Die kommunikative Kraft der richterlichen Begründung
Zur Argumentationsfigur der einzig richtigen Entscheidung- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, Band 67
- Verlag:
- 14.03.2016
Zusammenfassung
Ein richterliches Urteil existiert wie Papiergeld insoweit, wie es von der Mehrheit in einer Gesellschaft als ein solches anerkannt wird. Für ihre kollektive Anerkennung ist die sprachliche Selbstdarstellung justizieller Entscheidungen essentiell. Die Frage lautet: Kann die Darstellungsweise nach dem binären Prinzip von einzig richtigen Entscheidungen vor dem Hintergrund durchgreifender theoretischer Einwände gegen die Dworkinsche These der Existenz einzig richtiger Entscheidungen gerechtfertigt werden? Kann sie etwas anderes als eine vom Rechtsstab zum Machterhalt eingesetzte Täuschung sein?
Auf der Grundlage eines fiktionalistischen Verständnisses der juristischen Argumentation wird eine optimistische Antwort formuliert: Die Argumentationsfigur der einzig richtigen Entscheidung ist gerechtfertigt, wenn ihre Kontrafaktizität vom Rechtsstab nicht verschleiert, sondern kommuniziert wird. Die Anerkennung richterlicher Entscheidungen kann so deren sprachliche Selbstdarstellung umfassen.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2016
- Erscheinungsdatum
- 14.03.2016
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3020-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7404-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
- Band
- 67
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 343
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- Das Phänomen der kommunikativen Kraft Kein Zugriff
- Das rechtsphilosophische Problem der kommunikativen Kraft Kein Zugriff
- Eingrenzung des Themas Kein Zugriff
- Sprechakttheorie und Metaethik Kein Zugriff
- Gang der Darstellung Kein Zugriff
- Der Anspruch auf die einzig richtige Entscheidung Kein Zugriff
- Die Theorie der diskursiven Modalitäten Kein Zugriff
- Der Begriff des Anspruchs auf Richtigkeit Kein Zugriff
- Die theoretische Ambivalenz Kein Zugriff
- Die diskursive Notwendigkeit und die ’drei-Welten-Lehre’ Kein Zugriff
- Die diskursiven Modalitäten und epistemische Unsicherheit Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Die Kritik am zweidimensionalen Modell des Diskurses Kein Zugriff
- Das eindimensionale Modell des Diskurses Kein Zugriff
- Der Anspruch auf die vertretbare Entscheidung Kein Zugriff
- Das Optimum als Maßstab? Kein Zugriff
- Der unvollendete Relativismus Kein Zugriff
- Das Problem der Kritikfähigkeit - I Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Das Recht als System institutioneller Tatsachen Kein Zugriff
- Wahrheit als Existenzbehauptung Kein Zugriff
- Wahrheit als Fiktion Kein Zugriff
- Das Problem der Kritikfähigkeit - II Kein Zugriff
- Der Mangel an Sozialtheorie Kein Zugriff
- Der Mangel an Sprachtheorie Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Vorbemerkung: Strukturierende Rechtslehre und analytische Rechtstheorie Kein Zugriff
- Der Kampf der Parteien um das Recht Kein Zugriff
- Das Kriterium der Geltung als Einwandfreiheit Kein Zugriff
- Die richterliche Inszenierung von Legitimität Kein Zugriff
- Die Notwendigkeit der Gerechtigkeit als Problem Kein Zugriff
- Die Fehldeutung Kein Zugriff
- Die Alternativenlosigkeit Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Forschungsfrage 1: Begrifflichkeit Kein Zugriff
- Forschungsfrage 2: Konnexe Kein Zugriff
- Forschungsfrage 3: Angemessenheit Kein Zugriff
- Illokutionäre Stärke und illokutionäre Rolle Kein Zugriff
- Illokutionäre Stärke als Differenzkategorie Kein Zugriff
- Illokutionäre Stärke und Sprechaktklassen Kein Zugriff
- Ergebnisse Kein Zugriff
- Das universalpragmatische Projekt Kein Zugriff
- Die Einlösbarkeit von Geltungsansprüchen Kein Zugriff
- Die binäre Codierung des Anspruchs auf Richtigkeit Kein Zugriff
- Ergebnisse Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Begründung Kein Zugriff
- Tenor Kein Zugriff
- Sprachliche Konventionen Kein Zugriff
- Prozessrechtliche Vorgaben Kein Zugriff
- Objektivität Kein Zugriff
- Institutionalität Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Indexierung Kein Zugriff
- Status Kein Zugriff
- Konnexe Kein Zugriff
- Modelle kommunikativer Kraft Kein Zugriff
- Modell A Kein Zugriff
- Modell B Kein Zugriff
- Modell C Kein Zugriff
- Modell D Kein Zugriff
- Tabellarische Zusammenfassung Kein Zugriff
- Sprechakttheoretische Grundlagen Kein Zugriff
- Merkmale kommunikativer Kraft Kein Zugriff
- Modelle kommunikativer Kraft Kein Zugriff
- Ontologisch Kein Zugriff
- Epistemisch Kein Zugriff
- Juristische Argumentation, Binarität und Vertretbarkeit Kein Zugriff
- Abwägung und Indeterminismus Kein Zugriff
- Indeterminismus und vierstufiges prozedurales Modell Kein Zugriff
- Indeterminismus und epistemische Unsicherheit Kein Zugriff
- Zwischenergebnis: Zurückweisung des Modells A Kein Zugriff
- Die institutionellen Besonderheiten der gerichtlichen Argumentation Kein Zugriff
- Modell B vs. Modell C: Gemeinsamkeiten und Differenzen Kein Zugriff
- Rekapitulation: Der Ansatz Neumanns Kein Zugriff
- Der ungelöste normative Einwand Kein Zugriff
- Die Verbindung von Sprechakttheorie und Sozialphilosophie Kein Zugriff
- Institutionelle Realität und kollektive Intentionalität Kein Zugriff
- Kollektive Intentionalität und gesellschaftliche Kommunikation Kein Zugriff
- Die Intentionalitätsrelativität der Argumentationsfigur der einzig richtigen Entscheidung Kein Zugriff
- Zwischenergebnis: Zurückweisung des Modells B Kein Zugriff
- Kommunikative Kraft und Normativität Kein Zugriff
- Kommunikative Kraft und Rationalität Kein Zugriff
- Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 327 - 334
- Literatur Kein Zugriff Seiten 335 - 343





