Abgeordnete als Politikvermittler
Zum Wandel von Repräsentation in modernen Demokratien- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zum Parlamentarismus, Band 17
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Netzwerker/innen sind die für moderne Demokratien typischen Abgeordneten, die in unterschiedlichen Arenen in Öffentlichkeit und Parlament kommunikativ Handeln. Dieses zentrale empirische Ergebnis der vorliegenden Studie widerspricht dem gängigen Urteil vom Medienpolitiker als dominierendem Typus. Als bedeutsam für das repräsentativ-kommunikative Handeln erweisen sich vor allem informelle Institutionen. Diese stabilisieren einerseits die formellen Institutionen, unterlaufen sie aber auch, mit der Konsequenz, dass weibliche Bundestagsabgeordnete als integriert und marginalisiert zugleich zu bezeichnen sind.
Theoretisch wird in der Arbeit Repräsentation als kommunikatives Handeln in Institutionen modelliert. Theoretische Basis ist ein neo-institutionalistisches Verständnis von Institutionen, das mit der Frage nach Geschlechterstrukturen, die die Repräsentationsbeziehungen beeinflussen, verbunden wird.
Die Autorin entwickelt vier Ebenen von Repräsentation, die empirisch über die Analyse von Interviews mit Abgeordneten „gefüllt“ werden: Repräsentation in Institutionen politischer Kommunikation, Selbstverständnis, Kommunikationsstile, symbolisch-repräsentatives Handeln der Abgeordneten.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2011
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5249-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2929-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zum Parlamentarismus
- Band
- 17
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 424
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 16Autor:innen:
- Funktionswandel des Parlaments Kein Zugriff Seiten 17 - 23Autor:innen:
- Wandel der Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 23 - 24Autor:innen:
- Wandel der Medien Kein Zugriff Seiten 24 - 25Autor:innen:
- Kommunikation als Gestaltungsprozess Kein Zugriff Seiten 25 - 29Autor:innen:
- Autor:innen:
- Politische Kommunikationsforschung als Demokratieforschung Kein ZugriffAutor:innen:
- Politische Kommunikation über Medien Kein ZugriffAutor:innen:
- Repräsentation in modernen Demokratien Kein Zugriff Seiten 48 - 51Autor:innen:
- Autor:innen:
- Zur Geschlechtsneutralität der repräsentativen Demokratie Kein ZugriffAutor:innen:
- Frauen in der Politik – empirische Befunde Kein ZugriffAutor:innen:
- Politikerinnen in den Medien Kein ZugriffAutor:innen:
- ‚Die gläserne Decke’ – Exklusion durch Institutionen Kein ZugriffAutor:innen:
- Thesen zum Wandel von Repräsentation Kein Zugriff Seiten 61 - 63Autor:innen:
- Autor:innen:
- Der Weg zum Text – Datenerhebung in der ‚grounded theory’ Kein ZugriffAutor:innen:
- Untersuchungsgruppe Kein ZugriffAutor:innen:
- Durchführung der Interviews Kein ZugriffAutor:innen:
- Analyse der Interviews Kein ZugriffAutor:innen:
- Genealogie der Arbeit Kein Zugriff Seiten 72 - 76Autor:innen:
- Autor:innen:
- Neue Institutionenökonomik Kein ZugriffAutor:innen:
- Historischer bzw. Politikwissenschaftlicher Neo-Institutionalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Soziologischer bzw. Organisations-Neo-Institutionalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Strukturen und Institutionen Kein Zugriff Seiten 89 - 91Autor:innen:
- ‚gendered structures’ – ‚gendered organizations’ Kein Zugriff Seiten 91 - 96Autor:innen:
- Zusammenfassung: Repräsentation in Institutionen Kein Zugriff Seiten 96 - 99Autor:innen:
- Ebenen von Repräsentation Kein Zugriff Seiten 99 - 113Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die formale Sicht: Geschlechtergerechtigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Repräsentatives Handeln – Inklusion durch Kommunikation in Institutionen Kein ZugriffAutor:innen:
