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Philosophische Grundbegriffe Sozialer Arbeit

Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Wie kann Philosophie die Soziale Arbeit bereichern? Dieses Buch bietet einen kompakten und übersichtlichen Einstieg in die zentralen philosophischen Begriffe und Themen, mit denen Studierende und Fachkräfte der Sozialen Arbeit konfrontiert werden – u. a. soziale Gerechtigkeit Freiheit, Verantwortung, Macht, Gemeinschaft, Sinn und Helfen. Mit verständlichen Erklärungen, kritischen Reflexionen und praxisnahen Anknüpfungsmöglichkeiten bietet dieses Buch eine fundierte Einführung für Studierende und Fachkräfte und zeigt die unmittelbare Relevanz für das reflektierte Denken und professionelle Handeln in der Sozialen Arbeit. Denn Philosophie ist kein Luxus – sie ist die Grundlage für kluges und reflektiertes soziales Handeln.Prof. Dr. phil. Johannes Nathschläger lehrt als Professor für Theorien, Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule NRW in Münster. Er ist Dipl.-Sozialpädagoge, Logotherapeut, Suchtberater und promovierter Philosoph. Der Titel wird mit Erscheinen auch Open Access zur Verfügung stehen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7560-3376-8
ISBN-Online
978-3-7489-6339-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studienkurs Soziale Arbeit
Sprache
Deutsch
Seiten
236
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Download Kapitel (PDF)
    1. Vorwort
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. 1.1. Zum Aufbau des Buches
      1. Philosophieren als praktische Tätigkeit: Zwischen Denken lernen und Leben lernen
      1. 1.3.1 Metaphysik: Die Frage nach dem Sein
      2. 1.3.2. Erkenntnistheorie: Die Frage nach dem Wissen
      3. 1.3.3. Wissenschaftstheorie
      4. 1.3.4. Logik: Die Kunst des richtigen Denkens
      5. Deduktive, induktive und abduktive Logik
      6. 1.3.5. Ethik
      7. Drei normative Ethiken: Deontologie, Utilitarismus und Tugendethik
      8. 1.3.6. Anthropologie: Die Lehre vom Wesen des Menschen
      9. 1.3.7. Ästhetik: Die Frage nach dem Schönen
    2. 1.4. Vorläufiges Fazit: Die Bedeutung der Philosophie und ihrer Disziplinen für die Soziale Arbeit
