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Monographie Kein Zugriff

Triplex Analogia

Versuch einer Grundlegung pluraler christlicher Religionsphilosophie
Autor:innen:
Reihe:
Scientia & Religio, Band 8
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Die Studie behandelt Möglichkeit, Notwendigkeit und Grenzen einer philosophischen Rechenschaft vom christlichen Glauben. Zunächst werden dazu die beiden derzeit die katholische Theologie dominierenden Modelle solcher Glaubensbegründung dargestellt und verglichen: die neuere französische Phänomenologie (v.a. bei Michel Henry und Emmanuel Levinas) und die transzendentalphilosophischen Ansätze der deutschen Systematischen Theologie (v.a. bei Thomas Pröpper und Hansjürgen Verweyen). Beide Modelle werden in ihrem genuinen Beitrag gewürdigt, aber auch in ihren Schwächen problematisiert und in ihrem offenen wie verdeckten Exklusivitätsanspruch relativiert. Diese Gegenüberstellung provoziert die Frage nach einem einheitlichen Grundprinzip der christlichen Religionsphilosophie, das eine wirkliche Pluralität komplementärer Denkformen ermöglicht und sowohl den philosophischen als auch den theologischen Anforderungen genügt. Das Buch erkennt dieses Prinzip im klassischen Analogiegedanken, der hier neu formuliert und auf die drei Bereiche des Seins, der Erkenntnis und der Freiheit übertragen wird. Gott und Welt, Sein, Erkenntnis und Freiheit lassen sich auf diese Weise zugleich in ihrer Relationalität und in ihrem jeweiligen Eigenstand denken.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-495-48371-8
ISBN-Online
978-3-495-86035-9
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Scientia & Religio
Band
8
Sprache
Deutsch
Seiten
524
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 12
      1. 1.1.1 Fides quaerens intellectum: Das Christusereignis als Anlass Kein Zugriff
      2. 1.1.2 Fides quaerens intellectum: Philosophische Vermittlung als Implikat des Glaubens Kein Zugriff
      3. 1.1.3 Fides quaerens intellectum: Philosophia christiana et religiosa Kein Zugriff
    1. 1.2 Zielsetzung: Die dreifache Analogie als Basisprinzip christlicher Religionsphilosophie – Versuch einer Grundlegung pluraler philosophischer Glaubensverantwortung Kein Zugriff
    2. 1.3 Methode: Vergleich zweier religionsphilosophischer Paradigmen als Anweg zur systematischen Entfaltung der dreifachen Analogie – Glaubensverantwortung im Dialog Kein Zugriff
      1. 2.1 Denkansatz: Radikalisierte Phänomenologie Kein Zugriff
        1. 2.2.1 Der eigentliche Ort aller Erscheinung: Impressionalität und ›Leben‹ Kein Zugriff
        2. 2.2.2 Der Ort des ›Lebens‹ und sein Verhältnis zur Exteriorität: ›Fleisch‹ und ›Welt‹ Kein Zugriff
        3. 2.2.3 Die ›Geburt‹ als Selbsterfahrung des ›Lebens‹: ›Inkarnation‹ des Menschen Kein Zugriff
      2. 2.3 Philosophische Gottesvorstellung: Das ›absolute Leben‹ und die ›Inkarnation‹ des Logos Kein Zugriff
      3. 2.4 Erkenntnistheoretische Position: ›Gegenreduktion‹ des ›Welterscheinens‹ zum ›Lebenserscheinen‹ Kein Zugriff
      4. 2.5 Freiheitstheoretische Position: Autoaffektion des ›Lebens‹ Kein Zugriff
      5. 2.6 Kurzzusammenfassung Kein Zugriff
      6. 2.7 Skizze einer philosophisch-theologischen Würdigung: Christlicher Monismus? Kein Zugriff
      1. 3.1 Denkansatz: Humanismus als ›Entneutralisierung‹ des Denkens Kein Zugriff
