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Handwerk in der digitalen Ökonomie
Rechtlicher Rahmen für den Zugang zu Daten, Software und Plattformen- Autor:innen:
- Reihe:
- Wirtschaft und Recht für Mittelstand und Handwerk, Band 5
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Wer heute ein Fahrzeug oder eine Maschine reparieren will, braucht Zugriff auf Daten und Schnittstellen. Für viele Handwerksunternehmen wird „Zugang“ zur Schlüsselfrage der digitalen Wirtschaft. In dieser Studie wird herausgearbeitet, welche Regeln derzeit dafür gelten. Dabei zeigt sich: Es besteht das Risiko, dass künftig digitale Gatekeeper entscheiden, wer überhaupt noch Kontakt zum Kunden erhält. Jura-Professor Rupprecht Podszun, Experte für Wettbewerb in der Plattformökonomie, erläutert den aktuellen Rechtsrahmen und präsentiert Vorschläge, um offene Märkte und Verbrauchersouveränität zu schützen. Das Buch ist eine Fundgrube für alle, die sich für die Rolle des Rechts in der Datenökonomie interessieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8487-8329-8
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1148-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Wirtschaft und Recht für Mittelstand und Handwerk
- Band
- 5
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 205
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- Kapitel A: Ausgangspunkte
- Kapitel B: Zuordnung und Zugang im geltenden Recht
- Kapitel C: Parameter einer Neugestaltung
- Kapitel D: Rechtliche Lösungen für erweiterten Zugang
- Kapitel E: Schlussfolgerungen
- 1. Digitaler Wandel im Handwerk
- a) Kfz-Reparatur
- b) Wartung einer vernetzten Heizung
- c) Smart Home
- d) Digitale Vertriebsplattformen
- e) B2B-Plattformen
- 3. Schlüsselthema Zugang
- a) Grundlegender Mechanismus von Plattformen
- b) Tendenz zur Marktmacht
- c) Digitale Infrastrukturanbieter
- 2. Daten
- 3. Vernetzung
- a) Verlust der Kundenschnittstelle
- b) Steuerung wirtschaftlicher Entscheidungen
- c) Abkehr vom Wettbewerbsparadigma
- 2. Chancen des Handwerks
- 3. Die rechtspolitische Diskussion
- a) Faktische Herrschaft
- b) Rechtliche Zuordnung
- aa) Eigentum
- (1) Urheberrecht
- (2) Datenschutzrecht
- (3) Geschäftsgeheimnisse
- 2. Zwischenergebnis
- II. Sicherung eigener Arbeitsergebnisse
- 1. Vor- und Nachteile vertraglicher Lösungen
- 2. Charakteristika von Zugangsverträgen
- a) Vertragsungleichgewichte in der Plattformökonomie
- b) Abhängigkeit
- c) Gegeneinwand der Zustimmung
- aa) Marktabgrenzung
- (1) Marktbeherrschung
- (2) Relative oder überlegene Marktmacht
- (3) Abhängigkeit nach der 10. GWB-Novelle
- (1) Geschäftsverweigerung und Diskriminierung
- (2) Essential facility-Doktrin
- (3) Zwangslizenz im Immaterialgüterrecht
- (4) Missbrauch von Datenmacht nach § 20 Abs. 1a GWB
- (5) Verpflichtungen nach § 19a GWB
- b) Kartellrechtliche Kontrolle von Vertragsbedingungen
- c) Probleme kartellrechtlicher Ansprüche
- a) Kfz-Branche
- b) Zahlungsdienste
- c) Portabilität nach Datenschutzrecht
- d) Chemie (REACH)
- e) Telekommunikationsrecht
- 3. Pläne im Digital Markets Act
- V. Zusammenschau
- 1. Kein unreflektierter „Zugang zu Daten“
- 2. Zugang zur Leistungserbringung
- 3. Zugang zum Kunden
- 4. Zugang zu Kooperationen (B2B-Plattformen)
- 5. Folgeaufträge und Innovationen
- 1. Ökonomische Notwendigkeit
- 2. Ausgleich von Interessen
- 3. Wertbindung
- 4. Dogmatik
- 5. Zusammenschau
- 1. Datenschutzrecht
- 2. Kartellrechtliche Grenzen
- 3. Immaterialgüterrecht
- 4. Geschäftsgeheimnisschutz und Datensicherheit
- 5. Zusammenfassung
- 1. Interoperabilität, Portabilität, Standardisierung und Normung
- 2. Rechtliche Einflussmöglichkeiten
- 3. Vor- und Nachteile des Abbaus technischer Schranken
- a) Beispiel Automobilwirtschaft
- b) Vorbild FRAND-Lizenz?
- c) Sonstige Selbstverpflichtungen
- d) Aufbau kollektiver Gegenmacht
- a) Regelungsgegenstand
- (1) Einordnung des Datenzugangsvertrags
- (2) Einordnung des Datenlizenzvertrags
- (3) Einordnung des Softwarevertrags
- bb) Vertragsgemäßheit der Daten
- cc) Rückabwicklung
- aa) Neue Vertragstypen
- bb) Erleichterung der AGB-Kontrolle
- cc) Musterverträge und Standardklauseln
- 3. Zusammenfassung
- 1. Kartellrechtliche Ansprüche
- a) Anspruchsberechtigte Personen
- b) Identifikation des Zugangsziels
- c) Materielle Voraussetzungen
- a) Vorbild-Regelungen
- b) Begrenzung
- c) Automatisierung des Zugangs
- d) Öffnung von Schnittstellen
- e) Branchenspezifische Ausgestaltung
- a) Modalitäten der Zugangseröffnung
- b) Beschränkungen und Bedingungen
- c) Vergütung
- a) Ausgestaltung des Anspruchs
- b) Rechtsdurchsetzung
- c) Regelungstechnik
- a) Schaffung von Rechten an Daten als Option
- b) Unterschied zu Sachgütern und immateriellen Leistungen
- c) Kritik an einer Schutzrechts-Lösung
- a) EU-Daten-Governance-Verordnung
- b) Daten für alle-Gesetz
- c) Stufenmodelle
- a) Definition von Datenpools
- b) Bedingungen der Pool-Mitgliedschaft
- c) Perspektiven der Kooperation
- d) Vereinbarkeit mit dem Wettbewerbsrecht
- I. Ausgangssituation
- II. Handlungsbedarf
- III. Die Rolle von Unternehmen, Handwerkskammern und Gesetzgebung
- IV. Bestehende Regelungen
- V. Regelungsoptionen für die Zukunft
- LiteraturverzeichnisSeiten 195 - 205 Download Kapitel (PDF)




