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Moral Hazard in der gesetzlichen Krankenversicherung in politikwissenschaftlicher Perspektive

Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Das Werk untersucht die Auswirkungen von Moral Hazard Verhalten im System der gesetzlichen Krankenversicherung. Hochwertige Gesundheitsversorgung, sozialer Ausgleich und Wirtschaftlichkeit werden als zentrale Ziele der gesetzlichen Krankenversicherung verstanden, die Verfolgung von Individualinteressen zu Lasten dieser Gesamtinteressen als Moral Hazard definiert. Anhand dieser Kriterien wird untersucht, wie das deutsche Gesundheitswesen darauf hinwirkt, das Verhalten von Versicherten, Leistungserbringern und Krankenkassen zu steuern. Dabei werden nicht nur materielle Anreizsysteme untersucht, sondern auch der Sozialpsychologie des Umgangs mit Gesundheit und Krankheit Aufmerksamkeit geschenkt.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6799-4
ISBN-Online
978-3-8452-3156-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Beiträge zum Gesundheitsmanagement
Band
33
Sprache
Deutsch
Seiten
507
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 24
    1. Problemstellung Kein Zugriff Seiten 25 - 29
    2. Methodisches Vorgehen Kein Zugriff Seiten 29 - 32
    1. Definition Moral Hazard Kein Zugriff Seiten 33 - 39
    2. Exkurs: Zu den Risiken der Erweiterungen von Definitionen Kein Zugriff Seiten 39 - 40
    3. Objekt der Analyse: Das System der gesetzlichen Krankenversicherung Kein Zugriff Seiten 40 - 41
    4. Kritik des ökonomischen Ansatzes von Moral Hazard Kein Zugriff Seiten 41 - 42
    5. Ist Moral Hazard also ein ideologisches Konstrukt oder Realität? Kein Zugriff Seiten 42 - 46
      1. Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung Kein Zugriff Seiten 46 - 47
      2. Sozialer Ausgleich Kein Zugriff Seiten 47 - 49
      3. Exkurs: Inwieweit orientiert sich die vorliegende Arbeit an den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts? Kein Zugriff Seiten 49 - 50
      4. Wirtschaftlichkeit der Versorgung Kein Zugriff Seiten 50 - 52
      5. Wettbewerb Kein Zugriff Seiten 52 - 53
      6. Beschäftigungs- und Standortsicherung Kein Zugriff Seiten 53 - 55
      7. Begrenzung der Lohnnebenkosten Kein Zugriff Seiten 55 - 56
    1. Systemtheorie Kein Zugriff Seiten 57 - 63
    2. Principal-Agent-Theorie Kein Zugriff Seiten 63 - 67
    3. Governance-Forschung Kein Zugriff Seiten 67 - 69
    4. Konstitutionelle Ökonomik Kein Zugriff Seiten 69 - 70
    1. Die Megatrends im deutschen Gesundheitswesen Kein Zugriff Seiten 71 - 78
    2. Ein zusätzliches Paradigma: Kostendämpfung Kein Zugriff Seiten 78 - 94
    3. Gesundheitsreformen seit 1977 im Überblick Kein Zugriff Seiten 94 - 110
    1. Moral Hazard von Versicherten in der volkswirtschaftlichen Literatur Kein Zugriff Seiten 111 - 112
    2. Lässt sich Moral Hazard über ökonomische Anreize relevant beeinflussen? Kein Zugriff Seiten 112 - 116
      1. Leistungsausschluss Kein Zugriff Seiten 116 - 122
      2. Patientenquittungen Kein Zugriff Seiten 122 - 127
      3. Kostenerstattung statt Sachleistung Kein Zugriff Seiten 127 - 132
        1. Praxisgebühr Kein Zugriff
        2. Zuzahlungen Kein Zugriff
        3. Selbstbehalte Kein Zugriff
        4. Festzuschüsse Kein Zugriff
        5. Zwischenfazit Kein Zugriff
      4. Hausarztzentrierte Versorgung Kein Zugriff Seiten 151 - 156
    3. Fazit Kein Zugriff Seiten 156 - 158
      1. Professionelle Dominanz Kein Zugriff Seiten 159 - 163
      2. Der „Halbgott in Weiß“: Der paternalistische Ansatz nach Parsons Kein Zugriff Seiten 163 - 167
      3. Exkurs: Mythos und Arztrolle Kein Zugriff Seiten 167 - 170
      4. „Säkularisierung der Arztrolle“: ‚Informed consent‘ als Basis der Arzt-Patienten-Beziehung Kein Zugriff Seiten 170 - 172
      5. Der Arzt als Dienstleister für den selbstbestimmten und informierten Patienten Kein Zugriff Seiten 172 - 173
      6. Der Arzt als Maximierer seines Nutzens: Der Ansatz der klassischen volkswirtschaftlichen Theorie Kein Zugriff Seiten 173 - 174
      7. Die Gleichzeitigkeit inkompatibler Rollenmuster Kein Zugriff Seiten 174 - 177
      8. Auswirkungen der unterschiedlichen Rollenmuster auf Moral-Hazard-Verhalten Kein Zugriff Seiten 177 - 180
      1. Informationsasymmetrien als Kern von Moral-Hazard-Anreizen Kein Zugriff Seiten 180 - 184
