
Die österreichische Privatstiftung und die deutsche Familienstiftung als Instrumente der Nachfolgegestaltung
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Nachfolgegestaltung, auch unter dem Begriff „Estate Planning“ bekannt, meint die Einleitung von Maßnahmen, die einen optimalen Übergang des Vermögens einer bestimmten Person oder mehrerer Personen auf nächste Generationen sicherstellen sollen. Wirtschaftliche, steuerliche, familiäre und unternehmerische Aspekte werden dabei berücksichtigt. In Zeiten fortschreitender Europäisierung lohnt dabei oft ein Blick über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus: Welcher Instrumente bedient man sich dort zur Nachfolgeplanung, und sind diese auch für die Bewältigung von Sachverhalten, die sich in Deutschland ereignen, eine Alternative? Die Arbeit untersucht die österreichische Privatstiftung und die deutsche Familienstiftung als Instrumente der Nachfolgegestaltung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-7489-2281-0
- ISBN-Online
- 978-3-7489-2281-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 328
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten I - XVI Download Kapitel (PDF)
- A. Gang der Untersuchung und Problemstellung
- I. Stiftung als Rechtsbegriff
- a. Zivilrecht und Landesstiftungsrecht
- b. Steuerrecht
- c. Zusammenfassung
- 2. Österreich
- 1. Versorgung der Familie
- 2. Vermeidung von Vermögenszersplitterung
- 3. Steuerliche Motive
- 4. Unternehmerische Motive
- 5. Sonstige Motive
- 6. Resümee
- I. Entwicklung des Stiftungsrechts bis in das 19. Jahrhundert
- 1. Österreich
- 2. Deutschland
- 3. Resümee
- a. Entwicklung des Stiftungsrechts bis 1997
- b. Gesetz zur Modernisierung des Stiftungsrechts
- a. Entwicklung bis Stiftungsrechts bis 1990
- b. Privatstiftungsgesetz
- 3. Resümee
- D. Abschließende Betrachtung
- 1. Gesetzliches Leitbild
- aa. Rechtslage vor der Modernisierung des Stiftungsrechts
- (1) Familienstiftung und Grundrecht auf Stiftung
- (2) Familienstiftung keine unzulässige Haftungsexklave
- (3) Familienstiftung mit dem Fideikommissverbot vereinbar
- cc. Ergebnis
- (1) Versorgung von natürlichen Personen als überwiegender Zweck
- (2) Fehlende Gemeinnützigkeit
- (3) Fortsetzungsbeschluss
- bb. Ergebnis
- c. Zusammenfassung und Bewertung
- aa. Reine Stiftung für den Stifter
- bb. Stufenmodell
- cc. Familienstiftung mit Stifter als Begünstigtem
- dd. Zusammenfassung
- b. Österreich
- a. Zulässigkeit
- b. Sonderfall: Unternehmensselbstzweckstiftung
- c. Abgrenzung der Selbstzweckstiftung zur Familienstiftung
- aa. Deutschland
- bb. Österreich
- e. Zusammenfassung und Bewertung
- 1. Art des Vermögens
- 2. Mindestvermögen
- aa. Deutschland
- bb. Österreich
- b. Beteiligungsträgerstiftung
- aa. Deutschland
- bb. Österreich
- d. Resümee und Bewertung
- a. Allgemeines
- b. Bestellung und Abberufung
- aa. Geschäftsführung
- bb. Vertretung
- d. Haftung
- e. Zusammenfassung
- aa. Der Stiftungsprüfer
- bb. Der Aufsichtsrat
- (1) Materieller Organbegriff
- (2) Aufgaben
- (3) Insbesondere: Bestellung und Abberufung des Vorstandes
- b. Deutschland
- c. Zusammenfassung
- 3. Ergebnis
- 1. Unter Lebenden
- 2. Von Todes wegen
- a. Deutschland
- aa. Widerruf vor Entstehung der Privatstiftung
- bb. Widerruf nach Entstehung der Stiftung
- 4. Zusammenfassung
- a. Deutschland
- aa. Stiftungserklärung
- bb. Stiftungszusatzurkunde
- aa. Änderungskompetenz der Stiftungsbehörde
- (1) Zweckänderungen
