Der Idealverein
Eignung für gemeinnützige Initiativen und wirtschaftliche Aktivitäten am Beispiel studentischer Unternehmensberatungen- Authors:
- Series:
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Rechtswissenschaft, Volume 193
- Publisher:
- 2023
Summary
In Germany, associations (Vereine) and non-profit (gemeinnützige) organisations must, in principle, not engage in economic activities for the benefit of their members. However, they may obtain funds for their purposes through economic activity. Within certain limits, it is even permissible for association members to benefit economically from their membership.In this study, Jonas Palme discusses these limits using the example of student consultancies. These mostly non-profit initiatives support students through their theoretical and practical training and enable them to earn an income. The author examines the extent to which this is compatible with the requirements of association and non-profit law and concludes with proposals for reforming German association law.
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8288-4820-7
- ISBN-Online
- 978-3-8288-7934-8
- Publisher
- Tectum, Baden-Baden
- Series
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Rechtswissenschaft
- Volume
- 193
- Language
- German
- Pages
- 436
- Product type
- Book Titles
Table of contents
- Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages I - XVI
- A Einführung No access Pages 1 - 10
- 1. Wesentliche Interessengruppen No access
- 2. Typische Organisationsanforderungen No access
- 3. Ein internationales Phänomen No access
- 1. Definitionsversuche No access
- 2. Zweckverfolgung nach eigener Anschauung No access
- 3. Organisation, Rechtsform und Gemeinnützigkeit No access
- 4. Mitglieder und Berater No access
- 5. Finanzierung, Beratungspreise und Umsätze No access
- 1. Marktdaten im Überblick No access
- a) Die Großen: Tradition und hohe Preise No access
- b) Die Mittleren: Wenige Berater, viele Beratungstage No access
- c) Die Kleinen: Jung, günstig und zahlreich No access
- d) Marktverhältnisse und Marktentwicklung No access
- a) Der fleißige Norden No access
- b) Der effiziente Osten No access
- c) Der großzügige Süden No access
- d) Der ausgeglichene Westen No access
- 4. Vergleich zum gewerblichen Beratungsmarkt No access
- 1. Ideelle externe und interne Beratung No access
- 2. Interne und externe Schulungen No access
- 3. Verbandsbezogene Aktivitäten No access
- 4. Gesellige und soziale Aktivitäten No access
- V. Fazit der Bestandsaufnahme No access
- a) Wissenschaft und Forschung No access
- b) Jugendhilfe No access
- (1) Interpretationsbedarf des Merkmals Studentenhilfe No access
- (a) Spezialfall der Wohlfahrtspflege No access
- (b) Spezialfall der Volks- und Berufsbildung No access
- (a) Adressatenorientierung des Gemeinwohlzwecks Studentenhilfe No access
- (b) Historisches Verständnis der Studentenhilfe No access
- a. Legitimierung der Förderungswürdigkeit Studierender No access
- b. Typische förderungswürdige Bedürfnisse Studierender No access
- (ii) Umfang und Grenzen der Studentenhilfe No access
- (4) Fazit Studentenhilfe No access
- (5) Förderung der Studentenhilfe durch die studentischen Unternehmensberatungen No access
- d) Zwischenergebnis zur gemeinnützigen Zweckverfolgung No access
- 2. Keine unzulässige Einschränkung des geförderten Personenkreises No access
- 3. Zusammenfassung No access
- a) Studenten fördernde Beratungspraxis No access
- (a) Typische, studierende Mitglieder No access
- (b) Typische, studiumsnahe Mitglieder No access
- (c) Atypische, dauerhafte Mitglieder No access
- (d) Würdigung der Rechtstatsachen No access
- (a) Kein unzulässiger Steuer- oder Ertragsvorteil bei den Kunden No access
- (b) Keine unzulässigen Steuervorteile bei den Mitgliedern No access
- c) Gestaltungsoptionen No access
- d) Zusammenfassung No access
- (1) Beratungsabwicklung durch die Organisation No access
- (2) Mitteltransfer in Gestaltungsvarianten No access
- (1) Grundlagen zu Selbstlosigkeit und Mitgliedernützigkeit No access
