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Selbstverwaltung im Handwerk durch Betriebsinhaber und Arbeitnehmer

Herausforderungen und Perspektiven der internen Kooperation
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Die Selbstverwaltung des Handwerks ist geprägt von der Einbeziehung der Betriebsinhaber:innen und der Arbeitnehmer:innen. Dieser neokorporatistische Ansatz bringt sowohl Vorteile als auch rechtlich Herausforderungen mit sich, und stellt einen elementaren Unterschied zur Selbstverwaltung in den Industrie- und Handelskammern dar. Die Studie zeigt Lösungswege für Praxisprobleme sowie wissenschaftliche Fragestellungen. Hierzu werden die grundlegenden Strukturen der handwerklichen Selbstverwaltung auf Kooperationselemente untersucht, der historische Hintergrund dieser Regelungen beleuchtet und die Auswirkungen der internen Kooperation auf verschiedene Bereiche, wie etwa die Mitgliedschaftsverhältnisse, Finanzierung oder Aufgabenwahrnehmung, analysiert.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-7560-1611-2
ISBN-Online
978-3-7489-4530-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Wirtschaft und Recht für Mittelstand und Handwerk
Band
12
Sprache
Deutsch
Seiten
357
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 22 Download Kapitel (PDF)
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. A. Ziele der Arbeit
        1. 1. Der Begriff des Neokorporatismus
        2. 2. Der Begriff der doppelten Pluralität
        3. 3. Der Begriff der integralen Sozialpartnerschaft
        4. 4. Der Begriff der internen Kooperation
        1. 1. Die öffentlich-rechtliche Rechtsform
        2. 2. Der Wirkungskreis: die eigene Verwaltung eigener Angelegenheiten
        3. 3. Das partizipative Element: die Mitwirkung der Betroffenen
        4. 4. Die Selbstverwaltungsorganisationen des Handwerks
      1. III. Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Betriebsinhaber
  3. Download Kapitel (PDF)
          1. a) Haupt- und Nebenbetrieb
          2. b) Minderhandwerk
          1. a) Der Begriff des „Gesellen“
          2. b) Der Begriff des „anderen Arbeitnehmers mit abgeschlossener Berufsausbildung“
          3. c) Misch- und Nebenbetrieb
          4. d) Minderhandwerk
          1. a) Der Begriff des „Lehrlings“
          2. b) Misch- und Nebenbetrieb sowie Minderhandwerk
        1. 4. Zusammenfassende Darstellung
        1. 1. Körperschaft des öffentlichen Rechts und Selbstverwaltung
            1. (1) Zusammensetzung
            2. (2) Wahl
          1. b) Vorstand
            1. (1) Ausschüsse der Vollversammlung
              1. (a) Gesellenprüfungsausschuss
              2. (b) Weitere Prüfungsausschüsse
              3. (c) Berufsbildungsausschuss
            2. (3) Meisterprüfungsausschuss für das zulassungspflichtige Handwerk
        2. 3. Zusammenfassende Darstellung
      1. III. Aufgaben der Handwerkskammer und ihrer Organe
      2. IV. Zusammenfassende Darstellung: Elemente der internen Kooperation in den Handwerkskammern
      1. I. Mitgliedschaft in den Innungen
        1. 1. Körperschaft des öffentlichen Rechts und Selbstverwaltung
          1. a) Innungsversammlung
          2. b) Vorstand
              1. (a) Berufsbildungsausschuss
              2. (b) Prüfungsausschüsse
            1. (2) Fakultative Ausschüsse
              1. (a) Zusammensetzung und Wahl
              2. (b) Aufgaben
              3. (c) Rechtsnatur
        2. 3. Zusammenfassende Darstellung
        1. 1. Aufgaben, an deren Wahrnehmung die Gesellen beteiligt sind
