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Monographie Kein Zugriff

Der fehlgeschlagene Versuch zwischen Tatplan und Rücktrittshorizont

Autor:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Die rechtliche Einordnung des fehlgeschlagenen Versuchs gehört bis heute zu den ungeklärten Fragen des materiellen Strafrechts. Doch die Widersprüche lassen sich durch konsequente Anwendung der Rücktrittsdogmatik lösen. Der fehlgeschlagene Versuch erweist sich dabei im System der Straftat als unzulässiger Fremdkörper. Zwar schlägt der Tatplan fehl, doch die Gründe für die Nichterreichbarkeit des Erfolges liegen in täterwillenunabhängigen Umständen. Darauf kommt es beim Rücktrittshorizont aber entscheidend an.

Die systematische und historische Untersuchung zeigt, dass so die Frage des fehlgeschlagenen Versuchs mit der des frei- oder unfreiwilligen Rücktritts vom unbeendeten Versuch zusammenfällt. Die umfassende Untersuchung der höchstrichterlichen Rechtsprechung des RG und BGH zeigt, dass sich auch in der Rechtspraxis beide Fragen nicht trennen lassen, vielmehr die Vorabentscheidung zum fehlgeschlagenen Versuch häufig zu kurz greift. So ist die Rechtsprechung zum fehlgeschlagenen Versuch eher eine Rechtsprechung zu seinem Nichtvorliegen.

Die Arbeit spricht damit Wissenschaft und Rechtspraxis gleichermaßen an.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-4782-8
ISBN-Online
978-3-8452-2201-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Gießener Schriften zum Strafrecht und zur Kriminologie
Band
34
Sprache
Deutsch
Seiten
348
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 22
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 23 - 24
    1. Thesen Kein Zugriff Seiten 25 - 26
    2. Vorgehen Kein Zugriff Seiten 26 - 28
    3. Grundlagen und Begriffsklärungen Kein Zugriff Seiten 28 - 30
        1. Etymologische und grammatikalische Bedeutung Kein Zugriff
        2. Schlussfolgerungen aus dem StGB? Kein Zugriff
        3. Inhaltsloses Projekt: „Fehlschlag“? Kein Zugriff
          1. Verfassungswidriges Gewohnheitsrecht Kein Zugriff
          2. Überflüssigkeit als Rechtsfigur Kein Zugriff
          3. Unvereinbarkeit mit der geltenden Rücktrittslehre Kein Zugriff
          1. Selbständige Rechtsfigur außerhalb der Rücktrittsvorschrift Kein Zugriff
            1. Selbständige Rechtsfigur innerhalb der Rücktrittsvorschrift Kein Zugriff
            2. Unterfall des unbeendeten Versuchs Kein Zugriff
            3. Unterfall des beendeten Versuchs Kein Zugriff
          2. Abschließende Bemerkungen Kein Zugriff
          1. Objektive sachverhaltsorientierte Untersuchung Kein Zugriff
          2. Subjektive erkenntnisorientierte Untersuchung Kein Zugriff
          3. Vermittelnder Ansatz Kein Zugriff
        1. Überblick: Der mögliche Standort für einen „fehlgeschlagenen Versuch“ Kein Zugriff
        1. Strukturanalyse Kein Zugriff
          1. Physische und psychische Unmöglichkeit Kein Zugriff
          2. Modale Unmöglichkeit und Aussichtlosigkeit wegen Risikoerhöhung Kein Zugriff
          3. Abgrenzung bei Erreichen des außertatbestandsmäßigen Handlungsziels Kein Zugriff
        2. Tatmittel-bedingte Defekte Kein Zugriff
          1. Rechtliche Unmöglichkeit der Tatbestandsverwirklichung Kein Zugriff
          2. Identitätsverwechslung und Artverkennung Kein Zugriff
          3. Zurückbleiben des Objekts hinter den gestellten Anforderungen Kein Zugriff
        3. Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. Schlussbemerkungen Kein Zugriff Seiten 89 - 91
        1. Situation und Entwicklung Kein Zugriff
        2. Die Lehre vom „Rücktrittshorizont“ Kein Zugriff
