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Die Zulässigkeit sozialer Vergabekriterien im Lichte des Gemeinschaftsrechts

Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Die Mitgliedstaaten der EU dürfen sich im Rahmen eines transparenten Vergabeverfahrens unter bestimmten Voraussetzungen sozialer Zuschlagskriterien bedienen. Zur Untermauerung dieser These schlägt die Arbeit einen Bogen zum Beihilfenrecht und zieht Lehren aus der Altmark-Rechtsprechung des EuGH zu Dienstleistungen von allgemeinem Interesse. Dazu stellt die Untersuchung Bezüge zu dem Querschnittsinstrument mainstreaming her und macht die EuGH-Rechtsprechung zu affirmative action-Maßnahmen fruchtbar. Sie widmet sich speziell dem Kriterium der Tariftreueverpflichtung und nimmt eine sorgfältige Verhältnismäßigkeitsprüfung sozialer Vergabekriterien als Instrument staatlicher Regulierung vor. Schließlich werden anhand der gefundenen Ergebnisse die neuen Vergaberichtlinien 2004/17/EG und 2004/18/EG untersucht.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2660-1
ISBN-Online
978-3-8452-0170-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien aus dem Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik
Band
38
Sprache
Deutsch
Seiten
319
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 2 - 18 Download Kapitel (PDF)
  2. Abkürzungsverzeichnis Seiten 19 - 22 Download Kapitel (PDF)
    1. Gegenstand der Untersuchung Seiten 23 - 29 Download Kapitel (PDF)
    2. Gang der Untersuchung Seiten 29 - 32 Download Kapitel (PDF)
      1. Verankerung der öffentlichen Auftragsvergabe auf Sekundärrechtsebene Seiten 33 - 34 Download Kapitel (PDF)
      2. Anwendbarkeit der Vergaberichtlinien Seiten 34 - 34 Download Kapitel (PDF)
      3. Transparenz- und Publizitätsvorgaben Seiten 34 - 35 Download Kapitel (PDF)
      4. Prüfungsstationen des Vergabeverfahrens Seiten 35 - 36 Download Kapitel (PDF)
      1. Terminologie Seiten 36 - 37 Download Kapitel (PDF)
      2. Definition und Funktion Seiten 37 - 38 Download Kapitel (PDF)
      3. Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten für soziale Vergabekriterien Seiten 38 - 39 Download Kapitel (PDF)
      1. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
        3. Analyse und Bewertung
      2. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
        3. Analyse und Bewertung
      3. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
          1. Zulässigkeit nicht-wirtschaftlicher Zuschlagskriterien
          2. Subjektive Perspektive des öffentlichen Auftraggebers
          3. Aussagegehalt des Zusammenhangserfordernisses
          4. Auslegung der Vergaberichtlinien anhand der Ziele des EG-Vertrages
          5. Transparenz, Willkürverbot und Gleichbehandlungsgrundsatz
          6. Ergebnis
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        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
          1. Zulässigkeit nicht-wirtschaftlicher Zuschlagskriterien
          2. Aussagegehalt des Zusammenhangserfordernisses
          3. Konsequenzen für die Zulässigkeit sozialer Vergabekriterien
          4. Ergebnis
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        1. Definition und Funktion
        2. Kein explizites Verbot sozialer Vergabekriterien
          1. Neutralität des Begriffs der Wirtschaftlichkeit
          2. Betriebswirtschaftliche Konnotation durch Alternativ- und Subkriterien
        3. Ergebnis der Wortlautanalyse
        4. Eingeschränkte Bedeutung der Wortlautanalyse als Auslegungsmethode
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        1. Rechtsgrundlagen und Begründungserwägungen der Vergaberichtlinien
          1. Novellierung der Lieferkoordinierungsrichtlinie
          2. Novellierung der Baukoordinierungsrichtlinie
          3. Novellierung der Koordinierungsrichtlinie für die Sektoren
          4. Novellierung der Dienstleistungskoordinierungsrichtlinie
        2. Ergebnis der historischen Auslegung
        3. Eingeschränkte Bedeutung der historischen Auslegung
