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Monographie Kein Zugriff

Beten denken

Studien zur religionsphilosophischen Gebetslehre Richard Schaefflers
Autor:innen:
Reihe:
Scientia & Religio, Band 13
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Beten denken? Das Gebet ist der persönliche Dialog zwischen Gott und dem Menschen und ein religiöser Urvollzug. Warum ist es erforderlich, über den Gebetsakt vor dem Forum der Vernunft Rechenschaft ablegen zu können? Und welches Denken wäre dazu in der Lage, dieses lebendige Geschehen ins Wort zu bringen, ohne es in Begriffe einschließen zu wollen? Im Zentrum der Religionsphilosophie Richard Schaefflers (*1926) steht die vermeintlich einfache Frage, was Menschen eigentlich „tun“, wenn sie beten. Die vorliegende Arbeit erschließt Schaefflers Gebetslehre erstmals umfassend und im Zusammenhang seiner transzendentalphilosophischen Lehre von Erfahrung als Dialog mit der Wirklichkeit. Schaeffler beschreibt das Ereignis des Gebetes einerseits vom Sprechakt der Namensanrufung her, andererseits als dialogische Antwort auf die Erfahrung der je größeren Herrlichkeit Gottes. Von beiden Denkwegen her gelangt er zu wichtigen Grundfragen der Gebetslehre: dem Verhältnis von Wort und Schweigen, von Lobpreis und Bittgebet, von privatem und gemeinschaftlichem (institutionellem) Beten, sowie zum Verhältnis von Gebetsakt und theologischer bzw. religionsphilosophischer Reflexion. Schaefflers Religionsphilosophie zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich aus den Quellen der jüdisch-christlichen Tradition zu denken geben lässt. Die vorliegende Arbeit versteht dies als ein Angebot und überprüft anhand der Gebetsthematik, inwieweit sich Schaefflers transzendentales Denken als ein (fundamental-)theologischer Begründungsansatz eignet. Exemplarisch geschieht dies an einer Frage, die zum neuralgischen Punkt jeder christlichen Gebets- und Gotteslehre wird: die nicht zu fassende, aber auch nicht zu lassende Rede von Gottes Personsein.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-495-48703-7
ISBN-Online
978-3-495-80829-0
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Scientia & Religio
Band
13
Sprache
Deutsch
Seiten
496
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
    1. 1.1 Zur Hinführung Kein Zugriff
    2. 1.2 Zur Forschungslage Kein Zugriff
    3. 1.3 Zu Struktur und Inhalt der Arbeit Kein Zugriff
        1. 2.1.1 Transzendentales Denken und die Gottesfrage – drei Etappen Kein Zugriff
        2. 2.1.2 Die dialogische Erfahrungslehre und das »Gottespostulat« Kein Zugriff
        3. 2.1.3 Transzendentale Vernunftpostulate und religiöse Erfahrung Kein Zugriff
        1. 2.2.1 Die Unverfügbarkeit des Religiösen Kein Zugriff
        2. 2.2.2 Phänomenologie des Gebetes nach Max Scheler und Friedrich Heiler Kein Zugriff
        3. 2.2.3 Chancen und Grenzen der religionsphänomenologischen Methode Kein Zugriff
        1. 2.3.1 Der Sinnlosigkeitsverdacht gegenüber religiöser Sprache Kein Zugriff
        2. 2.3.2 Das religiöse Sprachspiel zwischen Anarchie, Autarkie und Autonomie Kein Zugriff
        3. 2.3.3 Noch ein »turn«: Die transzendentale Wende der Sprachphilosophie Kein Zugriff
