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Regimekonflikt im Völkerrecht anhand des Beispiels UNHCR – IOM

Authors:
Publisher:
 2023

Summary

While many international organisations were seen as mere fora for state cooperation in their early stages, states have assigned them more and more tasks and many organisations act with increasing autonomy. Likewise, the United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) and the International Organization für Migration (IOM), both dealing with migration, expanded their mandates considerably over time, which lead to duplicated efforts and competition. The book looks at conflicts from the perspective of the institutional dimension of the fragmentation of international law. Based on a case study of the UNHCR and the IOM, institutional forms of conflict are illustrated.

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2023
ISBN-Print
978-3-7560-0533-8
ISBN-Online
978-3-7489-3889-7
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Völkerrecht und Außenpolitik
Volume
94
Language
German
Pages
310
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 24 Download chapter (PDF)
  2. Download chapter (PDF)
      1. 1. Problemskizze
        1. a) Forschungslücke: Konflikte zwischen internationalen Organisationen
        2. b) Einordnung in den Kontext: Fragmentierung des Völkerrechts
        3. c) Zur Eignung der Fallstudie zu UNHCR – IOM
        1. a) Fragestellung
        2. b) Gliederung
        3. c) Methode
        1. a) Die ersten zwischenstaatlichen Organisationen
        2. b) Eine wahrlich internationale Verwaltung?
        3. c) Gründung des Völkerbunds und move to institutions
        1. a) Das UN-System: dezentral organisierte Zentralisierung
        2. b) Gründung zahlreicher neuer Organisationen und Expansion
        3. c) Die liberale Haltung und ihre Grenzen
        1. a) Mandatsüberlappungen als Regelfall
        2. b) Weshalb internationale Organisationen expandieren
        3. c) Und was sagt das Völkerrecht dazu?
        1. a) Fokus auf die Delegation von Aufgaben
        2. b) Binnenzentriertheit
        3. c) Die horizontalen Grenzen der Zuständigkeit
        1. a) Rechtspersönlichkeit im Recht der internationalen Organisationen
        2. b) Die IOM als klassische internationale Organisation
        3. c) Das UNHCR: Organ der UN oder eigenständiger Akteur?
        1. a) Koordination als reine Politik?
        2. b) Völkerrecht als body of rules
        3. c) (Keine) Normkonflikte zwischen internationalen Organisationen
      1. 4. Zwischenfazit
  3. Download chapter (PDF)
        1. a) Völkerrecht als gewachsenes Recht
        2. b) Die Fragmentierungsdebatte
        3. c) Zwischen Einheit und Fragmentierung
        1. a) Unterschiedliche Disziplinen – unterschiedliche Konzeptionen
        2. b) «Sets von Prinzipien, Normen, Regeln und Verfahren»
        3. c) Regimetheorie als Frage nach der Rolle des Rechts
        1. a) Self-Contained Regimes: Sets von Normen
        2. b) Special Regimes: Gebiete funktioneller Spezialisierung
        3. c) Teilrechtsordnungen in der polyzentralen Rechtsordnung
        1. a) Unterschiede zwischen den Begriffen
        2. b) Regimekonflikt als Normkonflikt
        3. c) Regimekonflikt als Verhältnis zwischen Teilrechtsordnungen
        4. d) Erkenntnisse für den weiteren Gang der Untersuchung
        1. a) Die institutionelle Dimension der Fragmentierung
        2. b) Territoriale, funktionale und teleologische Fragmentierung
        3. c) Internationale Organisationen als funktional-teleologische Regime
        1. a) Völkerrecht als Struktur v. Völkerrecht als Prozess
        2. b) Zur authority von internationalen Organisationen
        3. c) Das law-making internationaler Organisationen
        1. a) Die Aussenperspektive: horizontales Verhältnis zwischen Regimen
        2. b) Das UNHCR und die IOM als Regime statt als Völkerrechtssubjekte
        3. c) Regimekonflikt als Institutionenkonflikt und Normkonflikt
    1. C. Erkenntnisse Regimekonflikt
  4. Download chapter (PDF)
        1. a) Fridtjof Nansen wird erster Flüchtlingshochkommissar (1921)
        2. b) Nansen Office (1930) und Hochkommissariat für deutsche Flüchtlinge (1936)
        1. a) Vereinheitlichung im Völkerbund: nur noch ein Hochkommissariat
        2. b) Evian-Konferenz (1938): Gründung Intergovernmental Committee
        1. a) Das Flüchtlingshochkommissariat in Schwierigkeiten
        2. b) Erweiterung des Intergovernmental Committee (1943)
