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Erkennen als antwortendes Gestalten
Oder: Wie baut sich vor unseren Augen die Welt der Gegenstände auf?- Authors:
- Publisher:
- 2016
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-495-48630-6
- ISBN-Online
- 978-3-495-86055-7
- Publisher
- Karl Alber, Baden-Baden
- Language
- German
- Pages
- 184
- Product type
- Book Titles
Table of contents
ChapterPages
- Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 10 Download chapter (PDF)
- 1. Eine Erläuterung der gestellten Frage
- 2. Zur Eigenart der transzendentalphilosophischen Fragestellung
- 3. Drei vorbereitende Schritte
- a) Eine persönliche Vorbemerkung zur Formulierung des Themas: Eine Beobachtung, die mich beeindruckt hat
- b) Der »philosophische Hintergrund« meines Interesses am Gespräch mit den Künstlern
- c) Weiterführende Reflexionen
- d) Eine zweifache Selbstgefährdung unseres Anschauens und Denkens
- e) Ein neues Verständnis von »Dialektik«
- f) Thesen und weiterführende Fragen
- 1. Eine erste Annäherung an das Problem: Ein neuzeitliches Verständnis der Anschauung von Raum und Zeit – und erste Zweifel an seiner Angemessenheit
- a) Die Gestaltungskraft der Sinne
- α) Die Raum-Anschauung
- β) Die Zeit-Anschauung
- γ) Die besondere Bedeutung des »inneren Sinns«
- c) Die »je größere Wahrheit« und die Wahrnehmung als Phase im Dialog
- 3. Das dialektische Verhältnis der Wahrnehmung zum Gegenstand
- a) Das ethische Wahrnehmen
- b) Das ästhetische Wahrnehmen
- c) Der geschulte Blick des Forschers
- d) Die religiöse Wahrnehmung und die »Öffnung des Auges«
- a) Eine methodisch wichtige Unterscheidung: Religiöse Wahrnehmung ist nicht »Gotteswahrnehmung«
- b) Die religiös wahrgenommene Welt: ein Ensemble von Bildern des Heiligen
- c) Der Gottesdienst als Schule der religiösen Wahrnehmung
- d) Was die religiöse Wahrnehmung als »Grenzfall« lehren kann
- a) Einige Beispiele aus der Geschichte des Begriffs »Logik«
- b) Folgerungen für eine Weiterentwicklung der transzendentalen Logik
- 2. Das Wahrgenommene als Text und das Begreifen als seine kritische Auslegung
- a) Anschauungsformen und Ideen – Übereinstimmung, Differenz und hermeneutische Beziehung
- b) Die bleibende Bedeutung der Wahrnehmung, die Vielgestaltigkeit der Vernunftideen und ihr dialektisches Verhältnis untereinander
- a) »Substanz« und »Kausalität« – zwei korrelative Begriffe
- b) Die Begriffe »Substanz« und »Kausalität« und die wahrgenommenen Raum- und Zeitgestalten
- αα) Zwei Weisen des Verständnisses von »Möglichkeit«
- ββ) Der Begriff der »Kontingenz«
- β) Die Kategorien der Quantität: Einheit, Vielheit, Allheit
- γ) Ein Ausblick auf die Kategorien der Qualität: Bejahung, Verneinung, Abgrenzung
- a) Der Begriff der »innerweltlichen Substanz« – ein widersprüchlicher Begriff?
- b) Der Begriff der »kreatürlichen Freiheit« – ein Widerspruch in sich?
