, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Wirtschaftskriminalität im Geschäftsleben

Eine empirische Untersuchung formeller und informeller Handlungsstrategien von Unternehmen am Beispiel Deutschlands
Autor:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Die kriminalsoziologische Untersuchung nimmt die Welt der privaten Kontrolle von Wirtschaftskriminalität im Geschäftsleben in Deutschland in den Blick. Leitend sind Fragen der Inklusion und Exklusion von sowohl privaten externen (Wirtschaftsdetekteien, forensische Berater) als auch staatlichen Akteuren (Polizei, StA) in interne Handlungsentscheidungen von Unternehmen in ihrer Reaktion auf Wirtschaftskriminalität. Eine Analyse von qualitativen Interviews ergänzt mit quantitativen Befragungsdaten erstellt eine Wissensbasis über die Gründe der Wahl bestimmter Reaktionsstrategien und betrachtet mit ausführlichen Praxisbeispielen individuelle wie auch unternehmensbezogene Entscheidungen für und gegen eine Intervention gegen Wirtschaftskriminalität.

Am Beispiel von Deutschland werden so (arbeitsteilige) Ausdifferenzierungen zu privatem Policing rekonstruiert. Das dabei entstandene Bild wird im Kontext aktueller Forschungsergebnisse sowie wissenschaftlicher Debatten rund um Corporate Governance, der Verantwortung von Unternehmen und der Privatisierung von Sicherheit diskutiert.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-5278-5
ISBN-Online
978-3-8452-2329-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Nomos Universitätsschriften - Soziologie
Band
12
Sprache
Deutsch
Seiten
258
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
  2. Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 15 - 16
  3. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 20
    1. Reaktion auf Wirtschaftskriminalität im Geschäftsleben als soziale Kontrolle abweichenden Verhaltens Kein Zugriff Seiten 21 - 24
    2. Exkurs 1: „Wirtschaftskriminalität“ – ein Begriff und viele Definitionen Kein Zugriff Seiten 24 - 26
    3. Die soziale Kontrolle von Wirtschaftskriminalität im Unternehmen – bisherige Forschungsergebnisse Kein Zugriff Seiten 26 - 29
    4. Wandel der sozialen Kontrolle von Wirtschaftskriminalität Kein Zugriff Seiten 29 - 30
    5. Handlungsstrategien bei Auftreten von Wirtschaftskriminalität im Unternehmen – Die empirische Untersuchung Kein Zugriff Seiten 30 - 32
    6. Überblick über den Aufbau der Forschungsarbeit Kein Zugriff Seiten 32 - 33
    1. Erkenntnisinteresse von Kriminologie, Rechts- und Kriminalsoziologie im Hinblick auf Wirtschaftskriminalität Kein Zugriff Seiten 34 - 38
    2. Theoretische Ansätze zur Analyse der sozialen Kontrolle von Wirtschaftskriminalität im Geschäftsleben Kein Zugriff Seiten 38 - 42
    3. Auflösungen, Verschiebungen und Veränderungen zwischen kriminalrechtlicher und sozialer Kontrolle von Kriminalität Kein Zugriff Seiten 42 - 45
    4. Exkurs 2: Konzepte der Zusammenarbeit zwischen staatlichen und privaten Akteuren Kein Zugriff Seiten 45 - 49
    5. Forschungslücken, Untersuchungsziel und Forschungsfragen Kein Zugriff Seiten 49 - 50
    6. Entwicklung des theoretischen Analyserahmens zur Untersuchung der Reaktion auf Wirtschaftskriminalität im Geschäftsleben Kein Zugriff Seiten 50 - 53
    7. Zusammenfassung des zweiten Kapitels Kein Zugriff Seiten 53 - 54
    1. Exkurs 3: Das Dunkelfeld Kein Zugriff Seiten 55 - 57
      1. Qualitative Interviews Kein Zugriff Seiten 57 - 62
      2. Verhaltensrichtlinien von Unternehmen – Eine Dokumentenanalyse Kein Zugriff Seiten 62 - 64
      3. Quantitative Erhebung – Eine telefonische Befragung Kein Zugriff Seiten 64 - 70
    2. Triangulation der drei Datenquellen Kein Zugriff Seiten 70 - 71
    3. Repräsentativität der Daten Kein Zugriff Seiten 71 - 72
    4. Das Forschungsdesign im Überblick – Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 72 - 73
    1. Rechtliche Ressourcen staatlicher Akteure für die Intervention gegen Wirtschaftskriminalität im Geschäftsleben Kein Zugriff Seiten 74 - 84
    2. Ressourcen privater Akteure für die Intervention gegen Wirtschaftskriminalität in und gegen Unternehmen Kein Zugriff Seiten 84 - 89
    3. Zusammenfassung der rechtlichen Ressourcen Kein Zugriff Seiten 89 - 89
      1. Organisation und Institutionalisierung der sozialen Kontrolle im Unternehmen – Die internen Akteure der sozialen Kontrolle Kein Zugriff Seiten 90 - 97
      2. Ein Steckbrief – Fallbeispiel für eine unilaterale Reaktion Kein Zugriff Seiten 97 - 99
      3. Die unilaterale Handlungsstrategie – Bedingungen im Speziellen Kein Zugriff Seiten 99 - 100
      4. Der Delikttyp als Faktor für die unilaterale Reaktion Kein Zugriff Seiten 100 - 105
      5. Das Täterprofil als Faktor für die unilaterale Reaktion Kein Zugriff Seiten 105 - 108
      6. Die Schadensversicherung als Faktor für die unilaterale Reaktion Kein Zugriff Seiten 108 - 109
