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Monographie Kein Zugriff

Verfassung als Nachricht

Zur Qualität medienöffentlicher Rechtskommunikation über das Grundgesetz
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Die Kommunikation über Recht gehört auch außerhalb der juristischen Profession zum Alltag der Bürger und hat einen hohen Stellenwert. Gerade in den Nachrichtenmedien finden sich losgelöst von Ressorts oder fachlichen Ausrichtungen vielfältige und massive Bezüge auf das Recht, auch wenn sich ein „legal journalism“ nach US-Vorbild als publizistische Kategorie hierzulande bislang nicht hat durchsetzen können. Solche mediale „Rechtskommunikation“ kann einerseits das Rechtssystem prägen, andererseits beeinflusst sie die Selektionsweisen der Medien. Zugleich formen die Medien den Inhalt der Kommunikation.

Die Arbeit gibt einen Überblick über Faktoren und Folgen im Umgang mit rechtsbezogener Information. Sie untersucht die aktuell relevante (Medien-)Öffentlichkeit, konturiert einen aus dem Grundgesetz abgeleiteten normativen Qualitätsbegriff für Rechtskommunikation und wendet ihn auf Nachrichten mit verfassungsrechtlichen Bezügen an. Ein Buch für Juristen, die sich für Medien interessieren – und für Journalisten, die wissen möchten, warum das Recht mehr sein kann als nur ein Thema unter vielen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7357-5
ISBN-Online
978-3-8452-3740-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
308
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 14
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 18
    1. Bedeutungsvermittlung und Transformation Kein Zugriff Seiten 19 - 20
    2. Zur Bedeutung der Rechtsinformation Kein Zugriff Seiten 20 - 20
    3. Kommunikation über Recht Kein Zugriff Seiten 20 - 21
        1. Rechtswirksamkeit durch Information und Kommunikation (Ryffel, Kißler) Kein Zugriff
        2. Der Binärcode im autonomen (Teil-)System (Luhmann) Kein Zugriff
        3. Recht, Diskurs und Verständigung (Habermas) Kein Zugriff
        4. Recht als Informations- und Kommunikationssystem (Krawietz) Kein Zugriff
        5. Recht als Medienfiktion (Merten) Kein Zugriff
      1. Empirischer Begriff: Form und Inhalt von Rechtskommunikation Kein Zugriff Seiten 26 - 28
      2. Normativer Begriff: Rechtliche Anforderungen an Rechtskommunikation Kein Zugriff Seiten 28 - 30
      3. Praktischer Begriff: Code Recht/Unrecht, Geltungsanspruch, normative und deskriptive Rechtskommunikation Kein Zugriff Seiten 30 - 33
      1. Theoretischer Begriff: Macht, Argumente und Publikum Kein Zugriff Seiten 33 - 36
      2. Empirischer Begriff: Massen und Medien Kein Zugriff Seiten 36 - 39
      3. Normativer Begriff: Präsenz, Publizität, Partizipation Kein Zugriff Seiten 39 - 41
      4. Praktischer Begriff: Die Medienöffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 41 - 42
    4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 42 - 44
    1. Anschlussfähigkeit als Eigenschaft von Kommunikation Kein Zugriff Seiten 45 - 46
        1. Organisation und Kontrolle Kein Zugriff
        2. Integration und Konsonanz Kein Zugriff
        3. Legitimität und Autorität Kein Zugriff
        4. Repräsentation Kein Zugriff
        5. Standardisierung Kein Zugriff
        1. Stabilisierende Fiktionen Kein Zugriff
        2. Instrumentelles Textverständnis Kein Zugriff
        3. Medien und Formate Kein Zugriff
        4. Selbstreferenz und Präzedenz Kein Zugriff
        5. Beweis und Begründung Kein Zugriff
        6. Rhetorik und Drama Kein Zugriff
        7. Narration Kein Zugriff
        8. Typisierung und Generalisierung Kein Zugriff
        9. Kognition und Objektivität Kein Zugriff
        10. Kognition „öffentlicher Meinung“ Kein Zugriff
      1. Selektionsprogramm Aufmerksamkeit/Nichtaufmerksamkeit Kein Zugriff Seiten 59 - 60