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        1. Definition und Funktion
        2. Gemeinsame Teilnahmebestimmungen
        3. Eignungskriterien
        4. Grand father clauses
        5. Normen mit sozialpolitischem Gehalt
        6. Nachweisvorschriften
          1. Definition der Losvergabe
            1. Erhöhte Beschaffungskosten
            2. Erhöhter Verwaltungsaufwand
            3. Erhöhtes Prozeßkostenrisiko
            4. Diskriminierungspotential
            5. Zusammenfassung
          2. Wettbewerbsnachteile für KMU auf dem öffentlichen Markt
          3. Funktion und Wirkungsweise der Losvergabe: Mittelstandsförderung
            1. Europäische Charta für Kleinunternehmen
            2. Berichte der Kommission zur KMU-Förderung
          4. Ergebnis zur Losvergabe
        7. Ergebnis zur systematischen Auslegung
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        1. Definition und Funktion
        2. Verquickung von systematischer und teleologischer Auslegung
        3. Dynamische Natur der Gemeinschaftsrechtsordnung
          1. Kein gemeinschaftliches Gebot sparsamer Haushaltsführung
          2. Ziel der Wettbewerbsöffnung
          1. Institutionelles Gleichgewicht innerhalb der Gemeinschaftsorgane
          2. Höherer Argumentationsaufwand bei Rechtsfortbildung
          3. Gefahr der Unglaubwürdigkeit des EuGH
          4. Gefahr der Unglaubwürdigkeit des vertretenen Standpunktes
      1. Traditionelle Sichtweise: Beihilfen- und Vergaberecht als getrennte Rechtsgebiete Seiten 83 - 83 Download Kapitel (PDF)
      2. Moderne Sichtweise: Beihilfen- und Vergaberecht als verwandte Rechtsgebiete Seiten 83 - 86 Download Kapitel (PDF)
      3. Ratio des gemeinschaftlichen Beihilfenregimes Seiten 86 - 86 Download Kapitel (PDF)
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            1. Definition des market economy investor test
            2. Ratio des market economy investor test
            3. Long term investor test
            4. Kontrolldichte der nationalen Gerichte
          1. Selektivität der staatlichen Maßnahme
            1. Definition des Transfers staatlicher Mittel
            2. Mittelsmannkonstellationen
            3. Zurechenbarkeitskriterium nach der Rechtsprechung des EuGH
          2. Wettbewerbsverfälschung und Beeinträchtigung des inter-mitgliedstaatlichen Handels
        1. Legalausnahmen gemäß Art. 87 Abs. 2 und 3 EG sowie 73 EG
          1. Zweistufigkeit des Kontrollverfahrens
          2. Notifizierungspflicht und Durchführungsverbot
        2. Gruppenfreistellungsverordnungen
        3. Analyse und Bewertung
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          1. Kriterium der Diskriminierungsfreiheit
          2. Kriterium der Publizität
          3. Kriterium der Bedingungslosigkeit
        1. Unvereinbarkeitsvermutung
        2. Einsatzgebiete für die Vereinbarkeitsvermutung
          1. Vereinbarkeitsvermutung
          2. Unvereinbarkeitsvermutung
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        1. Unvereinbarkeitsvermutung
        2. Implikationen für soziale Vergabekriterien
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        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
        3. Analyse und Bewertung
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        1. Sachverhalt
        2. Rechtliche Würdigung des EuG
          1. Anwendung des market economy investor test auf das staatliche Nachfrageverhalten
          2. Vorteilscharakter sozialer Vergabekriterien
          3. Rechtsfolgen der Qualifikation als Beihilfe
          4. Implikationen für die Zulässigkeit sozialer Vergabekriterien
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        1. Sachverhalt
        2. Rechtliche Würdigung des EuG
        3. Beschluß des EuGH
        4. Analyse und Bewertung
      4. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Rechtliche Würdigung des EuG
        3. Analyse und Bewertung
      5. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
        3. Analyse und Bewertung
