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Zeit als Ressource im Recht

Authors:
Series:
Fundamenta Juridica, Volume 80
Publisher:
 2024

Summary

Do we have a right to time? – We become aware of time particularly when there is none. Time is a prerequisite for any autonomous action, so we may experience a lack of time as a loss of autonomy. While this seems trivial on a small scale, it reveals fundamental questions of justice on a larger scale. This thesis examines these questions and provides a legal framework for the assessment of time. It explores how law affects if and how much time we have. It proposes viewing time as a resource that is available to us all in equal measure and is only diminished by external interference. The Constitution arguably protects against such interference, specifically through a "temporal subsistence minimum".

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2024
ISBN-Print
978-3-7560-1722-5
ISBN-Online
978-3-7489-4451-5
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Fundamenta Juridica
Volume
80
Language
German
Pages
362
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 20
  2. A. Einleitung und Gang der Untersuchung No access Pages 21 - 28
    1. I. Einleitender Überblick zu Zeitbedürfnissen in der Gesellschaft und ihrer rechtlichen Relevanz No access
      1. 1. Eigenständiger Wert von Erwerbsarbeitszeit seit der Industrialisierung No access
      2. 2. Maxime effizienter Zeitnutzung No access
      3. 3. Priorisierung der Arbeitszeit gegenüber anderer Zeitnutzungen No access
      1. 1. Zeitbedürfnisse der privaten Sphäre No access
      2. 2. Begriff der Care-Arbeit No access
      3. 3. Konflikt von Erwerbs- und Care-Arbeitszeit No access
      1. 1. Digitale Beschleunigung als Quelle von Zeitnot No access
      2. 2. Zeitmangel und Autonomieverlust in der Spätmoderne No access
      3. 3. Umgang mit Gleichzeitigkeit am Beispiel der Arbeit 4.0 No access
      1. 1. Kollektive Zeitrhythmen strukturieren individuelle Zeitverwendung No access
      2. 2. Zeitsouveränität und Zeitwohlstand No access
      3. 3. Zeitpolitik für mehr Zeitwohlstand No access
      1. 1. Zeitbudget-Studien No access
      2. 2. Quantitative Erfassung frei verfügbarer Zeit No access
      3. 3. Qualitative Beschreibung von Zeitbedürfnissen No access
    1. I. Einleitender Überblick aus Sicht der Rechts- und Nachbarwissenschaften No access
        1. a) Zeit als Ordnungssystem No access
        2. b) Geschichtliche Zeit No access
        3. c) Eigenzeitlichkeit des Rechts No access
        1. a) Zeit in der Physik No access
        2. b) Aristotelisches Zeitverständnis No access
        3. c) Unterscheidung der A- und B-Linien bei McTaggart No access
          1. aa) Gregorianischer Kalender No access
          2. bb) Mitteleuropäische Zeit No access
          1. aa) Kalendarische Zeit als „leere“ Zeit bei Sorokin und Merton No access
          2. bb) Soziologische Theorien der Zeit insbesondere bei Luhmann No access
        1. a) Bezug des Rechts auf Kalender und Uhrzeit No access
        2. b) Gesetzliche Grundlage der Uhrzeit No access
        3. c) Gesetzliche Grundlage des Kalenders No access
        1. a) Verwendung des Begriffs „Ressource“ in Rechts- und Nachbarwissenschaften No access
        2. b) Funktionale Definition: Ressource als Mittel zum Zweck No access
        3. c) Begriffsgeschichte von Ressource No access
        4. d) Ressourcenverständnis am Beispiel versiegender natürlicher Ressourcen No access
        5. e) Ressourcen als personenbezogene Voraussetzungen eines gelingenden Lebens No access
        6. f) Übertragung bisheriger Erwägungen auf Zeit No access
        1. a) Verfassungsrechtlicher Sonn- und Feiertagsschutz in Art. 139 WRV i. V. m. Art. 140 GG No access
        2. b) Anspruch auf Kinderbetreuung in § 24 SGB VIII No access
        1. a) Endlichkeit der Ressource Zeit No access
        2. b) Nicht-Akkumulierbarkeit der Ressource Zeit No access
        3. c) Unübertragbarkeit von Zeit als Ressource No access
        4. d) (Ökonomische) Knappheit der Ressource Zeit No access
        1. a) Enges, ökonomisch geprägtes Verständnis von Zeit als Tauschwert im Schadensersatzrecht No access
        2. b) Kritikpunkte an einem ökonomischen Zeitverständnis im Recht No access
        3. c) Weites Verständnis von Zeit als Ressource als Grundlage weiterer Untersuchungen No access
        1. a) Vorüberlegung No access
        2. b) Schutz von Zeit als Ressource No access
          1. aa) Grundüberlegung zum Entzug von Zeit No access
          2. bb) Berücksichtigung der Pflicht zur Verwendung von Zeit als Ressource im JVEG No access
