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Verletzbarkeit im Diskursraum Flucht

Eine subjektivationstheoretische Perspektive auf Erfahrungen zwangsmigrierter Menschen
Authors:
Publisher:
 2025

Summary

This book combines forced migration research, subjectivation research and biography research. One focus of the theoretical discussion is on the inclusion of psychoanalytical perspectives in subjectivation research which thus takes a look at the deep dimension of subjectivation. On the basis of biographical-narrative interviews, the overlapping of racism and ableism in the context of forced migration is examined and questioned with regard to its specific potential for violation. The study thus provides critical impulses on the question of vulnerability in connection with forced migration. In addition to forced migration research, Jonas Becker also works on special education and inclusive education issues.

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2025
ISBN-Print
978-3-495-99068-1
ISBN-Online
978-3-495-99069-8
Publisher
Karl Alber, Baden-Baden
Series
Vulnerabilität, Vulneranz, Resilienz | Vulnerability, Vulnerance, Resilience
Volume
2
Language
German
Pages
487
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 12 Download chapter (PDF)
  2. Download chapter (PDF)
    1. 1.1 Thematische Hinführung und Kontextualisierung
    2. 1.2 Fragestellung der Arbeit und Struktur des Textes
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      1. 2.1.1 Subjektivation
      2. 2.1.2 Diskurs
      3. 2.1.3 Das Verhältnis von Subjektivation und Diskurs
      4. 2.1.4 Zwangsmigration
      5. 2.1.5 Diskursraum Flucht
      1. 2.2.1 Zur Problematik der Reifizierung
      2. 2.2.2 Enorm hilfsbedürftig oder absolut autonom?
      3. 2.2.3 Vulnerabel und traumatisiert?
      4. 2.2.4 Männliche Täter und weibliche Opfer?
      5. 2.2.5 Bildungsbedürftig und fehlende Bildungsaspirationen?
      6. 2.2.6 Rechtliche Dimensionen
        1. 2.3.1.1 Integrationsbezogene Adressierungen im Diskursraum Flucht
        2. 2.3.1.2 Theoretische Beschreibungen von Integration
      1. 2.3.2 Die Diskursfigur des ‚integrationsfähigen Flüchtlings‘ als subjektivierende Instanz
        1. 2.3.3.1 Rassismus als Differenzsystem
        2. 2.3.3.2 Ableismus als Differenzsystem
        3. 2.3.3.3 Zur Verschränkung von Rassismus und Ableismus im Diskursraum Flucht
      2. 2.3.4 Zwischenfazit und Überleitung zu den nächsten Kapiteln
  4. Download chapter (PDF)
      1. 3.1.1 Das fragile Subjekt bei Butler
      2. 3.1.2 Sprache
      3. 3.1.3 Die Psyche und das Unbewusste
    1. 3.2 Kurzer Übergang von Butler zu Lorenzer
      1. 3.3.1 Lorenzers Vorstellung vom beschädigten Subjekt
      2. 3.3.2 Sprache
      3. 3.3.3 Die Psyche und das Unbewusste
    2. 3.4 Anknüpfungsmöglichkeiten und Inkongruenzen der Theorien Butlers und Lorenzers
    3. 3.5 Weitere psychoanalytische Überlegungen zu Subjektivation
      1. 3.6.1 Subjektivation als psychische Aneignung des diskursiv verfügbaren Materials
      2. 3.6.2 Von der versprachlichten Anrufung zur Adressierung
      3. 3.6.3 Subjektivation als wechselseitige Dynamik
      4. 3.6.4 Die leibliche Dimension von Subjektivation und die Entstehung von Affekten und Gefühlen
      5. 3.6.5 Subjektivation in Institutionen und Organisationen
    4. 3.7 Überleitung zum empirischen Teil der Arbeit
  5. Download chapter (PDF)
      1. 4.1.1 Zwischen Viktimisierung und Ermöglichung
      2. 4.1.2 Zu Interviewsprache und Übersetzungen
      3. 4.1.3 Zum Problem der Reifizierung
      1. 4.2.1 Kurze Einordnung zu Entwicklungen im deutschsprachigen Forschungsraum