  3. Download Kapitel (PDF)
      1. Warum Sartre?
    1. 2.2. Jean-Paul Sartre: Biografie und historischer Kontext
      1. Existenzialismus
      2. Freiheit ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt von Sartres Philosophie
      3. Die Flucht vor der Freiheit: Selbsttäuschung und „Mauvaise foi“
      4. Zwei Seinsweisen
      5. Die Herausforderung der Freiheit
      6. Der Andere – die Hölle?
      1. Authentizität und Überwindung der Selbsttäuschung
      2. Die Bedeutung der Beziehung zum Anderen
      3. Fazit
    2. 2.5. Drei Anregungen zum Weiterdenken
  4. Download Kapitel (PDF)
    1. 3.1. Gemeinschaft als Thema der Philosophie
    2. 3.2. Aristoteles: Biografie und historischer Kontext
      1. Zoon politikon
      2. Eudaimonia und Areté
      3. Die Gemeinschaft als Nährboden der Tugend
      1. Die Tugendethik als Orientierung in der Praxis der Sozialen Arbeit?
      2. Sozialarbeiter als architektonische Akteure
      3. Von Aristoteles zu Martha Nussbaum
      4. Fazit: Gemeinschaft als moralisches Projekt
    3. 3.5. Drei Anregungen zum Weiterdenken
  5. Download Kapitel (PDF)
      1. Innere Freiheit in der Antike: Die Stoiker
      2. Willensfreiheit und moralische Verantwortung im Mittelalter: Thomas von Aquin
      3. Wendepunkt: Kant und die Autonomie der Aufklärung
    1. 4.2. Immanuel Kant: Biografie und historischer Kontext
      1. Kants Antwort auf Hume: der transzendentale Idealismus
      2. Das Ding an sich und die Grenzen unserer Erkenntnis
      3. Vom transzendentalen Idealismus zum kategorischen Imperativ
      4. Autonomie: Mehr als nur Selbstbestimmung
      1. Autonomie als Prozess: Eine ethische Herausforderung
    2. 4.5. Anregungen zum Weiterdenken
  6. Download Kapitel (PDF)
      1. Antike Perspektiven: Von den Sophisten zu den Kynikern
      2. Mittelalter: Ibn Khaldun und Meister Eckhart
      3. Aufklärung und Moderne: Das Wissen als Machtinstrument
      1. Erste Schaffensphase: Der Wahnsinn und die Macht des Wissens
      2. Aufstieg zum intellektuellen Star: Die Ordnung des Wissens und die Strukturen der Macht
      3. Die 1970er Jahre: Macht und Kontrolle – Foucaults politische Wende
      4. Politisches Engagement und gesellschaftlicher Einfluss
      5. Vermächtnis und Einfluss auf die Soziale Arbeit
      1. Macht und Wissen: Eine unauflösbare Wechselwirkung.
      2. Diskurse: Die unsichtbare Macht der Sprache
      3. Ein Beispiel: Diskurs und Wahrheit in der Corona-Pandemie
      4. Dispositive: Die feinmaschigen Netze der Kontrolle
      5. Bio-Macht: Die Kontrolle über das Leben selbst
      6. Gouvernementalität: Die subtile Kunst der Lenkung
      1. Diskurse in der Sozialen Arbeit: Wer spricht? Wer wird gehört – und wie?
      2. Zwischen Hilfe und Kontrolle: Macht und Professionalität
      3. Dispositive: Wo wird Macht konkret?
      4. Biomacht und Sozialpolitik: Wann wird Hilfe zur Regulierung?
      5. Gouvernementalität: Zwischen Aktivierung und Eigenverantwortung
      6. Fazit
    1. 5.5. Drei Anregungen zum Weiterdenken
  7. Download Kapitel (PDF)
      1. Utilitarismus
      2. Verfahrensgerechtigkeit nach John Rawls
      3. Martha Nussbaum und die Frage nach dem Verhältnis von gutem und gerechtem Leben
      4. Und wer soll nun die Flöte bekommen?
    1. 6.2. Martha Nussbaum: Biografie und historischer Kontext
      1. Basisfähigkeiten (Basic Capabilities)
      2. Interne Fähigkeiten (Internal Capabilities)
      3. Kombinierte Fähigkeiten (Combined Capabilities)
      4. Schwellenwerte (Thresholds)
      5. Der Vorrang des Guten vor dem Gerechten und Nussbaums aristotelische Wurzeln
    2. 6.4. Diskussion: Relevanz für die Soziale Arbeit
    3. 6.5. Drei Anregungen zum Weiterdenken
  8. Download Kapitel (PDF)
    1. 7.1. Geschlechtergerechtigkeit in der Philosophie
    2. 7.2. Simone de Beauvoir: Biografie und historischer Kontext
      1. Der Begriff des „Anderen”
      2. Geschlecht als soziale Konstruktion
      3. Transzendenz und Immanenz
      4. Fazit
      1. Geschlechterstereotype überwinden: Potenziale und Hindernisse