      2. Selektionsfaktoren und Nachrichtenkonstruktion Kein Zugriff Seiten 60 - 61
        1. Aufmerksamkeit durch Diskrepanz: Der Rechtsbruch Kein Zugriff
        2. Aufmerksamkeit durch Identifikation Kein Zugriff
        3. Aufmerksamkeit durch Schemata Kein Zugriff
        4. Aufmerksamkeit durch Verfahren Kein Zugriff
        1. Anschluss durch Information (Kommunikationstheorie) Kein Zugriff
        2. Anschluss durch Begründung (Diskurstheorie) Kein Zugriff
        3. Anschluss durch Aufmerksamkeit (Systemtheorie) Kein Zugriff
        4. Anschluss durch Affekte (Sozialpsychologie) Kein Zugriff
        1. Autonomisierung, Ausdifferenzierung, Fragmentierung Kein Zugriff
        2. Normatives contra deskriptives Rechtsverständnis Kein Zugriff
        3. Ergebnisorientierung contra Verfahrensorientierung Kein Zugriff
        1. Skepsis gegenüber der Medienöffentlichkeit Kein Zugriff
        2. Restriktion staatlicher Informationstätigkeit Kein Zugriff
        3. Fehlende Vermittlungskapazitäten in der Medienöffentlichkeit Kein Zugriff
      1. Sprachliche Barrieren Kein Zugriff Seiten 76 - 77
      1. Überwindung systemischer Barrieren Kein Zugriff Seiten 77 - 78
      2. Überwindung akteursbezogener Barrieren Kein Zugriff Seiten 78 - 79
      3. Überwindung sprachlicher Barrieren Kein Zugriff Seiten 79 - 79
        1. Akzeptierbarkeit statt Akzeptanz Kein Zugriff
        2. Publizität statt Stringenz Kein Zugriff
        3. Autorität statt Rationalität Kein Zugriff
        4. Moralismus statt Positivismus Kein Zugriff
        5. Rhetorik statt Dialektik Kein Zugriff
        6. Personalisierung statt Generalisierung Kein Zugriff
        7. Inszenierung statt Problematisierung Kein Zugriff
        8. Behauptung statt Begründung Kein Zugriff
          1. Themenselektion (Agenda-Setting) Kein Zugriff
          2. Interdependenz Kein Zugriff
          3. Konkurrenz Kein Zugriff
          4. Steuerungsdruck Kein Zugriff
          5. Erwartungsdruck Kein Zugriff
          1. Relative Unabhängigkeit durch Rechtsbindung und beamtenrechtliche Abhängigkeit Kein Zugriff
          2. Information und Rechtsbewusstsein Kein Zugriff
          1. Relative Unabhängigkeit durch Rechtsbindung und richterliche Unabhängigkeit Kein Zugriff
          2. Konkretion unbestimmter Rechtsbegriffe und Generalklauseln, Rekurs auf „Erfahrungssätze“, Objektivitätsfiktion Kein Zugriff
          3. Professionalisierung Kein Zugriff
    2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 94 - 103
      1. Öffentlichkeit des Rechts statt Öffentlichkeit des Staates Kein Zugriff Seiten 104 - 108
      2. Kontrolle und Legitimation durch Rechtsöffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 108 - 109
      3. Rechtsöffentlichkeit als vorkonstitutionelles Gebot? Kein Zugriff Seiten 109 - 110
        1. Veröffentlichung und Verstehbarkeit des Rechts Kein Zugriff
          1. Umfang und Grenzen der Erläuterung Kein Zugriff
          2. Neutralität der Erläuterung Kein Zugriff
      4. Rechtsöffentlichkeit in der Rechtsprechung des BVerfG Kein Zugriff Seiten 120 - 123
        1. Veröffentlichung Kein Zugriff
        2. Verstehbarkeit Kein Zugriff
        3. Erläuterung Kein Zugriff
          1. Informationsfreiheit als staatliche Schutzpflicht Kein Zugriff
          2. Rechtsinformation als staatliche Information Kein Zugriff
          3. Staatliche Rechtsinformation und Medienöffentlichkeit Kein Zugriff
        1. Verstehbarkeit Kein Zugriff
        2. Erläuterung Kein Zugriff
          1. Rechtsinformation und staatliche Auskunftspflicht Kein Zugriff
          2. Das Problem des Presseprivilegs Kein Zugriff
          3. „Publizistische Relevanz“ als Abgrenzungskriterium? Kein Zugriff
        1. Verstehbarkeit Kein Zugriff
        2. Erläuterung Kein Zugriff
      1. Republikprinzip Kein Zugriff Seiten 142 - 142
      2. Sozialstaatsprinzip Kein Zugriff Seiten 142 - 144
