenwechsel zur Zero-Trust-Architektur Kein Zugriff
- 1.1 Was sind ePA und DiGAs? Kein Zugriff
- 1.2 Welche Mehrwerte bieten ePA und DiGAs? Kein Zugriff
- 1.3 Wie lassen sich ePA und DiGAs zusammenbringen? Kein Zugriff
- 1.4 Fazit und Ausblick Kein Zugriff
- 2.1 Was ist die elektronische Patientenakte? Kein Zugriff
- 2.2 Welchen Nutzen kann eine ePA im Gesundheitssystem entfalten? Kein Zugriff
- 2.3 Wie verändert sich die ePA in den nächsten Jahren? Kein Zugriff
- 2.4 Welche Themen muss die Gesellschaft dafür angehen? Kein Zugriff
- 2.5 Fazit Kein Zugriff
- 1.1 Fünf Gesetzespakete als legislative Hauptpfeiler der Digitalisierung Kein Zugriff
- 1.2 Ausblick Kein Zugriff
- 1.1 Alle Kassen müssen digitaler werden Kein Zugriff
- 1.2 Eine Pandemie als Digitalisierungstreiber Kein Zugriff
- 1.3 ePA als zentraler Baustein der Digitalisierung Kein Zugriff
- 1.4 Der Schritt zur Krankenkasse im digitalen Zeitalter Kein Zugriff
- 2.1 Vom Verwaltungsprozess zur User Journey Kein Zugriff
- 2.2 Von versteckten Offroadpisten auf die digitale Autobahn Kein Zugriff
- 2.3 Der BKK-Dachverband als Werkstätte für Innovationen Kein Zugriff
- 2.4 Fazit Kein Zugriff
- 3.1 Prozessdigitalisierung: Herausforderungen und Lösungsansätze Kein Zugriff
- 3.2 Versichertenzentrierte Produktentwicklung: Von Startups lernen Kein Zugriff
- 3.3 Herausforderung für Kultur und Organisation: Mitarbeitende einbeziehen Kein Zugriff
- 3.4 Die Krankenkasse als Orientierungsgeber: Das Gesundheitswesen der Zukunft mitgestalten Kein Zugriff
- 4.1 „Ein Netz für alle“ Kein Zugriff
- 4.2 Einzelne Anwendungen Kein Zugriff
- 4.3 Ausblick Kein Zugriff
- 5.1 Die Zukunft der Medizin ist datengetrieben Kein Zugriff
- 5.2 Ein digitales Gesundheitswesen benötigt Plattformen – statt Silos Kein Zugriff
- 5.3 Interoperabilität und Standards Kein Zugriff
- 5.4 Regulatorische Rahmenbedingungen Kein Zugriff
- 5.5 Finanzielle Rahmenbedingungen Kein Zugriff
- 5.6 IT follows process Kein Zugriff
- 5.7 Innovation erfordert vielfältige neue Strukturen – und Change Kein Zugriff
- 6.1 Motivation zum Aufbau der digitalen Praxis Kein Zugriff
- 6.2 dipraxis – einmalig in Deutschland Kein Zugriff
- 6.3 Fazit und Ausblick Kein Zugriff
- 7.1 Bürokratie und Dokumentation Kein Zugriff
- 7.2 Interaktion und Kommunikation Kein Zugriff
- 7.3 Weiterentwicklung des Arzt-Patienten-Verhältnisses Kein Zugriff
- 7.4 Die Arztpraxis in der Zukunft Kein Zugriff
- 8.1 Ziele und Hintergrund Kein Zugriff
- 8.2 Aufgaben und Datenflüsse Kein Zugriff
- 8.3 Datenschutz Kein Zugriff
- 8.4 Dateninhalte Kein Zugriff
- 8.5 Antragsverfahren Kein Zugriff
- 8.6 Ausblick Kein Zugriff
- 9.1 Partizipative Entscheidungsfindung und Decision-Support-Systeme: wie Patientenpräferenzen in digitalen Systemen berücksichtig werden können Kein Zugriff
- 9.2 Vorteile einer elektronischen Datenbank aus Patientensicht Kein Zugriff
- 9.3 Patientenorganisationen als Datentreuhänder und Schnittstelle zwischen Patientenschaft und Forschung Kein Zugriff
- 9.4 Das Big-Data-Projekt HARMONY: wie künstliche Intelligenz und große Datensätze bei der Erforschung seltener Krankheiten helfen Kein Zugriff
- 10.1 Corona-Krise als ungeplanter Bedarfsnachweis Kein Zugriff
- 10.2 Die Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundes als Basisinfrastruktur Kein Zugriff
- 10.3 Datenintegrationszentren (DIZ) der Universitätsmedizin Kein Zugriff
- 10.4 Datennutzung in Kooperation aller Standorte der Universitätsmedizin Kein Zugriff
- 10.5 Relevant weit über die MII hinaus: Ein bundeseinheitlicher broad consent als Rechtsgrundlage Kein Zugriff
- 10.6 Impulse zu Standardisierung und Interoperabilität: Kerndatensatz, LOINC, SNOMED CT, FHIR Kein Zugriff
- 10.7 Beitrag zur COVID-19-Forschung in der Pandemie Kein Zugriff
- 10.8 Ausblick: Forschungsnutzung der ePA, Konvergenz und Koordination Kein Zugriff
- 11.1 Interoperabilität als Voraussetzung für die digitale Transformation im Gesundheitswesen Kein Zugriff
- 11.2 Einheitliche Datenstrukturen für die COVID-19-Forschung Kein Zugriff
- 11.3 Standards und Terminologien im GECCO-Datensatz Kein Zugriff
- 11.4 Vernetzung mit Standardisierungsinitiativen Kein Zugriff
- 11.5 Fazit und Ausblick Kein Zugriff




