
Schuld
Interdisziplinäre Perspektiven auf ein Konstitutivum des Menschseins- Herausgeber:innen:
- | |
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
»Schuld« ist ein Basisbegriff in vielen Wissenschaftszweigen. Offensichtlich ist die Funktion von Schuld in der Rechtswissenschaft, wo sie einerseits im Strafrecht und andererseits im Zivilrecht das Fundament für die Rechtsmaterie bildet. In der Philosophie befasst sich vor allem die Ethik mit der wie auch immer definierten Schuld. Die antiken Tragödien drehen sich um verschuldetes wie unverschuldetes Unheil. In der Geschichtswissenschaft wird etwa die Frage nach der Kriegsschuld seit jeher intensiv erörtert. In der Wissenschaftsgeschichte wird über die mit wissenschaftlichen Entdeckungen einhergehende Schuld disputiert. Soziologie, Kunst- und Kulturwissenschaften befassen sich mit in den heutigen pluralistischen Gesellschaften medial und diskursiv präsenten Formen von Schuld. In der Medizin und in den Naturwissenschaften wird die Quantifizierung und Messbarkeit von Schuld sowie ihr eventueller evolutionärer Vorteil erforscht. Und in der Theologie ist die persönliche Schuld Maßstab für die Beurteilung des Menschen am dies irae.
Diese Wissensfelder werden in dem vorliegenden Band miteinander in Beziehung und somit ein fruchtbarer interdisziplinärer Diskurs ins Werk gesetzt.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2020
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-95832-233-2
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1189-0
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 388
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Schuld als Konstitutivum des Menschseins – eine Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 14Autor:innen:
- Schuld: Kategorien, Referenzen, Symbole Kein Zugriff Seiten 15 - 49Autor:innen:
- Schuld in der Biologie. Was tut mir nicht gut Kein Zugriff Seiten 50 - 56Autor:innen:
- »Revolutio« um 1600. Die Konzeptualisierung der Verantwortung von Wissenschaftlern im Rahmen des umfassenden Veränderungsprozesses der Epoche Kein Zugriff Seiten 57 - 80Autor:innen:
- Raketentechnik, Naturwissenschaft und Schuld Kein Zugriff Seiten 81 - 91Autor:innen:
- Schuld und Schuldigkeit der Wissenschaft. Franziska Baumgarten zum Verhältnis von Psychologie, Ethik und Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 92 - 129Autor:innen: |
- Schuld bei Hannah Arendt Kein Zugriff Seiten 130 - 150Autor:innen:
- Nachweis von Rauschmitteln im rechtsmedizinischen Untersuchungsgut: eine wichtige Grundlage für die Begutachtung der Schuldfähigkeit Kein Zugriff Seiten 151 - 162Autor:innen: |
- Rechtsprechung angesichts neurobiologischer Pathologien Kein Zugriff Seiten 163 - 177Autor:innen:
- The Nature of Guilt: Myth, Politics and Gay Love in Karl Heinrich Ulrichs Kein Zugriff Seiten 178 - 199Autor:innen:
- Der Begriff der strafrechtlichen Schuld im Schulenstreit um 1900 bei Franz von Liszt und Karl Binding Kein Zugriff Seiten 200 - 219Autor:innen:
- Der Schuldbegriff des österreichischen Strafgesetzbuches Kein Zugriff Seiten 220 - 224Autor:innen:
- Die Kollektivschuld im österreichischen Recht Kein Zugriff Seiten 225 - 237Autor:innen:
- Schuld und Unschuld – zwei abstrakte Rechtsbegriffe im Bild Kein Zugriff Seiten 238 - 252Autor:innen:
- Weiße Knochen, unverbrennbare Ketzer. Beobachtungen zur Unterscheidung von Schuld und Strafe im Mittelalter Kein Zugriff Seiten 253 - 270Autor:innen:
- Kein guter Stern. Die bösen Jungs in der Kunstgeschichte Kein Zugriff Seiten 271 - 287Autor:innen:
- Schuld der Medea Kein Zugriff Seiten 288 - 310Autor:innen:
- Der Zweck heiligt die Mittel. Kants hypothetische Imperative Kein Zugriff Seiten 311 - 320Autor:innen:
- Schuld und Chateaubriand Kein Zugriff Seiten 321 - 361Autor:innen:
- Der Mensch zwischen Schuld und Unschuld Kein Zugriff Seiten 362 - 371Autor:innen:
- ist dein Bruder Abel? Nachfragen bei Imre Kertész Kein Zugriff Seiten 372 - 383Autor:innen:
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 384 - 388