- (2) Fallbeispiele zur Abwägung der Interessenverfolgung No access
- (3) Abwägungsmaßstäbe für die Bestimmung der Selbstlosigkeit bei studentischen Beratungen No access
- (a) Art und Ausmaß des eigenwirtschaftlichen Vorteils der Mitglieder No access
- (b) Individueller altruistischer Beitrag und Gemeinsinn No access
- (i) Bedeutung für das Gemeinwohl No access
- (ii) Beitrag zum allgemeinen Wohl No access
- (i) Maßgebliche Abwägungskriterien No access
- (ii) Grenzen des kollektiven wirtschaftlichen Nutzens No access
- (iii) Grenzen für individuelle wirtschaftliche Vorteile No access
- (e) Zwischenergebnis No access
- (a) Hohe Vergütung: Die typische große studentische Beratung No access
- (b) Hohe Beraterquote: Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher und nicht wirtschaftlicher Förderleistung No access
- (c) Hoher Mitgliedsbeitrag: Als Zugangsschwelle und Anreiz für wirtschaftliche Aktivitäten gemeinnützigkeitsschädlich No access
- (d) Hohe Einzelvergütung: Keine verdeckte Individualnützigkeit No access
- (e) Hohe Quote nicht studentischer Berater: Strenge Grenzen durch Gestaltungsvarianten erweiterbar No access
- c) Zusammenfassung No access
- 3. Unmittelbarkeit und sonstige Gemeinnützigkeitsvoraussetzungen No access
- III. Studentische Unternehmensberatungen als gemeinnützige Organisationen No access
- 1. Die Theorien zur Vereinsklassenabgrenzung No access
- 2. Die teleologisch-typologische Abgrenzungslehre No access
- 3. Das Nebentätigkeitsprivileg No access
- 1. Eigene unternehmerische Betätigung im Verein No access
- a) Problem der Doppelzweckverfolgung No access
- (1) Differenzmethode nach Knauth No access
- (2) Bilanzsummen- und Umsatzmethode nach Mummenhoff No access
- (3) Absolute Grenzen nach Heckelmann No access
- (1) Mitglieder ohne Bezug zu wirtschaftlichen Aktivitäten überwiegen zumeist nicht No access
- (2) Studentische Beratungen wenden mehr Zeit für ideelle als für wirtschaftliche Aktivitäten auf No access
- (3) Finanzierung und Mittelverwendung variieren stark und sind nur eingeschränkt aussagekräftig No access
- (4) Wirtschaftlich geprägtes Außenbild No access
- (5) Ambivalenz der Mittel-Zweck-Relation No access
- (6) Risikobewertung und Disziplinierungsfunktion No access
- (7) Zwischenergebnis No access
- (1) Funktionaler Zusammenhang und Zweckbedeutung No access
- (a) Eine strenge Ausrichtung auf die Begleitung des typischen Studiums spricht für die Privilegierung No access
- (b) Die Finanzierung und Mittelverwendung zugunsten der studentischen Berater spricht für einen wirtschaftlichen Fokus No access
- (3) Relevanz des Verkehrsschutzes No access
- (4) Zwischenergebnis No access
- (1) Position des BGH No access
- (a) Zur mangelnden Beachtung des Gesetzeswortlauts No access
- (b) Zur Maßgeblichkeit der Intentionen des historischen Gesetzgebers No access
- (i) Niveau des Gläubigerschutzes im Idealverein No access
- (ii) Kein absoluter Vorrang der Verfolgung von Allgemeinwohlzwecken gegenüber dem Gläubigerschutz No access
- (iii) Bestimmungen des Gemeinnützigkeitsrechts wiegen die Schutzdefizite des Vereinsrechts nur teilweise auf No access
- (iv) Unzureichende Folgenbetrachtung provoziert Kritik No access
- (d) Mitgliederschutz im Vereins- und Gemeinnützigkeitsrecht No access
- (e) Der systematische Fehlschluss No access
- (f) Die rechtsstaatlichen Bedenken No access
- (3) Auswirkungen der BGH-Rechtsprechung zu KITAs No access
- (4) Zwischenergebnis No access
- 3. Zusammenfassung No access
- (1) Unternehmereigenschaft von studentischen Beratern No access
- (a) Kein Erfordernis eines exklusiv aus Unternehmern bestehenden Mitgliederkreises No access
- (b) Zurechnung aufgrund eines Unternehmers unter den Mitgliedern No access
- (c) Keine Maßgeblichkeit des Verhältnisses von Unternehmern zu nicht-Unternehmern unter den Mitgliedern No access
- (d) Keine Maßgeblichkeit der faktischen Willensbildung No access
- (e) Konsequenzen für die studentischen Unternehmensberatungen No access
- (1) Überblick über den Meinungsstand No access