- (2) Änderung sonstiger Satzungsbestimmungen
- cc. Funktion landesrechtlicher Regelungen
- aa. Änderungsrecht des Stifters vor der Entstehung
- bb. Änderungsrecht des Stifters nach der Entstehung
- cc. Änderungsrecht des Vorstands nach der Entstehung
- 3. Zusammenfassung
- 1. Deutschland (Anerkennung)
- 2. Österreich (Eintragung in das Firmenbuch)
- 3. Zusammenfassung
- I. Stifter
- 1. Deutschland
- 2. Österreich
- 3. Zusammenfassung
- 1. Deutschland
- 2. Österreich
- 3. Zusammenfassung
- a. Pfändung des Rückforderungsanspruchs gemäß § 528 BGB
- b. Gläubigeranfechtung
- a. Anspruch des Schenkers wegen Dürftigkeit gemäß § 947 ABGB
- b. Gläubigeranfechtung
- c. Zwangsvollstreckung und Satzungsvorbehalte
- 3. Zusammenfassung
- E. Die Beendigung der Stiftung
- (a) Familie
- (b) Interesse
- (c) Umfang des Interesses
- (d) Beurteilungszeitpunkt
- (2) Der „entferntest Berechtigte“ i. S. v. § 15 Abs. 2 Satz 1 ErbStG
- (3) Rechtsfolgen des § 15 Abs. 2 Satz 1 ErbStG
- bb. Privilegierung für Betriebsvermögen durch §§ 13a, 13b ErbStG
- b. Ertragsteuerliche Auswirkungen
- c. Grunderwerbsteuer
- d. Zusammenfassung
- aa. Beginn und Ende der Steuerpflicht
- (1) Gewinneinkünfte
- (2) Überschusseinkünfte
- (3) Abziehbarkeit von Aufwendungen
- b. Gewerbesteuer
- aa. Konzept
- bb. Tatbestandsvoraussetzungen
- cc. Verrentung
- dd. Ersatzerbschaftsteuer und Nachfolgegestaltung
- d. Zustiftungen
- a. Ertragsteuerliche Folgen
- b. Änderung des Stiftungscharakters als Auflösung?
- 1. Destinatszahlungen
- 2. Substanzzahlungen
- a. Normalfall
- b. Vermögensrückfall an den Stifter
- 1. Besteuerung der Errichtung
- 2. Laufende Besteuerung
- 3. Besteuerung anlässlich der Auflösung
- 4. Vergleich mit Situation ohne Einschaltung einer Stiftung
- aa. Transparente und intransparente Stiftungen
- (1) Prüfungsmaßstab
- (a) Anwendungsbereich
- (b) Eingriff
- (aa) Kohärenz der nationalen Steuersysteme
- (bb) Vermeidung von Steuerhinterziehung
- (cc) Territorialitätsprinzip
- (dd) Aufteilung der Besteuerungsbefugnisse
- (3) Ergebnis
- cc. Privilegierung für Betriebsvermögen
- dd. Ertragsteuerliche Folgen
- ee. Zusammenfassung
- aa. Privilegierungen als Initialzündung
- bb. DBA zur Vermeidung der Erbschaftsteuer
- cc. Aufhebung des öErbStG und Kündigung des ErbSt-DBA
- dd. Stiftungseingangsteuer
- ee. Ertragsteuerliche Konsequenzen
- ff. Zusammenfassung
- aa. Körperschaftsteuer
- bb. Zwischenbesteuerung
- b. Deutschland
- 3. Auflösung
- a. Österreich
- b. Deutschland
- a. Österreich
- b. Deutschland
- a. Österreich
- b. Deutschland
- 1. Besteuerung der Errichtung
- 2. Laufende Besteuerung
- 3. Besteuerung anlässlich der Auflösung
- a. Vergleich
- b. Bewertung
- (1) Einfache unbeschränkte Steuerpflicht
- (2) Verlängerte unbeschränkte Steuerpflicht
- (3) Einfache beschränkte Steuerpflicht
- (4) Erweiterte beschränkte Steuerpflicht
- bb. Modellrechnung
- cc. Bewertung
- A. Motive der Nachfolgegestaltung
- B. Zivilrechtliche Aspekte
- C. Steuerrechtliche Aspekte
- D. Ergebnis
- AbkürzungenSeiten 246 - 254 Download Kapitel (PDF)
- LiteraturSeiten 255 - 296 Download Kapitel (PDF)
- I. Privatstiftungsgesetz (PSG)
- II. Bundesstiftungs- und Fondsgesetz (BStFG) – Auszug
- III. Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) – Auszug
- IV. Stiftungseingangssteuergesetz (StiftEG)
- V. Körperschaftsteuergesetz (KStG) – Auszug
- VI. Einkommensteuergesetz (EStG) – Auszug
- I. Modellrechnung 1
- II. Modellrechnung 2
- III. Modellrechnung 3
- IV. Modellrechnung 4




