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Wer bewältigt was für wen?

Eine gouvernementale Analyse zur Bewältigung von chronischer Erkankung beim Übergang ins Erwachsenenleben
Autor:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Schnell ist man geneigt zu sagen, das Bewältigen einer chronischen Erkrankung sei „na, für einen selbst!“ – und weiß doch, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Tatsächlich wird eine nicht zu vernachlässigende Menge an Anforderungen und Erwartungen erst durch unser Umfeld, die Familie, die Schule, den Arbeitsmarkt oder ganz allgemein durch die Gesellschaft an uns herangetragen. Wo aber kommt der erkrankte Mensch in den an ihn gestellten Anforderungen vor, was sind die Kriterien für ein „erfolgreiches Bewältigen“ einer chronischen Erkrankung und wer legt diese fest?

Anhand dieser Fragen und unter besonderer Berücksichtigung der Erwartungen an chronisch Erkrankte im Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter wagt Dennis Wernstedt einen kritischen Blick auf die gesellschaftliche Einflussnahme auf das individuelle Bewältigungshandeln. Mithilfe eines gouvernementalitätstheoretischen Ansatzes macht der Autor deutlich, wie gesellschaftliche Normvorstellungen ihre Internalisierung darüber erfahren, dass das bewältigende Subjekt sich selbst bereitwillig zum Aktivisten ihrer Umsetzung macht.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8288-3938-0
ISBN-Online
978-3-8288-6837-3
Verlag
Tectum, Baden-Baden
Reihe
Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Sozialwissenschaften
Band
80
Sprache
Deutsch
Seiten
218
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
    1. 1.1. „Wer bewältigt was für wen?“ – Die Begründung der Fragestellung und Darstellung des Forschungsstandes Kein Zugriff
    2. 1.2. Theoretische Grundlagen Kein Zugriff
    3. 1.3. Methodologie, Aufbau und Vorgehen Kein Zugriff
    1. 2.1. Foucaults Ausgangspunkt und Fragestellung Kein Zugriff
    2. 2.2. Der historische Übergang zu moderner Herrschaft: Die Geburt der Gouvernementalität Kein Zugriff
    3. 2.3. Gouvernementalität als Analysemodell moderner Herrschaft Kein Zugriff
    4. 2.4. Regierung und regiertes Subjekt Kein Zugriff
    5. 2.5. Macht und Diskurs Kein Zugriff
    6. 2.6. „Herrschaftstechniken“ und „Technologien des Selbst“ Kein Zugriff
    7. 2.6.1. Die Biomacht Kein Zugriff
    8. 2.6.2. Die Disziplinarmacht Kein Zugriff
    9. 2.6.3. Das „Unternehmerisches Selbst“ Kein Zugriff
    10. 2.6.4. Kultur als Führungstechnik und die Kultur des Selbst Kein Zugriff
    11. 2.6.5. Das Empowerment Kein Zugriff
    12. 2.6.6. Versubjektivierung und Eigensinn Kein Zugriff
    13. 2.7. Resümee Kein Zugriff
    1. 3.1. Die Konstruktion von Gesundheit und Krankheit Kein Zugriff
    2. 3.2. Gesundheit und Krankheit im Spannungsfeld von Machtinteressen Kein Zugriff
    3. 3.3. Gesundheit als gesellschaftliche Funktion Kein Zugriff
    4. 3.4. Gesundheit als individuelles Risiko Kein Zugriff
    5. 3.5. Auf dem Weg zu einer positiven Bestimmung von Gesundheit? Kein Zugriff
    6. 3.6. Der Paradigmenwechsel der Salutogenese Kein Zugriff
    7. 3.7. Subjektive Theorien von Gesundheitsverständnis und -vorstellungen Kein Zugriff
    8. 3.8. Was ist also Gesundheit? – Eine kritische Standortbestimmung Kein Zugriff
    9. 3.9. Resümee Kein Zugriff
    1. 4.1. Konzepte von Sozialisation und Betrachtung von Jugend Kein Zugriff
    2. 4.2. Der Körper und seine Bedeutungen für die Identitätskonstruktion Kein Zugriff
