Das Unternehmen im Brennpunkt nationaler und internationaler Strafverfahren
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Unternehmensstrafrechtliche Tage, Band 2
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Der Band enthält die Vorträge renommierter Praktiker und Rechtswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz der Unternehmensstrafrechtlichen Tage, die sich rechtsvergleichend und aus verschiedenen Perspektiven den verfahrensrechtlichen Herausforderungen für Unternehmen widmen.Besondere Aufmerksamkeit erfuhren dabei die Suche nach übergreifenden, einhegenden Rechtsprinzipien sowie die Verfahrens- und Vertretungsrechte des Verbandes. Auch rechtspolitisch kontroverse Instrumente wie Whistleblowing und interne Ermittlungen wurden eingehend behandelt. Themenübergreifend wurden dabei nicht nur unterschiedliche Ansätze und Rechtslagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz deutlich, sondern auch Möglichkeiten und Desiderata im Umgang mit den Herausforderungen mehrgleisiger, multidisziplinärer Sanktions- und Aufsichtsverfahren. Mit Beiträgen von Magdalena Heyder, Heiner Hugger, Christoph Knauer, Cathrine Konopatsch, Flavio Romerio, Helmut Satzger, Thomas Schröder, Stefan Schumann, Gerson Trüg, Bernhard Weratschnig
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6942-1
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1059-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Unternehmensstrafrechtliche Tage
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 242
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Thematische Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 12 Frank Meyer
- Gerson Trüg
- A. Einleitung Kein Zugriff Gerson Trüg
- Gerson Trüg
- I. Fehlen eines harmonisierten Haftungsmodells Kein Zugriff Gerson Trüg
- II. Fehlen eines harmonisierten Verfahrensmodells Kein Zugriff Gerson Trüg
- III. Folge: doppelte Schwächung international agierender Unternehmen Kein Zugriff Gerson Trüg
- Gerson Trüg
- I. Personelle Reichweite der Akteneinsicht für den Verband Kein Zugriff Gerson Trüg
- II. Personeller Bezug des nemo tenetur-Schutzes Kein Zugriff Gerson Trüg
- Gerson Trüg
- I. Compliance Kein Zugriff Gerson Trüg
- Gerson Trüg
- 1. Stimmiges Konzept in den USA Kein Zugriff Gerson Trüg
- 2. Friktionen zwischen gesellschaftsrechtlicher Veranlassung und unzureichendem Beschlagnahmeschutz in Deutschland Kein Zugriff Gerson Trüg
- 3. Trennung zwischen Verteidigung des Unternehmens und Durchführung interner Ermittlungen? Kein Zugriff Gerson Trüg
- 4. Verdachtslage: Relevanz der Feststellung eines Anfangsverdachts gegen den Verband? Kein Zugriff Gerson Trüg
- 5. Schweigerecht von Mitarbeitern im Fall interner Untersuchungen? Kein Zugriff Gerson Trüg
- 6. Keil zwischen Aufsichtsrat und Vorstand/Unternehmensverteidigung Kein Zugriff Gerson Trüg
- 7. Paradigmenwechsel Kein Zugriff Gerson Trüg
- Gerson Trüg
- Gerson Trüg
- 1. Das Modell aktiver Unternehmensverteidigung Kein Zugriff Gerson Trüg
- 2. Das Modell passiver Unternehmensverteidigung Kein Zugriff Gerson Trüg
- 3. Das Modell (bloßer) administrativer Unternehmensvertretung Kein Zugriff Gerson Trüg
- Gerson Trüg
- 1. Aktive Unternehmensverteidigung Kein Zugriff Gerson Trüg
- 2. Passive Unternehmensverteidigung Kein Zugriff Gerson Trüg
- 3. Administrative Unternehmensvertretung Kein Zugriff Gerson Trüg
- Gerson Trüg
- 1. Aktive Unternehmensverteidigung Kein Zugriff Gerson Trüg
- 2. Passive Unternehmensverteidigung Kein Zugriff Gerson Trüg
- 3. Administrative Unternehmensvertretung Kein Zugriff Gerson Trüg
- IV. Die Folgen unterschiedlicher Ausgestaltung der Unternehmensverteidigung mit Blick auf die Strafrechtskultur Kein Zugriff Gerson Trüg
- F. Ausblick Kein Zugriff Gerson Trüg
- Christoph Knauer
- A. Überblick über die Interessenlagen nach (noch) aktueller Rechtslage Kein Zugriff Christoph Knauer
- B. Das Unternehmen in der „Stunde Null“ Kein Zugriff Christoph Knauer
- Christoph Knauer
- I. Zum Status quo Kein Zugriff Christoph Knauer
- II. Der neue Entwurf eines Verbandssanktionengesetzes Kein Zugriff Christoph Knauer
- Christoph Knauer
- I. Zu Inhalt und ratio des Konzepts Kein Zugriff Christoph Knauer
- II. Speziell zum Beschlagnahmeschutz Kein Zugriff Christoph Knauer
- III. Das Unternehmen und die Qual der Wahl: (Groß-)Kanzlei oder Strafverteidiger? Kein Zugriff Christoph Knauer
- E. Der Entwurf und die Grundsätze eines fairen Verfahrens Kein Zugriff Christoph Knauer