      2. Auswirkungen unterschiedlicher Rollenmuster der Ärzte auf Patientenverhalten und Moral Hazard Kein Zugriff Seiten 184 - 185
      3. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 185 - 186
      1. Allgemeine Symptome für Defizite in der Fehlerkultur Kein Zugriff Seiten 186 - 188
      2. Defizite in der Fehlerkultur bei der Arzneimittelversorgung Kein Zugriff Seiten 188 - 193
      3. Defizite in der Fehlerkultur bei der Einhaltung von Hygienevorschriften Kein Zugriff Seiten 193 - 198
      4. Disease Mongering Kein Zugriff Seiten 198 - 201
      5. Maßnahmen zur Verbesserung der Fehlerkultur Kein Zugriff Seiten 201 - 206
        1. Informationsasymmetrie als Kommunikationsproblem zwischen Arzt und Patient Kein Zugriff
        2. Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Arzt und Patient Kein Zugriff
        3. Public Reporting Kein Zugriff
        1. Das Vergütungssystem Kein Zugriff
        2. Budgetierungen Kein Zugriff
        1. Abrechnungsprüfung Kein Zugriff
        2. Wirtschaftlichkeitsprüfungen Kein Zugriff
        1. Aufgaben des Medizinischen Dienstes Kein Zugriff
        2. Die Praxis der Arbeit der MDKen Kein Zugriff
      1. Effizienzreserven im Krankenhaus Kein Zugriff Seiten 244 - 247
        1. Landesbasisfallwert Kein Zugriff
        2. Auswirkungen des DRG-Systems Kein Zugriff
      2. Besonderheiten der Aufgabenwahrnehmung der MDKen bei der stationären Versorgung Kein Zugriff Seiten 256 - 258
      3. „Fangprämien“ Kein Zugriff Seiten 258 - 262
      4. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 262 - 262
    1. Fazit Kein Zugriff Seiten 262 - 268
    1. Krankenkassen als mittelbare Staatsverwaltung Kein Zugriff Seiten 269 - 276
      1. Risikoselektion innerhalb einer Solidargemeinschaft? Kein Zugriff Seiten 276 - 280
      2. Risikoselektion als Systemfrage Kein Zugriff Seiten 280 - 282
    2. Ex-ante Moral Hazard Kein Zugriff Seiten 282 - 286
    3. Ex-post Moral Hazard Kein Zugriff Seiten 286 - 289
      1. Entwicklung und Funktionsweise des RSA Kein Zugriff Seiten 289 - 304
        1. Disease-Management-Programme Kein Zugriff
        2. Morbi-RSA Kein Zugriff
        3. Exkurs: Umverteilung zwischen Bundesländern durch den RSA und zweigeteilte Aufsichten über Krankenkassen Kein Zugriff
        4. Zwischenfazit Kein Zugriff
      2. Fazit Kein Zugriff Seiten 324 - 326
      1. Kosten, Mengen, Preise Kein Zugriff Seiten 327 - 332
      2. Bedeutung der „Strukturkomponente“ Kein Zugriff Seiten 332 - 336
    1. Normative Steuerung der Arzneimittelversorgung in der GKV Kein Zugriff Seiten 336 - 339
        1. Marktzugang ohne staatliche Preisregulierung Kein Zugriff
        2. Optionen zur Regelung des GKV-Marktzugangs Kein Zugriff
        1. Bedeutung der niedergelassenen Ärzte bei der Durchsetzung von Preisen von Arzneimitteln Kein Zugriff
        2. Medikamentenversorgung durch Krankenhäuser Kein Zugriff
        3. Apotheken Kein Zugriff
        4. Patienten Kein Zugriff
        1. Publication bias Kein Zugriff
        2. Anwendungsbeobachtungen Kein Zugriff
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 396 - 400
    1. Moral Hazard als Problem komplexer adaptiver Systeme Kein Zugriff Seiten 401 - 406
    2. Rentseeking als Komplexitätsproblem Kein Zugriff Seiten 406 - 408
    3. Verschiebebahnhöfe / versicherungsfremde Leistungen Kein Zugriff Seiten 408 - 413
        1. Funktionsweise der mit befreiender Wirkung gezahlten Kopfpauschale Kein Zugriff
        2. Steuerungswirkungen Kein Zugriff
      1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 419 - 421
        1. Die Änderungen durch das GKV-WSG: Euro-Gebührenordnung und Regelleistungsvolumina Kein Zugriff
        2. Steuerungswirkungen Kein Zugriff
      2. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 423 - 424
      1. Intransparenz als Systemproblem Kein Zugriff Seiten 424 - 427
      2. Die Arbeit der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung Kein Zugriff Seiten 427 - 428
    4. Sektorierung der Versorgung Kein Zugriff Seiten 428 - 434
    5. Fazit Kein Zugriff Seiten 434 - 434
  2. Schlussbetrachtungen Kein Zugriff Seiten 435 - 442
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 443 - 506
  4. Der Autor Kein Zugriff Seiten 507 - 507

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