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Keimbahneingriffe im Namen der Freiheit?

Eine Kritik ‚Liberaler Eugenik‘ aus Perspektive der Politischen Theorie
Authors:
Series:
Praktische Philosophie, Volume 103
Publisher:
 2026

Summary

With CRISPR-Cas9 technology, the possibility of making prenatal changes to the genetic makeup of future individuals has become technically closer. Should such interventions be permitted in liberal democracies? And how can such debates be conducted in societies with pluralistic worldviews? Proponents of so-called ‘liberal eugenics’ argue, following John Rawls' political liberalism, for the permissibility of prenatal interventions in the genetic makeup. The study takes a critical look at ‘liberal eugenics’ and reconstructs the contours of a complex concept of liberty that fleshes out the physical and social dimensions of liberty and can inform the public debate on germline interventions.

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright Year
2026
ISBN-Print
978-3-495-98889-3
ISBN-Online
978-3-495-98890-9
Publisher
Karl Alber, Baden-Baden
Series
Praktische Philosophie
Volume
103
Language
German
Pages
361
Product Type
Monograph

Table of contents

ChapterPages
    1. Vorwort No access
    1. 1 Ein biotechnisches Zeitalter? Der Bedarf nach normativer Orientierung und die Perspektive der Politischen Theorie No access
    2. 2 Die Debatte um eine „liberale Eugenik“ und deren Trennlinien: „Bioliberale“ vs. „Biokonservative“, „Autonomie“ vs. „Natürlichkeit“? No access
    3. 3 Eine Kritik „liberaler Eugenik“: Zielstellung und Vorgehensweise No access
    1. 1 Liberale Prinzipien und liberale Referenzautoren No access
      1. 2.1 „Equal opportunity“ zwischen „brute luck“-Perspektive und sozialstruktureller Perspektive No access
      2. 2.2 Die Weiterentwicklung der „brute luck“-Perspektive und der sozialstrukturellen Perspektive: Konsequenter Ressourcenegalitarismus und Daniels sozialstrukturelle „normal-functioning“-Theorie No access
      3. 2.3 Die Konsequenz beider Perspektiven: Chancengleichheit und Achtung von „Autonomie“ und „Neutralität“ durch ein Minimum genetischer „Grundgüter“ No access
      4. 2.4 Der Rückgriff auf Rawls im Argument der Chancengleichheit No access
      1. 3.1 Erziehung als Bestandteil elterlicher Autonomierechte und als „Recht auf Kinderproduktion“ No access
      2. 3.2 Parallelität von Erziehung und genetischer Intervention: Erziehung als „Bio-Technik“ und Formung amorphen Ausgangsmaterials No access
      3. 3.3 Reichweite und Grenzen elterlicher „Autonomie“: Das Argument der Reproduktionsfreiheit und die Idee „antizipatorischer Autonomie-Rechte“ No access
      4. 3.4 Der Rückgriff auf Feinberg im Argument der Reproduktionsfreiheit No access
    2. 4 Die zwei Hauptargumente und der Rückgriff auf Rawls und Feinberg in der Debatte um eine „liberale Eugenik“ No access
    3. 5 Zusammenfassung: Eingriffe im Namen der „Autonomie“ No access
      1. 1.1 Politisch, nicht metaphysisch: Die intendierte politische Funktionalität von „Naturwüchsigkeit“ in Habermas‘ Argument No access
      2. 1.2 „Naturwüchsigkeit“ als Voraussetzung für Gleichheitsbewusstsein No access
        1. 1.3.1 „Autonomie“ als Selbstwahl und Autorschaft No access
        2. 1.3.2 „Naturwüchsigkeit“ als Gefährdung von Autorschaft, Selbstwahl und Autonomiebewusstsein No access
        3. 1.3.3 „Naturwüchsigkeit“ des Leibes als Voraussetzung von Autonomiebewusstsein? No access