- F. Fazit und Blick über den Tellerrand: Der Münchner Entwurf Kein Zugriff Christoph Knauer
- Heiner Hugger
- A. Steuerung der Verteidigung und Vertretung von Unternehmen in Strafverfahren Kein Zugriff Heiner Hugger
- B. Bestimmung und Abgrenzung der Unternehmensinteressen Kein Zugriff Heiner Hugger
- C. Unternehmen in Hauptverhandlungen Kein Zugriff Heiner Hugger
- Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- I. Vorbemerkung: Empirie vs. Dogmatik Kein Zugriff Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- 1. Anknüpfungstat und Verbandsverantwortlichkeit – Materielle Komplementarität und (straf-)prozessuale Konnexität Kein Zugriff Stefan Schumann
- 2. Ein strafprozessuales Forum, zwei Verfahren – Konsequenzen und Fragen Kein Zugriff Stefan Schumann
- III. Verband als ‚Beschuldigter‘– Verfahrensrechte Kein Zugriff Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- 1. Vertretungsbedürfnis – Verband als normatives Konstrukt Kein Zugriff Stefan Schumann
- 2. Organisationsrechtliche und strafverfahrensrechtliche Vertretungsbegriffe Kein Zugriff Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- 1. Gesellschaftsrechtliche Regelfälle der Aktivvertretung Kein Zugriff Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- a) Fokussierung des Strafverfahrensrechts auf Einheit von Körper und Geist (Wissen und Willen) Kein Zugriff Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- aa) Fehlerquellen im Innenverhältnis des Verbandes – interne Willensbildung und externe Umsetzung Kein Zugriff Stefan Schumann
- bb) Fehlerquellen im Außenverhältnis – Vertretungsanforderungen gegenüber Verfahrensbeteiligten Kein Zugriff Stefan Schumann
- cc) Praktikabilität durch Einschränkung gesellschaftsrechtlicher Vertretungsregeln? – Das Schweizer Modell Kein Zugriff Stefan Schumann
- dd) Anerkennung gesellschaftsrechtlicher Regelungen ein Selbstverständnis und praktikabel? – Österreich, Deutschland Kein Zugriff Stefan Schumann
- ee) Verbandsinterner Interessenskonflikt und notwendige Verteidigung – Der Verteidiger als Kollisionskurator Kein Zugriff Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- aa) Gesetzesmaterialien – die Anknüpfungstat im Fokus Kein Zugriff Stefan Schumann
- bb) Entscheidungsträger in materiellrechtlicher, nicht organisationsrechtlicher Anknüpfung Kein Zugriff Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- aa) Österreichisches Mischmodell und Frage des Anknüpfungszeitpunkts Kein Zugriff Stefan Schumann
- bb) Eindeutige Anknüpfung an die Willensrepräsentanz des Unternehmens, und nur begrenzt mittelbarer Schutz vor belastendem Wissen der Anknüpfungshandelnden – das Schweizer Modell Kein Zugriff Stefan Schumann
- c) Reichweite des komplementären Schutzes der Täter der Anknüpfungstat im österreichischen Recht Kein Zugriff Stefan Schumann
- 2. Zum „Wie“ der Beschuldigtenvernehmung des Verbandes Kein Zugriff Stefan Schumann
- Stefan Schumann
- 1. Der Verbandsverteidiger als Machthaber im öVbVG-Verfahren Kein Zugriff Stefan Schumann
- 2. Abgrenzungen zum und Rückkopplungen im (wegen der Anknüpfungstat geführten) Individualstrafverfahren Kein Zugriff Stefan Schumann
- V. (K)ein Sonderfall? – Verbandsvertretung im getrennt geführten Individualstrafverfahren Kein Zugriff Stefan Schumann
- C. Verband – Verfahren – Vertretung: Schlussbemerkung Kein Zugriff Stefan Schumann
- Thomas Schröder
- A. Einleitung Kein Zugriff Thomas Schröder
- Thomas Schröder
- I. Berühmte Whistleblower – eine Auswahl Kein Zugriff Thomas Schröder
- II. Zu den kollidierenden Interessenlagen Kein Zugriff Thomas Schröder
- Thomas Schröder
- 1. Durch europäische und nationale Grundrechte für den Einzelnen vermittelte Rechtspositionen Kein Zugriff Thomas Schröder
- 2. Whistleblowing und überindividuelles Recht Kein Zugriff Thomas Schröder
- 3. Vermeidung einer Vermischung von rechtlichen und politischen Positionen Kein Zugriff Thomas Schröder
- IV. Kollidierende mögliche Regulierungsstrategien des Gesetzgebers Kein Zugriff Thomas Schröder
- C. Regelungslandschaft bis zum Jahr 2016 Kein Zugriff Thomas Schröder
- Thomas Schröder
- Thomas Schröder
- 1. Zentrale Bestimmungen zum Hinweisgeberrecht Kein Zugriff Thomas Schröder
- 2. Umsetzung in § 5 Nr. 2 GeschGehG Kein Zugriff Thomas Schröder
- 3. Unzureichende Rechtssicherheit – § 5 Nr. 2 GeschGehG nicht mehr als eine Zwischenlösung Kein Zugriff Thomas Schröder
- II. Zu den wesentlichen Inhalten der Whistleblowing-Richtlinie (in Bezug auf den strafrechtlichen Schutz von Geschäftsgeheimnissen) Kein Zugriff Thomas Schröder