        1. 2.4.1 Gründe für eine Methodenkombination Kein Zugriff
        2. 2.4.2 Kritik der Methodenkombination Kein Zugriff
        1. 3.1.1 Cohens Philosophie auf dem Weg zur »Religion der Vernunft« Kein Zugriff
        2. 3.1.2 »Korrelation«: Der Zentralbegriff der Religionsphilosophie Cohens Kein Zugriff
        3. 3.1.3 Die Bedeutung des Gebetes in Cohens Religionsphilosophie Kein Zugriff
        4. 3.1.4 Abkehr vom Idealismus? Die Streitfrage der Cohen-Forschung Kein Zugriff
        1. 3.2.1 Die »Resonanzbeziehung« zwischen Kant und dem Judentum – oder: Schaefflers Interesse an Cohen Kein Zugriff
        2. 3.2.2 »Dialektik der praktischen Vernunft« – oder: Das kantische Fundament in Schaefflers Religionsphilosophie Kein Zugriff
        3. 3.2.3 Gebot und Gebet als dialogische Sprachhandlung Kein Zugriff
        4. 3.2.4 Zusammenfassung: Hermann Cohen und Richard Schaeffler Kein Zugriff
        1. 4.1.1 Das Gebet zwischen Sprechen und Schweigen Kein Zugriff
        2. 4.1.2 Die Teildisziplinen der Semiotik und die Wahrheitsfrage Kein Zugriff
        3. 4.1.3 Das Untersuchungsfeld: Gruß, Namensanrufung und Erzählsequenz Kein Zugriff
        4. 4.1.4 Zur gewählten Form der Systematisierung Kein Zugriff
          1. Der Gruß in der Alltagssprache und als religiöse Sprachhandlung Kein Zugriff
          2. Die Namensnennung im Alltag und die »acclamatio nominis Dei« Kein Zugriff
          3. Der Übergang von Gruß und Namensnennung zum Erzählakt Kein Zugriff
          4. Die öffentliche und gemeinschaftliche Namensnennung Kein Zugriff
          1. Der Gruß und die grammatische Form der Kausativ-Akklamation Kein Zugriff
          2. Die Benennung und die grammatische Form des Partizipialnamens Kein Zugriff
          3. Die Verknüpfung von Gruß und Benennung und die Partizipialform des Kausativs Kein Zugriff
          4. Die öffentliche und gemeinschaftliche Namensnennung und der Gebrauch von Possessivpronomina Kein Zugriff
          1. Die religiöse Interpretation der Kausalkategorie Kein Zugriff
          2. Die religiöse Interpretation der Substanzkategorie Kein Zugriff
          3. Die religiöse Interpretation der Einheit der Zeit und der Welt Kein Zugriff
          4. Die religiöse Interpretation der Einheit des Ich Kein Zugriff
        1. 4.2.4 Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff
        1. 4.3.1 Das Problem der Kohärenz der Welt Kein Zugriff
        2. 4.3.2 Die Konstitution des Subjekts und die Identität des Beters Kein Zugriff
        3. 4.3.3 Die transzendentale Funktion des Erzählens und das Geschichtsverständnis des Beters Kein Zugriff
        1. 4.4.1 Das Lobgebet und der Zusammenhang von Dank und Klage Kein Zugriff
        2. 4.4.2 Die Problematik des Bittgebetes Kein Zugriff
      1. 4.5 Der Gottesbegriff des Beters Kein Zugriff
        1. 4.6.1 Namensanrufung als zirkulärer Akt Kein Zugriff
        2. 4.6.2 »Einung«, »Heiligung« und »Segnung« des göttlichen Namens Kein Zugriff
      1. 5.1 Hinführung: Gebet als Homologie und Doxologie Kein Zugriff
        1. 5.2.1 Erfahrung in Sprache: Das Verbum Mentis Kein Zugriff
        2. 5.2.2 Gegenstandsfähigkeit, Wahrheitsfähigkeit und objektive Geltung religiöser Erfahrung Kein Zugriff