      6. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
        3. Analyse und Bewertung
      7. Prolog Seiten 118 - 119 Download Kapitel (PDF)
      8. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
          1. Bekenntnis des EuGH zum Transparenzansatz
          2. Regel-/Ausnahmeverhältnis von Ausschreibungsverfahren und Kostenanalyse
          3. Problemzonen des Altmark-Urteils
          4. Ausschreibungsverfahren im Sinne der Vergaberichtlinien
          5. Altmark-Katalog vor dem Hintergrund der bisherigen Kommissionspraxis
      9. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
        3. Analyse und Bewertung
      10. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH in der Rechtssache Enirisorse
        3. Analyse und Bewertung
      11. Ergebnis der Rechtsprechung der Gemeinschaftsgerichte Seiten 131 - 131 Download Kapitel (PDF)
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        1. Vorwurf des Verlusts der Objektivität des Beihilfenbegriffs
          1. Fehlen eines vergleichbaren typischen privaten Nachfrageverhaltens
          2. Fehlen eines privaten Referenzmarktes bzw. Phänomen des Marktversagens
          3. Besondere Fürsorge und sozialpolitische Verantwortung des Staates
            1. Parallele zu Rechtsinstituten des Zivilrechts
            2. Marktbedingungen auf Anbieterseite
          4. Ergebnis zum market economy investor test
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        1. Vorwurf der Marginalisierung der Legalausnahmen
        2. Analyse und Bewertung
      3. Download Kapitel (PDF)
        1. Vorwurf der Verschlechterung der Beihilfenkontrolle
          1. Ineffizienz des Notifikationssystems
          2. Mobilisierung der privaten Wirtschaftsteilnehmer
          3. Begrenzte Leistungsfähigkeit der Kommission
          4. Zeitgewinn und Planungssicherheit für Mitgliedstaat und Wirtschaftsteilnehmer
          5. Ergebnis
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        1. Definition der Dienstleistungen von allgemeinem Interesse
        2. Wirtschaftsverfassung der Gemeinschaft
        3. Bedeutung von Art. 16 EG und Art. 36 GR-Charta
          1. Dienstleistungen von allgemeinem Interesse als Querschnittsziel der Gemeinschaft
          2. Art. 16 EG und Art. 36 GR-Charta als Auslegungsmaxime
      5. Download Kapitel (PDF)
        1. Ratio des Subsidiaritätsprinzips
        2. Funktion des Subsidiaritätsprinzips
        3. Rechtsprechung des EuGH
          1. Dogmatische Redundanz des Subsidiaritätsprinzips
          2. Subsidiaritätsprinzip als Auslegungsmaxime
          3. Subsidiaritätsprinzip und Dienstleistungen von allgemeinem Interesse
      6. Download Kapitel (PDF)
        1. Vorwurf fehlender einheitlicher Verfahrensanforderungen
        2. Analyse und Bewertung
      7. Gesamtergebnis zum Transparenzansatz Seiten 162 - 163 Download Kapitel (PDF)
      1. Ausgangsthese Seiten 164 - 165 Download Kapitel (PDF)
      2. Differenzierung innerhalb der sozialen Vergabekriterien Seiten 165 - 166 Download Kapitel (PDF)
      1. Investitionsverhalten der öffentlichen Hand Seiten 166 - 166 Download Kapitel (PDF)
      2. Definitionsmacht der Mitgliedstaaten Seiten 166 - 167 Download Kapitel (PDF)
      3. Ratio der beiden Normenkomplexe: Realisierung des Binnenmarktes gemäß Art. 3 Abs. 1 lit. c EG Seiten 167 - 167 Download Kapitel (PDF)
      4. Traditionell betriebswirtschaftlicher Prüfungsmaßstab Seiten 167 - 168 Download Kapitel (PDF)
      5. Aufbau und Struktur von Beihilfen- und Vergaberecht Seiten 168 - 168 Download Kapitel (PDF)
      1. Download Kapitel (PDF)
        1. Vorwurf fehlender Übereinstimmung der Gemeinwohlbelange
        2. Vorwurf fehlender Quantifizierbarkeit der durch soziale Vergabekriterien geförderten Gemeinwohlbelange
            1. Überschneidung von Gemeinwohl- und Partikularinteresse
              1. Kriterium der Erschwinglichkeit
              2. Ziel der Chancengleichheit
              3. Ergebnis
            1. Volkswirtschaftliche Kalkulation
