
Erkenntnisentwicklung
Ein semiotisch-pragmatischer Ansatz- Autor:innen:
- Reihe:
- Philosophische Abhandlungen, Band 90
- Verlag:
- 01.09.2005
Zusammenfassung
Es gibt prinzipielle Grenzen für Wissenssysteme, die dem Anspruch einer "Logik der Rechtfertigung" zu genügen versuchen. In dieser Situation, so wird in dieser Studie argumentiert, kann die Möglichkeit von Wissen und Erkenntnis nur aus einer genetischen Perspektive erklärt werden, welche die Frage nach den Voraussetzungen und Möglichkeiten der Entwicklung von Wissen und Erkenntnis in den Mittelpunkt stellt.Will man jedoch den Prozeß der Entwicklung von Wissen in den Wissenschaften wie auch beim individuellen Lernen erklären, besteht ein Hauptproblem darin, daß kaum zu sehen ist, wie mit den auf einer bestimmten Entwicklungsstufe gegebenen Erkenntnismitteln "neue" Theorien oder neue Überzeugungen formuliert werden können, die ja gerade insofern neu sind, als sie Elemente enthalten, die weder aus den gegebenen Mitteln abgeleitet werden können, noch auch einfach induktiv zu erschließen sind. Diesem Problem - der Frage nach den Möglichkeiten von Erkenntnisentwicklung - widmet sich diese Untersuchung. Ausgangspunkt ist die Wissenschaftstheorie von Charles S. Peirce und dessen am Begriff der Tätigkeit orientierte Philosophie der Mathematik. Im Zentrum steht hier, was Peirce "diagrammatisches Schließen" (diagrammatic reasoning) nennt, das heißt eine an der Konstruktion von Darstellungen und dem Experimentieren mit solchen Darstellungen orientierte Erkenntnistätigkeit.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2005
- Erscheinungsdatum
- 01.09.2005
- ISBN-Print
- 978-3-465-03439-1
- ISBN-Online
- 978-3-465-13439-8
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Philosophische Abhandlungen
- Band
- 90
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 272
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - X
- Vorwort Kein Zugriff Seiten XI - XIV
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- 1.1 Wissen und Wahrheit Kein Zugriff
- 1.2 Wissen und Begründung Kein Zugriff
- 2.1 Einführung Kein Zugriff
- 2.2 Zeichen als Repräsentations- und als Erkenntnismittel Kein Zugriff
- 2.3 Kollaterales und fokales Wissen Kein Zugriff
- 2.4 Peirces Kategorienlehre Kein Zugriff
- 2.5 Bedeutungstragende Wirkungen von Zeichen Kein Zugriff
- 2.6 Objekte von Zeichen Kein Zugriff
- 2.7 Zeichenrelationen Kein Zugriff
- 2.8 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 3.1 Das Dilemma von Apriorismus und Induktivismus Kein Zugriff
- 3.2 Aristoteles zur Vermittlung von Apriorismus und Induktivismus Kein Zugriff
- 3.3 Exkurs: Peirces Sicht der Beziehung von „Abduktion“ und „apagôgê“ Kein Zugriff
- 4.1 Zwei Paradigmen der Philosophie der Mathematik Kein Zugriff
- 4.2 Historische Wurzeln Kein Zugriff
- 4.3 Das Paradigma der Sprache Kein Zugriff
- 4.4 Kants erkenntnistheoretisch orientierte Philosophie der Mathematik Kein Zugriff
- 4.5 Was aus der „Konstruktion des Begriffs in der Anschauung“ hervorgeht Kein Zugriff
- 4.6 Rationalität im Umgang mit den Grenzen von Wissenssystemen Kein Zugriff
- 5.1 Diagramme und diagrammatisches Schließen Kein Zugriff
- 5.2 Pragmatismus und Rationalität Kein Zugriff
- 5.3 Möglichkeiten der Erkenntnisentwicklung Kein Zugriff
- 5.4 Ein Beispiel: Reiskörner Kein Zugriff
- 6.1 Peirces Verständnis von Mathematik Kein Zugriff
- 6.2 Korollare und theorematische Deduktion Kein Zugriff
- 6.3 Ein Beispiel: Desargues’ Theorem Kein Zugriff
- 6.4 „Theorische“ und „abstraktionale“ Schritte Kein Zugriff
- 7.1 Schlussform oder Teil einer Methodologie? Kein Zugriff
- 7.2 Gibt es eine „Logik“ der Abduktion? Kein Zugriff
- 7.3 Abduktive Wahrnehmung Kein Zugriff
- 8.1 Zum Verhältnis von Deduktion und Abduktion Kein Zugriff
- 8.2 Die Rolle kollateralen Wissens Kein Zugriff
- 9. Erkenntnisentwicklung als Verallgemeinerung Kein Zugriff Seiten 215 - 226
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 227 - 252
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 253 - 264
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 265 - 270
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 271 - 272




