Communicatio Socialis ist eine medienethische Zeitschrift um der wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung von Kommunikations- und Medienethik gerecht zu werden, um der Mediatisierung und Digitalisierung gesellschaftlicher Kommunikation und der Rolle des Internets eine ethische Reflexion entgegen zu setzen, um den steigenden wissenschaftlichen Bemühungen in diesem Feld (Tagungen, Gründungen von Netzwerken und Fachgruppen sowie Einrichtung von Professuren) einen kommunikativen Raum zu geben, um der aktuellen und gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft gerecht zu werden.
In den USA, dessen Mediensystem einst als das freieste in der Welt galt, ist die Pressefreiheit im Niedergang. Von Jahr zu Jahr fallen die USA in den Rankings für Pressefreiheit weiter ab. Der Trend verschärft sich mit der medienfeindlichen...
Der Quellenschutz ist unverhandelbare Basis des journalistischen Handwerks – und trotzdem maximal eine Randnotiz in der Journalismusforschung. Der vorliegende Beitrag skizziert die verschiedenen Dimensionen des Quellenschutzes und blickt dabei...
Viele Journalist:innen arbeiten (bewusst oder unbewusst) in sicherheitssensiblen Kontexten. Sei es, dass sie 1) mit Quellen kommunizieren, die besonders schutzbedürftig sind, 2) sich mit Personen treffen, die potenziell gewalttätig werden könnten...
Der Beitrag analysiert das Phänomen der digitalen Naivität als strukturell bedingte Fehleinschätzung eigener digitaler Kompetenzen, insbesondere bei vulnerablen Gruppen. Er zeigt, dass Cybersicherheit nicht nur ein technisches, sondern auch ein...
Basierend auf Leitfadeninterviews mit betroffenen Journalistinnen erforscht die Studie explorativ, wie in Redaktionen mit genderspezifischer digitaler Gewalt umgegangen wird, welche persönlichen Strategien die Betroffenen anwenden und ob rechtlich...
Krisen und generell Herausforderungen für die innere und äußere Sicherheit bedeuten für Journalismus eine doppelte Verantwortung – bezogen auf die Art der Berichterstattung über solche Themen und auf die Arbeitsroutinen. Zentrale Fragen...
Dieser Beitrag widmet sich sicherheitspolitischer Berichterstattung aus Grönland, die seit 2025 als Reaktion auf Interventionen aus den USA stark zugenommen hat. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse von Nachrichtenbildern und deren...
Fachleute im Berufsfeld Strategischer Geschichtskommunikation in Unternehmen (oft selbst Historiker:innen) stehen in einem Konflikt, einerseits (geschichts-)wissenschaftsethische Maßgaben erfüllen zu wollen und andererseits Unternehmensgeschichte...
Der Beitrag diskutiert die aktuelle Social-Media-Verbotsdebatte aus medien- und KI-ethischer Perspektive und plädiert für eine differenzierte Betrachtung. Zu bestimmen ist nicht nur, was soziale Medien sind und welches Kindheitsbild zugrunde...
Über die Vorzüge einer Entzauberung der Welt sind im Zuge und Gefolge der Aufklärungsepoche unterschiedliche Auffassungen vertreten worden. Die Erweiterung des Wissens sollte die Welt für die Menschen öffnen. In dieser Öffnung wurde aber auch...
Der Quellenschutz ist unverhandelbare Basis des journalistischen Handwerks – und trotzdem maximal eine Randnotiz in der Journalismusforschung. Der vorliegende Beitrag skizziert die verschiedenen Dimensionen des Quellenschutzes und blickt...