        2. 2. Aufgaben, an deren Wahrnehmung die Gesellen nicht beteiligt sind
        3. 3. Zusammenfassende Darstellung
      2. IV. Zusammenfassende Darstellung: Elemente der internen Kooperation in den Innungen
      1. I. Mitgliedschaft in den Kreishandwerkerschaften
        1. 1. Körperschaft des öffentlichen Rechts und Selbstverwaltung
        2. 2. Organisationsstruktur der Kreishandwerkerschaft
      2. III. Aufgaben der Kreishandwerkerschaften
      3. IV. Zusammenfassende Darstellung: Elemente der internen Kooperation in den Kreishandwerkerschaften
      1. I. Industrie- und Handelskammern
      2. II. Kammern der freien Berufe
      3. III. Landwirtschaftskammern
    1. E. Zusammenfassende Darstellung: Die Elemente der internen Kooperation in der Handwerksorganisation
  4. Download Kapitel (PDF)
    1. A. Handwerkerbewegung von 1848/1849
    2. B. Preußische Verordnung vom 9. Februar 1849
    3. C. Novelle der Gewerbeordnung von 1881
      1. I. Berlepsches Modell von 1893
      2. II. Böttichersche Entwurf von 1895
      3. III. Entwurf des Preußischen Ministeriums für Handel und Gewerbe von 1896
      4. IV. Regierungsentwurf von 1897
      5. V. Gesetz, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung vom 26. Juli 1897
    4. E. Entwicklung in der Zeit der Weimarer Republik
    5. F. Regelungen während des Nationalsozialismus
      1. I. Britische Besatzungszone
        1. 1. Die Regelung des Landes Württemberg-Hohenzollern und des Landes Reinland-Pfalz
        2. 2. Die Regelung des Landes Baden
        3. 3. Die Regelung des Landes Saarland
      2. III. Amerikanische Besatzungszone
      3. IV. Sowjetische Besatzungszone und spätere DDR
        1. 1. Der Entwurf der Regierungsparteien CDU/CSU, FDP und DP
        2. 2. Der Entwurf des Ausschusses für Wirtschaftspolitik und die Handwerksordnung von 1953
      1. II. Handwerksnovelle von 1965
      2. III. Berufsbildungsgesetz vom 14. August 1969
      3. IV. Handwerksnovelle von 1994
      4. V. Handwerksnovelle von 1998
      5. VI. Handwerksnovelle von 2004
      6. VII. Handwerksnovellen von 2020 und 2021
    6. I. Zusammenfassende Darstellung
  5. Download Kapitel (PDF)
        1. 1. An- und ungelernte Hilfsarbeiter
        2. 2. Arbeitnehmer in Betrieben von Minderhandwerkern nach § 1 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 HwO
        1. 1. Gesellen und handwerkliche Lehrlinge
        2. 2. Sonstige Arbeitnehmer und Auszubildende
      1. III. Die fehlende Mitgliedschaft in der Kreishandwerkerschaft
      2. IV. Zusammenfassende Darstellung
          1. a) Eingriff in die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG)
          2. b) Eingriff in die Vereinigungsfreiheit (Art. 9 Abs. 1 GG)
          3. c) Eingriff in die Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. 3 GG)
          4. d) Eingriff in die Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG)
          5. e) Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG)
          1. a) Niederlassungsfreiheit (Art. 49 AEUV)
          2. b) Dienstleistungsfreiheit (Art. 56 AEUV)
          1. a) Die Rechtfertigung durch eine „legitime öffentliche Aufgabe“
            1. (1) Geeignetheit
            2. (2) Erforderlichkeit
            3. (3) Angemessenheit
        1. 4. Zusammenfassende Darstellung: Auswirkungen auf die Rechtfertigungshürde infolge der gemeinsamen Mitgliedschaft von Betriebsinhabern und Arbeitnehmern
        1. 1. Wäre die Mitgliedschaft der Arbeitnehmer zur Verwirklichung des legitimen Zwecks der Pflichtmitgliedschaft notwendig?