      7. Subjektive Erklärungen für die Wahl einer unilateralen Reaktion Kein Zugriff Seiten 109 - 111
      8. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 111 - 112
      1. Die Professionalisierung der unternehmensexternen privaten Ermittler Kein Zugriff Seiten 112 - 120
      2. Ein Steckbrief – Fallbeispiel für eine bilateral-private Reaktion Kein Zugriff Seiten 120 - 122
      3. Die bilateral-private Handlungsstrategie – Bedingungen im Speziellen Kein Zugriff Seiten 122 - 123
      4. Die Branche als Faktor für die bilateral-private Reaktion Kein Zugriff Seiten 123 - 125
      5. Die Beratungsdienstleistung als Ressource für die bilateral-private Reaktion Kein Zugriff Seiten 125 - 127
      6. Die subjektive Bewertung der Vorzüge privater externer Ermittler Kein Zugriff Seiten 127 - 130
      7. Geheimniskultur und Ermittlungen im Graubereich Kein Zugriff Seiten 130 - 132
      8. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 132 - 132
      1. Spezifizierung staatlicher Ermittlungsbehörden – Die staatlichen Akteure Kein Zugriff Seiten 132 - 136
      2. Ein Steckbrief – Fallbeispiel für eine bilateral-governmentale Reaktion Kein Zugriff Seiten 136 - 138
      3. Die bilateral-governmentale Handlungsstrategie – Bedingungen im Speziellen Kein Zugriff Seiten 138 - 140
      4. Die Unternehmensgröße als Faktor für die bilateral-governmentale Reaktion Kein Zugriff Seiten 140 - 142
      5. Die Höhe des finanziellen Schadens als Faktor für die bilateralgovernmentale Reaktion Kein Zugriff Seiten 142 - 145
      6. Das Betriebsklima als Faktor für die bilateral-governmentale Reaktion Kein Zugriff Seiten 145 - 148
      7. Die unternehmensinternen Ermittlungsressourcen als Faktor für die bilateral-governmentale Reaktion Kein Zugriff Seiten 148 - 153
      8. Kritik an der staatlichen Ermittlungsarbeit und Vorschläge zur Verbesserung Kein Zugriff Seiten 153 - 156
      9. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 156 - 157
      1. Ein Steckbrief – Fallbeispiel für eine trilaterale Reaktion Kein Zugriff Seiten 157 - 161
      2. Die trilateral privat-governmentale Handlungsstrategie – Bedingungen im Speziellen Kein Zugriff Seiten 161 - 162
      3. Die formalisierte interne Kommunikation als Faktor für die trilateral privat-governmentale Reaktion Kein Zugriff Seiten 162 - 167
      4. Die Policy zur Strafanzeige als Faktor für die trilateral privat-governmentale Reaktion Kein Zugriff Seiten 167 - 171
      5. Der Status als US-Tochterunternehmen als Faktor für die trilateral privat-governmentale Reaktion Kein Zugriff Seiten 171 - 173
      6. Verbände, Nichtregierungsorganisationen (NRO) und Schulungsanbieter als Interaktionsknoten Kein Zugriff Seiten 173 - 176
      7. Der Stand des internen Experten als Faktor für die trilateral privatgovernmentale Reaktion Kein Zugriff Seiten 176 - 180
      8. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 180 - 180
      1. Sanktionen gegen Verdächtige bzw. Täter von Wirtschaftskriminalität – Von informell intern bis formell staatlich Kein Zugriff Seiten 180 - 185
      2. Die Arbeit des Justizsystems – Milde Urteile und lange Wartezeiten Kein Zugriff Seiten 185 - 186
      3. Die Schadensrückgewinnung im Fokus der Unternehmen Kein Zugriff Seiten 186 - 188
      4. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 188 - 189
    1. Zusammenstellung der zentralen Einflussfaktoren – Ein vergleichender Überblick Kein Zugriff Seiten 189 - 193
    1. Bedeutung der Ergebnisse für die Forschungsfragen Kein Zugriff Seiten 194 - 203
    2. Grenzen der verwendeten Forschungsmethodik Kein Zugriff Seiten 203 - 204
    3. Probleme der Einbindung privater Dritter – Das Beispiel Siemens Kein Zugriff Seiten 204 - 205
      1. Kooperation in der Praxis – Bestehende Partnerschaften und ihre Grenzen Kein Zugriff Seiten 205 - 208
      2. Selbstregulierung, Kooperation und staatliche Regulierung – Eine prozesshafte mehrdimensionale Strategie Kein Zugriff Seiten 208 - 213
  4. Fazit Kein Zugriff Seiten 214 - 216
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 217 - 230
  6. Anhänge Kein Zugriff Seiten 231 - 258

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Wirtschaftssoziologie & Arbeitssoziologie"
Cover des Buchs: Multiprofessionelle Teamarbeit in der Kirche
Monographie Vollzugriff
Claudia Schulz, Tabea Spieß
Multiprofessionelle Teamarbeit in der Kirche
Cover der Ausgabe: Industrielle Beziehungen Jahrgang 31 (2024), Heft 3-4
Ausgabe Kein Zugriff
Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management
Jahrgang 31 (2024), Heft 3-4
Cover des Buchs: Nachhaltige Transformation in Krisenzeiten
Sammelband Kein Zugriff
Wolfgang Posch, Stefan Vorbach, Helmut Zsifkovits, Gerald Feichtinger
Nachhaltige Transformation in Krisenzeiten
Cover des Buchs: Neurodiversität und Legasthenie in Bildung und Beruf
Sammelband Vollzugriff
Katrin Böttcher, Alexandra Merkert
Neurodiversität und Legasthenie in Bildung und Beruf