
Stile des Menschsein
Eine phänomenologische Anthropologie der Weltverhältnisse- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann Weiße Reihe
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Von Stil zu reden ist nur dann sinnvoll, wenn die Möglichkeit zur Vielfalt gegeben ist. Michael Jenewein wendet sich in seiner phänomenologischen Anthropologie gegen die traditionelle Auffassung, es gebe ein eigentliches Wesen des Menschen, und argumentiert für eine notwendige Vielfalt der Weltverhältnisse. Damit ist kein normativer oder postmoderner Relativismus gemeint, sondern ein streng phänomenologisches Vorhaben: Menschsein bedeutet, sich in einer Relation zur Welt erleben zu müssen – und zwar innerhalb der Spannweite gemeinschaftlicher Nähe und gesellschaftlicher Distanz. Die Arbeit sieht sich in der Tradition einer Phänomenologie, die Intersubjektivität als unhintergehbare Erfahrung des In-der-Welt-Seins begreift. Im Zentrum steht der Versuch, die Formale Soziologie im Umfeld von Ferdinand Tönnies und Georg Simmel als Grundlage für eine Beschreibung der Lebenswelt neu zu erschließen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-465-04710-0
- ISBN-Online
- 978-3-465-14710-7
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Weiße Reihe
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 249
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung: Stil, das ist der Mensch selbst Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Die anthropologische Wende in der Stilforschung Kein Zugriff
- Vier Möglichkeiten die Gleichung von Mensch und Stil zu denken Kein Zugriff
- Authentizität als Abdruck der individuellen Seele Kein Zugriff
- Karl Phillipp Moritz: Die Eigentümlichkeit des Künstlers im Stil Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Normative und deskriptive Ansätze: Zwischen Volks- und Zeitgeist Kein Zugriff
- Karl Mannheim: Stil als Ausdruck eines Kollektiv-Unbewussten Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Walter Pater und Oscar Wilde: Individualität durch Stil Kein Zugriff
- Wider Authentizität: Konstruktion statt Ausdruck Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Georg Simmel: Zugehörigkeit durch Stil Kein Zugriff
- Mode als institutionalisierte Form von Stil Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- 1.5 Die Gleichung von Mensch und Stil: Eine anthropologische Mogelpackung Kein Zugriff
- Die Pluralität der Daseinsstile: Phänomenologie des In-der-Welt-Seins Kein Zugriff
- ‚Malerlisch‘ und ‚linear‘: Von kunstgeschichtlichen zu daseinsgeschichtlichen Grundbegriffen Kein Zugriff
- Malerisch–linear I: Eine Denknotwendigkeit Kein Zugriff
- Malerisch–linear II: Spektrum statt Binarität Kein Zugriff
- Phänomenologische Anthropologie: Eine philosophische Untertreibung? Kein Zugriff
- Der Gewinn der Mitmenschen durch die anthropologische Wende Kein Zugriff
- Die intersubjektive Lebenswelt, ein Apriori des Menschseins Kein Zugriff
- 3.1 Das Prinzip der Formalen Soziologie: Denken in Relationen Kein Zugriff
- Grundbegriffe zwischen Apriori und Kulturvielfalt Kein Zugriff
- Apriorische Formen der Anschauung und apriorische Formen der Vergesellschaftung Kein Zugriff
- Ferdinand Tönnies: Kann Formale Soziologie phänomenologisch sein? Kein Zugriff
- Georg Simmel: Formale Soziologie kann phänomenologisch sein Kein Zugriff
- Alfred Vierkandt: Formale Soziologie sollte phänomenologisch sein Kein Zugriff
- Theodor Litt: Formale Soziologie ist phänomenologisch Kein Zugriff
- Die malerische Gemeinschaft und die lineare Gesellschaft Kein Zugriff
- ‚Gemeinschaft‘ und ‚Gesellschaft‘ als phänomenologische Kategorien Kein Zugriff
- Das Miteinander als Spektrum: Wesensgemeinschaft, Erlebnisgemeinschaft, Anerkennungsverhältnis Kein Zugriff
- Die Grenzen der Gemeinschaft und die Grenzen der Gesellschaft Kein Zugriff
- ‚Meine‘ Mitmenschen: Vorstellung oder Wirklichkeit? Kein Zugriff
- Die Evidenz des Fremdpsychischen: Die ‚Reziprozität der Perspektiven‘ Kein Zugriff
- Die Anderen für mich: Bedingungen meines Stils Kein Zugriff
- Die Erfahrung eines ,falschen‘ und eines ,richtigen‘ Stils Kein Zugriff
- Gemeinschaftliche Abhängigkeit und gesellschaftliche Einsamkeit Kein Zugriff
- Die Gegebenheitsweisen der Anderen: Allgemeine Typen und einzigartige Individuen Kein Zugriff
- Die Kontingenz der Gegebenheitsweise der Anderen Kein Zugriff
- Schluss: Midsommar und Joker zwischen Kult und Kälte Kein Zugriff Seiten 223 - 230
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 231 - 246
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 247 - 248