          3. cc) Qualitativ verschiedene Wirkung kurz- und langfristiger Pflichten zur Verwendung von Zeit No access
          1. aa) Grundüberlegung No access
          2. bb) Qualitativ verschiedene Wirkung kurz- und langfristiger Freiheitsbeschränkungen No access
          3. cc) Entwertung von Zeit als Ressource durch Wartezeiten No access
        1. a) Historische Entwicklung des Sonn- und Feiertagsschutzes No access
          1. aa) Einordnung des Sonn- und Feiertagsschutzes als institutionelle Garantie No access
          2. bb) Entwicklung vom objektiven zum (auch) subjektiven Schutzgehalt No access
          1. aa) Negative Wirkung des Sonn- und Feiertagsschutzes No access
          2. bb) Positive Wirkung: Gestaltung der Sonn- und Feiertagskultur No access
        2. d) Ungleiche Wirkung des verfassungsrechtlichen Sonn- und Feiertagsschutzes No access
        3. e) Zwischenergebnis No access
        1. a) Zeit als Voraussetzung negativer beziehungsweise positiver Freiheit i. S. v. Berlin No access
        2. b) Zeit als Voraussetzung von Freiheit beziehungsweise Autonomie No access
      1. 3. Abwehrrechtliche Betrachtung der Ressource Zeit No access
      1. 1. Anknüpfung an Art. 2 Abs. 1 GG No access
        1. a) Persönlichkeitskerntheorie als mögliche enge Auslegung No access
        2. b) Entscheidung für umfassende Auslegung im Elfes-Urteil No access
        1. a) Bestätigung der umfassenden Auslegung im Reiten-Im-Walde-Beschluss No access
        2. b) Vom Schutzbereich umfasste Formen menschlichen Handelns No access
        3. c) Fazit: Allgemeine Handlungsfreiheit als „allgemeines Freiheitsrecht“ No access
        1. a) Zeit als positive Voraussetzung des von der allgemeinen Handlungsfreiheit geschützten Verhaltens No access
        2. b) Zeit als Gegenstand des negativen abwehrrechtlichen Freiheitsschutzes No access
          1. aa) Eingriffsbegriff No access
          2. bb) Mögliche Einschränkungen des Eingriffsbegriffs bei der allgemeinen Handlungsfreiheit No access
          3. cc) Überschreiten einer Erheblichkeitsschwelle No access
            1. (1) Eingriff nach dem modernen Eingriffsbegriff durch Entzug der Ressource Zeit No access
            2. (2) Finalität zeitbezogener Eingriffe No access
            3. (3) Eingriff bei unbestimmter zeitlicher Betroffenheit No access
            4. (4) Überschreiten einer zeitlichen Erheblichkeitsschwelle No access
            5. (5) Intensität eines Eingriffs durch Entzug der Ressource Zeit No access
            1. (1) Eingriffsbeispiele: Freiheitsstrafen und überlange Verfahrensdauern No access
            2. (2) Verhältnis zu Eingriffen in speziellere Grundrechte No access
            3. (3) Überschreiten einer zeitlichen Erheblichkeitsschwelle No access
        1. a) Schrankentrias No access
          1. aa) Legitimer Zweck und Geeignetheit zeitbezogener Eingriffe No access
          2. bb) Erforderlichkeit: Möglichkeit weniger zeitintensiver Eingriffe? No access
          3. cc) Mögliche Maßstäbe zur Beurteilung der Angemessenheit No access
          4. dd) Subjektiver oder objektiver Beurteilungsmaßstab No access
        1. a) Recht auf Rechtfertigung zeitbezogener Eingriffe No access
        2. b) Ausblick auf gleichheitsrechtliche Erwägungen No access
        1. a) Zivilrechtliche Anfänge No access
        2. b) Weiterentwicklung in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts No access
        1. a) Vorüberlegung zum Schutz von Zeit als Ressource im Rahmen der Fallgruppen No access
        2. b) Gefährdungsspezifische Entwicklung der Fallgruppen No access
        3. c) Kategorisierungen der Fallgruppen No access
          1. aa) Lückenschließende Funktion des allgemeinen Persönlichkeitsrechts No access
          2. bb) Konturen des einheitlichen Schutzes No access
          1. aa) Ausgangspunkt: Gemeinschaftsbezogenes und gemeinschaftsgebundenes Individuum No access
          2. bb) Abgrenzung zum liberalen Freiheitsverständnis der allgemeinen Handlungsfreiheit No access
          3. cc) Allgemeines Persönlichkeitsrecht als Entwicklung der Spätmoderne No access
          1. aa) Allgemeines Persönlichkeitsrecht als Kombinationsgrundrecht No access
            1. (1) Weitgehender Begründungsverzicht des Bundesverfassungsgerichts No access
            2. (2) Art. 2 Abs. 1 GG als zentrale Norm des allgemeinen Persönlichkeitsrechts No access
            3. (3) Allgemeines Persönlichkeitsrecht als Konkretisierung der Menschenwürdegarantie No access
          2. cc) Gegenansicht: Alleinige Anknüpfung an Art. 2 Abs. 1 GG No access
          1. aa) „Persönlichkeit“ als transzendentes Verständnis von Individualität No access
          2. bb) „Entfaltung“ als Prozess mit statischem Ausgangspunkt No access