      2. 3.2 Ontologische Position: ›An-archisches Sprechen‹ der Alterität Kein Zugriff
      3. 3.3 Philosophische Gottesvorstellung: Die ›Illeität‹ Kein Zugriff
      4. 3.4 Erkenntnistheoretische Position: Reduktion zur reinen Empfängnis des Anderen Kein Zugriff
      5. 3.5 Freiheitstheoretische Position: Freiheit als Verantwortung und ›Geiselhaft‹ Kein Zugriff
      6. 3.6 Kurzzusammenfassung Kein Zugriff
      7. 3.7 Skizze einer philosophisch-theologischen Würdigung: Kriterienloser Glaube? Kein Zugriff
      1. 4.1 Jean-Louis Chrétiens Phänomenologie des Gebets‹ Kein Zugriff
      2. 4.2 Jean-Yves Lacostes ›Phänomenologie der Liturgie‹ Kein Zugriff
      3. 4.3 Jean-Luc Marions ›Phänomenologie der Gabe‹ Kein Zugriff
      1. 5.1 Denkansatz: Notwendige Dialektik bzw. ›Ellipse‹ von Glauben und Freiheitsprinzip Kein Zugriff
      2. 5.2 Ontologische Position: Selbstwahl der Freiheit als Aufgabe und universales Kriterium Kein Zugriff
      3. 5.3 Erkenntnistheoretische Position: Der hermeneutische Zirkel und die ›Denkform‹ Kein Zugriff
      4. 5.4 Freiheitstheoretische Position: Transzendentalreduktive Freiheitsanalyse Kein Zugriff
      5. 5.5 Philosophische Gottesvorstellung: Gott als vollkommene und befreiende Freiheit Kein Zugriff
      6. 5.6 Kurzzusammenfassung Kein Zugriff
      7. 5.7 Skizze einer philosophisch-theologischen Würdigung: Gibt es die christliche Denkform? Kein Zugriff
      1. 6.1 Denkansatz: Offenbarung als Antwort Kein Zugriff
      2. 6.2 Ontologische Position: Vom ›Staunen‹ zur transzendentallogischen Einklammerung Kein Zugriff
        1. 6.3.1 Schritt 1: Die paradoxe Elementarstruktur der Vernunft und die Sinnfrage (GLW 6.1f.) Kein Zugriff
        2. 6.3.2 Zweiter Schritt: Der Sinnbegriff und seine Implikate (GLW 6.3) Kein Zugriff
        3. 6.3.3 Dritter Schritt: Die geschichtliche Evidenz letztgültigen Sinns als ›Offenbarung‹ (GLW Kap. 7) Kein Zugriff
      3. 6.4 Philosophische Gottesvorstellung: ›Unbedingtes Wartenkönnen‹ und ›radikalster Ikonoklasmus‹ Kein Zugriff
      4. 6.5 Freiheitstheoretische Position: ›Reale Freiheit‹ als Transparenz für Gott und den Anderen Kein Zugriff
      5. 6.6 Kurzzusammenfassung Kein Zugriff
      6. 6.7 Skizze einer philosophisch-theologischen Würdigung: Ein unhintergehbarer Glaubensbegriff? Kein Zugriff
      1. 7.1 Zwei konträre Paradigmen: Zuspitzende Rekapitulation Kein Zugriff
      2. 7.2 Der Begriff der ›Analogie‹: Eine abgrenzende Positionierung Kein Zugriff
        1. 8.1.1 Hinführung Kein Zugriff
        2. 8.1.2 Philosophische Herleitung und Formulierung Kein Zugriff
        3. 8.1.3 Theologische Annotation Kein Zugriff
        1. 8.2.1 Hinführung Kein Zugriff
        2. 8.2.2 Philosophische Herleitung und Formulierung Kein Zugriff
        3. Exkurs: Tertium non datur in praedicatione? Gedanken zur scheinbaren Unvereinbarkeit von Thomas von Aquin und Johannes Duns Scotus Kein Zugriff
        4. 8.2.3 Theologische Annotation Kein Zugriff
        1. 8.3.1 Hinführung Kein Zugriff
        2. 8.3.2 Philosophische Herleitung und Formulierung Kein Zugriff
        3. 8.3.3 Theologische Annotation Kein Zugriff
  4. Rückblick und Ausblick Kein Zugriff Seiten 479 - 482
    1. 1. Siglenübersicht Kein Zugriff
    2. 2. Quellen Kein Zugriff
    3. 3. Literatur Kein Zugriff
    4. 2. Hilfsmittel Kein Zugriff
    5. 5. Personenregister Kein Zugriff

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