        3. Konsequenzen Kein Zugriff
        1. Die Theorie vom Einzelakt und ihre Modifikation Kein Zugriff
        2. Die Lehre von der Gesamtbetrachtung Kein Zugriff
        3. Modifizierungen nach dem „Ausführungshorizont“ – eine Lösung? Kein Zugriff
        4. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
          1. Ältere und neue Gefährdungstheorie Kein Zugriff
          2. Subjektive Theorie Kein Zugriff
          3. Die (neuen) Lehren: Eindruckstheorie oder Vereinigungstheorien Kein Zugriff
          4. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
          1. „Rücktrittsorientierte“ Ansätze Kein Zugriff
          2. „Aburteilungsorientierte“ Ansätze Kein Zugriff
          3. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
          1. Tat- und Tatänderungstheorie nach Jakobs und v. Heintschel-Heinegg Kein Zugriff
          2. Konkretisierungen des Tatbegriffs der h.M. Kein Zugriff
          3. Ergebnis Kein Zugriff
        1. „Fehlschlag“ innerhalb der „Aufgabe“ Kein Zugriff
      1. Schlussfolgerungen für die weitere Untersuchung Kein Zugriff Seiten 119 - 120
      1. Römisches Recht: Erkennen des Versuchs als Straftat Kein Zugriff Seiten 121 - 124
      2. Italienisches & französisches Recht des Mittelalters: der Versuchsbegriff Kein Zugriff Seiten 124 - 127
        1. Die Versuchsvorschrift in CCC und CCB Kein Zugriff
        2. Auswirkungen im gemeinen deutschen Recht Kein Zugriff
      3. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 131 - 133
      1. Der strafbare Versuch in Frankreich und Italien als delit manqué bzw. delitto frustrato Kein Zugriff Seiten 133 - 137
        1. Codex Iuris Bavarici Criminalis, 1751 Kein Zugriff
        2. Gesetzgebung in Österreich 1768 bis 1803 Kein Zugriff
        3. Das Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten, 1794 Kein Zugriff
        4. Allgemeines Gesetzbuch für das Königreich Bayern, 1813 Kein Zugriff
          1. Das delictum perfectum als beendeter Versuch Kein Zugriff
          2. Unbeendeter Versuch und Strafbefreiungsmöglichkeit Kein Zugriff
          3. Bewertung in der Rechtswissenschaft Kein Zugriff
          1. Die Partikularregelungen Kein Zugriff
          2. Entwurf eines Strafgesetzbuches für den Norddeutschen Bund Kein Zugriff
          3. Ein Fall zum fehlgeschlagenen Versuch Kein Zugriff
      2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 153 - 155
      1. §§ 43, 46 StGB (1871) Kein Zugriff Seiten 155 - 156
      2. Italienische bzw. französische Einflüsse Kein Zugriff Seiten 156 - 158
      3. Der fehlgeschlagene Versuch als eigenständiger Ansatz? Kein Zugriff Seiten 158 - 160
      1. Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 161 - 166
      2. Die Entwicklungen in der Rechtsprechung Kein Zugriff Seiten 166 - 168
      1. Der Tatplan als entscheidendes Kriterium Kein Zugriff Seiten 168 - 170
      2. Der freiwillige Rücktritt vom unbeendeten Versuch Kein Zugriff Seiten 170 - 172
      3. Rücktritt vom beendeten Versuch gem. § 46 Nr. 2 StGB (1871) Kein Zugriff Seiten 172 - 173
        1. Reichsgerichtliche Entscheidungen zum fehlgeschlagenen Versuch Kein Zugriff
        2. Abgrenzung zum unbeendeten Versuch Kein Zugriff
        3. Die Entscheidung im Gummiball-Fall Kein Zugriff
      4. Abschließende Überlegungen Kein Zugriff Seiten 178 - 180
        1. Bemühen um die Erfolgsverhinderung gemäß § 46 Nr. 2 StGB Kein Zugriff
        2. Die Bedeutung des Tatplans bei unbestimmtem Tatentschluss Kein Zugriff
          1. Der beendet fehlgeschlagene Versuch in frühen Entscheidungen des BGH Kein Zugriff