          3. cc) „Frei“ als negative Freiheit von äußeren Einflüssen No access
          4. dd) Zwischenergebnis zum Wortlaut des Art. 2 Abs. 1 GG No access
          1. aa) Niklas Luhmann: Konstitution der Persönlichkeit in der Selbstdarstellung No access
          2. bb) Dieter Suhr: Entfaltung des einen durch den anderen sowie durch sich selbst No access
          3. cc) Gabriele Britz: Selbstdarstellung und Selbstreflexivität No access
        1. f) Zwischenergebnis zum Schutz der Persönlichkeitsentfaltung als Prozess No access
          1. aa) Argumente für einen einheitlichen Schutz aus Art. 2 Abs. 1 GG No access
          2. bb) Mögliche Unterscheidung von Handlungsautonomie und personaler Autonomie No access
        1. b) Zeit als Ressource als positive Voraussetzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts No access
        2. c) Schutz vor langfristigen negativen Einwirkungen auf die Ressource Zeit No access
        1. a) Eingriffe in das allgemeine Persönlichkeitsrecht No access
          1. aa) Entzug von Zeit als Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht No access
          2. bb) Entwertung von Zeit als Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht No access
        1. a) Schranken des allgemeinen Persönlichkeitsrechts: Sphärentheorie No access
        2. b) Verhältnismäßigkeit zeitbezogener Eingriffe No access
        1. a) Schutz der Persönlichkeitsentfaltung als zeitabhängiger Prozess No access
          1. aa) Anforderungen an Schutzpflichten No access
          2. bb) Schutz der Ressource Zeit in Arbeitsverhältnissen No access
        1. a) Verhältnis von zeitbezogenen Schutzpflichten zum zeitlichen Existenzminimum No access
        2. b) Gewährleistung physischer Existenz und sozialer Teilhabe durch das Existenzminimum No access
        3. c) Berücksichtigung nicht-ökonomischer Ressourcen am Beispiel des Klimaschutzbeschlusses No access
          1. aa) Zeit für Gewährleistung sozialer Teilhabe No access
          2. bb) Zeit für Gewährleistung politischer Teilhabe No access
          3. cc) Zeit für die Gewährleistung physischer Existenz No access
        1. a) Typisierter beziehungsweise individueller faktischer Bedarf No access
        2. b) Quantifizierung des Mindestzeitbedarfs für soziale Teilhabe No access
              1. (a) Arbeitsschutzrechtlicher Arbeitszeitbegriff und weitere Arbeitszeitbegriffe No access
              2. (b) Abgrenzung von Arbeits- und Ruhezeit im Arbeitszeitrecht No access
            1. (2) Begrenzung von Arbeitszeiten durch autonom gesetztes Recht No access
            2. (3) Begrenzung von Arbeitszeiten durch staatliches Recht No access
            3. (4) Beispiele aus der Rechtsprechung bei Grenzüberschreitung (Überstunden) No access
            1. (1) Erwerbsarbeit als zwingende Voraussetzung sozialer Sicherung No access
              1. (a) Leitbild des Normalarbeitsverhältnisses No access
              2. (b) Zeitlicher Umfang des Normalarbeitsverhältnisses: Vollzeit No access
              3. (c) Teilzeit als Abweichung No access
            2. (3) Ambivalenz von Arbeitszeitflexibilisierungsvorschriften No access
              1. (a) Care-Arbeit ist staatlicher Regulierung weitgehend entzogen No access
              2. (b) Unmittelbare Absicherung von Care-Arbeit No access
              3. (c) Mittelbare Absicherung von Care-Arbeit No access
              1. (a) Ehemals explizite Aufgabenzuteilung nach Geschlecht No access
              2. (b) Asymmetrische Aufgabenverteilung im Recht No access
              3. (c) Steuerrechtliche Ermöglichung asymmetrischer Aufgabenverteilung No access
              1. (a) Bedarfsabhängiger Betreuungsanspruch vom ersten bis dritten Lebensjahr No access
              2. (b) Betreuungsumfang nach bedarfsgerechtem Angebot für Kinder ab drittem Lebensjahr No access
            1. (2) Sekundäransprüche und Bewertung von Zeit bei Nichterfüllung No access
            2. (3) Begünstigung asymmetrischer Erwerbs- und Care-Arbeitsverteilung No access
        1. c) Fazit zur Gestaltung von Erwerbs- und Care-Arbeitszeit No access
        1. a) Fazit: Sicherung eines zeitlichen Existenzminimums de lege lata No access
          1. aa) Orientierung der Gesamtarbeitszeit an bisheriger Höchstarbeitszeit No access
          2. bb) Mögliche Anpassung des Anspruchs auf Kinderbetreuung No access
          3. cc) Reduktion von Vollzeit – „Teilzeit für alle“ No access
  3. E. Gesamtfazit No access Pages 325 - 328
  4. F. Gesamtargumentationsverlauf in Thesen No access Pages 329 - 344
  5. G. Literaturverzeichnis No access Pages 345 - 362

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