      3. 1.4 Zusammenfassung: Die intendierte Funktion von „Naturwüchsigkeit“ im Argument und die Probleme des Argumentes No access
      1. 2.1 „Unabhängigkeit“ als Nicht-Beherrschung und als Freiheit von asymmetrischen, heteronomieanfälligen Machtbeziehungen No access
      2. 2.2 Die „Natürlichkeit“ der „natürlichen Lotterie“ als Voraussetzung von Unabhängigkeit? Das Argument gegen Eingriffe No access
      3. 2.3 Kritik an der These, wonach die „natürliche Lotterie“ eine Ermöglichungsbedingung für Unabhängigkeit ist No access
      4. 2.4 Das Argument für Eingriffe: Fähigkeiten und symmetrieermöglichende Ressourcen als Voraussetzungen „substanzieller Unabhängigkeit“ No access
      5. 2.5 Zusammenfassung: Die intendierte Funktion von „Natürlichkeit“ in Karneins Argument und die Probleme des Argumentes No access
    1. 3 Zusammenfassung: „Natürlichkeit“ als Voraussetzung von Freiheit? Probleme und Potenzial in Habermas‘ und Karneins Ansätzen No access
        1. 1.1.1 „Subjects as choosers“, „Autonomie“ als ressourcengestützte Selbstwahl und das „Paradox der Autonomie“ No access
        2. 1.1.2 Die Form des Rückgriffs auf liberale Referenzautoren No access
        1. 1.2.1 Natürliche Anlagen: Kompensation, Komplementarität, Kontextabhängigkeit, Handlungstheorie, Schutzbereich der Person? No access
        2. 1.2.2 Die komplexe Theorie der „Grundgüter“: Güter für BürgerInnen und das „Grundgut“ der (sozialen Voraussetzungen) der Selbstachtung No access
        3. 1.2.3 Ein Argument gegen Keimbahneingriffe basierend auf Rawls’ komplexer Grundgütertheorie No access
        4. 1.2.4 Zusammenfassung: Rawls als Referenzautor der Bioliberalen No access
        1. 1.3.1 Karnein: „Recht auf natürliche Optionen“ statt „Recht auf viele Optionen“? No access
          1. 1.3.2.1 „Recht auf offene Zukunft“ als „antizipatorisches Autonomierecht“ statt fähigkeitsgebundenes Recht No access
          2. 1.3.2.2 Emanzipatorische Lesart der „openness of basic options“: Recht auf Zugang zur Öffentlichkeit (statt auf Optionenvielfalt) No access
          3. 1.3.2.3 „Recht auf natürliches Wachstum“ als „Recht auf Anerkennung als wachsender Selbstformer“ No access
        2. 1.3.3 Ein Argument gegen Keimbahneingriffe basierend auf Feinbergs komplexem „Recht auf offene Zukunft“ No access
        3. 1.3.4 Zusammenfassung: Feinberg als Referenzautor der Bioliberalen No access
      1. 1.4 Zusammenfassung: Kritik an der Rezeption liberaler Referenzautoren No access
        1. 2.1.1 Ein inadäquater Autonomiebegriff oder verkürzte Anforderungen an „liberale Argumente“? No access
        2. 2.1.2 Politische Werte als freistehende Prinzipien? No access
        3. 2.1.3 Politische Werte sind nicht freistehend! „Autonomie“, „Neutralität“, „Reziprozität“ und „öffentlicher Vernunftgebrauch“ No access
      1. 2.2 Warum die Argumente von Buchanan et al. den Anforderungen an den „öffentlichen Vernunftgebrauch“ nicht entsprechen No access
      2. 2.3 Das Argument zukünftiger Bürgerschaft und seine Kompatibilität mit den Anforderungen an den „öffentlichen Vernunftgebrauch“ No access
      3. 2.4 Zusammenfassung: Kritik an der „liberalen Eugenik“ auf Basis des „öffentlichen Vernunftgebrauchs“ No access
    1. 3 Zusammenfassung: Kritik am Anspruch der „liberalen Eugenik“ No access
  1. E Fazit und Schlussfolgerungen für die Forschung und den öffentlichen Diskurs No access Pages 329 - 340
  2. Literatur No access Pages 341 - 360

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