            2. Betriebswirtschaftliche Kalkulation
            3. Keine Geltung des market economy investor test
            4. Ergebnis zur Quantifizierbarkeit der
          1. Ergebnis zur Vergleichbarkeit der Gemeinwohlbelange
      2. Download Kapitel (PDF)
        1. Erfolgreiche Privatisierung der Wirtschaftszweige
        2. Soziale Vergabekriterien als Kompensation für den Verlust der Erfüllungshoheit
      3. Soziale Vergabekriterien als Ausfluß des Subsidiaritätsprinzips Seiten 179 - 179 Download Kapitel (PDF)
      4. Vorbildwirkung des primärrechtlichen Auslegungswandels Seiten 179 - 180 Download Kapitel (PDF)
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        1. Steigerung von Innovation, Kreativität, Loyalität und Produktivität
        2. Idee der corporate social responsibility
        3. Ergebnis
      2. Download Kapitel (PDF)
        1. Definition des mainstreaming-Ansatzes
        2. Vorteile des mainstreaming-Ansatzes
          1. Chancengleichheit als Querschnittsstrategie
          2. Soziale Vergabekriterien als Bindeglied zwischen mainstreaming und gemeinschaftlicher Beschäftigungsstrategie
          3. Anforderungen des mainstreaming an soziale Vergabekriterien
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          1. EWG-Vertrag als Ausgangspunkt
            1. Integratationsauftrag gemäß Art. 1 EU und Art. 2 EG
            2. Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik gemäß Art. 125 ff. EG und Art. 136 ff. EG
            3. Chancengleichheit gemäß Art. 13 EG und Art. 141 EG
        1. Sekundärrecht
        2. Soft law
        3. Not (yet) law: Vertrag über eine Verfassung von Europa
          1. Sozialer acquis communautaire
          2. Notwendigkeit der sozialen Integration
          3. Ergebnis
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        1. Definition und Funktion des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes
          1. Freier Wettbewerb gemäß Art. 4 Abs. 1 EG
          2. Keine Grundrechtsbetroffenheit der Bieterunternehmen und deren Arbeitnehmer
          3. Chancengleichheits-, Integrations- und Beschäftigungsziele gemäß Art. 2, 3, 13, 141 Abs. 4 und 150 Abs. 4 EG
            1. Vorwurf fehlender Wiedereingliederungseffekte
            2. Analyse und Bewertung
            1. Vorwurf mittelbarer Diskriminierungswirkung sozialer Vergabekriterien
              1. Kein spezifisches Diskriminierungspotential
              2. Generelle Mißbrauchsgefahr der Vergabekriterien
              3. Generelles Problem mangelnder Umsetzung der Transparenzvorgaben
              4. Mangel an Sanktionspotential
              5. Anknüpfungspunkt sozialer Vergabekriterien
              6. Ergebnis
            1. Vorwurf der Überforderung der öffentlichen Auftraggeber
              1. Generelles Problem mangelnder Professionalität
              2. Zuständigkeit von kompetenten Entscheidungsgremien
              3. Gemeinschaftseinheitliche Definition der zu fördernden Personengruppen
          1. Soziale Vergabekriterien und KMU
          2. Ergebnis
          1. Definition und Funktion der Erforderlichkeitsprüfung
            1. Freiwillige Initiativen der Privatwirtschaft
            2. Individuelle Durchsetzung des Diskriminierungsverbots
              1. Freikaufeffekt und schwerer wiegender Eingriff durch direkte Subventionen und gesetzliche Beschäftigungsquoten
              2. Marginalität der durch soziale Vergabekriterien verursachte Kostensteigerung
              3. Appell- und Erinnerungsfunktion der sozialen Vergabekriterien
              4. Abbau der psychologischen Hemmschwelle bei den öffentlichen Auftraggebern
              5. Prognosecharakter der Erforderlichkeitsprüfung
          2. Ergebnis
          1. Definition und Funktion der Angemessenheitsprüfung
          2. Querschnittscharakter der durch sozialen Vergabekriterien geförderten Ziele
          3. Vorgabe quantitativer Klassenziele
          4. Vorbildfunktion der öffentlichen Auftraggeber
          5. Begrenzung der Mehrkosten durch Maximalabstandsgebote