        3. c) Gründung der UNRRA für Nothilfe in den befreiten Gebieten (1944)
        1. a) Im Völkerbund: Flüchtlingsschutz
        2. b) Intergovernmental Committee: geordnete Emigration
        3. c) Koordination durch Personalunion der Vorstehenden
        1. a) Auflösung des Völkerbundes und Gründung der UN
        2. b) Aus Flüchtlingshochkommissariat, IGCR und UNRRA wird IRO
        3. c) Die IRO und die «Lösung» des Flüchtlingsproblems bis 1951
        1. a) Rechtlicher Schutz der Flüchtlinge in der UN
        2. b) Organisation, Entscheidungsfindung und Finanzierung
        3. c) Mandat: Flüchtlingsschutz
        1. a) Neue Semantik mit der Gründung des PICMME: aus refugees wird surplus population
        2. b) Organe, Entscheidungsfindung und Finanzierung
        3. c) Mandat: Förderung der erwünschten Migration
        4. d) PICMME/ICEM als Gegenspieler des UNHCR?
        1. a) Kollidierende Prinzipien
        2. b) Überlappende Kompetenzen
        3. c) Konfliktklauseln in Gründungsinstrumenten als Handlungsanleitung?
        4. d) Überlappung als Strategie
        1. a) Wie das UNHCR an Bedeutung gewinnt: weite Interpretation der «dauerhaften Lösungen»
        2. b) ICEM verlagert Fokus auf Dienstleistungen
        3. c) Zwischen Kooperation und Rivalität
        1. a) UNHCR expandiert unter dem Titel der «Guten Dienste»
        2. b) Obsoleszenz des Problems der surplus population stürzt das ICEM in die Krise
        3. c) Der Kampf um Gelder
        1. a) UNHCR: flüchtlingsähnliche Situationen
        2. b) ICEM wird globale Organisation und propagiert sich als Forum
        3. c) Das ICEM und die UN: Eigenständigkeit gleichsam als Fluch und Segen
        1. a) Externalisierte Migrationssteuerung und Regime-shifting
        2. b) IC(E)M positioniert sich: geografische Expansion und Abgrenzung vom UNHCR
        3. c) UNHCR orientiert sich vermehrt an den Bedürfnissen der Staaten
        4. d) ICEM reformiert sich zur International Organization for Migration
        1. a) IOM: Diversifizierung und Partikularisierung
        2. b) UNHCR: vom Flüchtlingsschutz zur humanitären Hilfsorganisation
        3. c) Institutionelle Annäherung der IOM an die UN
        1. a) Die Rahmenbedingungen: Asyl-Migrations-Nexus und normative Erwartungen
        2. b) IOM: «Managing Migration for the Benefit of All»
        3. c) Das UNHCR und Migrationsmanagement: Annäherung und Abgrenzung
        4. d) Stärkung der Kooperation, Zementierung der Trennung
        1. a) IOM: Assoziierung an die UN und «Lead Agency on Migration»
        2. b) Die neuen Schwerpunkte der beiden Organisationen
        3. c) IOM und UNHCR als law-maker
        4. d) UNHCR und IOM als Anker des UN-Flüchtlings- und Migrationssystems
        1. a) Transformationsfaktoren
        2. b) Überlappungen infolge Regimeexpansion
        3. c) Werte und Ziele: zwischen Kongruenz und Konflikt
  5. Download chapter (PDF)
        1. a) Institutionalisierung führt zu Trennung
        2. b) Überlappung und Expansion als Strategie
        3. c) Fortifizierung des eigenen Regimes: das Beispiel des UNHCR im Bereich IDP
        1. a) Absenz von klassischen Normkonflikten als Charakteristikum
        2. b) Institutionenkonflikte: überlappende Funktionen und kollidierende Prinzipien
        3. c) Koordination als Ausdruck von Institutionenkonflikten
        1. a) Übertragung auf die substanzielle Ebene: Normkonflikte als mögliches Symptom
        2. b) Auf der Makroebene: Identifikation und Interpretation des Völkerrechts
        3. c) Auf der Mikroebene: Wahl des Regimes wirkt sich auf Individuen aus
      1. 4. Zwischenfazit
        1. a) Entwicklung einer internationalen Verwaltung «von unten»
        2. b) Eine polyzentrische Rechtsordnung
        3. c) Teilweise Kohärenz durch Interaktion
        1. a) Designation einer lead agency in humanitären Krisensituationen
        2. b) Koordination durch die UN
        3. c) Gutachten des IGH?
        1. a) Überlappungen sind keine «Fehler»
        2. b) Internationale Organisationen als Selbstzweck
        3. c) Fortifizierung des eigenen Regimes
    1. C. Erkenntnisse Fallstudie
  6. V. SchlussbetrachtungPages 277 - 280 Download chapter (PDF)
  7. LiteraturverzeichnisPages 281 - 294 Download chapter (PDF)
  8. DokumentenverzeichnisPages 295 - 300 Download chapter (PDF)
  9. MaterialienverzeichnisPages 301 - 309 Download chapter (PDF)
  10. Gerichtsentscheide und StreitbeilegungsverfahrenPages 310 - 310 Download chapter (PDF)

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