          2. Die Entscheidung im Lilo-Fall Kein Zugriff
          3. BGHSt 20, 279 – ein unbeendet fehlgeschlagener Versuch? Kein Zugriff
        3. Zusammenfassung Kein Zugriff
        1. Die endgültige Aufgabe des Tatplankriteriums Kein Zugriff
          1. 1975 bis 1982: (beendet) fehlgeschlagener Versuch bei festem Tatplan Kein Zugriff
          2. BGHSt 31, 170 (1982): Das Abschaffen des Tatplankriteriums als Ende des beendet fehlgeschlagenen Versuchs Kein Zugriff
            1. Inhaltliche Eingrenzung Kein Zugriff
            2. Der bisheriger Rest: fehlgeschlagen oder doch unbeendet unfreiwillig? Kein Zugriff
            3. Definition mit praktischer Konsequenz Kein Zugriff
            4. Einschränkungen bei korrigiertem Rücktrittshorizont Kein Zugriff
          3. Schlussfolgerungen: Die Praxisrelevanz des eigenständig fehlgeschlagenen Versuchs Kein Zugriff
          1. Der Streitstand vor der Senatsentscheidung Kein Zugriff
          2. Der Vorlagenbeschluss des 1. Senats Kein Zugriff
          3. Die Entscheidung des Großen Senats vom 19.5.1993 Kein Zugriff
          4. Auswertung Kein Zugriff
          1. Allgemein Kein Zugriff
          2. Die Rechtsprechung des 4. Strafsenats im Besonderen Kein Zugriff
          3. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
        1. Noch einmal: fehlgeschlagener Versuch und Erreichen des außertatbestandsmäßigen Handlungsziels Kein Zugriff
        2. BGHSt 39, 244: kein fehlgeschlagener Versuch bei rechtlicher Unmöglichkeit Kein Zugriff
        3. BGHSt 40, 304 und die Gleichgültigkeit des Erfolgseintritts Kein Zugriff
          1. Grundsätze Kein Zugriff
          2. Zu den Entscheidungen im Einzelnen Kein Zugriff
          3. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
            1. BGH 5 StR 603/99 v. 18.4.2000: Brandflaschen für das Literaturcafé Kein Zugriff
            2. BGH 4 StR 417/01 v. 31.1.2002: Tod mittels Pkw Kein Zugriff
            3. BGH 2 StR 139/02 v. 3.5.2002: Gleichwertigkeit von Handlungsalternativen? Kein Zugriff
              1. Pro Fehlschlag Kein Zugriff
              2. Contra Fehlschlag Kein Zugriff
            4. BGH 2 StR 183/04 v. 4.8.2004: Fehlschlag wegen Flucht des Opfers? Kein Zugriff
            5. BGH 5 StR 134/04 v. 4.8.2004: Fehlschlag mit Bewusstlosigkeit? Kein Zugriff
            6. BGH 2 StR 281/04 v. 20.8.2004: fehlgeschlagener Versuch wegen verschlossener Türen? Kein Zugriff
              1. Pro Fehlschlag Kein Zugriff
              2. Contra Fehlschlag Kein Zugriff
            7. Tendenz: Tatplanimmanenz oder alles neu in 2008? Kein Zugriff
          1. Zur Existenz des fehlgeschlagenen Versuchs mit zugleich unfreiwilligem Rücktritt Kein Zugriff
          2. Sonderfall – ein objektiv fehlschlagener Versuch? Kein Zugriff
            1. Abgrenzung und Eingrenzung – das Problem: Fehlschlag versus Freiwilligkeit Kein Zugriff
            2. Kriterien für die Freiwilligkeit Kein Zugriff
            3. Die Unmöglichkeit der Tatausführung beim „fehlgeschlagenen Versuch“ Kein Zugriff
              1. Verpflichtung zu konsistenter Jurisdiktion Kein Zugriff
              2. Dem fehlgeschlagenen Versuch immanente Gefahr Kein Zugriff
              3. Die Bedeutung des Zweifelssatzes als Gefahr für die konsistente Rechtsprechung Kein Zugriff
              1. Der Balkon-Fall Kein Zugriff
              2. Übertragung der Grundsätze auf die Entscheidungen im Übrigen – hier der Dagobert-Fall Kein Zugriff
              3. Zusammenfassend Kein Zugriff
            1. Arbeitserleichterung durch Begriffsbildung? Kein Zugriff
      1. Auswertung und Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 279 - 283