          6. Katalog von Vergabekriterien
          7. Kumulationsverbot sozialer Vergabekriterien
          8. Gewichtung der sozialen Vergabekriterien im Verhältnis zu rein betriebswirtschaftlichen Vergabekriterien
            1. Rechtsschutzniveau im Vergaberecht
            2. Reformvorschläge
            3. Ergebnis
            1. Vorwurf individueller Unzumutbarkeit
              1. Standard eines durchschnittlich gut geführten Unternehmens
              2. Vorhersehbarkeit der sozialen Anforderungen
              3. Vergleich mit der Privatwirtschaft
          9. Ergebnis
      1. Gemeinschaftsrechtlicher Maßstab für affirmative action-Maßnahmen Seiten 224 - 225 Download Kapitel (PDF)
      2. Download Kapitel (PDF)
        1. Der formelle Gleichheitsbegriff
        2. Der materielle Gleichheitsbegriff
        3. Der Chancengleichheitsansatz
      1. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
        3. Analyse und Bewertung
      2. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
        3. Analyse und Bewertung
      3. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
        3. Analyse und Bewertung
      4. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
        3. Analyse und Bewertung
      5. Ergebnis zur Rechtsprechung des EuGH Seiten 233 - 233 Download Kapitel (PDF)
      6. Download Kapitel (PDF)
        1. Beseitigung bestehender Zugangshindernisse
        2. Optimierung der Entscheidungsprozesse
        3. Role-Model-Wirkung
      7. Download Kapitel (PDF)
        1. Leistungswettbewerb
        2. Identität der Gemeinwohlbelange
        3. Entwicklung der Rechtsprechungslinie des EuGH
        4. Fehlgeschlagene Reformversuche in der Vergangenheit
        5. Gemeinsamkeit zwischen affirmative action-Maßnahmen und subsidiären sozialen Zuschlagskriterien
      8. Download Kapitel (PDF)
        1. Individuelle Verantwortung der Bieterunternehmen
        2. Öffnungsklausel und Relative Ausschlußwirkung sozialer Zuschlagskriterien
        3. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
        4. Objektives Verfahren
        5. Fiktion der Gleichwertigkeit
        6. Ergebnis
      1. Besonderheit der Tariftreueverpflichtung Seiten 241 - 241 Download Kapitel (PDF)
      2. Download Kapitel (PDF)
        1. Wettbewerbsdruck auf die nationalen Sozialstandards
        2. Mindestlöhne im Sinne RL 96/71/EG im Hochlohnmitgliedstaat Deutschland
          1. Deklaratorische Tariftreueverpflichtungen
          2. Konstitutive Tariftreueverpflichtungen
        3. Beispiel des gescheiterten deutschen Tariftreuegesetzes (TTG)
      1. Keine Einschlägigkeit der Art. 81 EG ff. Seiten 244 - 245 Download Kapitel (PDF)
      2. Keine Einschlägigkeit von Art. 87 Abs. 1 EG Seiten 245 - 245 Download Kapitel (PDF)
      3. Keine Einschlägigkeit von Art. 39 EG Seiten 245 - 246 Download Kapitel (PDF)
      4. Download Kapitel (PDF)
        1. Aktive Dienstleistungs- und Entsendefreiheit
        2. Umfassendes Diskriminierungs- und Beschränkungsverbot
        3. Rechtfertigung durch zwingende Gründe des Allgemeinwohls
      1. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
      2. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
      3. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
      4. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
      5. Download Kapitel (PDF)
        1. Sachverhalt
        2. Position des EuGH
      1. Vorbildwirkung der Mindestlohnrechtsprechung Seiten 252 - 254 Download Kapitel (PDF)
      2. Download Kapitel (PDF)
        1. Mittelbare Diskriminierungs- bzw. Beeinträchtigungswirkung
          1. Schutz der entsandten EG-ausländischen Arbeitnehmer
          2. Schutz der inländischen Arbeitnehmer
          3. Schutz aller Arbeitnehmer in der Gemeinschaft
          1. Vorwurf der Überforderung der öffentlichen Auftraggeber sowie mangelnder Durchsetzbarkeit der Tariftreueverpflichtung
          2. Analyse und Bewertung
          1. Vorwurf fehlender Erforderlichkeit