- (2) Funktionale Bestimmung der Relevanz des Vereinsbeitrages zum Unternehmen der Mitglieder No access
- (a) Übernahme qualifizierter Unternehmensfunktionen No access
- (b) Bereitstellung von Ressourcen und Einrichtungen No access
- (c) Sonderfall Werbeverein No access
- (4) Zusammenfassung No access
- (5) Anwendung auf studentische Unternehmensberatungen No access
- c) Zwischenergebnis No access
- a) Zurechnungsumfang und Abwägungsmaßstab No access
- (1) Differenzmethode nach Knauth No access
- (2) Bilanzsummen- und Umsatzmethode nach Mummenhoff No access
- (3) Absolute Grenzen nach Heckelmann No access
- (1) Vereinsbeiträge für die Beratungsleistung der Mitglieder No access
- (2) Vergleich zum Volltypus No access
- (3) Zwischenergebnis No access
- (1) Geringere Gläubigergefährdung als im Volltypus No access
- (2) Keine dauerhafte wirtschaftliche Interessenbindung durch Beschränkung der Mitgliedschaft auf das Studium No access
- e) Subjektiv-funktionale Zuordnung No access
- 3. Zusammenfassung No access
- 1. Dauerhafte, planmäßige, entgeltliche Leistung des Vereins an die Mitglieder No access
- a) Marktgängigkeit der Vereinsleistung No access
- b) Isolierbarkeit der Vereinsleistung No access
- c) Charakter der mitgliedschaftlichen Beziehung No access
- d) Bedeutung von Gewinnverzicht und Gemeinnützigkeit No access
- a) Unergiebigkeit der Merkmale Marktgängigkeit und Isolierbarkeit der Vereinsleistungen No access
- b) Defizite der Selbstkostendeckungsregel No access
- c) Kritik am Ansatz des Gemeinnützigkeitsvorrangs No access
- d) Folgen für den wirtschaftlichen Verein mit innerem Markt No access
- 4. Bedeutung für studentische Beratungen No access
- 1. Standpunkt der Rechtsprechung: Strenge Trennungstheorie No access
- a) Sozialpflichtigkeit des Eigenkapitals nach Reuter No access
- b) Gesellschaftsrechtliche Zurechnung nach K. Schmidt No access
- c) Konzernrechtliche Zurechnungskonzepte No access
- d) Ergebnis nach den Anhängern der Zurechnungstheorie No access
- 3. Ansatz der Bilanzökonomie nach Leuschner No access
- a) Strenge Trennungstheorie No access
- b) Zurechnungskonzept nach Reuter No access
- c) Zurechnungskonzept nach K. Schmidt No access
- (1) Zur Konzerneingangskontrolle und zum Erfordernis der Unternehmereigenschaft eines Vereins als Konzernspitze No access
- (a) Anwendbarkeit der Konzernhaftung auf die abhängige GmbH No access
- (b) Konzernhaftung für die abhängige Ein-Personen-GmbH No access
- (c) Deliktische Verantwortlichkeit der herrschenden Gesellschaft und Haftung aufgrund gesellschafterlicher Treuepflicht No access
- (d) Mangelnde Kapitalausstattung der Konzernspitze No access
- (e) Zwischenfazit No access
- (3) Zum Nebentätigkeitsprivileg No access
- (4) Zwischenergebnis No access
- (1) Unzureichender Schutz für Gesellschaftsgläubiger No access
- (2) Schwierigkeiten für die Vereinsfinanzierung No access
- (3) Mangelnde Praxistauglichkeit durch Überforderung No access
- (4) Zu geringer Verkehrsschutz durch das Erfordernis der konkreten Gläubigergefährdung No access
- (a) Ablehnung der strikten Trennungstheorie No access
- (b) Mangelnde Praxistauglichkeit der dynamischen Bilanzprüfung No access
- (i) Mangelnde Schutzfunktion der Organhaftung No access
- (ii) Mangelnde Effektivität des Gläubigerschutzes bei verhaltensabhängiger Haftung No access
- (iii) Unvereinbarkeit von Haftungslücken im Konzernrecht mit dem Zweck der Vereinsklassenabgrenzung No access
- (iv) Mangelnde Effektivität des Gläubigerschutzes bei Anwendung der konzernrechtlich erforderlichen wirtschaftlichen Interessenbindung No access
- (d) Die Schutzzweckbestimmung der §§ 21, 22 BGB No access
- (e) Mehrheitliche Beteiligung als Zurechnungsvoraussetzung No access
- (a) Erfordernis eines funktionalen Zusammenhangs No access
- (b) Flexibilität des Nebentätigkeitsprivilegs No access
- (3) Ergebnis No access
- 5. Privilegierung studentischer Beratungen mit Beratungsbetrieben in Tochtergesellschaften No access
- VI. Eintragungsfähigkeit studentischer Unternehmensberatungen No access
