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Monographie Kein Zugriff

Experimente in Demokratie

Re-Education, angewandte Sozialpsychologie und Gruppendynamik in der frühen Bundesrepublik
Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Der amerikanische Re-Education-Diskurs der 1930er und 1940er Jahre war geprägt von der Frage, wie mit dem nationalsozialistischen Deutschland nach dem Krieg umzugehen sei. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Arbeiten Kurt Lewins, seine Theorie geplanten sozialen Wandels und die Demokratie-Experimente vom Ende der 1930er Jahre. Oliver König zeigt, welche Bedeutung angewandter Sozialpsychologie, Gruppendynamik und Psychoanalyse für eine in Deutschland schrittweise entstehende demokratische Kultur zukommt. Die Gruppe wird dabei mit hohen Ansprüchen verknüpft: Sie soll gleichermaßen Produktivität steigern, Zusammenhalt stiften und individuelle Freiräume schützen. Anhand der beruflichen Lebenswege u.a. von Tobias Brocher, Alf Däumling, Magda Kelber und Horst-Eberhard Richter führt König anschaulich vor Augen, wie Vergangenheitsbewältigung untrennbar mit der Profilierung von Sozial- und Humanwissenschaften verbunden ist – trotz der mitunter komplexen Konfliktlinien und Paradoxien, die diesen Wandel begleiten.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-8379-3447-2
ISBN-Online
978-3-8379-6360-1
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Psyche und Gesellschaft
Sprache
Deutsch
Seiten
366
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. 1 Einführung: Perspektiven und Fragestellungen Kein Zugriff Seiten 9 - 16
    1. 2.1 »Der Sonderfall Deutschland« – Kurt Lewin und die Probleme kulturellen Wandels Kein Zugriff
    2. 2.2 »Ist Deutschland unheilbar?« – Re-Education in der amerikanischen Diskussion der 1940er Jahre Kein Zugriff
    3. 2.3 »Es ist die eigentliche Gruppendynamik, die zählt« – Kurt Lewin und die Demokratie-Experimente Kein Zugriff
    4. 2.4 »Rekonstruktion aller Muster deutschen Lebens« – Die frühe Re-Education-Politik der Nachkriegszeit Kein Zugriff
    5. 2.5 »Wir sind sehr misstrauisch gegenüber Gruppen, weil wir davon genug gehabt haben« – Deutsche in Amerika und Re-Education in Aktion Kein Zugriff
    6. 2.6 »Der Sieg des demokratischen Herzens über den analytischen Verstand« – Autokratie und Demokratie: Die Demokratie-Experimente 20 Jahre später Kein Zugriff
    7. 2.7 »Demokratisches social engineering ist demokratisch eher in seiner Methode als in seinen Zielen« – eine Erweiterung der Perspektive als Abschluss Kein Zugriff
    1. 3.1 Die junge Republik zwischen Vergangenheitsbewältigung und Modernisierungsprozessen Kein Zugriff
    2. 3.2 »Es gelang uns nie, irgendwo fest etatisiert zu werden« – Magda Kelber und die Gruppenpädagogik von Haus Schwalbach Kein Zugriff
    3. 3.3 »Das Problem der Führung im Betrieb ist das Problem der Führung in der Demokratie« – Gruppendynamik zwischen Demokratisierung des Arbeitslebens und Produktivitätsversprechungen Kein Zugriff
    4. 3.4 »Der Mensch im Plural – Die Kulturerfindung des Menschen« – Peter Hofstätter und die Wiederkehr des Verdrängten Kein Zugriff
    5. 3.5 »[…] [b]estehen grösste Bedenken hinsichtlich der Anwendbarkeit der Methode in Deutschland« – Schule und Hochschule und die gescheiterte Institutionalisierung der Gruppendynamik Kein Zugriff
    6. 3.6 »In dieser Epoche den Willen zu einem konstruktiven Optimismus beizubehalten und zu ermutigen blieb schwer« – Tobias Brocher auf transatlantischer Wanderschaft Kein Zugriff
    7. 3.7 »Meine Norm ist in einem empathischen Sinne Parteilichkeit« – Walter Giere und Gruppendynamik als politische Bildung Kein Zugriff
    8. 3.8 »Persönlichkeit ist stets ›Struktur‹ und ›Prozeß‹ zugleich« – Adolf Martin (Alf) Däumling zwischen Verharren und Aufbruch Kein Zugriff
    9. 3.9 »Es ging damals einfach bunt zu. Alles war im Werden« – Professionalisierung als Politik der Entpolitisierung Kein Zugriff
    10. 3.10 »Sie sollten mich nie mehr ganz bekommen« – Horst-Eberhard Richter und das Abarbeiten an der Vergangenheit Kein Zugriff
    1. 4.1 »Wir wollen auf unser 68 nicht zwanzig Jahre warten wie ihr«: 1945 – 1968 – 1989, ihre unterirdischen Verbindungen und der Streit um Re-Education Kein Zugriff
    2. 4.2 »Die Vereinigungspolitik agiert so, als hätte ihr der Behaviorismus sein Menschenbild abgetreten« – Gegensätzliche Vergangenheitspolitiken Kein Zugriff
    3. 4.3 »Realsozialistische Doppelkultur« – Marxistische Sozialpsychologie Kein Zugriff
    4. 4.4 »Sozialpsychologische Optimierung von Gruppenleistungen« – Sozialpsychologisches Training Kein Zugriff
    5. 4.5 »Urerlebnis Gruppenwunder« – Gruppenpsychotherapie in der DDR Kein Zugriff
    6. 4.6 »Die hohe Schule der Anpassung« – Walter Giere auf Lehrerfortbildung in Thüringen Kein Zugriff
    1. 5.1 1968 als Chiffre für sozialen Wandel Kein Zugriff
    2. 5.2 Das Alte im Neuen Kein Zugriff
    3. 5.3 Angewandte Sozialpsychologie im sozialen Wandel Kein Zugriff
    1. 6.1 Forschungslage und Darstellungsprobleme Kein Zugriff
    2. 6.2 Recherchen und Materialien Kein Zugriff
    3. 6.3 Danksagung Kein Zugriff
  3. 7 Literatur Kein Zugriff Seiten 333 - 366

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