        3. 5.2.3 Die doxologische Antwort zwischen Selbstgespräch und Verstummen Kein Zugriff
        4. 5.2.4 Das allegorische Bedeutungsmoment der religiösen Erfahrung Kein Zugriff
      2. 5.3 Die gebetstheologische Entfaltung des Doxologiebegriffs Kein Zugriff
      1. 6.1. Vorbemerkungen Kein Zugriff
        1. 6.2.1 Namensanrufung und Intersubjektivität Kein Zugriff
        2. 6.2.2 Gebet und Institution Kein Zugriff
        1. 6.3.1 »Der Glaube kommt vom Hören« – oder: Die Exteriorität des Wortes Kein Zugriff
        2. 6.3.2 Die religiöse Gemeinschaft als Erzählgemeinschaft Kein Zugriff
        3. 6.3.3 Die doxologische Wechselrede und der Zusammenhang von Doxologie und Oikodomé Kein Zugriff
        4. 6.3.4 Die doxologische Überlieferungsgemeinschaft und die Notwendigkeit von Tradition und Institution Kein Zugriff
        1. 6.4.1 Der »Dienst am Wort« in der kirchlichen Überlieferungsgemeinschaft Kein Zugriff
        2. 6.4.2 Die oikodometischen Dienste im Überblick Kein Zugriff
        3. 6.4.3 Der Sprachlehrer des Gebets Kein Zugriff
        4. 6.4.4 Der Vorbeter und der Fürbitter Kein Zugriff
        5. 6.4.5 Der Lesemeister heiliger Erzählungen Kein Zugriff
        6. 6.4.6 Überleitung: Der Philosoph – ein fremdsprachlicher Sprachlehrer? Kein Zugriff
      1. 7.1 Problemexposition: Von der Dreisprachigkeit der Gottesrede Kein Zugriff
        1. 7.2.1 »Gott« als Name – »Gott« als Prädikat Kein Zugriff
        2. 7.2.2 »Gott« im Selbstverständnis religiöser Rede Kein Zugriff
        1. 7.3.1 Die Selbstgefährdung der religiösen und biblischen Rede von Gott Kein Zugriff
        2. 7.3.2 Die Entstehung der Theologie aus einem Bedürfnis der religiösen Rede Kein Zugriff
        3. 7.3.3 Die Aufgabe der Theologie Kein Zugriff
        4. 7.3.4 Die Sprache der Theologie Kein Zugriff
        5. 7.3.5 Theologische und religiöse Gottesrede – ein ungleiches Wechselverhältnis Kein Zugriff
        1. 7.4.1 Hinführung und Schärfung des Problembewusstseins Kein Zugriff
        2. 7.4.2 Gründe für die philosophische Gottesrede Kein Zugriff
        3. 7.4.3 Religiöse Gründe für die Notwendigkeit philosophischer Gottesrede Kein Zugriff
        4. 7.4.4 Schaefflers Religionsphilosophie im Spannungsfeld zwischen religiöser und philosophischer Gottesrede Kein Zugriff
      1. 8.1 Kurze Zusammenschau der Gebetslehre Schaefflers Kein Zugriff
        1. 8.2.1 Das fehlende Bittgebet? Kein Zugriff
        2. 8.2.2 Zwei Gebetslehren? Zum Verhältnis von »acclamatio« und »Doxologie« Kein Zugriff
      1. 9.1 Mit Gott auf Du und Du? Kritik des personalen Gottes Kein Zugriff
      2. 9.2 Personalität Gottes in Schaefflers Spätwerk Kein Zugriff
      3. 9.3 Gott höchst persönlich Kein Zugriff
      1. 10.1 Die Alternative? Das Gebet im »neuen Denken« Kein Zugriff
      2. 10.2 Transzendentale Dialogik: Das Denken des Unausdenklichen Kein Zugriff
  2. Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 462 - 462
    1. 1. Hilfsmittel Kein Zugriff
      1. Festschriften Kein Zugriff
      2. Bibliographie Kein Zugriff
    2. 3. Weitere Literatur Kein Zugriff
  3. Namenregister Kein Zugriff Seiten 493 - 495
  4. Bibelstellenregister Kein Zugriff Seiten 496 - 496

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