    3. 4.3. Die Rolle von Familie und Peer-Groups Kein Zugriff
    4. 4.4. Perspektive auf das Erwachsenen- und Erwerbsleben Kein Zugriff
    5. 4.5. Gelingende oder misslingende Bewältigung? Kein Zugriff
    1. 5.1. Epidemiologie, Ätiologie und Risikofaktoren Kein Zugriff
    2. 5.2. Klinische Symptomatik und Verlaufsformen Kein Zugriff
    3. 5.3. Die Diagnostik Kein Zugriff
    4. 5.4. Der Therapeutische Ansätze Kein Zugriff
    5. 5.4.1. Die Konservative Therapie Kein Zugriff
    6. 5.4.2. Die Chirurgische Therapie Kein Zugriff
    7. 5.5. Psychische Aspekte des Morbus Crohn Kein Zugriff
    8. 5.6. Resümee Kein Zugriff
    1. 6.1. Eine erste Annäherung an den Begriff Bewältigung Kein Zugriff
    2. 6.2. Piaget und das basale Konzept der Bewältigung Kein Zugriff
    3. 6.2.1. Die Adaption als Assimilation und Akkommodation Kein Zugriff
    4. 6.2.2. Die Äquilibration Kein Zugriff
    5. 6.2.3. Ein kurzer Exkurs in die Welt des Sozialen bei Piagetund eine erste Richtungsweisung Kein Zugriff
    6. 6.3. Corbin und Strauss Kein Zugriff
    7. 6.3.1. Bewältigung als Arbeit Kein Zugriff
    8. 6.3.2. Vom „gestörten Körper“ und dem Beschreitender „diagnostischen Phase“ Kein Zugriff
    9. 6.3.3. Das Konzept der Verlaufskurve Kein Zugriff
    10. 6.3.4. Die Biografische Körperkonzeptionen Kein Zugriff
    11. 6.3.5. Bewältigungsaufgabe des kranken Menschen –„Das Leben wieder zu einem Ganzen zusammensetzen“ Kein Zugriff
    12. 6.3.6. Abschließende Betrachtung des Konzeptsund eine kritische Nachfrage Kein Zugriff
    13. 6.4. Antonovsky und die Salutogenese Kein Zugriff
    14. 6.4.1. Generalisierte Widerstandsressourcen Kein Zugriff
    15. 6.4.2. Das Kohärenzgefühl Kein Zugriff
    16. 6.4.3. Die Verstehbarkeit Kein Zugriff
    17. 6.4.4. Die Handhabbarkeit Kein Zugriff
    18. 6.4.5. Die Bedeutsamkeit Kein Zugriff
    19. 6.4.6. Das Verhältnis der drei Komponenten zueinander Kein Zugriff
    20. 6.4.7. Abschließende Diskussion Kein Zugriff
    21. 6.5. Das Psychotherapeutische Interventionsmodell bei Menschenmit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen nach Sachse Kein Zugriff
    22. 6.5.1. Über das psychologische Modell und das therapeutische Konzept Kein Zugriff
    23. 6.5.2. Die „Funktionsvariablen“ der Handlungsregulation:Alienation, Unzufriedenheit, Lage-Orientierung,Außenorientierung und Selbstkonzept Kein Zugriff
    24. 6.5.3. Merkmalsausprägungen der Funktionsvariablenbei Menschen mit CED Kein Zugriff
    25. 6.5.4. Diskussion der Merkmalsausprägungen Kein Zugriff
    26. 6.5.5. Das Therapeutische Konzept Kein Zugriff
    27. 6.5.5.1. Die Kontaktaufnahme Kein Zugriff
    28. 6.5.5.2. Die Bearbeitung der Bearbeitung Kein Zugriff
    29. 6.5.5.3. Die inhaltliche Arbeit Kein Zugriff
    30. 6.5.6. Abschließende Betrachtung des therapeutischen Ansatzes Kein Zugriff
    1. 7.1. Bewältigungshandeln – Ein komplexes Phänomen Kein Zugriff
    2. 7.2. Wer bewältigt denn nun was für wen? Kein Zugriff
    3. 7.2.1. Die Frage nach dem „Wer“ Kein Zugriff
    4. 7.2.2. „Was“ gilt es zu bewältigen? Kein Zugriff
    5. 7.2.3. Für „wen“ bewältigt das Subjekt? Kein Zugriff
    6. 7.3. Die Gouvernementalität und „Wer bewältigt was für wen?“ Kein Zugriff
    7. 7.4. Ausblick - oder: Was folgt aus der Antwort auf die Frage „Wer bewältigt was für wen?“ Kein Zugriff
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 201 - 218

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