- 1. Sinn und Zweck der Vereinsklassenabgrenzung No access
- 2. Ideeller oder gewinnfreier Verein No access
- 3. Einfluss des Gemeinnützigkeitsrechts No access
- 4. Nebentätigkeitsprivileg und Finalitätsgebot No access
- a) Volltypus No access
- b) Genossenschaftlicher als unternehmerischer Typus No access
- (1) Kein Idealverein ohne Idealzweckverfolgung No access
- (2) Unternehmereigenschaft der Mitglieder als Vermutung für Wirtschaftlichkeit der Vereinszweckverfolgung No access
- (3) Vereinsleistung und Charakter der mitgliedschaftlichen Beziehung als entscheidender Abgrenzungsmaßstab No access
- (4) Korrektur anhand des Gläubigerschutzes No access
- d) Unternehmerischer Beteiligungsverein als weiterer Typus No access
- e) Verhältnis der wirtschaftlichen Vereinstypen zueinander No access
- 6. Zusammenfassung No access
- 1. Der Reformbedarf No access
- (1) Offenes Verfassungsrecht No access
- (2) Rechtspolitische Erwägungen No access
- b) Keine absolute Harmonisierung mit dem und kein Übergreifen aus dem Gemeinnützigkeitsrecht No access
- c) Keine Vitalisierung des wirtschaftlichen Vereins No access
- (a) Zum Rechtsfrieden: Anpassung der Gesetzeslage an die Rechtswirklichkeit No access
- (b) Zur Rechtsstringenz: Annäherung des Vereinsrechts an das Gemeinnützigkeitsrecht No access
- (c) Zur Angleichung der Gläubigerschutzsysteme im Recht der Vereine No access
- (d) Zum Wandel durch soziologische und technologische Entwicklung No access
- (e) Zur Konzeption und zum Anwendungsbereich des Vereins No access
- (f) Zusammenfassung No access
- (a) Diskrepanz zur Vorstellung des historischen Gesetzgebers und der Rechtsanwender No access
- (b) Missbrauchsgefahr und effektive Kontrolle No access
- (c) Mangel an Disziplinierungsinstrumenten No access
- (d) Ausschluss von Vermögensverwaltungsvereinen No access
- (e) Konturenverlust der Rechtsformen No access
- (3) Fazit No access
- a) Konzeption des bürgerlich-rechtlichen Vereins No access
- (a) Erstreckung auf qualifiziert wirtschaftlich tätige Verein No access
- (b) Pflichtenauslösende Voraussetzungen No access
- (c) Abwendung von Publizitätslücken bei Vereinskonzernen No access
- (d) Keine unüberwindbare Diskrepanz zum Genossenschaftsrecht No access
- (2) Professionalisierungsdruck für Vereinsvertreter No access
- (3) Einschränkung der Satzungsautonomie über die Vertretungsmacht No access
- a. Zweckänderungen als zwingende Kompetenz der Mitglieder No access
- b. Flexibilisierte Kompetenzzuweisung für Kernbereiche der Mitgliedschaft und Strukturmaßnahmen No access
- c. Autonomie sonstiger Satzungsänderungen No access
- d. Zusammenfassung No access
- (ii) Mitwirkung an der Rechnungslegung No access
- (iii) Weitere Kontrollinstrumente No access
- (b) Stärkung des Minderheitenschutzes No access
- (i) Delegationsmöglichkeiten der Mitgliederversammlungskompetenz No access
- (ii) Erforderlichkeit eines zusätzlichen Kontrollorgans No access
- (iii) Definition von Größenmerkmalen des Großvereins No access
- (d) Wahrung der Handlungsfähigkeit bei Verlagerung der Personalkompetenz No access
- c) Stärkung der registergerichtlichen Kontrolle No access
- (1) Die Umwidmung von Vermögen durch Zweckänderung No access
- (2) Der liberale Lösungsansatz No access
- (3) Das Problem beim Mitgliederschutz No access
- (4) Der steuerrechtliche Flankenschutz No access
- e) Verhältnis zum Gemeinnützigkeitsrecht No access
- (1) Der wirtschaftliche Verein No access
- (2) Der nicht rechtsfähige Verein No access
- 4. Die Reformvorschläge im Überblick No access
- III. Fazit No access
- 1. Gründung, Zweck und Selbstwahrnehmung No access
- 2. Kuratoren, Sponsoren und Förderer No access
- 3. Verbandsmitgliedschaft, Kooperation und Qualitätssicherung No access
- 4. Kunden und Portfolio No access
- 5. Beratungsumfang und Vergütung No access
- 6. Mitglieder, Berater und Recruiting No access
- 7. Verbandsrecht, -finanzierung, Projektabwicklung und Gemeinnützigkeit No access
- 8. Liste der befragten Initiativen No access
- G Literaturverzeichnis No access Pages 417 - 436