      2. 4.2.2 Zum Anspruch subjektivationstheoretisch denkender Biographieforschung
      3. 4.2.3 Methodologische Reibungspunkte zwischen Biographie- und Subjektivationsforschung: Unterschiedliche Auffassungen vom Subjekt
      4. 4.2.4 Möglichkeiten der Annäherung von Biographie- und Subjektivationsforschung
      5. 4.2.5 Zum Verhältnis von Biographie und Subjektivation
      1. 4.3.1 Grundzüge des Verfahrens der Rekonstruktion narrativer Identität
      2. 4.3.2 Exkurs zur Homologiedebatte
      3. 4.3.3 Zum Verhältnis von narrativer Identität und Subjektivation
      1. 4.4.1 Zur Einordnung des Konzepts der Positionierung
      2. 4.4.2 Das Verhältnis von Positionierung und Diskurs
    1. 4.5 Kurze Zusammenfassung und Implikationen für das weitere Vorgehen
    2. 4.6 Exkurs zur Frage: Warum keine Tiefenhermeneutik?
  6. Download chapter (PDF)
    1. 5.1 Forschungszugang und Erhebung der Interviews
    2. 5.2 Interpretation der Interviews
  7. Download chapter (PDF)
        1. 6.1.1.1 Informationen und Reflexion zur Interviewsituation
        2. 6.1.1.2 Verdichtete Beschreibung der herausgearbeiteten narrativen Identität
        3. 6.1.1.3 Biographisches Porträt Said
        4. 6.1.1.4 Zusammenfassung der Stegreiferzählung
          1. 6.1.1.5.1 ‚viele große probleme‘
          2. 6.1.1.5.2 Kontinuum von Widerfahrnis und Agency
          3. 6.1.1.5.3 Interaktionsdynamiken auf der Ebene der erzählten Zeit
          4. 6.1.1.5.4 Interaktionsdynamiken in der Interviewsituation
        1. 6.1.2.1 Informationen und Reflexion zur Interviewsituation
        2. 6.1.2.2 Verdichtete Beschreibung der herausgearbeiteten narrativen Identität
        3. 6.1.2.3 Biographisches Porträt Mehmet
        4. 6.1.2.4 Zusammenfassung der Stegreiferzählung
          1. 6.1.2.5.1 Die eigene Leistung und das Aufgehen in der akademischen Arbeit
          2. 6.1.2.5.2 Die Thematisierung anderer Personen und Gruppen
          3. 6.1.2.5.3 Die Sorge um andere und die ‚probleme inside‘
          4. 6.1.2.5.4 Die Situation in der Türkei und die Situation in Deutschland
          5. 6.1.2.5.5 Die Abgrenzung von anderen Menschen mit Zwangsmigrationserfahrung
          6. 6.1.2.5.6 ‚you are always the others‘
        1. 6.1.3.1 Informationen und Reflexion zur Interviewsituation
        2. 6.1.3.2 Verdichtete Beschreibung der herausgearbeiteten narrativen Identität
        3. 6.1.3.3 Biographisches Porträt Malieh Imani
        4. 6.1.3.4 Zusammenfassung der Stegreiferzählung
          1. 6.1.3.5.1 ‚ich bin politische aktivistin‘
          2. 6.1.3.5.2 Das Ertragen von Gewalt als kurdisches Schicksal
          3. 6.1.3.5.3 Abgrenzung über die Positionierung als politische Aktivistin
          4. 6.1.3.5.4 Barrieren durch die spezifische Situation in Deutschland
          5. 6.1.3.5.5 Die Darstellung von Beziehungen
      1. 6.2.1 Kontrastierung
      2. 6.2.2 Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten
  8. Download chapter (PDF)
    1. 7.1 Zum Verständnis dieses Kapitels
    2. 7.2 Sich nicht als ‚Flüchtling‘ beschreiben, aber …
    3. 7.3 Verletzungsmanagement. Oder: Von der Notwendigkeit, mit Verletzungserfahrungen umzugehen
    4. 7.4 Begrenzungen des Trauerns im Diskursraum Flucht
    5. 7.5 Zur Überlagerung von Rassismus und Ableismus
    6. 7.6 Anschlussmöglichkeiten und Implikationen
  9. LiteraturPages 425 - 482 Download chapter (PDF)
  10. Download chapter (PDF)
    1. A.1 Interviewleitfaden
    2. A.2 Transkriptionsrichtlinien

Bibliography (649 entries)

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