          1. a) Ungleichbehandlung von wesentlich Gleichem
            1. (1) Tariffähigkeit der Innungen
            2. (2) Weitere Gründe für eine Ungleichbehandlung
        2. 3. Zusammenfassende Darstellung: Keine veränderte Beteiligung der Arbeitnehmer infolge einer Einführung einer Pflichtmitgliedschaft in den Innungen
      1. III. Auswirkungen der Pflichtmitgliedschaft auf die fehlende interne Kooperation von Betriebsinhabern und Arbeitnehmern in den Kreishandwerkerschaften
      2. IV. Zusammenfassende Darstellung
      1. I. Die Voraussetzungen für eine wirksame Festlegung von Beteiligungsverhältnissen
        1. 1. Die Ausgangslage im Jahr 1953 bei der Verabschiedung der Handwerksordnung
          1. a) Das Verhältnis der Anzahl von Betriebsinhabern und Arbeitnehmern
          2. b) Die Anzahl von „Alleinmeistern“
          3. c) Der Weg vom Gesellen zum Meister – „Der Geselle ist (nicht mehr) der Meister von morgen!“
        2. 3. Die paritätische Mitbestimmung von Betriebsinhabern und Arbeitnehmern nötig und möglich?
        3. 4. Die Notwendigkeit eines Lehrlingsausschusses?
      2. III. Die Beteiligungsverhältnisse in der Innung und Kreishandwerkerschaft
      3. IV. Zusammenfassende Darstellung
      1. I. Aufstellung der Wahllisten durch Gewerkschaften und Kolpingwerk bei gleichzeitiger Friedenswahl
      2. II. Vorschlagsrecht zugunsten von Gewerkschaften und selbständigen Vereinigungen von Arbeitnehmern mit sozial- oder berufspolitischer Zwecksetzung bei der Besetzung von Ausschussvertretern
      3. III. Zusammenfassende Darstellung
      1. I. Auswirkung der Arbeitnehmerbeteiligung in den Selbstverwaltungskörperschaften auf die Gremienzusammensetzung der privat-rechtlichen Vereinigungen
      2. II. Auswirkung der Arbeitnehmerbeteiligung in den Selbstverwaltungskörperschaften auf die wahrgenommenen Aufgaben der privat-rechtlichen Vereinigungen
      3. III. Zusammenfassende Darstellung
      1. I. Voraussetzungen für die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen
      2. II. Finanzierung der Handwerkskammer
      3. III. Finanzierung der Innung
      4. IV. Zusammenfassende Darstellung
  6. Download Kapitel (PDF)
      1. I. Höchstmögliches Maß an Objektivität
      2. II. Zuständigkeitsverteilung
      1. I. Arbeitnehmerinteressen als Minderheitspositionen?
      2. II. Zuständigkeitsverteilung
    1. C. Auswirkungen der Mitwirkungsbefugnisse zugunsten der Gesellen auf die Interessenwahrnehmung der Innung
    2. D. Zusammenfassende Darstellung
  7. Download Kapitel (PDF)
      1. I. Im Allgemeinen
      2. II. Im Hinblick auf sozialpolitische und arbeitsrechtliche Themen
      3. III. Zusammenfassende Darstellung
      1. I. Allgemeine Zulässigkeit der Individualberatung
      2. II. Rechtsberatung
      3. III. Betriebsberatung
      4. IV. Zusammenfassende Darstellung
        1. 1. Tariffähigkeit nach § 2 TVG
        2. 2. Tariffähigkeit infolge spezialgesetzlicher Verleihung
        1. 1. Die Auswirkungen durch den Gesellenausschuss
        2. 2. Die Auswirkungen durch die Aufsicht der Handwerkskammer
        3. 3. Die Auswirkungen durch die Möglichkeit der Stimmrechtsübertragung
      1. III. Zusammenfassende Darstellung
  8. Download Kapitel (PDF)
    1. A. Wesentliche Erkenntnisse
    2. B. Reformbedarfe
    3. C. Fazit und Ausblick
  9. LiteraturverzeichnisSeiten 337 - 357 Download Kapitel (PDF)

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