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Geschlechtsdiskriminierende Wirtschaftswerbung
Zur Rechtmäßigkeit eines Verbots geschlechtsdiskriminierender Werbung im UWG- Authors:
- Series:
- Schriften zur Gleichstellung, Volume 40
- Publisher:
- 2015
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8487-1849-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8225-1
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Schriften zur Gleichstellung
- Volume
- 40
- Language
- German
- Pages
- 328
- Product type
- Book Titles
Table of contents
ChapterPages
- Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 22 Download chapter (PDF)
- I. Problemdarstellung
- II. Arbeitshypothese
- III. Stand der Rechtsprechung und Forschung
- IV. Gang der Darstellung
- I. Begriffsbestimmung „Werbung“
- 1. Geschlechtsrollen und Stereotype
- 2. Grundlegende Studien zur Stereotypisierung von Geschlechtsrollen in der Werbung in den 1970er und 1980er Jahren
- 3. Entwicklung in den 1990er Jahren und um die Jahrtausendwende
- 4. Aktuelle Studien
- 5. Aktuelle Beispiele
- 6. Zusammenfassung
- 1. Geschlechtsrollen als Bestandteil des Geschlechts
- 2. Geschlechtsrollenerwerb
- a) Quantitative Medienwirkungsforschung
- b) Qualitative Medienwirkungsforschung
- c) Kritik und Bewertung
- d) Zusammenfassung
- 1. Ungleichwertigkeit von Geschlechtsrollenstereotypen
- 2. Auswirkungen auf Leistung und berufliche Ambitionen – Stereotype Threat
- 3. Zusammenfassung
- 1. Begriff der Diskriminierung
- 2. Diskriminierung durch Werbeaussagen
- 3. Betroffene diskriminierender Werbeaussagen
- 4. Ergebnis
- VI. Zusammenfassung
- I. Werbeselbstkontrolle in Deutschland
- 1. Kriterienkatalog
- 2. Beschwerdeverfahren
- 1. Vorteile der Werbeselbstkontrolle
- 2. Problematische Gremienzusammensetzung
- a) Unzureichende Anwendung der Verhaltensregeln
- b) Problematische Ausformulierung der Verhaltensregeln
- 4. Probleme im Verfahren
- 5. Unzulänglichkeiten des Sanktionssystems und im Rahmen der Durchsetzungsfähigkeit
- 6. Werbeselbstkontrolle statt staatlicher Zwangsmaßnahmen
- IV. Ergebnis
- a) Einordnung durch Rechtsprechung und Literatur
- (1) Die „Peep-Show“-Entscheidung
- (2) Die „Zwergenweitwurf“-Entscheidung
- (3) Literatur
- (4) Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten in der Bundesrepublik Deutschland
- bb) Selbstbestimmung als Kern der Menschenwürde
- cc) Bewertung
- (a) „Benetton“
- (b) „Verfolgungsschicksal“
- (c) „Soldaten sind Mörder“
- (d) Zusammenfassung
- (2) Literatur
- (3) Bewertung
- (1) Die Entscheidung „Frauen gegen den Stern“
- (2) Bewertung
- (1) Grundsatz und Bedeutung der Menschenwürde
- (2) Verletzung durch Rezeption
- aa) Einleitung
- (1) Einordnung durch Rechtsprechung und Literatur
- (2) Bewertung
- (1) Möglichkeit der Menschenwürdeverletzung durch fiktionale mediale Darstellungen
- (2) Bedeutung der Intention der Aussage
- (a) Geschlechtsrollenstereotypisierung
- (b) Sexualisierte Werbung
- (c) Objektifizierung iSd Menschenwürde
- e) Ergebnis
- aa) Chancengleichheit
- bb) Dominierungsverbot, Äquivalenzmodell, Rollentauschmodell
- cc) Hierarchisierungsverbot
- dd) Symmetrische Hierarchien als Gleichberechtigungsgefährdung
- ee) Zwischenergebnis
- aa) Hierarchien durch Geschlechtsrollenstereotype
- bb) Benachteiligungen durch Geschlechtsrollenstereotype
- c) Ergebnis
- a) Entfaltungsbehinderung durch Benachteiligung aufgrund des Geschlechts
- b) Selbstdarstellung entsprechend der empfundenen Geschlechtszugehörigkeit
- aa) Recht auf Geschlechtsfindung und Personwerdung
- bb) Gefährdung der Grundbedingungen der Persönlichkeitsentwicklung bzgl. der Geschlechtsfindung und Personwerdung
- cc) Beeinträchtigung des Rechts auf Geschlechtsfindung und Personwerdung
- dd) Ergebnis
- 4. Zusammenfassung
- 1. Berufsfreiheit, Art. 12 Abs. 1 S. 1, 2 GG
- a) Bedeutung und Gehalt der Meinungsfreiheit
- aa) Einordnung durch Literatur und Rechtsprechung
- bb) Grundsätzliche Schutzmöglichkeit über Art. 5 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 GG
- aa) Das Meinungsspektrum in Rechtsprechung und Literatur
- (1) Grundsätzliche Meinungseigenschaft sämtlicher Werbeaussagen
- (2) Werbeaussagen als Tatsachen, die Voraussetzung der Bildung von Meinungen sind
- (3) Werbeaussagen mit Meinungsqualität
- (4) Zwischenergebnis