        1. Die verfassungsmäßige Ordnung in den Ländern, Art. 28 Abs. 1 S. 1 GG Kein Zugriff
          1. Veröffentlichung Kein Zugriff
          2. Verstehbarkeit Kein Zugriff
          3. Erläuterung Kein Zugriff
          1. Veröffentlichung Kein Zugriff
          2. (2) Verstehbarkeit Kein Zugriff
          3. Erläuterung Kein Zugriff
          1. Veröffentlichung Kein Zugriff
          2. Verstehbarkeit Kein Zugriff
          3. Erläuterung Kein Zugriff
        1. Veröffentlichung Kein Zugriff
        2. Verstehbarkeit Kein Zugriff
        3. Erläuterung Kein Zugriff
        1. Veröffentlichung Kein Zugriff
        2. Verstehbarkeit Kein Zugriff
        3. Erläuterung Kein Zugriff
        1. Veröffentlichung Kein Zugriff
        2. Verstehbarkeit Kein Zugriff
        3. Erläuterung Kein Zugriff
        1. Veröffentlichung Kein Zugriff
        2. Verstehbarkeit Kein Zugriff
      1. Erläuterung Kein Zugriff Seiten 165 - 166
      2. Unabhängigkeit der Richter, Art. 97 Abs. 1 GG Kein Zugriff Seiten 166 - 166
      3. Gesetzesbestimmtheit im Strafrecht, Art. 103 Abs. 2 GG Kein Zugriff Seiten 166 - 167
    1. Rechtsöffentlichkeit aus der Grundrechtsordnung Kein Zugriff Seiten 167 - 167
    2. Einschränkungen der Rechtsöffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 167 - 169
    3. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 169 - 172
        1. Normativ-hierarchische Dimension Kein Zugriff
        2. Dogmatisch-methodische Dimension Kein Zugriff
        3. Inhaltlich-regulative Dimension Kein Zugriff
        4. Instanzielle Dimension Kein Zugriff
        1. Sprachliche Dimension Kein Zugriff
        2. Diskursive Dimension Kein Zugriff
        3. Politische Dimension Kein Zugriff
        4. Institutionelle Dimension Kein Zugriff
        1. Anschluss durch Constraints Kein Zugriff
        2. Anschluss durch „Nachrichtenfaktoren“ Kein Zugriff
      1. Anschlussfähigkeit im Recht Kein Zugriff Seiten 191 - 191
        1. Die Verfassungsrechtsinformation in der Medienöffentlichkeit Kein Zugriff
        2. Die medienöffentliche Verfassungsrechtsinformation im Rechtssystem Kein Zugriff
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 196 - 199
      1. Rechtsöffentlichkeit als normativer Qualitätsmaßstab für Medienleistung Kein Zugriff Seiten 200 - 201
      2. Medieninhaltsanalyse zwischen quantitativem (standardisiertem) und qualitativem (nichtstandardisiertem) Ansatz Kein Zugriff Seiten 201 - 203
      3. Aktualität als Referenz: Zur Beschränkung auf Nachrichten Kein Zugriff Seiten 203 - 206
      4. Theoretische Fundierung: Zur Bedeutung „praktischer“ Begriffe von Rechtskommunikation und Öffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 206 - 207
      5. Richtigkeit und Vollständigkeit als qualitativer Leistungsstandard für die Erläuterung (Kontextualisierung) von Rechtskommunikation Kein Zugriff Seiten 207 - 209
      6. Die Wiedergabe der Verfassungslage unter den Bedingungen der Medienöffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 209 - 211
        1. Problem der Erfassung von Medienöffentlichkeit Kein Zugriff
        2. Funktion und Verwendung von Agenturmeldungen Kein Zugriff
        3. Auswahl und Beschränkung des Zeitraums Kein Zugriff
        4. Zur Bedeutung des Lead-Satzes Kein Zugriff
      1. Erste Analyseeinheit (standardisierter Ansatz): Verfassungsbezogene Nachrichten mit und ohne Begründungskontext Kein Zugriff Seiten 217 - 218
      2. Ergebnisse der Ersten Analyseeinheit Kein Zugriff Seiten 218 - 220
      3. Zweite Analyseeinheit (Stichprobe/nichtstandardisierter Ansatz): Nachrichten mit dem Bezug „verfassungswidrig“ und Begründungskontext Kein Zugriff Seiten 220 - 266
        1. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Ausblick Kein Zugriff
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 285 - 308

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