- E. Zehn Thesen zur Umsetzung der Whistleblowing-Richtlinie im nationalen Recht Kein Zugriff Thomas Schröder
- Cathrine Konopatsch
- A. Einleitung Kein Zugriff Cathrine Konopatsch
- B. Whistleblowing als Instrument zur Rechtsdurchsetzung: Neue Regelungserfordernisse Kein Zugriff Cathrine Konopatsch
- C. Der (ungebrochene) Trend zum internen Whistleblowing: Ein Siegeszug Kein Zugriff Cathrine Konopatsch
- D. Gleichläufiger Trend zum externen Whistleblowing? Kein Zugriff Cathrine Konopatsch
- Cathrine Konopatsch
- I. Umsetzung von Art. 5 lit. b EU-Geheimnisschutzrichtlinie Kein Zugriff Cathrine Konopatsch
- II. Anstehende Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie Kein Zugriff Cathrine Konopatsch
- Cathrine Konopatsch
- 1. Überblick über die (rechtliche) Ausgestaltung und Funktionsweise des Hinweisgebersystems der WKStA Kein Zugriff Cathrine Konopatsch
- 2. Die Effektivität des Hinweisgebersystems der WKStA Kein Zugriff Cathrine Konopatsch
- F. Fazit Kein Zugriff Cathrine Konopatsch
- Helmut Satzger
- A. Einleitung und Themenbegrenzung Kein Zugriff Helmut Satzger
- B. Das Verbot der Doppelbestrafung („ne bis in idem“) allgemein Kein Zugriff Helmut Satzger
- C. Doppelbestrafungsverbot im internationalen Kontext Kein Zugriff Helmut Satzger
- Helmut Satzger
- I. Einheitlicher justitieller Raum Kein Zugriff Helmut Satzger
- II. Zwischenstaatliches Verbot der Doppelbestrafung Kein Zugriff Helmut Satzger
- Helmut Satzger
- I. Bestrafung von Unternehmen Kein Zugriff Helmut Satzger
- Helmut Satzger
- 1. Personenidentität Kein Zugriff Helmut Satzger
- Helmut Satzger
- a) Aburteilung Kein Zugriff Helmut Satzger
- b) Rechtskraft der Aburteilung Kein Zugriff Helmut Satzger
- 3. Identität der Tat Kein Zugriff Helmut Satzger
- 4. Rechtsgutsidentität Kein Zugriff Helmut Satzger
- 5. Vollstreckungselement Kein Zugriff Helmut Satzger
- Helmut Satzger
- I. Vermögensabschöpfung als Strafe i.S.v. Art. 54 SDÜ / Art. 50 GRCh Kein Zugriff Helmut Satzger
- II. Meinungsstand Kein Zugriff Helmut Satzger
- G. Fazit Kein Zugriff Helmut Satzger
- Bernhard Weratschnig
- A. Einleitung Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- B. Allgemeines zur Waffengleichheit im Ermittlungsverfahren Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- Bernhard Weratschnig
- I. Allgemeines Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- Bernhard Weratschnig
- 1. Bezogen auf den Umfang Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- 2. Bezogen auf die Zeit Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- III. Zwischenergebnis Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- Bernhard Weratschnig
- I. Allgemeines Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- II. Kein Recht des Beschuldigten auf ein forensisches Suchprogramm Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- III. Einsicht des Beschuldigten in sichergestellte Daten Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- IV. Keine Einsicht des Beschuldigten in sichergestellte Daten Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- V. Zwischenergebnis Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- E. Auswirkungen für Verbände Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- F. Fazit: Wird das Gebot der Waffengleichheit ausreichend berücksichtigt? Kein Zugriff Bernhard Weratschnig
- Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- A. Zeichen der Zeit Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- B. Gebot der Waffengleichheit Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- C. Regeln von Gestern Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- D. Aus der Praxis Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- E. Gegensätzliche Interessen Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- I. Zielgerichtete Datenerhebung Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- 1. Kooperative Edition Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- 2. Kooperative Beschlagnahme Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- III. Überschiessende Datenerhebung Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- IV. Würdigung Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- I. Unternehmen Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- II. Natürliche Personen als Beschuldigte Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- H. Fazit zur Waffengleichheit Kein Zugriff Magdalena Heyder, Flavio Romerio
- Autorenverzeichnis (plus Herausgeber) Kein Zugriff Seiten 241 - 242





