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Competitive Balance als Rechtfertigung von Wettbewerbsbeschränkungen im Sport
- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriften zum Sportrecht, Band 68
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Je ausgeglichener der Sportwettbewerb, desto spannender für die Zuschauer – was in der Sportökonomie unter dem Stichwort „Competitive Balance" diskutiert wird, wird zunehmend auch im Kartellrecht als Rechtfertigung von Wettbewerbsbeschränkungen durch Sportverbände herangezogen. Diese Arbeit analysiert die sportökonomischen Grundlagen und stellt fest, dass der Zusammenhang zwischen sportlicher Ausgeglichenheit und Zuschauerinteresse nicht so eindeutig ist, wie bisweilen suggeriert wird. Gleichwohl arbeitet der Autor heraus, dass die Competitive Balance unter engen Voraussetzungen dennoch als legitimes Ziel im Rahmen des Meca-Medina-Tests herangezogen werden und wettbewerbsbeschränkende Sportverbandsstatuten rechtfertigen kann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-7560-1381-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1923-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zum Sportrecht
- Band
- 68
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 367
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 16 Download Kapitel (PDF)
- A. Aktuelle Diskussion um Gehaltsobergrenzen und Competitive Balance
- B. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Sports
- C. Forschungsstand
- D. Forschungsfrage und Gang der Untersuchung
- I. Assoziative Konkurrenz
- II. Koordination
- III. Natürliche Monopole
- IV. Siegmaximierung und Rattenrennen
- V. Zwischenfazit
- 1. Theil-Maß
- 2. Heimsieg-Wahrscheinlichkeit
- 3. Abstand der Ligapositionen
- 1. Championship Significance
- 2. Uncertainty of Championship Outcome
- 3. Competition Intensity
- 4. Herfindahl-Hirschman-Index
- 5. Standardabweichung
- 6. Concentration Ratio
- 1. Competitive Balance Ratio
- 2. Gini-Koeffizient und Lorenzkurve
- IV. Zwischenfazit
- a) Übersicht
- b) Zwischenfazit
- a) Übersicht
- b) Zwischenfazit
- a) Übersicht
- b) Zwischenfazit
- 4. Zwischenfazit
- 1. Überblick
- 2. Bevölkerungszahl
- 3. Superstar-Effekte
- 4. Verhaltenspsychologische Effekte
- 5. Zwischenfazit
- 1. Framing-Effekte
- 2. Schwelleneffekte
- 3. Subwettbewerbe
- 4. Zwischenfazit
- IV. Zwischenfazit
- 1. Ligagröße
- 2. Auf- und Abstieg
- 3. Austragungsmodus
- 4. Spielregeln
- 5. Zwischenfazit
- II. Umverteilungsmechanismen
- III. Gehaltsobergrenzen
- IV. Transferrestriktionen
- V. Financial Fair Play / Financial Sustainability Regulations
- VI. „50+1“-Regel
- VII. Weitere Mechanismen
- VIII. Zwischenfazit
- E. Competitive Balance in der Praxis: Ein Vergleich
- F. Zusammenfassung und Zwischenfazit
- I. Allgemeines
- 1. Mehrzahl von Beteiligten
- 2. Vereinbarung
- 3. Wettbewerbsbeschränkung und Rule of Reason
- 4. Zwischenstaatlichkeit
- I. United States v. NFL
- II. NCAA v. Board of Regents
- III. American Needle v. NFL
- IV. O`Bannon v. NCAA
- V. NCAA v. Alston
- VI. Weitere Fälle
- VII. Zwischenfazit
- I. Arbeitsrecht
- II. Sports Broadcasting Act
- III. Curt Flood Act
- IV. Zwischenfazit
- D. Zusammenfassung und Zwischenfazit
- A. Anwendbarkeit des Kartellrechts auf Sportsachverhalte
- I. Sportverband als Adressat des Kartellverbots
- II. Relevanter Markt
- III. Vereinbarung, Beschluss, abgestimmte Verhaltensweise
- 1. Wettbewerbsbeschränkung
- 2. Bezwecken oder bewirken
- V. Spürbarkeit
- VI. Zwischenstaatlichkeit
- 1. Rule of Reason
- 2. Single-Entity-Doktrin
- 3. Immanenztheorie und vergleichbare Ansätze
- a) Sachverhalt
- b) Entscheidung des EuGH
- 2. Kontextanalyse in anderen Urteilen des EuGH
- a) Rule of Reason
- b) Immanenztheorie
- c) Übertragung der Cassis-Formel
- d) Verbandsinterne Sachverhalte
- e) Sportspezifischer Ansatz
- f) Regulatorische Nebenabrededoktrin
- g) Rechtsnatur
- h) Zwischenfazit
- aa) Untrennbare Verbindung mit der Sportorganisation
- bb) Verbandsinterne Sachverhalte
- cc) Ausschluss von Kernbeschränkungen
- dd) Rein sportbezogene Regelwerke
- ee) Zwischenfazit
- aa) Einschätzungsprärogative und Beurteilungsspielraum
- bb) Beweislast
- cc) Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse
- dd) Zwischenfazit
- (i) Die Besonderheiten des Sports als Ausgangspunkt
- (ii) Berücksichtigung außerwettbewerblicher Ziele
- (iii) Keine eigenwirtschaftliche Zielsetzung
- (iv) Kohärenz und systematische Verfolgung
- (i) Bosman als Vorläufer
- (ii) Ansatz der Kommission
- (iii) Meinungsstand im Übrigen
- (iv) Eigener Ansatz
- (v) Zwischenfazit
- d) Zweite Stufe: Inhärenz
- e) Dritte Stufe: Verhältnismäßigkeit
- 5. Zwischenfazit
- I. Verhältnis der Kontextanalyse zur Freistellung
- II. Verbesserung der Warenerzeugung
- III. Angemessene Beteiligung der Verbraucher
- IV. Unerlässlichkeit
- V. Keine Ausschaltung des Wettbewerbs
- VI. Zwischenfazit
- I. Tatbestandsvoraussetzungen
- II. Anwendbarkeit der Kontextanalyse
- III. Zwischenfazit
- E. Zusammenfassung und Zwischenfazit
- I. Heimvorteil im DFB-Pokal
- II. 3-Punkte- und Rückpassregel
- III. Playoffs
- 1. Auf- und Abstieg
- 2. Verkleinerung der Teilnehmerzahl
- a) Gründung
- b) Untersagung
- V. Zwischenfazit
- I. Gehaltsobergrenzen
- II. Spielervermittler-Reglement
- III. Leihverträge
- IV. Reserve Rule
- V. Zwischenfazit
- I. Preisgelder
- II. Einnahmenumverteilung
- III. Zentralvermarktung
- IV. „50+1“-Regel
- V. Financial Fair Play/Financial Sustainability Regulations
- VI. Zwischenfazit
- D. Zusammenfassung und Zwischenfazit
- Kapitel 6 Ergebnis und SchlussfazitSeiten 329 - 334 Download Kapitel (PDF)
- LiteraturverzeichnisSeiten 335 - 367 Download Kapitel (PDF)




