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Sammelband Kein Zugriff

Weltordnungsmodelle für das 21. Jahrhundert

Völkerrechtliche Perspektiven
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Globalisierung ist in erster Linie eine Erscheinung der Tatsachenwelt. Die große Herausforderung der Gegenwart lautet, das umfassende Netzwerk tatsächlicher Verknüpfungen in eine gerechte Weltordnung umzuwandeln, die durch ihre Stabilität Frieden und Sicherheit zu verbürgen vermag. Völkerrechtliche Mechanismen allein können wegen ihrer Verwurzelung im einzelstaatlichen Souveränitätsprinzip diese Aufgabe nicht leisten. Auch die Verfahren der Vereinten Nationen sichern lediglich einen äußeren Ordnungsrahmen. Echte Legitimität für ein Weltordnungssystem lässt sich nur erzeugen, wenn die aus dem Verfassungsprozess der Nationalstaaten bekannten Konzepte auch auf die internationale Ebene übertragen werden. Zu diesen Leitgedanken gehören in erster Linie Demokratie, Selbstbestimmung, Freiheit und Solidarität.

Der Herausgeber hat sich seit langem mit dem Begriff der internationalen Gemeinschaft befasst, die normativ bereits feste Wurzeln geschlagen hat, deren praktische Durchsetzung indes weit hinter den Idealvorstellungen zurückbleibt. Der Sammelband versucht, durch die Überwindung der klassischen Trennung zwischen staatlichem Recht und Völkerrecht hier neue Denkanstöße zu geben.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-5038-5
ISBN-Online
978-3-8452-2004-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
212
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 14
  3. Weltordnungsmodelle für das 21. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 15 - 24 Christian Tomuschat
  4. Die „internationale Gemeinschaft“ im 21. Jahrhundert – Ein Gespenst geht um ... Kein Zugriff Seiten 25 - 64 Fabian Schellhaas
  5. Freiheit als Unwert? Verwandlungen des Völkerrechts aus liberaler Perspektive Kein Zugriff Seiten 65 - 98 Tim Wihl
  6. Das Völkerrecht der Demokratien – Ambivalenzen einer liberalen Weltordnung Kein Zugriff Seiten 99 - 162 Tobias Bunde
  7. Internationale Organisationen als Staatsersatz? Bosnien-Herzegowina als Modell der Relativierung von Staatlichkeit Kein Zugriff Seiten 163 - 208 Martin Wählisch
  8. English Abstracts Kein Zugriff Seiten 209 - 210
  9. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 211 - 212

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