      2. Widerstände gegen Veränderung und Chancen durch die Dekonstruktion von Rollenbildern
      3. Fazit
    3. 7.5. Drei Anregungen zum Weiterdenken
  9. Download Kapitel (PDF)
    1. 8.1. Helfen als Thema der Philosophie
    2. 8.2. Albert Schweitzer: Biografie und historischer Kontext
      1. Ehrfurcht vor dem Leben
      2. Mitgefühl und Hilfsbereitschaft
      3. Einheit von Denken und Handeln
      1. Helfen, ohne zu erniedrigen. Warum Haltung oft wichtiger ist als Technik
      2. Mitgefühl bedeutet nicht Mitleid und Helfen ist kein Heroismus.
      3. Einheit von Denken und Handeln: Werte müssen sich in der Praxis bewähren.
      4. Fazit: Schweitzers Ethik als Herausforderung an die Soziale Arbeit.
    3. 8.5. Drei Anregungen zum Weiterdenken
  10. Download Kapitel (PDF)
    1. 9.1. Verantwortung für Andere als Thema in der Philosophie
    2. 9.2. Emmanuel Levinas: Biografie und historischer Kontext
      1. Das Gesicht des Anderen
      2. Verantwortung für den Anderen
      3. Alterität – die radikale Andersheit des Anderen
      4. Fazit
      1. Levinas‘ Herausforderung an die Soziale Arbeit
      2. Methodische Strukturen und die Unverfügbarkeit des Anderen
      3. Die Grenzen professioneller Kategorien
    3. 9.5. Drei Anregungen zum Weiterdenken
  11. Download Kapitel (PDF)
      1. Cicero und die Macht der Sprache: Rhetorik als Schlüssel zur Gesellschaft
      2. Das Ich und das Du: Martin Buber
      3. Gegenwart: Habermas
      4. Fazit
      1. Die prägenden Jugendjahre
      2. Aufbruch zur Frankfurter Schule – geistige Heimat und kritische Distanz
      3. Die 1960er Jahre – Aufbruch und Ringen um den richtigen Weg
      4. Die Suche nach Verständigung in einer zerrissenen Welt
      1. Kommunikatives und strategisches Handeln
      2. Voraussetzung für gelingende Kommunikation ist der idealtypische Sprechakt.
      3. Lebenswelt und System: Die Spannung zwischen zwei Welten
      4. Diskursethik – Eine ethische Orientierung in einer pluralistischen Welt
      5. Öffentlichkeit und deliberative Demokratie
      1. Die Theorie des kommunikativen Handelns in der Sozialen Arbeit
      2. Der idealtypische Sprechakt und die professionelle Praxis
      3. Lebenswelt und System: Ein Balanceakt in der Sozialen Arbeit
      4. Diskursethik: Ethische Orientierung in der Sozialen Arbeit
      5. Deliberative Demokratie und Partizipation
      6. Fazit
    1. 10.5. Drei Anregungen zum Weiterdenken
  12. Download Kapitel (PDF)
      1. Platon: Das Höhlengleichnis
      2. Aristoteles: Eudaimonia
      3. Seneca und nochmal Epiktet: Sinn durch innere Freiheit
      4. Anselm von Canterbury: Sinn durch göttliche Erkenntnis
      5. Nietzsche: Der Übermensch als letzter Sinn
      6. Viktor Frankl und der Wille zum Sinn
    1. 11.2. Viktor Frankl: Biografie und historischer Kontext
      1. Der Wille zum Sinn
      2. Existenzielle Leere und noogene Neurosen
      3. Der Mensch als verantwortliches Wesen
      4. Sinnsuche durch Werte und Ziele
      5. Selbsttranszendenz und Selbstdistanzierung sind zentrale Fähigkeiten des Geistes.
      6. Drei zentrale Methoden
      1. Sinnsuche in der Sozialen Arbeit?
      2. Verantwortung und Freiheit
      3. Sinnfindung durch Werte und Ziele
      4. Fazit: Soziale Arbeit als Begleitung auf der Sinnsuche
    2. 11.5. Drei Anregungen zum Weiterdenken
  13. Download Kapitel (PDF)
      1. Nächstenliebe in der Philosophie: Eine Einführung
      2. Plotin: Nächstenliebe als Ausdruck metaphysischer Einheit
      3. Simone Weil: Radikale Selbstlosigkeit und Nächstenliebe
      4. Thomas von Aquin: Caritas als höchste Form der Nächstenliebe
    1. 12.2. Thomas von Aquin: Biografie und historischer Kontext
      1. Vernunft und Glaube: Der Weg zur Erkenntnis
      2. Caritas: Die Vollendung der Tugend
    2. 12.4. Diskussion: Relevanz für die Soziale Arbeit
    3. 12.5. Drei Anregungen zum Weiterdenken
  14. EpilogSeiten 230 - 232 Download Kapitel (PDF)
  15. RegisterSeiten 233 - 236 Download Kapitel (PDF)

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