Cover des Buchs: Eine Person sein
, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Eine Person sein

Philosophische Debatten im Spätmittelalter
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Was ist eine menschliche Person? Durch welche besonderen Eigenschaften zeichnet sie sich aus? Und wodurch unterscheidet sie sich von einem bloßen Lebewesen? Mittelalterliche Autoren widmeten sich mit viel Scharfsinn diesen Fragen, indem sie sich auf drei Dimensionen einer Person konzentrierten. Sie setzten bei der metaphysischen Dimension an, indem sie eine Person als eine individuelle Substanz mit einer rationalen Natur bestimmten. Dies führte sie dazu, diese Substanz genauer zu untersuchen: ihre wesentlichen Bestandteile, ihre Einheit und ihre Identität über die Zeit hinweg. Sie beschäftigten sich aber auch mit der psychologischen Dimension, indem sie die Reflexionsfähigkeit als die entscheidende geistige Fähigkeit einer Person analysierten. Zudem berücksichtigten sie die handlungstheoretische Dimension, indem sie festhielten, dass eine Person im Gegensatz zu einem bloßen Lebewesen Handlungen hervorbringen kann. Sie betonten sogar, dass sich eine Person frei für Handlungen entscheiden kann und daher für sie verantwortlich ist. Dieses Buch, das sich auf Theorien des 13. und 14. Jahrhunderts konzentriert, rekonstruiert die Debatten zu allen drei Dimensionen im historischen Kontext, wertet sie systematisch aus und schlägt dabei auch einen Bogen zu frühneuzeitlichen und gegenwärtigen Diskussionen. Es verdeutlicht, dass im Mittelalter die Grundlagen für eine philosophische Anthropologie gelegt wurden.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-465-04409-3
ISBN-Online
978-3-465-14409-0
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Philosophische Abhandlungen
Band
119
Sprache
Deutsch
Seiten
502
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XII
    1. § 1 Drei Dimensionen einer Person Kein Zugriff
    2. § 2 Ausgangspunkte für die mittelalterlichen Debatten Kein Zugriff
    3. § 3 Methodische Vorbemerkungen Kein Zugriff
    1. § 4 Die Ausgangsfrage: eine oder mehrere Formen in einer Person? Kein Zugriff
    2. § 5 Die unitaristische Position Kein Zugriff
    3. § 6 Form und Vermögen Kein Zugriff
    4. § 7 Die rationale Durchdringung einer Person Kein Zugriff
    5. § 8 Die pluralistische Position Kein Zugriff
    6. § 9 Das Einheitsproblem Kein Zugriff
    7. § 10 Ein additives Modell der Rationalität? Kein Zugriff
    8. § 11 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. § 12 Anfang und Ende einer Person Kein Zugriff
    2. § 13 Der embryonale Status Kein Zugriff
    3. § 14 Potentielle und aktuelle Person Kein Zugriff
    4. § 15 Auferstehung aus unitaristischer Sicht Kein Zugriff
    5. § 16 Halbe und ganze Personen Kein Zugriff
    6. § 17 Auferstehung aus pluralistischer Sicht Kein Zugriff
    7. § 18 Identität ohne Persistenz Kein Zugriff
    8. § 19 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. § 20 Reflexion als wesentliches Merkmal einer Person Kein Zugriff
    2. § 21 Sinnliche Reflexion Kein Zugriff
    3. § 22 Intellektuelle Reflexion Kein Zugriff
    4. § 23 Ist Reflexion überhaupt möglich? Kein Zugriff
    5. § 24 Zwei Arten des Selbstwissens Kein Zugriff
    6. § 25 Subjektwissen und Aktwissen Kein Zugriff
    7. § 26 Reflexion und freier Wille Kein Zugriff
    8. § 27 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. § 28 Die zeitliche Ausdehnung einer Person Kein Zugriff
    2. § 29 Sinnliches Gedächtnis und Wiedererinnerung Kein Zugriff
    3. § 30 Intellektuelle Erinnerung Kein Zugriff
    4. § 31 Erinnerung nach dem Tod und intuitive Erkenntnis Kein Zugriff
    5. § 32 Objekt- und Akterinnerung Kein Zugriff
    6. § 33 Die Funktion des Habitus Kein Zugriff
    7. § 34 Erinnerung und Klugheit Kein Zugriff
    8. § 35 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. § 36 Die Person als Handlungssubjekt Kein Zugriff
    2. § 37 Die Bedingungen für eine freie Handlung Kein Zugriff
    3. § 38 Ein intellektueller Determinismus? Kein Zugriff
    4. § 39 Die Erfahrung der Freiheit Kein Zugriff
    5. § 40 Der Wille als aktives Vermögen Kein Zugriff
    6. § 41 Das Problem der Selbstbewegung Kein Zugriff
    7. § 42 Der Testfall nach dem Tod Kein Zugriff
    8. § 43 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. § 44 Die dysfunktionale Person Kein Zugriff
    2. § 45 Bedingt gewollte Handlungen Kein Zugriff
    3. § 46 Handeln aus Leidenschaft Kein Zugriff
    4. § 47 Handeln gegen aktuelles Wissen Kein Zugriff
    5. § 48 Die Unordnung des Willens Kein Zugriff
    6. 49 Ein irrationaler Wille? Kein Zugriff
    7. § 50 Der Sündenfall Adams Kein Zugriff
    8. § 51 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. § 52 Die Einheit der drei Dimensionen Kein Zugriff
    1. Literatur bis 1900 Kein Zugriff
    2. Literatur nach 1900 Kein Zugriff
  2. Personenregister Kein Zugriff Seiten 483 - 488
  3. Sachregister Kein Zugriff Seiten 489 - 502

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Erkenntnistheorie & Hermeneutik", "Philosophiegeschichte"
Cover des Buchs: Wissenschaftstheorie
Lehrbuch Kein Zugriff
Gerhard Schurz
Wissenschaftstheorie
Cover des Buchs: Drei Philosophen
Sammelband Kein Zugriff
Martin Hähnel, Elisabeth Anscombe, Peter Geach
Drei Philosophen
Cover des Buchs: Integrale Kosmologie ohne Urknall
Monographie Kein Zugriff
Peter Franz Wilson
Integrale Kosmologie ohne Urknall
Cover des Buchs: Phänomenologie der Kata-Übung
Monographie Kein Zugriff
Leon Krings
Phänomenologie der Kata-Übung
Cover des Buchs: Existenzielle Selbstakzeptanz
Monographie Kein Zugriff
Kai Hoffmann
Existenzielle Selbstakzeptanz