- Repräsentation als Prozess der Kommunikation in Institutionen Kein Zugriff Seiten 120 - 128Autor:innen:
- Autor:innen:
- Typen informeller Institutionen im Parlament Kein ZugriffAutor:innen:
- Funktionen von Institutionen im Parlament Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Typen informeller Institutionen außerhalb des Parlaments Kein ZugriffAutor:innen:
- Funktionen von Institutionen im öffentlichen Raum Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Sprachdiskurse Kein ZugriffAutor:innen:
- Körperdiskurse Kein ZugriffAutor:innen:
- Geschlechter-Weltbild Kein ZugriffAutor:innen:
- Exklusion entlang von Differenzstrukturen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Wege in die Politik Kein ZugriffAutor:innen:
- Politik als Profession Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die ‚gläserne Decke’ Kein ZugriffAutor:innen:
- Zuweisung von geschlechterspezifischen Eigenschaften Kein ZugriffAutor:innen:
- ‚Double bind’-Effekte Kein ZugriffAutor:innen:
- Rollenselbstverständnis Kein Zugriff Seiten 235 - 243Autor:innen:
- Autor:innen:
- Handlungsressourcen Kein ZugriffAutor:innen:
- Wahrnehmung von Differenzstrukturen Kein ZugriffAutor:innen:
- Kommunikationspräferenzen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Handlungsressourcen Kein ZugriffAutor:innen:
- Wahrnehmung von Differenzstrukturen Kein ZugriffAutor:innen:
- Kommunikationspräferenzen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Handlungsressourcen Kein ZugriffAutor:innen:
- Wahrnehmung von Differenzstrukturen Kein ZugriffAutor:innen:
- Kommunikationspräferenzen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Handlungsressourcen Kein ZugriffAutor:innen:
- Wahrnehmung von Differenzstrukturen Kein ZugriffAutor:innen:
- Kommunikationspräferenzen Kein ZugriffAutor:innen:
- Abgeordnete als Politikvermittler/innen Kein Zugriff Seiten 277 - 281Autor:innen:
- Autor:innen:
- Symbolische Präsenz über visuelle Kommunikation in Massenmedien Kein ZugriffAutor:innen:
- Symbolische Repräsentation als Präsenz im Wahlkreis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Darstellung über Sprache Kein ZugriffAutor:innen:
- Darstellung von Körper – ‚body representation 1’ Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Verschiebungen im Repertoire symbolischer Darstellung Kein ZugriffAutor:innen:
- Journalist/innen als (nicht) kompetente Interaktionspartner/innen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bedeutung von Talkshows Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Gelungene Selbstinszenierung – Die Einheit von Person, Programm und Performance Kein ZugriffAutor:innen:
- Repräsentation über Emotionen – Der „Feel-Good-Faktor“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Inszenierung des Körpers – ‚body representation 2’ Kein ZugriffAutor:innen:
- Inhaltsleere Inszenierung – die Inszenierung als Schein Kein ZugriffAutor:innen:
- Repräsentationstypen Kein Zugriff Seiten 329 - 343Autor:innen:
- Informelle Institutionen im Schatten repräsentativen Handelns Kein Zugriff Seiten 343 - 351Autor:innen:
- Frauen als die ‚Anderen’ – Differenzstrukturen als ‚Sinnerzeuger’ Kein Zugriff Seiten 351 - 363Autor:innen:
- Die Bedeutung symbolischer Repräsentation Kein Zugriff Seiten 363 - 369Autor:innen:
- Fragmentierte Repräsentation – Mythen und Brüche moderner Demokratien Kein Zugriff Seiten 369 - 377Autor:innen:
- Resümee und Ausblick Kein Zugriff Seiten 377 - 380Autor:innen:
- Interviewleitfaden Kein Zugriff Seiten 381 - 385Autor:innen:
- Übersicht über strukturelle Merkmale der Interviewpartner/innen Kein Zugriff Seiten 385 - 386Autor:innen:
- Codierung Kein Zugriff Seiten 386 - 390Autor:innen:
- Literatur Kein Zugriff Seiten 391 - 424Autor:innen:





