
Psychotherapie bei Komplextraumata (Leben Lernen, Bd. 334)
Depotenzierung des Inneren Täters und Heilung der Traumawunden- Autor:innen:
- Reihe:
- Leben Lernen, Band 334
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Wie Trauma-Opfer sich von »Inneren Tätern« befreien
Traumatisierungen, die durch Menschen erfolgen, wie bei sexueller Gewalt, wiederholtem körperlichen und emotionalem Missbrauch oder Folter, stellen TraumatherapeutInnen immer noch vor große Herausforderungen. Roland Kachler legt mit diesem Buch einen neuen Ansatz vor, der die toxischen psychischen Abläufe bei einer Man-made-Traumatisierung sehr genau unter die Lupe nimmt und die Behandlungspraxis auf diese Erkenntnisse abstimmt. Im Zentrum der Neukonzeption steht der Vorgang der Intrusion, bei der ein Täter gewaltsam in den Innenraum des Opfers eindringt und sein »Täter-Imprint« hinterlässt. Das führt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu großen Verletzungen und langanhaltenden Störungen. Wie die zahlreichen Behandlungsbeispiele zeigen, wird eine Traumaheilung möglich, wenn es gelingt, den »Inneren Täter« vollständig zu entmachten und zu distanzieren.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2022
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-608-89308-3
- ISBN-Online
- 978-3-608-20595-4
- Verlag
- Klett-Cotta, Stuttgart
- Reihe
- Leben Lernen
- Band
- 334
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 193
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Einleitung: Das Projekt dieses Buches – ein neuer Ansatz in der Traumatherapie Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- 1.1 Formen der gewaltförmigen, intrusiven Traumatisierung Kein Zugriff
- 1.2 Die Intrusion – Grenzverletzung und Eindringen des Täters Kein Zugriff
- 1.3 Die Prozesse der Intrusion und Invasion des Täters in den Innenraum der Betroffenen Kein Zugriff
- 1.4 Traumatherapeutische Konsequenzen und Interventionen Kein Zugriff
- 2.1 Das Imprinting – die Entstehung des Täter-Imprints Kein Zugriff
- 2.2 Das Imprint als Prägung auf der Ebene der Sinnesmodalitäten Kein Zugriff
- 2.3 Imprinting als Prägung auf verschiedenen zentralen neuropsychologischen Ebenen Kein Zugriff
- 2.4 Introjektion und Täter-Introjekt als Sekundärprozess – der internale Täter-Komplex Kein Zugriff
- 2.5 Das Täter-Imprint und der innere Täter-Komplex als bleibende destruktive und toxische Fremdkörper Kein Zugriff
- 2.6 Konsequenzen für die Traumatherapie bei Komplextraumata Kein Zugriff
- 3.1 Die evolutionsbiologisch angelegten neuropsychologischen Reaktionen des Körpers bei einer Intrusion Kein Zugriff
- 3.2 Die psychischen und physischen Innenräume des Menschen Kein Zugriff
- 3.3 Das Trauma-Körper-Haus und das Trauma-Selbst-Haus Kein Zugriff
- 3.4 Der Einbruch in das Körper-Haus – die Entstehung des Trauma-Körper-Hauses Kein Zugriff
- 3.5 Der Einbruch in das Selbst-Haus – die Entstehung des Trauma-Selbst-Hauses Kein Zugriff
- 3.6 Bleibende Beschädigungen des Trauma-Körper-Hauses und des Trauma-Selbst-Hauses – die Traumafolgestörungen Kein Zugriff
- 4.1 Bergen der traumatisierten Ego-States aus intrusiver Traumatisierungsszene als Traumatransformation Kein Zugriff
- 4.2 Beelterungsarbeit und beginnende Heilung am schützenden heilsamen Ort Kein Zugriff
- 4.3 Depotenzierung und Distanzierung des Täter-Imprints Kein Zugriff
- 4.4 Herausforderungen und Schwierigkeiten Kein Zugriff
- 5.1 Traumaheilung als Heilung des Trauma-Körper-Hauses Kein Zugriff
- 5.2 Wiederaneignung und Wiederbewohnen des Körpers-Hauses Kein Zugriff
- 5.3 Traumaheilung als Heilung des Trauma-Selbst-Hauses Kein Zugriff
- Statt eines Nachwortes Kein Zugriff Seiten 187 - 187
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 188 - 192