            1. Besondere Bedeutung des Baugewerbes
            2. Flexibilität der Tariftreueverpflichtung
            3. Gestaltungsfreiheit der Mitgliedstaaten bei der Festsetzung des nationalen Mindestlohns
            4. Gemeinschaftsrechtliches Prinzip der Optimierung der Sozialstandards
            5. Mangelnde Effizienz und unzureichender Schutz der Altarnativmaßnahmen
          1. Vorwurf der Kostensteigerung, Marktabschottung und Bürokratisierung
            1. Moderate Mehrbelastung für die öffentlichen Auftraggeber
            2. Kein Firmentarif-Dispens für nationale Dienstleister
            3. Individuelle Zumutbarkeit
            4. Soziale Integration der Gemeinschaft
        2. Ergebnis zur Verhältnismäßigkeit der Tariftreueverpflichtung
      1. Inhalt des Legislativpakets Seiten 269 - 269 Download Kapitel (PDF)
      2. Chronologie des Normsetzungsverfahrens Seiten 269 - 270 Download Kapitel (PDF)
      3. Ziele der Konsolidierung Seiten 270 - 271 Download Kapitel (PDF)
      1. Vergaberechtliche Grundsätze und Prinzipien Seiten 271 - 271 Download Kapitel (PDF)
      2. Download Kapitel (PDF)
        1. Bewertung des wirtschaftlich günstigsten Angebost aus der subjektiven Perspektive des öffentlichen Auftraggebers
        2. Wirtschaftliche und qualitative Kriterien
          1. Bekenntnis zur EuGH-Rechtsprechung
          2. Bekenntnis zum Ziel der sozialen Integration in Beruf und Beschäftigung sowie Vorbehalt von öffentlichen Aufträgen für Behindertenwerkstätten
          3. Kriterium der Zugänglichkeit bei der Festlegung technischer Spezifikationen
          4. Berücksichtigung sozialer Aspekte bei der Festlegung von Ausführungsbedingungen
          5. Anwendbarkeit nationaler Arbeitsbedingungen
          6. Ausschluß von Bieterunternehmen bei Verstoß gegen Gleichbehandlungsrichtlinien
      1. Breite positiv-rechtliche Verankerung sozialer Aspekte Seiten 274 - 275 Download Kapitel (PDF)
      2. Berücksichtigung sozialer Aspekte als Zuschlagskriterien de lege lata Seiten 275 - 277 Download Kapitel (PDF)
      3. Berücksichtigung sozialer Aspekte als Ausführungsbedingung Seiten 277 - 279 Download Kapitel (PDF)
      4. Download Kapitel (PDF)
        1. Argumentum a maiore ad minus
        2. Bewertung der wirtschaftlichen Günstigkeit aus der subjektiven Perspektive der öffentlichen Auftraggeber
        3. Vorbildwirkung umweltbezogener Zuschlagskriterien
        4. Durchschlagswirkung sozialer Aspekte auf die Definitionshoheit der Mitgliedstaaten über den Auftragsgegenstand
        5. Vorzugsstellung der KMU
        6. Berücksichtigung des Vergabekriteriums der Tariftreueverpflichtung
          1. Gewichtung der Zuschlagskriterien
          2. Verpflichtung zur Unterrichtung der Bieterunternehmen
          3. Angebotsvarianten
          4. Stärkung des Sanktionspotentials bei Korruption
      5. Erhöhung der Schwellenwerte Seiten 289 - 290 Download Kapitel (PDF)
      6. Keine Verschärfung der statistischen Pflichten Seiten 290 - 290 Download Kapitel (PDF)
      7. Ergebnis zum Legislativpaket Seiten 290 - 291 Download Kapitel (PDF)
    1. Rechtsprechung des EuGH Seiten 292 - 292 Download Kapitel (PDF)
    2. Auslegung der RL 93/37/EWG, RL 93/36/EWG und RL 92/50/EWG Seiten 292 - 293 Download Kapitel (PDF)
    3. Vergleich zwischen Kompensationsmaßnahmen für die Erbringung von Dienstleistungen von allgemeinem Interesse und sozialen Vergabekriterien Seiten 293 - 297 Download Kapitel (PDF)
    4. Vorteile sozialer Vergabekriterien Seiten 297 - 298 Download Kapitel (PDF)
    5. Vorteile Verhältnismäßigkeit sozialer Vergabekriterien Seiten 298 - 300 Download Kapitel (PDF)
    6. Vergleich zwischen affirmative action-Maßnahmen und sozialen Vergabekriterien Seiten 300 - 301 Download Kapitel (PDF)
    7. Vergabekriterium der Tariftreueverpflichtung Seiten 301 - 302 Download Kapitel (PDF)
    8. Download Kapitel (PDF)
      1. Resümee und Ausblick
  3. Literaturverzeichnis Seiten 305 - 319 Download Kapitel (PDF)

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