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Sexualstrafrecht im Wandel

Editors:
Series:
Grundlagen des Strafrechts, Volume 18
Publisher:
 2026

Summary

Sexual criminal law is currently undergoing a profound transformation. This volume explores different dimensions of this development. It focuses on questions of sexual consent, the conditions of autonomous decision-making, the criminal law treatment of speech relating to sexual offences and the non-physical dimension of sexual self-determination. The contributions combine criminological, doctrinal, legal-policy, and feminist-critical perspectives and engage with national, EU and international criminal law contexts. This title is also available as Open Access.

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright Year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-3142-9
ISBN-Online
978-3-7489-5483-5
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Grundlagen des Strafrechts
Volume
18
Language
German
Pages
202
Product Type
Edited Book

Table of contents

ChapterPages
  1. Download chapter (PDF)
    1. Vorwort
    1. Authors:
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      1. Abstract
      2. I. Wie sprechen wir über Sexualkriminalität?
      3. II. Grundlagen rationaler Kriminalpolitik
        1. 1. Dunkelfeldproblematik
        2. 2. Auseinanderfallen von polizeilicher und justizieller Bewertung
      4. IV. Fazit
    1. Authors:
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      1. Abstract
      2. I. Einführung
      3. II. Zur Ausgestaltung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung
          1. a) Sexuelle Handlung im Sinne des § 184h StGB
          2. b) Der entgegenstehende Opferwille
            1. aa) Erkennbarkeit des Gegenwillens bei ambivalenter Kommunikation
            2. bb) Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs
            3. cc) Bewertung der Literatur
            4. dd) Stellungnahme
        1. 2. Die Missbrauchs- und Nötigungstatbestände des § 177 Abs. 2 StGB
        1. 1. Reichweite und Grenzen einer „(Nur) Ja heißt Ja“-Lösung
        2. 2. Praktische Auswirkungen einer „(Nur) Ja heißt Ja“-Lösung
        3. 3. Vor- und Nachteile des Zustimmungsmodells gegenüber dem Ablehnungsmodell
      4. V. Ausblick
    2. Authors:
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      1. Abstract
      2. I. Einleitung
      3. II. „Stealthing“ – Eine phänomenologische Annäherung
        1. 1. Der Begriff der sexuellen Selbstbestimmung
        2. 2. Vorüberlegungen zu § 177 StGB
        1. 1. Das tatbestandsausschließende Einverständnis
        2. 2. Der maßgebliche Zeitpunkt
          1. a) Stealthing nach der h.M.
          2. b) Das abweichende Ergebnis von Schumann/Schefer
          3. c) Ansatz über den faktischen Willen
        3. 4. Folgeprobleme der h.M.
        1. 2. Wie eine Regelung aussehen müsste
      4. VI. Fazit
    1. Authors:
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      1. Abstract
      2. I. Einleitung
          1. a) Beziehung zwischen Täter:in und Opfer
          2. b) Zur Erziehung oder Betreuung anvertraut
        1. 2. Das Obhutsverhältnis im Rahmen der Rechtsprechung
        2. 3. Schutzlücken
        1. 1. Ausweitung des Tatbestands auf Personen über 18 Jahre?
        2. 2. Freizeitaktivitäten und der pädagogische Charakter als Voraussetzung?
        3. 3. Orientierung an anderen Tatbeständen?
      3. IV. Schlussbetrachtung
    2. Authors:
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      1. Abstract
      2. I. Ausgangslage, Zugänge und Forschungsfragen
        1. 1. Sexualitäten
        2. 2. (Rechts-)Philosophische Ausgangspunkte
        3. 3. Verfassungsrechtliche Gewährleistungen
        1. 1. Funktionen von Konsens in Recht und Politik
        2. 2. Das Spezifische am sexuellen Konsens
        3. 3. Sexueller Konsens im feministischen Diskurs
        1. 1. Bezahlung als Anreiz für sexuelle Handlungen
        2. 2. Vulnerabilität für Ausbeutung
        3. 3. Professionalisierung
      3. V. Ausblick
    1. Authors:
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      1. Abstract
        1. 1. „Die Scham muss die Seite wechseln.“
        2. 2. Verschiebung des Fokus auf den Täter
        3. 3. Der Vorwurf der Falschbeschuldigung
          1. a) Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)
          2. b) Dunkelfeld
        4. 5. Die Notwendigkeit zu sprechen
        1. 1. Herausforderungen für das Recht am Beispiel des § 186 StGB
        2. 2. Unschuldsvermutung zugunsten des Verdächtigten
        3. 3. Für eine Betroffenheitsvermutung zugunsten Betroffener und möglicher Betroffener
        4. 4. Schlussfolgerungen für die Abwägung
        5. 5. Eine strafrechtliche Lösung: Restriktive Auslegung des § 186 StGB
      2. III. Fazit
    2. Authors:
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      1. Abstract
      2. I. Einleitung
        1. 1. Rechtsgutsverständnis
        2. 2. Verdächtigen
          1. a) Beschuldigungstheorie
          2. b) Unterbreitungstheorie
          3. c) Zwischenergebnis
        1. 1. Unrechtssteigerung
        2. 2. Bezugnahme auf das Sexualstrafrecht
        3. 3. Umsetzbarkeit in der Praxis
      3. IV. Schlussbetrachtung
    1. Authors:
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      1. Abstract
      2. I. Einführung: Catcalling als Grenzphänomen
      3. II. Begriffliche Einordnung und Abgrenzung
          1. a) Nicht sexualisierte Äußerungen
          2. b) Sexualisierte Ansprachen
          3. c) Grobe, herabsetzende Anreden (Formalbeleidigungen)
          4. d) Zwischenfazit: Grenzen des Ehrschutzes
        1. 2. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung:
        2. 3. Zwischenfazit: Dogmatische Erfassungslücken de lege lata
        1. 1. Inhalt und Verfahrensstand
        2. 2. Einordnung des Entwurfs
      4. IV. Schlussbetrachtung und Ausblick
    2. Authors:
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      1. Abstract
      2. I. Hinführung
        1. 1. Ehrschutz in den ‚Fesseln‘ der normativen Betrachtung
            1. aa) Bildaufnahmen im allgemeinen und juristischen Sprachgebrauch
            2. bb) Telos des § 201a Abs. 2 StGB
          1. b) Das Ansehen: Ehr- oder Selbstdarstellungsschutz?
          2. c) Erheblichkeit und der höchstpersönliche Lebensbereich
          3. d) Nacktaufnahmen und § 201a Abs. 3 StGB
      3. III. Fazit und Ausblick
    1. Authors:
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      1. Abstract
      2. I. Das Sexualstrafrecht - quo vadis?
        1. 1. Historie in Deutschland
        2. 2. Nötigungsmodell
        3. 3. Widerspruchsmodell
        4. 4. Zustimmungsmodell
        1. 1. Gesetzesinitiative
            1. aa) Wortlaut
            2. bb) Systematik
            3. cc) Historie
            4. dd) Diskriminierungsverbot
          1. b) Grenzüberschreitende Dimension
          2. c) Ergebnis
        2. 3. Richtlinienkompetenz der EU de lege ferenda
      3. III. Der Weg ist das Ziel?
    2. Authors:
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      1. Abstract
      2. I. Einleitung
      3. II. Historischer Umgang mit Kriegsvergewaltigungen
        1. 3. ICC
      4. V. Ein Blick in die Zukunft

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