Von der Gesellschaft im Subjekt
Historischer Materialismus und Psychoanalyse- Autor:innen:
- |
- Reihe:
- Psyche und Gesellschaft
- Verlag:
- 01.11.2024
Zusammenfassung
Die notwendige Vermittlung zwischen Psychoanalyse und Historischem Materialismus, zwischen Subjekt und Gesellschaft, steht seit über 100 Jahren aus. Zwar kann die Psychoanalyse ermitteln, wie sich lebensgeschichtliche Prozesse innerlich entfalten, aber auf die Frage, warum sich bestimmte subjektive Strukturen herausbilden, vermag nur die Gesellschaftstheorie zu antworten. Siegfried Zepf und Dietmar Seel wagen sich an diese Vermittlung. Dafür beziehen sie Laplanches Überlegungen mit ein, das Triebhafte als Eigenschaft des Unbewussten und dieses als seelische Erscheinungsformen des gesellschaftlichen Widerspruchs im Menschen aufzuklären. Dazu gehören auch Grundzüge einer Metatheorie, deren Erfordernis behauptet wurde, deren Realisierung bis heute aber weitgehend ausgeblieben ist. Von der Gesellschaft im Subjekt ist ein Plädoyer der Autoren für die Wiederaufnahme einer Debatte, ein Versuch, ins Gedächtnis zurückzurufen, was aus dem psychoanalytischen Alltagsbewusstsein durch scheinbar Neues mehr und mehr vertrieben wurde.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- Erscheinungsdatum
- 01.11.2024
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3366-6
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6242-0
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Psyche und Gesellschaft
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 260
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Ein Blick zurück Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- I Die Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 17 - 46
- II Historischer Materialismus: Einwände Kein Zugriff Seiten 47 - 76
- III Vermittlung: Gegenargumente Kein Zugriff Seiten 77 - 120
- V Psychoanalyse und Historischer Materialismus: Gemeinsamkeiten und Unterschiede Kein Zugriff Seiten 121 - 142
- VI Freuds Triebbegriff – entmystifiziert Kein Zugriff Seiten 143 - 166
- VII Die »natürlichen Bedürfnisse« (Marx & Engels) Kein Zugriff Seiten 167 - 172
- VIII Vermittlung: Warum metatheoretisch? Kein Zugriff Seiten 173 - 182
- IX Individuum und Gesellschaft: Grundlinien der theoretischen Reproduktion ihrer Totalität Kein Zugriff Seiten 183 - 204
- X Kapitalismus forever? Kein Zugriff Seiten 205 - 236
- XI Psychoanalyse heute und Historischer Materialismus Kein Zugriff Seiten 237 - 242
- Literatur Kein Zugriff Seiten 243 - 260