- cc) Meinungswertigkeit geschlechtsdiskriminierender Wirtschaftswerbung
- dd) Zwischenergebnis
- d) Persönlicher Schutzbereich
- aa) Das hohe Gut der Meinungsfreiheit
- bb) Objektive Werte und staatliche Schutzpflichten aus Art. 3 Abs. 2 GG und Art. 2 Abs. 1 iVm Art. 1 Abs. 1 GG
- (1) Der kommerzielle Zweck einer Meinungsäußerung
- (2) Meinungsmacht der Medien und besondere Wirkung der Werbung
- (3) Meinungsäußerung als Teil zwischenmenschlicher Kommunikation
- (4) Zusammenfassung und Ergebnis
- a) Bedeutung der Pressefreiheit
- b) Abgrenzung zur Meinungsfreiheit
- c) Schutzbereichskonkretisierung
- d) Abwägung im Rahmen der Grundrechtskollision
- a) Bedeutung der Rundfunkfreiheit
- b) Abgrenzung zur Meinungsfreiheit
- c) Abgrenzung zur Pressefreiheit
- d) Schutzbereichskonkretisierung
- e) Abwägung im Rahmen der Grundrechtskollision
- a) Bedeutung der Kunstfreiheit
- b) Abgrenzung zur Meinungs-, Presse- und Rundfunkfreiheit
- aa) Geschützte Tätigkeiten in Werk- und Wirkbereich
- (1) Formaler Kunstbegriff
- (2) Materieller Kunstbegriff
- (3) Offener Kunstbegriff
- (4) Ergebnis
- cc) Die Werbung selbst als Kunstwerk
- d) Persönlicher Schutzbereich
- e) Abwägung im Rahmen der Grundrechtskollision
- III. Ergebnis
- I. Anwendbarkeit der EU-Grundrechte
- a) Produktbezogene diskriminierende Werbung
- b) Diskriminierende Werbung als Verkaufsmodalität
- c) Ergebnis
- a) Schranken
- b) Verhältnismäßigkeit
- 3. Ergebnis
- 1. Bündelung aller werbebezogenen Fälle sowie aller Fälle geschlechtsdiskriminierender Werbung in einem Gesetz
- 2. Möglichkeit der Verfolgung von Kollektivinteressen und Verbandsklagemöglichkeit
- 3. Schnelligkeit der Durchsetzbarkeit von Ansprüchen
- 4. Ergebnis
- II. Ausschließlicher Schutz der Entscheidungsfreiheit als Verkürzung des lauterkeitsrechtlichen Schutzzwecks
- 1. Einleitung
- 2. Diskriminierungsschutz als Freiheitsschutz
- a) Ziel und Anwendungsbereich
- b) Öffnungsklausel als Betonung des beschränkten Anwendungsbereichs der UGP-Richtlinie
- aa) Eingeschränkter Zweck der Richtlinie
- bb) Enger Unlauterkeitsbegriff der Richtlinie
- cc) Beschränktes Verbraucherschutzverständnis der Richtlinie gegenüber sonstigem europäischem Recht
- dd) Fazit
- aa) Wettbewerbsbezogener Gleichstellungsauftrag im EGV aF
- bb) Weitere Stärkung der sozialen Komponente im AEUV
- cc) Diskriminierungsverbot in der GRCh
- dd) Fazit
- e) Erfassung geschlechtsdiskriminierender Wirtschaftswerbung durch die Öffnungsklausel der UGP-Richtlinie
- f) Ergebnis
- a) Die Grundrechte im Privatrecht – Verfassungsprivatrecht
- aa) Generalklauseln und unbestimmte Rechtsbegriffe im UWG
- bb) Begrenzung der verfassungsrechtlichen Auslegung des UWG
- cc) Einschränkungslose verfassungsrechtliche Auslegung des UWG
- c) Übertragung der verfassungsrechtlichen Wertungen
- 5. Unzulässige Reduktion der Verbraucher_innen auf die Funktion des „Schiedsrichters“
- aa) Wertbezogene Auslegung des UWG 1909
- bb) Keine grundsätzlichen Änderungen durch die Neufassungen 2004 und 2008
- cc) Fazit
- b) Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher
- c) § 4 Nr. 1 Alt. 2 UWG als Schutz vor menschenverachtender Werbung
- d) § 4 Nr. 11 UWG als Öffnungsnorm für Marktverhaltensregelungen
- e) § 7 UWG als Schutz vor unzumutbaren Belästigungen
- f) Fazit
- 7. Ergebnis
- 1. § 4 Nr. 1 Alt. 2 UWG
- 2. § 4 Nr. 11 UWG
- a) § 3 Abs. 3 UWG iVm Ziff. 1, 2 oder 3 des Anhangs
- b) § 5 Abs. 1 S. 2 Alt. 1, 2 UWG
- a) Geschlechtsdiskriminierende Werbung als unzumutbare Belästigung
- aa) Wortlaut
- bb) Systematik der Norm
- cc) Gesetzesbegründung
- c) Zu enger Anwendungsbereich und Konflikt mit Normkonzept
- 5. § 3 Abs. 1 UWG
- 6. Ergebnis
- 1. Bedürfnis
- a) Verbote geschlechtsdiskriminierender Werbung
- aa) „Kränkende Darstellung“
- bb) „Herabsetzende Beurteilung“
- cc) „Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichberechtigung der Geschlechter“
- dd) Bewertung
- 3. Vorschläge für eine Norm gegen diskriminierende Werbung im deutschen Recht
- aa) Ausdrückliche Aussagen
- bb) Hierarchische Darstellungen
- cc) Werbung und Werbekampagne
- dd) Fazit
- b) Konkreter Regelungsort für ein Verbot geschlechtsdiskriminierender Werbung
- c) Normtext
- G. ZusammenfassungPages 298 - 302 Download chapter (PDF)
- LiteraturverzeichnisPages 303 - 328 Download chapter (PDF)