- α) Kants Lehre vom des »empirischen Charakter« und seine Bedeutung für das Verständnis endlicher Substanzen
- β) Kants Lehre vom »intelligiblen Charakter« und seine Bedeutung für das Verständnis der Freiheit endlicher Wesen
- γ) Unzulänglichkeiten des kantischen Lösungsversuchs und die Frage nach seiner möglichen Weiterentwicklung
- a) Zum Begriff des »empirischen Charakters« und zu seinem Zusammenhang mit den Begriffen »Substanz« und »Kausalität«
- b) Der »Charakter« und seine sinnenhafte Erscheinungsgestalt
- c) Das wahrgenommene Antlitz des Anderen als Beispiel für das Wahrnehmen als responsorisches Gestalten und für die kritische Auslegung der Wahrnehmung durch Begriffe
- d) Der Charakter – Prinzip der Lebensgeschichte und zugleich ihr Produkt
- e) Die »lebendige Substanz« ist fähig, eine Geschichte zu haben. – Zugleich eine Antwort auf die Frage, ob ein endliches Wesen »Substanz« sein könne
- f) Das »Leben« der Substanz als ihre Fähigkeit zu »antwortender Selbst- und Umweltgestaltung«
- g) Eine veränderte Bestimmung des Verhältnisses von »Charakter«, »Freiheit« und »Geschichte« – zugleich eine Antwort auf die Frage: Wie sind freie Handlungen inmitten der Zeit möglich?
- a) Die Dialektik des Begreifens und die »Emergenz« des begriffenen Gegenstands
- b) Die »Emergenz« des Gegenstandes und der »Perspektivenwechsel« des Begreifens
- a) Die Ideen der Vernunft und die vielfältigen Aufgaben, die sie dem Begreifen stellen
- α) »Kausalität« und »Substanz« im unterschiedlichen Kontext der wissenschaftlichen Empirie bzw. der ästhetischen Erfahrung
- β) »Kausalität« und »Substanz« im Kontext der sittlichen bzw. der religiösen Welt
- γ) Beispiele, die erläutern können, was mit »Vergegenwärtigung« gemeint ist
- c) Die Vielgestaltigkeit der Verstandeskategorien,
- a) Platons Dialektikverständnis
- b) Dialektik bei den mittelalterlichen Aristotelikern
- c) Kants Dialektikverständnis
- d) Hegels Dialektikverständnis
- a) Der leitende Gesichtspunkt des Vergleichs von »Sein« und »Erscheinen«
- b) Sein und Erscheinen – Deutungen ihrer Differenz und Beziehung
- c) Weiterführende Fragen und ein neuer Vorschlag
- a) Die Dialektik der Wahrnehmung
- b) Die Dialektik des Begreifens
- c) Die Dialektik der Ideen
- d) Ein Beispiel und was es lehrt
- a) Erster Schritt: Eine Erfahrung: Alles Gegebene verwandelt sich in Aufgegebenes
- b) Eine Frage: Welcher Aufgabe stellt sich die Vernunft?
- c) Zweiter Schritt: Alle Aufgaben der Vernunft zielen auf eine neues Gegebensein der Gegenstände ab
- d) Eine Folgerung: Alles Ordnen und Gestalten dient der Öffnung eines Begegnungsraums, der eine zukunftsoffene Geschichte möglich macht
- e) Dritter Schritt: Das Subjekt ist bei der Erfüllung seiner Aufgaben einer radikalen Selbstgefährdung ausgesetzt, die nur im Lichte des Gottespostulats überwunden werden kann
- f) Das Gottespostulat und seine neue Gestalt
- a) Zur Problemlage
- b) Freiheit, die frei macht – ein transzendentalphilosophischer Gottesbegriff
- c) »Freiheit, die frei macht« – ein religiöser Gottesbegriff
- d) Was kann ein spezifisch philosophischer Begriff leisten, wenn er als Gottesbegriff verwendet wird?
- e) »Et hoc est, quod omnes dicunt Deum« oder: Der Begriff »Freiheit, die frei macht« als Thema des Dialogs zwischen dem Glauben und der Philosophie
- Verzeichnis der zitierten LiteraturPages 177 - 180 Download chapter (PDF)
- StichwortregisterPages 181 - 184 Download chapter (PDF)