    1. Die Rechtswirklichkeit des fehlgeschlagenen Versuchs Kein Zugriff Seiten 283 - 288
    1. Das Untersuchungsergebnis Kein Zugriff Seiten 289 - 295
    2. Die Thesen Kein Zugriff Seiten 295 - 296
    3. Die Empfehlung Kein Zugriff Seiten 296 - 296
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 297 - 308
    1. Constitutio Criminalis Bambergensis (Bambergische Halsgerichtsordnung) von 1507 Kein Zugriff Seiten 309 - 309
    2. Constitutio Criminalis Carolina (Peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karls des V.) von 1532 Kein Zugriff Seiten 309 - 309
    3. Codex Juris Bavarici Criminalis von 1751 Kein Zugriff Seiten 309 - 310
    4. Constitutio Criminalis Theresiana (Österrreich) von 1768 Kein Zugriff Seiten 310 - 312
    5. Allgemeines Gesetzbuch über Verbrechen und derselben Bestrafung Joseph II. (auch: Josephinisches Strafgesetzbuch) (Österreich) von 1787 Kein Zugriff Seiten 312 - 312
    6. Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten von 1794 Kein Zugriff Seiten 312 - 313
    7. Gesetzbuch über Verbrechen und schwere Polizey-Übertretungen (Österreich) von 1803 Kein Zugriff Seiten 313 - 314
    8. Allgemeines Strafgesetzbuch für das Königreich Bayern von 1813 Kein Zugriff Seiten 314 - 315
    9. Criminalgesetzbuch für das Herzogthum Sachsen-Altenburg von 1838 Kein Zugriff Seiten 315 - 317
    10. Verordnung für das Grossherzogtum Mecklenburg-Schwerin von 1839 Kein Zugriff Seiten 317 - 317
    11. Strafgesetzbuch für das Königreich Württemberg von 1839 Kein Zugriff Seiten 317 - 319
    12. Criminalgesetzbuch für das Herzogtum Braunschweig von 1840 Kein Zugriff Seiten 319 - 320
    13. Criminalgesetzbuch für das Königreich Hannover von 1840 Kein Zugriff Seiten 320 - 322
    14. Strafgesetzbuch für das Großherzogthum Hessen von 1841 Kein Zugriff Seiten 322 - 324
    15. Strafgesetzbuch für das Großherzogthum Baden von 1845 Kein Zugriff Seiten 324 - 326
    16. Strafgesetzbuch für das Herzogthum Nassau von 1849 Kein Zugriff Seiten 326 - 328
    17. Strafgesetzbuch für das Königreich Württemberg von 1849 Kein Zugriff Seiten 328 - 328
    18. Strafgesetzbuch für das Grossherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach von 1850 Kein Zugriff Seiten 328 - 330
    19. Strafgesetzbuch für die Preußischen Staaten von 1851 Kein Zugriff Seiten 330 - 331
    20. Das Strafgesetzbuch über Verbrechen, Vergehen und Uebertretungen für das Kaiserthum Oesterreich von 1852 Kein Zugriff Seiten 331 - 331
    21. Strafgesetzbuch für das Königreich Sachsen von 1855 Kein Zugriff Seiten 331 - 333
    22. Strafgesetzbuch für das Königreich Bayern von 1861 Kein Zugriff Seiten 333 - 333
    23. Strafgesetzbuch für die Freie Hansestadt Lübeck von 1863 Kein Zugriff Seiten 333 - 333
    24. Strafgesetzbuch für die Freie und Hansestadt Hamburg von 1869 Kein Zugriff Seiten 333 - 333
    25. Entwurf eines Strafgesetzbuchs für den Norddeutschen Bund von 1869 Kein Zugriff Seiten 333 - 334
    26. Strafgesetzbuch für den Norddeutschen Bund von 1870 Kein Zugriff Seiten 334 - 335
    27. Strafgesetzbuch für das deutsche Reich von 1871 Kein Zugriff Seiten 335 - 336
    28. Amtlicher Entwurf eines Allgemeinen Deutschen Strafgesetzbuches von 1925 Kein Zugriff Seiten 336 - 336
    29. Amtlicher Entwurf eines Deutschen Strafgesetzbuches von 1962 Kein Zugriff Seiten 336 - 337
    30. Neuveröffentlichung des Strafgesetzbuches 1871 am 1.1.1975 Kein Zugriff Seiten 337 - 338
    31. Code Pénal Kein Zugriff Seiten 338 - 338
  4. Regelungen zur Strafbarkeit des Versuchs (systematisch) Kein Zugriff Seiten 339 - 348

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